Vor 20 Jahren präsentierte Steve Jobs den iMac

Auf diesen Geburtstag müssen wir unbedingt noch hinweisen: Der iMac ist am Sonntag 20 Jahre alt geworden.

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Am 6. Mai 1998 leitete Steve Jobs die Wende bei Apple ein. Mit dem neuen iMac präsentierte der Apple-Gründer das erste echte Lifestyle-Produkt aus Cupertino. Einen Computer in einem Design, das man damals nicht für möglich hielt. Und selbst heute erinnere ich mich noch an die Werbeplakate, die damals überall in Deutschland zu sehen waren. Auch wenn ich mit 11 Jahren wohl noch gar nicht so genau wusste, was man mit dieser Kiste alles anfangen kann und was dieses Apple überhaupt ist.

Mittlerweile sieht das natürlich ganz anders aus: Mit dem iMac hat Steve Jobs eine echte Erfolgsgeschichte eingeleitet, wenig später folgte der iPod, dann das iPhone und zuletzt das iPad. Aber wofür steht das i im Produktnamen der Apple-Geräte überhaupt? Auf der Keynote vor 20 Jahren wurde der iMac jedenfalls mit den folgenden Wörter beschrieben.

  • internet
  • individual
  • instruct
  • inform
  • inspire

Meinen ersten iMac müsste es im Jahr 2009 gegeben haben, das Teilchen steht mittlerweile bei meinem Schwiegervater und macht immer noch einen relativ vernünftigen Job, auch wenn man ihm natürlich langsam ansieht, dass er etwas in die Tage gekommen ist. Das neueste Betriebssystem lässt sich beispielsweise nicht mehr installieren.

Ganz anders sieht es bei meinem selbst genutzten iMac aus, der Zuhause in meinem Arbeitszimmer steht. Das Teilchen von Mitte 2011 war so ziemlich mit allen Upgrades ausgestattet, die man damals erhältlich waren. Rund 3.000 Euro habe ich bezahlt, aber selbst sieben Jahre später begleitet mich der Computer noch durch den Alltag und wird nach einem RAM-Upgrade nicht müde. Lediglich auf einige spezielle Funktionen, wie etwa AirDrop, muss ich an diesem Computer leider verzichten.

Das Teilchen läuft und läuft jedenfalls, abgesehen von einem kleinen Defekt vor etwa vier Jahren an der Grafikkarte, der damals aber außerhalb der Garantie durch Apple behoben wurde. Selbst heute sehe ich noch keinen Grund, das Teilchen in Rente zu schicken. Vielleicht mache ich die zehn Jahre ja sogar noch voll, wer weiß?

Wie sieht eure iMac-Geschichte aus? Wir sind gespannt auf eure Kommentare und Meinungen in den Kommentaren. Außerdem könnt ihr euch die Keynote im Anschluss noch einmal ansehen, spannend wird es ab Minute 16:00.

Kommentare 6 Antworten

    1. Textverfassung vom feinsten, wie so oft von den Autoren hier geleistet. Mel ist und bleibt bei euch tatsächlich, was das journalistische und textliche betrifft, die positive Ausnahme!

  1. Hehe. Ja 8-10 Jahre kann man die im Schnitt locker nutzen, als bto sogar länger.

    Mein Frau hat das MacBook Pro von einem meiner Programmierer genommen und mag sich nicht trennen, nach 8 Jahren. Neuste macOS drauf, mit SSD und RAM nachgerüstet, und läuft und läuft.

    Immer wieder beeindruckend.

  2. Nachdem ich meine Arbeitskollegen die allesamt Appleuser sind immer belächelte weil die Unsummen für Geräte hinlegten und ich mit Windoof ja Theoretisch (aber auch nur das) das gleiche konnte. Irgendwann war mein Windoof Pc so ekelhaft geworden und ich entschloss mich einen neuen zu erwerben. Ein Kollege hatte einen Mitte 2007er Imac zum Verkauf und sagte ….teste ihn ganz unverbindlich für 2 Wochen und wenns Dir nicht gefällt gib ihn mir zurück. Lange Rede, kurzer Sinn….natürlich hat der Kollege das Ding nicht zurückbekommen, spätestens ein halbes Jahr nachdem ich das 2007er Gerät im Jahr 2014 erwarb hatte sich meine Meinung komplett geändert, klar, der war keine Rakete, aber das Ding lief und verrichtete seinen Job klaglos. 1 Jahr später spendierte ich ihm eine SSD und war komplett begeistert. GEIL, warum nur habe ich mich nur mit Windoof beschäftigt? Dieses Jahr, nach knapp 4 Jahren in meinem Dienst und mittlerweile fast 11 Jahre junghabe ich den Imac innerhalb kürzester Zeit (10 Tage) zu einem akzeptablen Preis wieder verkaufen können und erfreue mich nun selbst an einem 27″ mit Retina und habe eine SSD an Bord. Apple, ich frage mich ernsthaft warum ich diese Produkte solange ignoriert habe, ist nicht nur eine Philosophie, es ist ein absolut problemlos zu verwendendes Produkt das so ganz nebenbei auch noch toll aussieht. Sicherlich sind die Preise nicht ganz ohne, aber wenn ich mir ansehe wie problemlos die Dinger funktionieren dann ist der höhere Preis auch sein Geld wert. Mittlerweile nutzt die gesamte Familie nur noch Imac, ich nen Mitte 2015er27 Zöller, die Tochter nen 2009er 24 Zöller, Ipad (Tochter nen Air2, ich nen mini4 und die Frau nen mini2) und Iphone (Frau nen 5s, Tochter nen 6s und ich nen 7plus.) An Android oder Windoof verschwendet hier niemand mehr einen Gedanken. Danke Apple für so geile Produkte die nicht nur problemlos funktionieren sondern nach Gebrauch auch noch zu sehr guten Preisen wieder verkauft werden können.

  3. Der typische Kommentar aller Apple-Hater, viel zu teuer, mein Smartphone, PC, Windoof-Rechner usw. kann für viel weniger dasselbe, wenn nicht mehr! Was bei diesem Kommentar immer ausgeblendet wird, ist der hohe Wiederverkaufswert von Apple_Devices und deren Qualität und Langlebigkeit, damit relativiert sich der hohe Preis wieder deutlich, aber dann müsste man ja denken und nicht gerade mal schnell ein Vorurteil aus der Hüfte schiessen! Ich habe ja auch mal mit Windows-PC´s angefangen, die ich dann alle 6 Monate mit besseren Komponenten (Mainboard, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, CPU usw) aufgerüstet habe, weil sie mit der neusten Software nicht mehr mithalten konnten und nach 5 Jahren hatte ich dann oft mehr ausgegeben, als für einen iMac, welche locker 7-8 Jahre anstandslos ihre Arbeit verrichten! Solange hält meistens kein PC so wie man ihn ursprünglich gekauft hat! Seitdem ich 2009 meinen ersten Mac (Mac Mini) und seit 2014 einen iMac habe, wollte ich mit Windows nie mehr etwas zu tun haben! Wenn ich für jeden Bluescreen in meinem Leben mit einem PC 5 Euro bekommen hätte, wäre ich jetzt reich!

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