SmartHalo: Kickstarter-Projekt will euer Fahrrad smarter machen

Hochmoderne Technik am Fahrrad finde ich äußerst spannend. Mit SmartHalo gibt es ein sehr vielversprechendes Projekt.

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Kickstarter-Kampagnen können sehr spannend sein: Wird das Finanzierungsziel erreicht? Wann genau geht das neue Gadget in Produktion? Mit Spannung haben wir in den letzten Tagen einen Helfer für alle technisch begeisterten Fahrrad-Fahrer verfolgt: SmartHalo. Das kleine Gadget soll jedes Zweirad zu einem smarten Fahrrad und überzeugt mit einer langen Liste an Features.

Zunächst einmal sieht SmartHalo aber wirklich futuristisch aus. Das kleine kreisrunde Zubehör wird mittig auf dem Lenker platziert und kommuniziert automatisch via Bluetooth mit eurem iPhone oder Android-Smartphone. Ein richtiges Display hat SmartHalo nicht, stattdessen werden Informationen über Lichtsignale übertragen.

Eines der großen Features ist beispielsweise die Navigation. Nachdem man auf dem iPhone eine Zieladresse angegeben hat, zeigt SmartHalo mit seinem Licht an, wann man in welche Richtung abbiegen muss und wann das Ziel erreicht ist. Zudem macht das kleine Teilchen per Lichtsignal auf Anrufe aufmerksam und warnt vor schlechtem Wetter.

Das ist aber längst nicht alles: SmartHalo erkennt automatisch, wenn ihr mit dem Fahrrad unterwegs seid und zeichnet die Aktivitätsdaten auf. Neben Zeit, Distanz und Durchschnittsgeschwindigkeit werden auch Höhenmeter und verbrannte Kalorien gemessen. Klasse: Man kann per App bestimmte Ziele einstellen und kann den Fortschritt (etwa: 20 Kilometer fahren) direkt am SmartHalo ablesen.

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SmartHalo hat Finanzierungsziel bereits geknackt

Für Fahrten im Winter oder in den Abendstunden ist SmartHalo mit einem Frontlicht ausgestattet. Das ist genau so komfortabel wie in modernen Autos: Sobald es dunkel wird, schaltet sich das Licht automatisch an. Sobald man das Fahrrad abgestellt hat, schaltet SmartHalo seine Leuchte wieder aus.

Man sieht wirklich schnell, dass sich das Team hinter SmartHalo sehr viele Gedanken über sein Produkt gemacht hat. Es kann dauerhaft am Lenkrad verbleibe, da es nur mit einem speziellen Schlüssel abgenommen werden kann. Das ist notwendig, um es beispielsweise alle drei Wochen per USB-Kabel aufzuladen.

Auch preislich finde ich SmartHalo wirklich interessant. Zwar sind die Einführungsangebote bereits vergriffen, inklusive Versand (leider erst für Mai 2016 geplant) kostet das Gadget für alle Fahrradfahrer rund 105 Euro. Das Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar ist bereits locker geknackt, über 1.500 Unterstützer haben bisher über 180.000 US-Doller gesammelt. Bitte beachtet, das alle Preise auf der Kickstarter-Seite in Kanadischen Dollar angegeben sind.

(YouTube-Link)

Kommentare 16 Antworten

  1. Geht nichts über einen guten Fahrradcomputer mmn, bspw von VDO oder Polar. Navigieren taugt mir am meisten über die Routenschilder am Wegesrand. Da bekommt man dann auch veränderte Routenführungen unmittelbar mit…bspw durch Städte oder andere besichtigungswürdige, neu eingebaute Örtlichkeiten. Folglich ist, für mich, ein Navi am Rad überflüssig. Kmh, Höhenprofil, Puls, Trittfrequenz. Das zählt. Und ein gutes Wegenetz! (wie bspw in Österreich) 🙂

  2. Hey Fabian,
    sicher das du nicht Mai 2016 meinst?

    Aber trotzdem cooles Ding…
    Vor allem die Navigation stelle ich mir äußerst praktisch vor.
    Bei der Sicherheit denke ich lasst es allerdings zu wünschen übrig und ich würde das Ding nicht den ganzen Tag mit mir rumschleppen wollen 🙂

  3. Also ich finde die Idee und Umsetzung gelungen. Simpel und unmissverständlich. Praktische Zusatzfeatures und genial umgesetzt. Wenn mein fauler Arsch jetzt noch Fahrradfahren würde, das Ding würd ich mir holen.

  4. Sieht wirklich gut aus, aber das tun Werbevideos doch immer. Würde dafür erst Geld ausgeben, wenn es von unabhängiger und glaubwürdiger Stelle getestet und für gut befunden wurde.

  5. So ein Teil, hört sich übrigens gut an, müsste man direkt am Rad laden können. Gibt es noch kein Projekt/Gerät, dass das Laden über die beim fahren erzeugte Energie ermöglicht? Bspw. übers Nabendynamo?

    1. Doch, gibt es, in großer Zahl sogar. Zum Beispiel Busch Und Müller E-Werk. Da wird der Nabendynamo angezapft und man kann so das Handy oder andere Geräte während der Fahrt aufladen.

  6. iPhone am Lenker geht gar nicht. Durch Spiegelung kaum zu erkennen und die Tour muss schon sehr kurz sein damit der Akku hält. Aber um das Geld bekommt man ein gebrauchtes Outdoor Navi mit Kartenanzeige und allen anderen Features.

  7. Ich nutze eine Rahmentasche an meinem Mountainbike, die direkt am Rahmen sowie am Lenker befestigt wird. Ist mit ca. 15€ auch nicht teuer gewesen.

    Das iPhone ist darin sicher verstaut und bekommt so bei einem Sturz auch nichts ab. Da wäre mir eine Lenkerhalterung zu riskant.

    Zusätzlich dazu bietet die Tasch weiteren Stauraum, den ich für die direkte Akkupackverbindung nutze. Längere Radtouren sind ergo kein Problem.

    Gerade für das 6+ ist das optimal, auch zum Ablesen der Karte/Tourdaten während der Fahrt.

    Für mein 4S hatte ich noch ein Lenkermount, aber bei der Größe des jetzigen iPhones wäre das eine wacklige Angelegenheit…

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