Apple steht offenbar vor einem der umfangreichsten Updates in der Geschichte des MacBook Pro. Zwar sollen schon bald neue Modelle mit M5 Pro und M5 Max erscheinen, allerdings deuten zahlreiche Berichte darauf hin, dass ein deutlich größerer Technologiesprung kurz danach folgt. Wer also mit dem Gedanken spielt, ein neues MacBook Pro zu kaufen, könnte gut beraten sein, noch etwas Geduld mitzubringen.
Apple plant radikalen Umbruch für das MacBook Pro
Denn hinter den Kulissen arbeitet Apple offenbar an einem umfassenden Redesign, das Ende 2026 oder spätestens 2027 Realität werden soll. Insgesamt stehen derzeit bis zu sechs große Neuerungen im Raum, die das MacBook Pro spürbar verändern würden.
1. OLED-Display: Mehr Kontrast und sattere Farben
Einerseits soll Apple beim Display einen radikalen Schritt gehen, andererseits wäre dieser längst überfällig. Mehrere Insider, darunter Bloomberg-Journalist Mark Gurman, rechnen damit, dass das MacBook Pro erstmals auf ein OLED-Panel umstellt.
Im Vergleich zu den aktuellen Mini-LED-Displays verspricht OLED echtes Schwarz, deutlich höhere Kontraste sowie eine insgesamt lebendigere Darstellung. Darüber hinaus würde die neue Technik auch ein schlankeres Gehäuse ermöglichen. Bemerkenswert ist dabei, dass Apple OLED bereits bei iPhones, der Apple Watch und dem iPad Pro einsetzt – das MacBook Pro wäre also der nächste logische Schritt.
2. Touchscreen: Apples jahrelanges Tabu wackelt
Gleichzeitig sollen die neuen OLED-Displays auch Touch-Eingaben unterstützen. Damit könnten Nutzer und Nutzerinnen künftig nicht nur mit Trackpad und Tastatur arbeiten, sondern zusätzlich direkt mit den Fingern auf dem Bildschirm navigieren.
Zwar hatte Steve Jobs Touchscreens auf Macs einst kategorisch abgelehnt, weil sie angeblich ermüdend seien, allerdings hat Apple seine Meinung in der Vergangenheit schon häufiger geändert. Gerade in Kombination mit macOS-Optimierungen könnte Touch künftig eine echte Ergänzung sein.
3. Dynamic Island statt Notch

Darüber hinaus steht auch das Design der Displayaussparung vor einer Veränderung. Anstelle der bekannten Notch soll Apple laut Gurman auf eine Lochkamera setzen – inklusive einer Dynamic-Island-ähnlichen Lösung.
Dadurch würde das MacBook Pro optisch näher an ein echtes Edge-to-Edge-Display rücken. Gleichzeitig könnten Systemhinweise, Verbindungsanzeigen oder Warnungen elegant rund um die Kamera eingeblendet werden – ähnlich wie beim iPhone.
4. M6 Pro und M6 Max: Der nächste Leistungssprung
Natürlich spielt auch die Hardware eine zentrale Rolle. Die übernächste Generation des MacBook Pro soll mit M6 Pro- und M6 Max-Chips erscheinen, die erstmals im hochmodernen 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt werden.
Im Vergleich zu den aktuellen 3-nm-Chips verspricht das nicht nur mehr Leistung, sondern auch eine deutlich bessere Energieeffizienz. Folglich könnten Nutzer und Nutzerinnen von längeren Akkulaufzeiten und spürbar mehr Power profitieren.
5. Dünneres Design: Noch schlanker als zuvor
Ein weiterer Punkt betrifft das Gehäuse selbst. Durch den Wechsel auf OLED und interne Optimierungen könnte das MacBook Pro insgesamt schlanker werden. Allerdings gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass Apple erneut wichtige Anschlüsse streichen will.
HDMI, SD-Kartenslot und MagSafe gelten inzwischen als unverzichtbar – und Apple dürfte aus früheren Fehlern gelernt haben. Dennoch bleibt abzuwarten, wie weit Cupertino das Design tatsächlich verschlankt.
6. Mobilfunk im MacBook Pro: Immer online
Besonders spannend ist außerdem ein mögliches Comeback eines alten Gerüchts: integrierter Mobilfunk. Zwar lassen sich Macs bereits über den Hotspot eines iPhones verbinden, doch Apple soll intern an einer direkten 5G-Anbindung arbeiten.
Sollte es so kommen, könnte das MacBook Pro künftig mit Apples eigenem Modem ausgestattet sein. Das würde mobiles Arbeiten noch flexibler machen.
Wann kommt das neue MacBook Pro?
Der genaue Zeitplan bleibt offen. Zwar könnte Apple zunächst noch Modelle mit M5 Pro und M5 Max nachschieben, das große Redesign mit OLED, Touch und neuem Design gilt jedoch aktuell eher für 2027 als wahrscheinlich.
Fest steht: Das MacBook Pro steht vor einer seiner größten Veränderungen seit dem Redesign von 2021. Wer maximale Innovation will, sollte daher den richtigen Zeitpunkt abwarten.

Sind diese Änderungen wirklich bekannt (vgl. Titel) oder sind das Vermutungen / Gerüchte?
Zumindest ich könnte locker auf eine touch Funktion des Displays verzichten, dafür hab ich bei einem Laptop nunmal gar keinen Bedarf
Ganz meine Meinung. Ich habe seit Jahren einen Dell-Laptop mit Touch-Display und nutze das quasi nie. Viel zu umständlich und außerdem sieht das Display dann aus wie S…
Mir persönlich reicht mein Update vom MacBookAir 2020 (Das letzte mit Intel) auf mein neues Pro mit M5 Prozessor 24Gb und 1Tb. ☺️😜
Und ich bin sicher, dass Mark Gurkenmann nächste Woche verkündet, dass es 2028 ein MacBook mit M7 Prozessor gibt – also besser noch warten mit dem Kauf !!
Wie mach Apple denn das mit dem einbrennen bei den OLEDs? Statistische Inhalte sollen ja tödlich sein.
Ich bin auch grad umgestiegen vom MBPro 2020 (letztes mit Intel) auf MBPro 5M, 24GB, 1 TB mit XDR-Display. Es hat bereits MagSafe, HDMI, SD-Slot, 3x USB-C und Kopfhörer Buchse. Im Grunde super zufrieden. Allerdings vermisse ich die Touchbar, auf der immer ein sinnvolles Kontext-Menü angezeigt wurde, was vor allem Video- und Tonbearbeitung erheblich beschleunigt hat. Und -leider- ist es deutlich dicker und schwerer, als mein altes MacBook, das dagegen fast wirkt wie ein Air.
Das klingt erstmal schon gut und vom Zeitfenster passt es mir vielleicht sogar. Dann wird das 2016er Pro mal final in Rente geschickt. Aber eigentlich genügt ein Air für meinen wenigen Einsatz vollkommen. Im Job muss eh ein gestelltes Gerät benutzt werden und sonst ist IPad Pro und IPhone omnipräsent. Das MacBook 💻 wird vielleicht einmal die Woche angeknipst. Weshalb dann den Mehrpreis aufwenden?
Touchscreen mag ich schon, brillianz und OLED Display benötige ich aber nicht.