Business Card Reader: Unter Wert geschlagen

Warum neue Visitenkarten mühsam sammeln oder abtippen, wenn man die Daten auch einfach in das iPhone importieren kann? Das Business Card Reader hilft dabei.

Gerade wer ständig mit Visitenkarten von Bekannten oder Geschäftspartner hantiert, verliert schnell den Überblick. Und wenn man dann den richtigen Kontakt gefunden hat, muss man zunächst mühsam die Nummer eintippen, wenn man ihn telefonisch erreichen will. Mit dem Business Card Reader von Shape sollen sich Visitenkarten einfach verwalten und die Kontakte im Adressbuch abspeichern lassen.

Die hohe Anzahl an negativen Bewertungen, die im App Store vergeben wurden, können wir allerdings nicht nachvollziehen. In unserem Test mit fünf verschiedenen Visitenkarten, einem iPhone 3GS und mittelmäßigen Lichtverhältnissen erzielten wir gute Ergebnisse. Ein großer Teil der Daten wurde korrekt erkannt und übernommen, lediglich bei ausgefallen Schriftarten kam es zu kleineren Fehlern, die sich allerdings schnell korrigieren lassen.

Einsatzbereit ist die Applikation nach wenigen Sekunden. Beim Fotografieren sollte man allerdings eine ruhige Hand bewahren, denn aus verwackelten Bildern kann der Business Card Reader nicht mehr so viel herausholen wie aus guten Vorlagen, die übrigens auch aus dem Fotoalbum stammen können.

Leider werden Visitenkarten nur im Querformat erkannt. Hat man ein Exemplar im Hochformat, kann man das iPhone nicht einfach drehen, um die Visitenkarte passend zu fotografieren. Auch wenn dieser Fall selten auftreten sollte, ist er ärgerlich – denn es wäre kein großer Aufwand für die Entwickler, eine entsprechende Funktion einzubauen.

Geschossene und analysierte Kontakte werden einerseits direkt in das hauseigene Adressbuch übertragen, auf der anderen Seite wird im Kartenhalter eine Übersicht über alle fotografierten Visitenkarten geboten. Das sieht zwar nicht ganz so schick aus wie im Konkurrenzprodukt Cardreader – ist aber besser als gar nichts.

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Reisekosten: Der kleine Helfer für unterwegs

Wer für eine Firma öfters im Außeneinsatz unterwegs ist und sich durch den tiefsten Dschungel kämpft wird sie kennen – die Reisekostenabrechnung.

Wer immer mal wieder für eine Firma unterwegs ist, kommt nicht um seine Reisekostenabrechnung herum. Warum soll man sich nach einer stressigen Heimfahrt noch groß mit Dingen beschäftigen, die man eigentlich schon während der Reise selbst erledigen kann? Mit der 4,99 Euro teuren App Reisekosten wird das Erstellen der nötigen Abrechnung zum Kinderspiel.

Nach einer kleinen Einweisung beim ersten Start kann man sich direkt ans Werk machen. Zunächst muss eine neue Reise angelegt werden, was allerdings keine große Hürde darstellt. Gängige Begriffe wie Meeting, Tagung oder Kundenbesuch sind bereits hinterlegt und blitzschnell eingestellt – auch für Beginn und Ende, sowie das Eintragen der Orte ist nicht viel mehr Zeit notwendig.

Mit einem Klick auf die Reise können weitere Kosten einfach eingetragen werden. Dank der Fahrtkostenpauschale von 0,30 Euro wird das errechnen der Fahrtkosten zum Kinderspiel – einfach die gefahrene Distanz pro Etappe angeben und schon wird der Aufwand berechnet.

Neben pauschalen Angaben zu Verpflegung und Übernachtung wird vor allem die Option Belege oft genutzt werden. Hier können zusätzliche Kosten einfach erfasst und mit einem Beleg bestätigt werden. Dieser wird einfach mit dem iPhone fotografiert und danach in die Abrechnung eingebunden. Außerdem lässt sich die Summe des Vorschusses einstellen, den man unter Umständen zuvor erhalten hat.

Ziemlich praktisch ist die Option, den erstellten Bericht anschließend per E-Mail zu versenden. Aus den Einstellungen werden dazu Standard-Daten wie Name und Adresse, die Firma und die Kontoverbidung ausgelesen und gemeinsam mit den gesammelten Belegen und Ausgaben in einer umfangreichen PDF-Datei gesammelt. Um sich auch den letzten Rest an Arbeit zu sparen, können in den Einstellungen verschiedene Empfängeradressen hinterlegt werden.

Über die gesamte Dauer unseres Tests lief die Applikation Reisekosten absolut flüssig und kam nie in die Nähe eines Absturzes. Auch der Bericht wurde schnell erstellt und landete in kürzester Zeit als PDF-Datei im Maileingang – leider lassen sich keine anderen Formate einstellen. In einem Punkt sehen wir ebenfalls Verbesserungspotenzial: Fotos für Belege können derzeit nicht aus dem Fotoalbum übernommen werden.

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Fly Control: Lasst die Fliegen fliegen

Wilde Linien durchziehen den Bildschirm, Hektik bricht aus und das Brummen der Fliegen nervt – besser könnte man Fly Control nicht beschreiben.

Schon beim ersten Spiel wird deutlich, dass sich die Entwickler von Fly Control etwas beim großen Bruder von Flight Control abgeguckt haben. Diesmal müsst ihr allerdings Fliegen den Weg zum Ziel weisen – natürlich nicht zu Landebahnen, sondern zu leckeren Köstlichkeiten wie Hundekot oder verdorbenem Essen.

Die Flugbahnen der kleinen Plagegeister sind dabei übrigens nicht immer vorhersehbar – solange ihr sie nicht zum richtigen Ziel gebracht habt, fliegen sie kreuz und quer über den Bildschirm. Zu nah sollten sich die Fliegen dabei nicht kommen – schnell bricht Futterneid aus, es kommt zu einer kleinen Prügelei und die Runde ist vorbei.

Malt ihr einen Strich von einer Fliege zum Futter, wird sich sich schnurstracks auf den Weg machen und eine kleine Mahlzeit zu sich neben. Danach ist die Gefahr, die von ihr ausgeht, allerdings noch nicht vorbei – ganz gemütlich fliegt die Fliege danach wieder aus dem Bildschirm heraus und kann dabei natürlich mit Artgenossen aneinander geraten.

Auf den drei verschiedenen Spielfelder, die allesamt sehr hübsch gestaltet und auch vertont sind, stehen jeweils zwei stationäre Landeplätze zur Verfügung, die für das steigende Fliegenaufkommen aber nicht immer genügen. Ab und an laufen kleine Käfer durch das Bild, die ihr mit dem Finger zerquetschen könnt und damit einer Fliege zusätzliches Fressen bietet.

Was die grafische Umsetzung und die Hintergrundgeräusche angeht, ist Fly Control seinem Gegenüber Flight Control um Längen voraus – auch wenn die meisten User den Ton aufgrund der brummenden und nervigen Fliegen schnell ausschalten werden.

Eure Highscores werden übrigens nicht nur lokal gespeichert, sondern auch auf Wunsch mit dem Online-Dienst OpenFeint synchronisiert. So könnt ihr euch mit Freunden und der ganzen Welt vergleichen.

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Mit Smart Recorder einfach und schnell Audio Daten aufnehmen

Vor Kurzem haben wir erst einen Audio-Rekorder getestet, nun folgt ein weiterer namens Smart Recorder. Vorab sei gesagt, dass dieser besser abschneiden wird als AppGesprochen.

Die Funktion eines Audio-Rekorders brauch hier wohl nicht mehr erklärt werden. Die App ist nicht ganz billig – im App Store kann man diese für 2,39 Euro erwerben.

Ein einfacher Klick auf ‚Record‘ genügt um die Aufnahme zu starten. Während der Aufnahme stehen weitere Funktionen zur Verfügung.  Zu einem kann man ein Bild mit der Kamera machen, was danach in die Timeline integriert wird. Des Weiteren kann man seine Aufnahme taggen, dass heißt man kann die Aufnahme in Abschnitte aufteilen und diese benennen.

Möchte man zu einer Aufnahme noch weitere Audio Daten hinzufügen, so kann man die Aufnahme fortsetzen. In der Timeline werden alle Schritte mit der aktuellen Zeit festgehalten.

Wenn die Aufnahme dann komplett ist, kann sie über verschiedene Dienste exportiert werden. Die gängiste Funktion ist natürlich auch vorhanden – ‚Exportieren per Mail‘. Mit einem Klick auf die Schaltfläche wird das Video konvertiert und es öffnet sich das Mail Programm zum versenden.

Ein weiterer Dienst nennt sich Box.net. Bei diesem Dienst ist jedoch ein Account erforderlich um dort Daten hochzuladen. Wenn dieser vorhanden ist, ist der Upload kinderleicht.

Die Synchronisation über ein WiFi Netzerk ist die schnellste und einfachste Methode seine Aufnahme zu verbreiten. Wenn das iPhone mit einem WiFi-Netz verbunden ist, erscheint nach dem Klick auf ‚WiFi Sync‘ eine IP-Adresse die am Computer eingegeben werden muss. Dort werden alle Informationen der Datei angezeigt und natürlich kann man die Datei auch bequem herunterladen.

Die Qualität der Aufnahmen sind recht gut und die Dateigröße wird auch nicht zu groß. Die App ist eher für Benutzer die öfters Audio Daten aufnehmen müssen. Wer gelegentliche Aufnahmen macht kann auch auf  die App Sprachmemos zurückgreifen.

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ABC Around: Kontakte in der Umgebung

Das iPhone voller Adressen und immer unterwegs? Mit ABC Around kann man ganz einfach herausfinden, welcher Kontakt sich gerade in der Nähe befindet.

Wir haben das Gratis-Programm inklusive des In-App-Kaufs „Detailansicht und Filter“ genauer unter die Lupe genommen. Die Navigationshilfe zeigt euch schnell und einfach an, welche Kontakte aus eurem Adressbuch sich in eurer Nähe befinden. Für die optische Darstellung wird dabei auf Kartenmaterial von Google Maps zurückgegriffen.

Beim ersten Start der Applikation blieben jedoch sämtliche Anzeigen und und Karten leer – kein Wunder, hatten wir doch zuvor keinen unserer Kontakte mit mindestens einer Adresse versehen. Wer zuvor ebenfalls schlampig gearbeitet hat oder nur über unvollständige Datensätze verfügt, steht zunächst vor einem Haufen Arbeit.

Kann ABC Around jedoch auf Daten zurückgreifen, verrichtet die App ihren Dienst tadellos. Der eigene Standort wird schnell gefunden, die Kontakte in der Umgebung als Stecknadeln dargestellt. Mit einem kleinen Klick darauf gelangt man zu der Detailseite, die aus dem Standard-Adressbuch bekannt sein sollte.

Unter dem Menüpunkt Distanzen kann man sich spielend einfach Kontakte nach ihrer Entfernung anordnen lassen. Auch hier führt ein Fingerklick zu der bekannten Detailseite. Hat man den 1,59 Euro teuren In-App-Kauf getätigt, kann man außerdem im Filter einige Einstellungen vornehmen. So ist der Radius, in dem Kontakte auf der Karte angezeigt werden soll, von 1000 Metern bis 100 Kilometern frei einstellbar. Zudem können Gruppen oder Adress-Typen gefiltert werden.

Über den Nutzen dieser App mag man sich streiten dürfen. Gerade bei vollen und gut gepflegten Adressbüchern ist es allerdings oft interessant zu sehen, in der Nähe welcher Kontakte man sich gerade befindet. Für die Kartendarstellung muss man natürlich über eine aktive Internetverbindung verfügen, außerdem sollten die Ortungsdienste aktiviert sein. Die angegeben Entfernung entsprechen außerdem der direkten Luftlinie.

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Audio-Rekorder AppGesprochen fällt durch

Audio-Rekorder gibt es im App Store haufenweise. Wir haben uns ein Exemplar von einem deutschen Entwicklerteam angesehen: AppGesprochen von EventVoiceMedia.

Neben der kostenlosen Basis-Version ist auch eine 79 Cent teure Pro-Version im App Store vertreten. Aber wieviel „pro“ steckt eigentlich drin in AppGesprochen? Immerhin wird in der Beschreibung von einem kleinen Tonstudio für die Hosentasche gesprochen, das in brillanter Qualität kleine Notizen oder auch ganze Interviews aufzeichnen und per E-Mail verschicken kann.

Bei einer Aufnahmedauer von nur einer Minute wird allerdings schon eine Wave-Datei von über 10 MB erzeugt. Man möchte sich kaum vorstellen, wie groß die Dateien werden, wenn man einige Minuten aufnimmt. Schnell wird man beim Export an die Grenzen stoßen: kaum ein E-Mai-Anbieter unterstützt Anhänge mit mehr als 20 MB, zudem wird der eigene Traffic in die Höhe getrieben.

Eine Komprimierung der Daten bietet AppGesprochen nicht an. Zum Vergleich: eine Datei der selben Länge, aufgezeichnet mit dem Standard-Programm Sprachmemos, nimmt über 90 Prozent weniger Speicherplatz ein.

Besonders ärgerlich: AppGesprochen erlaubt immer nur eine Aufnahme. Drückt man ein zweites Mal auf den Record-Button, wird die erste Aufnahme überschrieben und kann nicht mehr per Mail versendet werden. Ein weiteres Manko: der Play-Button ist nach der Aktivierung nicht gesperrt. Man kann ihn immer wieder anklicken und einen regelrechten Kanon erzeugen – aber nicht stoppen.

Was bietet die Pro-Version nun eigentlich an Mehrwert? Mit ihr kann man den Standard-Text, der in jeder mit der App erstellten E-Mail erzeugt wird, nach eigenen Wünschen anpassen. Mit drei Klicks in Mail ist das allerdings auch mit der Basis-Version möglich.

Besonders bitter: beendet man das Programm nach einer Aufnahme, kann man diese beim nächsten Start zwar noch darauf zugreifen, sie aber nicht mehr per Mail versenden. Letztlich bleibt nur der Anblick der hübschen blonden Dame, der über einen möglichen Fehlkauf hinwegtröstet.

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Mit Bejeweled2 Edelsteine tauschen und kombinieren

Bejeweled2 ist der Nachfolger des klassischen Edelstein-Puzzles. PopCap Games hat das Spiel aufbereitet und neu gestaltet. Man muss versuchen mit den vorhanden Edelsteinen Kombination herzustellen, um Punkte zu bekommen.

In diesem Spiel geht es darum, mit möglichst vielen Kombination, möglichst viele Punkte zu sammeln. Die kleinste Kombination besteht aus drei Steinen, nach oben hin ist keine Grenze gesetzt. Damit das Spiel nicht zu leicht wird, können immer nur benachbarte Steine vertauscht werden.

Dem Benutzer stehen vier Spielmodi zur Verfügung. Natürlich gibt es den klassischen Modus, einen Action Modus, einen Endless- und den so genannten Blitz-Modus.

Im Action Modus ist die Zeit gegen dich. Der untere Balken zeigt die noch verfügbare Zeit an. Wenn du nun Punkte durch Kombination bekommen hast, wird die Zeit um wenige Sekunden verlängert. Das heißt, umso mehr Kombination du erreichst, desto mehr Zeit steht dir zur Verfügung. Wer ein gutes Auge hat erkennt schnell, wo die nächsten Steine zu tauschen sind.

Im Endless-Modus kann man so lange spielen wie man möchte. Dieser ist sehr gut zum Üben und um einen guten Überblick zu bekommen.

Der Blitzt-Modus: Verbinde Bejeweled Blitz mit Facebook, um mit Freunden in dieser Anwendung zu interagieren und Meldungen auf Facebook zu veröffentlichen. So kann man kinderleicht seine Freunde herausfordern und versuchen dessen Rekord zu knacken.

Im Hintergrund läuft eine entspannende Musik, die nicht vom Spiel ablenkt. Wem die Langeweile überkommt, kann zu Bejeweled2 (2,39 Euro) greifen, denn mit diesem Spiel kann man schon einige Stunden tot schlagen.

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Disser: Das iPhone kann nun pöbeln

Das iPhone kann nicht nur surfen und telefonieren, sondern auch längst schon furzen. Mit der neuen App Disser kann man nun auch beleidigen.

Die Fun-Applikation entwickelte sich in nur wenigen Tagen zum echten Verkaufserfolg. Nach dem Start am 4. April war Disser meist auf der Überholspur unterwegs und schaffte es schnell bis auf den ersten Platz der deutschen Charts. Doch was steckt eigentlich drin in der pöbelnden iPhone-App?

Insgesamt umfasst die App über 4000 mögliche Schimpfwort-Kombinationen – kleine Kostprobe gefällig? „Faulige Butterbirne“, „hirnamputierte Fettgondel“ oder „unrasierter Homofürst“ – die Möglichkeiten sind teilweise sehr derbe. Standard-Beleidigungen wie „Arschloch“ oder „Idiot“ sucht man übrigens vergeblich.

Mit einem Klick auf das nicht zu verfehlende Play-Symbol kann die Sprachausgabe aktiviert werden, wenn die gewünschte Kombination ausgewählt wurde. Die Tonqualität ist dabei sehr gut und dem Thema entsprechend aggressiv.

Durch Schütteln des iPhones soll zudem ein zufällig Schimpfwort ausgewählt werden, was in unserem Test allerdings nicht funktionierte. Lediglich mit einem Klick auf das Zufalls-Symbol konnten wir uns überraschen lassen.

Wenn grad niemand zum Beleidigen in der Nähe ist, kann man seinen „Diss“ auch per Facebook, Twitter oder E-Mail in die weite Welt versenden. Der Empfänger erhalt dabei einen Link, hinter dem sich eine Flash-Animation mit der Beleidigung versteckt. Am Computer klappt das wunderbar, mit dem iPhone hat man aber keine Chance, selbst wenn man die App auf seinem Gerät installiert hat. Netter Bonus: wer fleißig beleidigt, bekommt pro versandter Nachricht ein Extra-Wort freigeschaltet.

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Doodle Dial: Rufnummern einfach malen

Selbst mit einem iPhone kann man Langeweile haben. Wer gerne telefoniert, aber etwas Abwechslung beim Wählen der Nummer braucht, kann bedenkenlos zur App Doodle Dial greifen.

Mit Doodle Dial werden die Rufnummern nicht mehr mit einem öden Nummernblock getippt, sondern einfach auf dem Bildschirm gemalt. Leider braucht die App für den Start – unserer Meinung nach – etwas lange, danach arbeitet sie aber zuverlässig und gut.

Die eingegeben Ziffern werden gut erkannt und nach absetzen des Fingers zügig in die Wählleiste übertragen. Ist eine Nummer vollständig eingegeben, kann man mit einem Klick auf den Telefonhörer in der unteren rechten Ecke den Anruf tätigen.

Zur Auswahl stehen in Doodle Dial fünf verschiedene Hintergründe. Von einer Schultafel und Kreide reicht es über ein beschlagenes Bild eurer iPhone-Kamera bis hin zur einem Maschinengewehr.

Selbst Ziffern wie „7“ oder „1“ kann das Programm gut unterscheiden, Probleme gibt es nur wenn man bei internationalen Rufnummern ein „+“ vorwählen will, das allerdings immer als „5“ erkannt wird – also muss man den kleinen Umweg über die Doppel-Null gehen.

Ganz nett ist dagegen die Option, eine Nummer aus dem Telefonbuch als Favorit zu wählen. Hat man die Nummer in den Optionen hinterlegt, reicht es, ein Herz zu malen und die Nummer wird gewählt. Ein weiterer kleiner Bonus in Doodle Dial ist der freie Modus, in dem nach Herzenslust auf dem Bildschirm gemalt und das Ergebnis danach abgespeichert oder gemailt werden kann.

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Parcel Panic: Pakete unter Zeitdruck ausliefern

Auf einer wunderschön gestalteten Insel sollt ihr Pakete ausliefern. Klemmt euch in Parcel Panic hinter das Steuer verschiedener Trucks und holt neue Highscores. Wir haben die 79 Cent günstige App bereits für euch getestet.

Schon immer mal davon geträumt mit einem eigenen Truck Pakete auszuliefern? Kein Problem – in Parcel Panic darf man sich hinter das Steuer von vier verschiedenen Pickups setzen und auf einer kleinen Insel Pakete so schnell wie möglich von A nach B bringen.

In einem Tutorial wird zu Beginn schnell erklärt, woher der Wind weht. Bremse und vor allem Gas sind schnell gefunden, gelenkt wird der Truck mit den Bewegungssensoren. Ein Pfeil, ein Bild und eine grüne Linie leiten den Weg zum nächsten Objekt, wo entweder Pakete aufgeladen oder abgesetzt werden müssen. Dazu muss übrigens nicht angehalten werden – es reicht, wenn man die einzelnen Checkpoints mit eurem Wagen durchfahrt.

Damit man sich nicht nur auf die wunderschön gestaltete Insel konzentriert, sondern auch seine Pakete rechtzeitig abliefert, sorgt ein immer kleiner werdendes Zeitlimit für den nötigen Druck. Zusatzsekunden können durch schnelle Lieferung und Sprünge gesammelt werden. Aber Achtung: die Pakete liegen nur Lose auf der Ladefläche und fallen bei zu wilden Manövern schnell vom Laster; außerdem gibt es keine Punkte, wenn die Lieferung zu spät ankommt.

Die vier sehr arcade-lastigen Trucks müssen nacheinander freigeschaltet werden. Dazu muss in den einzelnen Runden eine bestimmte Punktzahl erreicht werden – vor allem um an den vierten Truck zu kommen sind eine gewisse Ortskenntnis und versteckte Abkürzungen der Schlüssel zum Erfolg.

Mit etwas Geschick hat man die vier Laster aber schon schnell freigeschaltet und kennt irgendwann die vorgegebenen Routen. Auch wenn man mittlerweile seine Highscores über OpenFeint mit Freunden vergleichen kann, mangelt es an Langzeitmotivation. Dazu trägt auch der Modus „Free Ride“, in der die Insel frei befahren werden kann, nicht bei.

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Instant Messenger IM+ im Test

Immer und überall erreichbar sein! Bleibe stetig in Kontakt mit deinen Freunden und Bekannten. Mit dem Instant Messenger IM+ kannst du über zehn Dienste gleichzeitig nutzen.

Der All-In-One Messenger verbindet dich mit Skype, AOL, MSN, Twitter, Facebook, Yahoo!, Google Talk, Jabber, ICQ und MySpace. In einer übersichtlichen Kontaktliste werden alle Kontakte angezeigt. Hinter jedem Kontakt befindet sich ein kleines Icon von dem jeweiligen Diensteanbieter. So weiß man direkt, ob man jetzt mit Marie Mustermann über ICQ oder Skype chattet.

IM+ bietet viele Möglichkeiten die App zu individualisieren. So kann man den Hintergrund des Chatfensters ändern, Offline Kontakte ausblenden lassen, Signaltöne einstellden, Themes bearbeiten und vieles mehr. Möchte man mit jemanden chatten, genügt ein Klick auf dessen Namen. Im Chatfenster können verschiedene Smilies und Emtoicons gewählt werden. Es gibt einmal Smilies die nur auf dem iPhone/iPod touch angezeigt werden, aber auch Smilies die bei jedem korrekt dargestellt werden.

Mit dem eingebauten Push-Dienst verpasst du keine Nachricht mehr. Auch wenn die App im Hintergrund läuft, erinnert dich der Push-Dienst wenn dir jemand eine Nachricht geschrieben hat.

Ein großer Vorteil von IM+ ist der Landscape Modus. Einfach das iPhone in die Waagerechte drehen und schon verändert sich der Bildschirm. Nun hat man eine größere Tastatur und das Tippen fällt deutlich einfacher. Im integrierten Browser können empfangene Links dargestellt werden. Sei es ein Bild, ein YouTube Video oder eine komplette Website. Was von Apple immer noch blockiert wird sind Flash-Elemente. Diese können dann natürlich nicht dargestellt werden.

Eine weitere nützliche Funktion ist „Foto senden“. Im Chatfenster kann ein Bild direkt aufgenommen werden oder man wählt eins aus seiner Mediathek aus. So kann mit zwei Klicks ein Bild einfach und schnell versandt werden.

Des Weiteren kann man Sprach- bzw. Videonachrichten versenden. Dazu nimmt man kurz eine Sprach- oder Videonachricht auf und die App lädt diese bei einem Webdienst hoch, und fügt dann im Chat einen Link dazu ein.

Wer eine App für alle Dienste braucht, sollte zu IM+ greifen. Für 3,99 Euro kann man IM+ im App Store kaufen. Meistens kommt man damit billiger weg, als wenn man für jeden Dienst eine einzelne App kauft. Viele Apps werden aber auch kostenlos angeboten, jedoch fehlt dann der große Funktionsumfang.

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Luxus-Aufgabenverwaltung mit Todo

Aufgabenverwaltung leicht gemacht. Mit der der 7,99 Euro teueren App Todo kann man all seine Aufgaben verwalten. Für den Preis bekommt man eine App mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten.

Wer seine Aufgaben gerne in einer App zusammenfasst kann dies mit Todo von Appigo gut erledigen. Zudem kann die App mit den Programmen iCal, Outlook, Toodledo.com oder Remember the Milk synchronisiert werden.

Aufgaben können mit einen Tap auf das ‚+‘-Zeichen eingetragen werden. Zuerst muss man den Aufgabentyp festlegen. Darunter fallen auch Aufgabentypen wie  „Kontakt anrufen“, „SMS an Kontakt“ oder aber auch „Standort besuchen“. Danach kann ein Name als Überschrift vergeben werden. Wenn das geschafft ist, kann man weitere Einstellungen vornehmen.

Es kann ein Fälligkeitsdatum, Wiederholungen und die Priorität gewählt werden. Zudem kann man seine Aufgaben in Listen packen und verwalten. Mit der eingebauten Suchfunktion kannst du alle Aufgaben durchsuchen und so schnell wieder finden.

Wenn du deine Aufgabe per Mail versenden möchtest genügt ein Klick auf „Email senden“. Der eingebaute Push-Dienst erinnert dich an alle eingetragenen Aufgaben. Da die Applikation sehr viele Einstellmöglichkeiten anbietet, muss man sich erst einmal einarbeiten. Wenn Routine in das Erstellen von Aufgaben kommt, geht es recht schnell und unkompliziert. Unter den vielen Todo-Applikationen gehört Todo zu den besseren – die Vielfalt wird allerdings auch im Preis deutlich.

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iPhone in ein vollwertiges PC-Headset verwandeln

Mittlerweile haben eigentlich alle tragbaren Computer Lautsprecher und Mikrofon fest eingebaut. Trotzdem braucht man immer mal wieder ein richtiges Headset, etwa für Gespräche in der Öffentlichkeit oder für bessere Qualität.

Genau hier kommt Headset von SHAPE Services ins Spiel. Die Applikation verwandelt das iPhone in ein vollwertiges Duo aus Kopfhörer und Mikrofon. Bevor man es allerdings an einem Computer benutzen kann, muss man dort eine Client-Software installieren, die leider nur für Windows erhältlich ist. Damit scheiden alle potenziellen Mac-Kunden aus, wovon es in der iPhone-Welt ja einige geben sollte.

Einmal installiert, kann man sich blitzschnell mit dem PC verbinden – was allerdings nur über Wi-Fi und nicht über Bluetooth funktioniert. Ist man also in einer Gegend ohne Netzwerk, schaut man erneut in die Röhre. Sollte die Verbindung nicht auf Anhieb klappen, können die IP- und Port-Daten auch manuell eingegeben werden.

Auf dem PC kann das iPhone-Headset direkt nach der Installation als Ein- und Ausgabe-Quelle ausgewählt werden und funktioniert damit in vielen Programmen. Wir haben es mit Skype getestet, wo es absolut keine Probleme gab. Mit der integrierten Aufnahme ließ sich das Gespräch sogar ganz einfach aufzeichnen und war danach auf dem Computer verfügbar.

Die Tonausgabe am iPhone erfolgt über den internen Telefonhörer. Bei Skype, Yahoo oder sonstigen Audio-Unterhaltungen ist das ungemein praktisch, da so niemand mithören kann. Allerdings hätten wir uns eine Option gewünscht, mit der man auf den Lautsprecher umschalten kann – etwa um mehrere Leute zuhören zu lassen.

Ein weiteres großes Manko: die Headset-App läuft nicht im Hintergrund. Will man beispielsweise eben etwas im iPhone nachschlagen, wird die Verbindung der Tonübertragung sofort gestoppt.

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Mit Mobiscope die Welt beobachten

Heute haben wir uns die App Mobiscope (79 Cent) geschnappt und haben sie für euch getestet. Mit Mobiscope kann man Livestreams beziehungsweise Webcams empfangen, auch die eigene von zu Hause.

Mit der Applikation Mobisope kann man mit einer bestehenden Internetverbindung Webcams aus der ganzen Welt abrufen. Man kann durch eine große Liste scrollen und das entsprechende Land und danach die passende Stadt auswählen. In verschiedenen Zeitintervalle werden die Webcams aktualisiert. Meist liegt die Zeit bei ungefähr einer Minute.

Des Weiteren bietet Mobiscope die Funktion auf seine eigene Webcam mit dem iPhone oder iPod touch zuzugreifen. Dazu muss auf dem Computer der Desktop Client von Mobiscope installiert werden. Danach kann man am iPhone die App konfigurieren und auf die Webcam zugreifen.

In unserem Test hat es leider nicht funktioniert. Wir haben einfach keinen Zugriff auf die eigene Webcam bekommen. Die Rezensionen im App Store sind durchwachsen. Bei manchen gibt es überhaupt gar keine Probleme, bei anderen funktioniert gar nichts. Manchmal liegt es aber auch am Benutzer. ; )

Das Einzige was bei uns funktioniert hat, war die Liveübertragung via Internet. Das heißt, man musste sich unter  iphone.mobiscope.com einloggen, um Zugriff auf die Webcam zu bekommen. Leider hat die App aber eben unsere Webcam nicht erkannt.

In einer Liste sind Webcams angegeben, die zu der App kompatibel sein sollen. Wenn ihr eine Verbindung aufbauen könnt lasst es uns wissen. In unserem Test haben wir ein iPhone 3GS und ein MacBook benutzt.

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Age of Curling: Drehen, Schieben & Wischen

Die Olympischen Spiele neigen sich dem Ende und auch eine Randsportart wird danach wieder in der Versenkung verschwinden: Curling. Wir haben das passende Spiel für das iPhone und den iPod Touch getestet.

Als Außenstehender mag man glauben, dass Curling nur alle vier Jahre existiert. Möglicherweise stimmt das – aber wenn heute um Mitternacht das große Herren-Finale zwischen Kanada und Norwegen steigt, wird die olympische Halle in Vancouver aus allen Nähten platzen. Natürlich gibt es dazu die passende App für das iPhone: Age of Curling.

In Age of Curling dreht sich alles um die schweren Steine, die über das fast 50 Meter lange Eisfeld in einen Zielbereich, das Haus, geschoben werden sollen. Neben einem schnellen Spiel, in dem man mal eben ein paar Steine über das Eis führen kann, steht in Age of Curling der Modus „Custom Game“ mit all seinen Variationen im Vordergrund.

Insgesamt stehen dem Spieler fünf verschiedene Spielstätten zur Verfügung, die von einem Schloss in Schottland bis hin zur hochmodernen Halle in Athen reichen. Die Spiellänge und die Anzahl der Steine ist dabei frei einstellbar und lässt keine Wünsche offen. Gespielt werden kann entweder gegen den Computer oder einen Mitspieler am selben Gerät. Das absolute Highlight für jeden Curling-Fan ist der Turnier-Modus, in dem bis zu acht der 35 verfügbaren Nationen ausgewählt werden können.

Einmal auf dem Eis angekommen, findet man sich schnell mit der Steuerung zurecht. Berührt man den Bildschirm neben dem Stein, kann man seine Drehrichtung bestimmten, klickt man ihn an und zieht den Finger nach vorne, bestimmt man die Intensität des Stoßes. Wenn der Stein langsam und anmutig über das Eis gleitet, kann zudem vor ihm mit dem Finger gewischt werden – so rutscht er einige Meter weiter und dreht sich nicht mehr so stark.

Der Computergegner agiert äußerst geschickt und legt, wie im Curling üblich, zunächst so genannte Guards ab, um das Haus zu schützen oder stößt freiliegende Steine des Spielers gnadenlos aus dem Spielfeld. Leider fehlt uns hier eine Option, um den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Immerhin wird eine ausführliche Hilfe geboten, die das Spielprinzip und die Steuerung erklärt. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist die Übersichtsleiste am linken Bildschirmrand, mit der das gesamte Spielfeld immer im Blick bleibt, und das gegnerische Runden mit einem kleinen Tap auf den Bildschirm verkürzt werden können.

Neben der Tatsache, dass sich Age of Curling wirklich nur auf das Curling beschränkt, ist vor allem eines zu kritisieren: es fehlt vollkommen an Atmosphäre. Aus dem Fernsehen kennen wir Curling als den lauten Sport der wischenden Männer und Frauen, die ihren Steinen hinterherschreien und ihre Teamkollegen anbrüllen – selbst das Publikum bleibt in Age of Curling stumm. Auch einige 3D-Modelle der Spieler und Animationen hätten dem Spiel nicht geschadet.

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