Reisekatalog-Geheimsprache: Schwammige Formulierungen aufgedeckt

Heute Mittag ist mir eine App über den Weg gelaufen, die ich für die Ferienzeit sehr interessant fand.

Viele von euch kennen das Problem sicher: Im Urlaubskatalog werden örtliche Gegebenheiten und Leistungen so umschrieben, dass man sich die schönsten Sachen ausmalt – und spätestens im Hotel kommt dann alles anders. Um solche Überraschungen zu vermeiden, empfehle ich einen Blick auf die App Reisekatalog-Geheimsprache (App Store-Link).

Das kostenlose iPhone-Angebot bringt Licht ins Dunkeln. Insgesamt werden sechs verschiedene Themenbereiche beleuchtet, darunter „Anreise & Verkehrsbedingungen“, „Hotelbeschreibung“ oder „Animation & Unterhaltung“. Zu jedem Themengebiet gibt es jeweils einige Einträge.

So bedeutet ein beheizbarer Swimmingpool nicht zwangsläufig, dass man im warmen Wasser baden kann. Und wenn von einer „ruhigen, idyllischen Lage“ die Rede ist, gibt es im Umkreis von mehreren Kilometern meist nichts, als das eigene Hotel. „Internationale Atmosphäre“ bedeutet dagegen meist, dass es Abends ordentlich zur Sache geht und die Lichter erst spät ausgeschaltet werden.

Insgesamt vereint die App 40 Tipps. In Sachen Benutzerführung beschränkt sich Reisekatalog-Geheimsprache auf ein Minimum. Aufgrund der Tatsache, dass man die App sicher nicht mehrfach am Tag starten wird, kann man darüber aber hinwegsehen.

Kommentare 2 Antworten

  1. Als wäre das nicht alles schon schlimm genug, muß man statt den abgebildeten hübschen Strand-Nixen im Tanga, auch noch mit Tante Berta aus Wanne-Eickel vorlieb nehmen. In Blümchenbademütze und Ganzkörper-Bikini.

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