MoMA Art Lab: Kreativ sein wie Henri Matisse, Jean Arp oder Elizabeth Murray

Das Museum of Modern Art, auch MoMA genannt, ist eines der bekanntesten Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst.

Mit dem MoMA Art Lab (App Store-Link), einer kindgerechten Applikation für das iPad, kann man nun selbst kreativ werden und verschiedene künstlerische Stile nachahmen. Für 3,99 Euro kann das Programm im App Store geladen werden und benötigt dabei 92 MB eures Speicherplatzes.


Im Großen und Ganzen handelt es sich beim MoMA Art Lab um eine Mischung aus Informationen zu Künstlern und deren Stilen, sowie einer Kreativabteilung, in der man selbst mit Formen und Stiften experimentieren kann. Ein kurzes Tutorial zu Beginn erklärt, welche Funktionen genutzt werden können, danach steigt man direkt ein und bekommt ein leeres Blatt Papier vor die Nase gesetzt.

Zur Auswahl stehen dem Künstler verschiedene Stifte in unterschiedlicher Dicke, eine umfangreiche Farbpalette, sowie acht verschiedene geometrische Formen. Schon damit lassen sich einige abstrakte Werke schaffen. Mit einem „Idea“-Button bekommt man zusätzlichen Input und Ratschläge, was man noch ausprobieren könnte. Weiterhin steht ein „Activities“-Menü zur Verfügung, das die Techniken bekannter Künstler nachahmt. So kann man Scherenschnitte wie Henri Matisse erstellen, oder auch Kompositionen im Stil von Elizabeth Murray kreieren.

Die fertigen Werke können abfotografiert, dann in einer eigenen Galerie angesehen und in der Camera Roll gespeichert, aber auch per Mail oder Twitter versendet werden. Auch wenn die App vorerst nur in englischer Sprache vorhanden ist, sollte man das Prinzip und die Aufgaben schnell verstehen. Zusätzlich steht noch eine Audioausgabe in englischer Sprache bereit, sofern man sich Texte lieber anhören als selbst lesen möchte.

Die Einfachheit und generelle Struktur der App richtet sich jedoch vornehmlich an jüngere Nutzer, die einen ersten Zugang zu moderner Kunst bekommen wollen. In der App-Beschreibung ist die Kennzeichnung „4+“ gegeben, so dass Eltern ihren Kindern das digitale Kunstatelier auch gerne in die Hand drücken können. Aber auch Erwachsene können durchaus ihren Spaß an der Sache finden – es ist erstaunlich, was sich mit einfachen Mitteln auf die Schnelle erschaffen lässt.

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