Roost: Push-Mitteilungen auf der eigenen Webseite einbauen

Mit dem Web-Service Roost.me könnt ihr spielend einfach Push-Nachrichten auf eurer eigenen Webseite anbieten.

Push Mitteilung mit RoostMit dem Start von Mavericks im vergangenen Jahr hat Apple eine neue Funktion vorgestellt: Push-Mitteilungen für Webseiten. Besonders praktisch ist das natürlich für News-Blogs wie den unseren, damit man die Leser auch am Mac direkt darüber informieren kann, wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wurde. Mittlerweile gibt es zahlreiche Web-Services, die dem Webseiten-Inhaber die Arbeit abnehmen. Wir wollen euch heute Roost.me vorstellen, auf das wir selbst seit einiger Zeit setzen.


Wenn ihr also selbst eine Webseite habt und den Nutzer bei seinem Besuch fragen möchtet, ob er Push-Mitteilungen erhalten möchte, seid ihr hier genau richtig. Die Installation ist dabei spielend einfach, nur ein paar Englischkenntnisse sollte man mitbringen. Die Anmeldung erfolgt über diesen Link (damit könnt uns sogar mit ein paar Gratis-Pushs unterstützen).

Nach der Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort wird man durch drei einfache Schritte geleitet, um Roost.me auf der eigenen Webseite zu installieren. Das funktioniert entweder über einem im Kopfbereich eingebauten Javascript-Code oder die Installation eines kleinen Plugins, solltet ihr eure Webseite mit einem System wie WordPress, Blogger oder Joomla betreiben. Zum Start bekommt ihr ein Kontingent von 100.000 Pushs kostenlos zur Verfügung gestellt, danach kostet Roost.me rund 22 Euro im Monat. Kleinere Webseiten sollten mit dem Kontingent aber recht lange auskommen, zudem kann man über Weiterempfehlungen zusätzlichen Traffic erhalten.

Sobald Roost.me auf eurer Webseite scharf geschaltet ist, bekommt der Nutzer beim Besuch einen kleinen Hinweis angezeigt. Sollte er die Mitteilungen abonnieren (lässt sich in den Safari-Einstellungen unter Mitteilungen verwalten), bekommt er automatisch eine Push-Mitteilung geschickt, sobald ein neuer Artikel veröffentlicht wurde und kann diesen mit nur einem Mausklick öffnen. Wie viele Klicks es auf die einzelnen Meldungen gibt oder wie viele Nutzer angemeldet sind, kann man dabei stets über ein Dashboard verfolgen.

Wie die Entwickler von Roost.me heute Nacht bekannt gegeben haben, wird der Service zudem weiter ausgebaut. Während man aktuell nur Safari-Nutzer erreichen kann, führt Chrome in wenigen Monaten ebenfalls eine Push-Funktion ein, die Roost.me unterstützen soll. Firefox folgt wenige Wochen später, damit sollte dann der Großteil des Web-Traffics abgedeckt sein.

Anzeige

Kommentare 7 Antworten

  1. Von wegen „spielend leicht“ zumindest für Joomla gilt das nicht. Der vorgegebene Installationscode funktioniert nicht und wenn man das Paket von deren Homepage installiert gibt es nur Fehlermeldungen bei der Installation. Mal ganz davon abgesehen ist nicht erkenntlich ob das Paket nur für Joomla 3.0 oder 2.5 geeignet ist, lässt es sich auch nicht mehr rückstandslos löschen.

      1. Denke aber das man es nicht unbedingt verallgemeinern kann da die Konfigurationen/Servereinstellungen ja doch abweichen können. Eventuell geht es ja bei deiner Konfiguration ?!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de