Super Obstacle Boy ist hart & schwierig: Neuer Retro-Platformer

Wir hätten da noch eine Neuerscheinung des heutigen Spiele-Donnerstags: Super Obstacle Boy richtet sich an alle Jump’n’Run-Fans.

Super Obstacle BoyRetro-Spiele und Jump’n’Runs haben sich in den letzten Monaten großer Beliebtheit erfreut. Man kann zwischendurch einfach mal ein paar Level absolvieren und muss sich keine Gedanken über mögliche Highscores machen. Super Obstacle Boy (App Store-Link) passt genau in diese Kategorie, kostet zum Start 2,69 Euro und kann als Universal-App auf iPhone und iPad installiert werden. Wir haben uns die Neuerscheinung bereits angesehen.

Die Regeln Super Obstacle Boy sind eigentlich ganz einfach. Man spielt eine kleine Pixel-Figur und muss ein Mädchen befreien, das von Dr. Negative entführt wurde. Ganz so einfach ist es natürlich nicht das Mädchen auf der anderen Seite des Displays zu erreichen: Während die ersten 20 der insgesamt 128 Level noch einfach sind, wird es im Laufe der Zeit immer schwerer.

Nach und nach kommen immer wieder neue Elemente hinzu. Neben Stacheln gibt es auch bewegliche Plattformen, Treibsand oder zerfließende Blöcke. So wird in Super Obstacle Boy immer wieder für neue Herausforderungen und die nötige Abwechslung gesorgt. Selbst die grafische Pixel-Darstellung ändert sich teilweise komplett. Zudem kann man in jedem Level Münzen und später auch einen Super-Coin einsammeln – welche Vorteile man dadurch bekommt, habe ich bisher aber noch nicht herausfinden können.

Optionen und Menüs bietet Super Obstacle Boy abgesehen von einer Level-Auswahl keine. Es gibt auch nur eine Steuerung, die am unteren Bildschirmrand zu finden ist und nicht verändert werden kann: Einen Button zum Springen, zwei Buttons zum Laufen nach links und rechts. Nicht mehr, nicht weniger.

Eine Sache in Super Obstacle Boy ist für mich aber so etwas wie ein K.O.-Kriterium: Man kann kein Level manuell überspringen, wenn man nicht weiterkommen sollte. Stattdessen bekommt man nach einigen gescheiterten Versuchen das Angebot, das Level für 89 Cent zu überspringen – ein einziges Mal. Das halte ich bei einem Kaufpreis von 2,69 Euro nicht für sonderlich angemessen, auch wenn ich nach knapp 40 Level noch keinen Gebrauch davon machen musste. Hier würden wir uns einen einmaligen In-App-Kauf zum sofortigen Freischalten aller Level wünschen. Super Obstacle Boy ist sicher witzig gemacht, ich empfehle in Sachen Retro-Platformern lieber Mikey Hooks, das wir euch schon vor einiger Zeit vorgestellt haben.

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