Mavericks: Tags und Tabs im Finder nutzen

6 Kommentare zu Mavericks: Tags und Tabs im Finder nutzen

In unseren „Verstecken Funktionen“ haben wir die Tags und Tabs schon kurz erwähnt, jetzt gibt es noch einmal eine ausführliche Erläuterung.

Nach unseren ausführlichen Berichten zu Safari 7 und dem iCloud Schlüsselbund, widmen wir uns heute den Tags und Tabs im Finder. Erstmals kann man den Finder deutlich besser gruppieren, denn verschiedene Tabs werden zusammen in einem Fenster angezeigt, so wie man es auch aus Safari kennt.

Tabs im Finder unter Mavericks

finder tabs

Öffnet man den Finder sieht fast alles unverändert aus. Das Öffnen von Tabs im Finder erfolgt entweder über Ablage > Neuer Tab oder man verwendet die Tastenkombination cmd + T. Sind mehrere Tabs in Finder geöffnet, kann man auch über das rechtsseitige Plus-Zeichen neue Tabs öffnen, außerdem bietet Mavericks die Möglichkeit alle geöffneten Finder-Fenster in einem zusammenzufassen.

Unter Fenster > Alle Fenster zusammenführen werden alle geöffneten Finder-Fenster in einem einzigen Fenster gruppiert. Des Weiteren ist es möglich Dateien und Dokumente via Drag&Drop zwischen den geöffneten Tabs hin und her zu schieben, zusätzlich öffnet sich ein neuer Tab, wenn man zum Beispiel auf einen Ordner mit gedrückter cmd-Taste klickt.

Tags im Finder unter Mavericks

Neben den neuen Tabs gibt es unter Mac OS X Mavericks auch Tags, also Schlagworte. Mit Tags können Dateien und Dokumente noch einfacher verwaltet und aufgespürt werden. Sind entsprechende Tags gesetzt, findet man über die Suche die entsprechenden Dateien deutlich schneller. Zum Beispiel können Dateien mit „Wichtig“ oder „Privat“ gekennzeichnet werden, die ähnlich wie in Apples Mail Programm in der Suche definiert werden können, so dass nur getaggte Dateien angezeigt werden.

Tags lassen sich auf verschiedene Arten setzen. Im Finder in der rechten Seitenleiste werden zum Beispiel alle Tags mit Namen aufgeführt, die sich natürlich auch umbenennen lassen. Dateien und Dokumente können auch hier via Drag&Drop einfach auf das entsprechen Tag gezogen und somit getaggt werden. Auch mit einem Rechtsklick auf die Datei öffnet sich ein Kontextmenü, in dem man das Dokument taggen kann.

tags_finder

Des Weiteren fragen Programme wie Pages, Numbers oder Keynote beim Speichern einer Datei direkt nach Tags. Unter dem Eingabefeld für den Dateinamen, ist ein zusätzliches Feld zum Eintragen von Tags vorhanden. Das ganze kann man auch noch etwas weiter führen, denn auch „Intelligente Ordner“ können mit Tags versehen werden. Hier hat man die Möglichkeit die Ordner mit verschiedenen Optionen zu belegen. Sollen nur Programme angezeigt werden? Nur Dateien mit dem Tag „appgefahren“? Auch eine Kombination aus mehreren Optionen ist möglich.

Natürlich stehen die Tags auch in der iCloud bereit und können dort verwendet werden. Mit den neu eingeführten Tags kann man seine Dateien noch einfacher sortieren und auffinden. So kann man unter anderem auch verschiedene Dokumenttypen, die zu einem Projekt gehören, mit einem übergreifenden Tag belegen, die dann in der Suche gruppiert gelistet werden – sehr praktisch.

Insgesamt sind Tags und Tabs im Finder wirklich sehr hilfreich und waren längst überfällig. Durch die gesetzten Schlagworte schafft man eine deutlich bessere Übersicht, auch Dateien lassen sich schneller zuordnen und per Suche aufspüren. Natürlich wird vorausgesetzt, dass man sich um die Pflege der Tags kümmert.

Falls noch offene Fragen vorliegen, könnt ihr diese gerne in den Kommentare stellen.

Kommentare 6 Antworten

  1. Na ja, wer seine Dateien immer geordnet abgelegt hat, findet sie auch ohne „Tags“…

    Bringt lieber mal einen Tipp oder eine Anleitung, wie man Kontakte und Kalender wieder lokal synchronisieren kann, denn ich möchte die iCloud für diese Zwecke nicht nutzen.

  2. Ich persönlich bin froh, dass Tags jetzt auch betriebssystemweit derartig nutzen kann. Tags stellen Ordnern gegenüber einen Riesenvorteil dar und machen meines Erachtens alte, hierarchische Ordnerstrukturen, die mehr an Opas Steuern erinnern, überflüssig.

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