Neues von Adobe: Illustrator fürs iPad in 2020, neue Aero AR-App für iOS veröffentlicht

Aero ist im Rahmen der Creative Cloud verfügbar

Erst kürzlich sorgte der Software-Riese Adobe mit der Ankündigung, die etwa 17.000 Schriften umfassende eigene Sammlung auch mobil für iOS-Geräte zu Verfügung zu stellen, für Aufsehen. Nun gibt es weitere Neuigkeiten von Adobe.

Der Konzern hat mit Adobe Aero (App Store-Link) eine weitere App für die Creative Cloud veröffentlicht, die sich ab sofort kostenlos auf iPhones und iPads herunterladen lässt. Der etwa 263 MB große Download ist für alle Geräte verfügbar, die mindestens iOS 13.1 installiert haben. Auch eine deutsche Sprachversion steht zum Start bereit.

Mit Aero ist es möglich, AR-Anwendungen mit Hilfe des ARKits 2 auf iOS-Geräten zu erstellen, und das ganz ohne zusätzliche Programmierkenntnisse. Adobe hatte Aero bereits im letzten Jahr auf der eigenen Konferenz Adobe Max vorgestellt. Die App nutzt ein visuelles Interface anstelle von komplizierten Programmierungen und verfügt über „Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die dir dabei helfen, deine erste AR-Szene zu erstellen“, wie es in einer Pressemitteilung von Adobe heißt. 

Auch das Anfertigen von 3D-Animationen soll mit Adobe Aero möglich sein. „Du kannst 3D-Animationen mit deinen Händen und deinem Smartphone oder Tablet erstellen, um Objekte im Raum zu platzieren, ihre Pfade zu formen und Trigger hinzuzufügen, damit Betrachter mit deinen Objekten interagieren können“, so Adobe. Als Bestandteil der Creative Cloud wird Aero auch mit anderen Adobe-Apps wie Photoshop und Dimension funktionieren und soll standardisierte Modelle und Ausgabeformate wie g1TF aufweisen. 

Umwandlung von Zeichnungen in Vektorgrafiken

Wer sich eher im Bereich der Illustrationen und Grafikdesigns bewegt, wird es zudem freuen, dass Adobe ein Release von Adobe Illustrator CC für das iPad im Jahr 2020 plant. Das Unternehmen äußerte sich dazu auf der aktuell stattfindenden Konferenz MAX. Derzeit befinde sich die Entwicklung der Anwendung noch am Anfang, aber extra für das iPad wolle man von den „einzigartigen Fähigkeiten“ des Tablets Gebrauch machen, unter anderem dem Apple Pencil-Support. 

Ein weiterer Fokus soll auf einer nahtlosen Verbindung zwischen verschiedenen Geräten und Plattformen gelegt werden, damit User beispielsweise problemlos Dateien mobil beginnen und später am Desktop-Rechner beenden können – oder umgekehrt. Laut Aussagen von Adobe soll Illustrator CC für das iPad „ohne Verlust von Detail und Präzision“ arbeiten und zudem über einige spannende Features verfügen. So soll es unter anderem möglich sein, ein Foto einer Zeichnung mit der iPad-Kamera abzufotografieren und es mit Illustrator CC in Vektorgrafiken umzuwandeln. Wer schon jetzt über alle weiteren Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden und zu den ersten Usern der App gehören möchte, kann sich auf der Website von Adobe in einen Newsletter eintragen.

Kommentare 1 Antwort

  1. Ich versuche neuerdings mein Glück auf dem iPad erstmal mit Affinity Designer, obwohl ich CC Abonnentin bin. Adobe ist mir echt zu langsam..

    ..und auch hier sei nochmal erwähnt, dass ein „in“ vor einer Jahreszahl nichts zu suchen hat, wenn man Wert darauf legt, richtiges Deutsch zu schreiben! 🤓

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