Amazfit GTS 2 im Test: Der Apple Watch-Klon wurde nochmals verbessert

Wir haben die Smartwatch ausprobiert

In der Vergangenheit haben wir bereits mehrfach über die günstige Apple Watch-Alternative, die Amazfit GTS, berichtet. Hergestellt von Huami, einer Tochterfirma des chinesischen Tech-Konzerns Xiaomi, bot die Smartwatch mit einigen Apple Watch-Design-Anleihen viele Features zum kleinen Preis. Zeitweise war die Amazfit GTS sogar für Preise um die 100 Euro zu haben.

Mit der Amazfit GTS 2 hat Huami nun vor einigen Wochen den legitimen Nachfolger der GTS-Smartwatch präsentiert, die mittlerweile dank Xiaomis Europa-Offensive auch flächendeckend auf dem deutschen Markt zu haben ist. Lästige Bestellungen mit langen Lieferzeiten aus asiatischen Warehouses gehören damit der Vergangenheit an. Derzeit ist die Amazfit GTS 2 in den drei möglichen Farbvarianten, nämlich mit schwarzem, silbernem oder goldenem Gehäuse, unter anderem bei Amazon zum Preis von jeweils 169,99 Euro verfügbar – inklusive möglicher Prime-Versandoption. Bei Gearbest zahlt man mit dem Coupon W5B2A7A3BED53001 aktuell 174,68 Euro.


Ich hatte seit kurzem die Möglichkeit, die neue Amazfit GTS 2 für einige Zeit am Handgelenk zu tragen und die im Vergleich zur aktuellen Apple Watch Series 6 nicht einmal halb so teure Smartwatch mit dem Pendant aus Cupertino zu vergleichen. Auch im direkten Vergleich zum Vorgängermodell, der Amazfit GTS, die derzeit für etwa 120 Euro im Handel zu haben ist, gibt es einige Verbesserungen und neue Features. Reichen diese, um den Kampf mit der Apple Watch Series 6 aufzunehmen?

Zunächst also erst einmal ein paar Features des neuen Smartwatch-Flaggschiffs von Amazfit. Die GTS 2 verfügt über ein rahmenloses 348 x 442 Pixel großes und mit 341 ppi auflösendes AMOLED-Touchdisplay aus gehärtetem Glas mit Anti-Fingerabdruck-Beschichtung und Always-On-Anzeige, ist bis 5 ATM wasserdicht, wiegt ohne Armband knapp 25 Gramm, verfügt über WLAN (2.4 GHz), Bluetooth 5.0 und GPS, hat fünf integrierte Bewegungssensoren (Luftdrucksensor, Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, geomagnetischer Sensor, Umgebungslichtsensor), kommt mit 12 Sportmodi daher, misst Herzfrequenz und SpO2 (Blutsauerstoff), verfügt über Mikrofon und Lautsprecher zum Annehmen von Anrufen über Bluetooth und zur Musikwiedergabe, zeigt Nachrichten des iPhones an, misst Stress- und Fitnesslevel, analysiert den nächtlichen Schlaf, stellt 3 GB internen Speicher für die Musikwiedergabe bereit, verfügt über einen Offline-Sprachassistenten für die Steuerung der Uhr, synchronisiert sich mit der eigenen Zepp-App für weitere Analysen und Einstellungen und hält darüber auch einen Store mit zahlreichen modularen Zifferblättern bereit. Nach zweistündiger Aufladezeit soll der 246 mAh-Akku für eine bis zu siebentägige Laufzeit sorgen.

Neue Features in Version 2 und schnelle Einrichtung über Zepp-App

Im Vergleich zum Vorgänger-Modell, der Amazfit GTS, hat sich einiges bei Huami getan. Neben dem integrierten SpO2-Sensor zum Messen der Sauerstoffsättigung im Blut ist es jetzt mit diesem Modell möglich, Anrufe über eine Bluetooth-Verbindung direkt von der Uhr aus zu führen. Auch zusätzliche Sportmodi, eine Option, die Uhr mit einem sechsstelligen Code zu sperren und viele der vorhandenen Zifferblätter auch mit modularen Komplikationen an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, unterscheiden die Neuerscheinung von ihrem Vorgänger. Mit diesen Features, so scheint es, will Huami es Unentschlossenen schwer machen, zu altbekannten Herstellern wie Apple, Samsung und Co. zu greifen – denn wenn man identische Funktionen für deutlich weniger Geld bekommt, warum dann zum teureren Exemplar greifen?

Soweit so gut. Auf dem Papier sehen die Spezifikationen der Amazfit GTS 2 natürlich hervorragend aus – doch wie sieht der Alltag mit der neuen Smartwatch aus? Das Einrichten und Koppeln mit der kostenlosen Zepp-App (App Store-Link) von Xiaomi gestaltet sich erfreulich kurz und einfach: Nach dem Download der App und dem Erstellen eines Nutzerkontos hat man in einer Liste von Geräten nur noch die GTS 2 auszuwählen. In meinem Fall war die Uhr binnen weniger Sekunden gefunden und verband sich sofort mit der Anwendung auf meinem iPhone 12 Pro. Im Anschluss wurde dann noch die Firmware und Daten für das Assisted GPS aktualisiert, und dann konnte ich gleich loslegen. In den Einstellungen der Zepp-App kann man darüber hinaus festlegen, an welchem Arm man die Uhr tragen möchte, wie lange das Display aktiviert und ob das Always-On-Display eingeschaltet sein soll, ob die Smartwatch auf das Anheben des Handgelenks reagieren soll und vieles mehr. In dieser Hinsicht gibt es nichts zu meckern.

Personalisierbar mit handelsüblichen 20 mm-Armbändern

Im direkten Vergleich mit meiner Apple Watch Series 6 in der 40 mm-Version wirkt die Amazfit GTS 2 deutlich größer an meinem Handgelenk, kommt aber aufgrund der geringen Dicke nicht extrem klobig daher. Letzteres kennt man von Smartwatches anderer Hersteller durchaus auch anders – gerade schmalere Damen-Handgelenke werden diesen Schritt begrüßen. Mit den zahlreich im Zepp-Store vorhandenen kostenlosen Zifferblättern, wo wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte, sowie einem Standard-Uhrenband mit 20 mm Breite kann die Amazfit GTS 2 zudem problemlos personalisiert und nach eigenem Gusto angepasst werden. Da mir das mitgelieferte schwarze Silikonband meines schwarzes GTS 2-Modells deutlich zu lang war, habe ich ein braunes Lederarmband mit schwarzer Dornschließe angelegt, das sich mit dem schwarzen Alu-Korpus der Smartwatch sehr gut ergänzt. Der Kreativität sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt, ob Silikon-, Leder- oder Metall-Armband, oder klassisches, Retro-, Digital- oder Sport-Zifferblatt. In Bezug auf diese muss gesagt werden, dass nicht alle in der Zepp-App angebotenen Watchfaces auch über eine modulare Anpassung verfügen. Wie bei der Apple Watch ist aber der schnelle Wechsel über längeres Gedrückthalten des Zifferblattes und einem Wischen nach links oder rechts zur Auswahl der Alternative beim GTS 2-Modell möglich – der Vorgänger erlaubte den Zifferblatt-Wechsel nur umständlich in den Einstellungen der Uhr.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Akkulaufzeit: Amazfit gibt diese auf der eigenen Website mit bis zu sieben Tagen an. Hier kommt es sehr stark auf die nutzerbasierten Einstellungen an – hat man beispielsweise das Always-On-Display dauerhaft aktiviert, möchte man die Herzfrequenzmessung über den Tag verteilt alle paar Minuten ausführen lassen, und sollen Benachrichtigungen für Nachrichten, bei Inaktivität von mehr als einer Stunde, für E-Mails und Anrufe eingehen sowie der Schlaf mit Auswertung getrackt werden, sinkt die Akkulaufzeit schnell auf maximal 2 bis 3 Tage. Kommen dann noch sportliche Aktivitäten, bei denen das integrierte GPS verwendet wird, hinzu, oder wird über einen verbundenen Bluetooth-Kopfhörer auch Musik über die Smartwatch gehört, sinkt die Laufzeit noch weiter. Im schlimmsten Fall muss man, ähnlich wie auch von der Apple Watch bekannt, alle 1 bis 2 Tage das magnetisch anzubringende Ladekabel (mit USB-A-Anschluss) anbringen und die Amazfit GTS 2 binnen zwei Stunden wieder auf volle 100 Prozent Akku bringen. Auf die siebentägige Akkulaufzeit kommt man wohl nur, wenn man so ziemlich alles an Extras deaktiviert, keinen Sport betreibt und auf Musik verzichtet. Aber was bringt einem dann eine solche Smartwatch am Handgelenk?

Musikübertragung ist noch verbesserungsfähig

Eines der neuen Features der Amazfit GTS 2 ist auch die Fähigkeit, Musik auf dem internen Speicher mit 3 GB Kapazität speichern und direkt von der Smartwatch aus abspielen zu können, sowie über Bluetooth Anrufe vom iPhone anzunehmen und über das Mikrofon telefonieren zu können. Wer hier von einer Apple Watch verwöhnt ist, wird bei der GTS 2 vielleicht eine kleine Enttäuschung erleben. Das Übertragen von Songs oder anderen Audiodateien auf die Smartwatch gestaltet sich leider sehr umständlich. Über die Zepp-App lässt sich Musik hochladen, dies geschieht über die Auswahl eines Ordners, beispielsweise im iCloud Drive, einem anderen Cloudspeicher oder lokal auf dem Gerät. Im Anschluss an die Auswahl eines Songs – mehrere ließen sich bei meinen Versuchen mit iCloud Drive nicht gleichzeitig auswählen – hat der Nutzer sich in den WLAN-Einstellungen mit einem eigenen Amazfit-Hotspot zu verbinden, um den Song hochzuladen. Ist dies binnen ca. 20 bis 30 Sekunden passiert, wird der Hotspot wieder deaktiviert, und das Spiel beginnt von vorne. Song im Ordner auswählen, sich mit WLAN-Hotspot verbinden, Song hochladen… Allein für den Upload eines einzigen Albums mit etwa 12 Songs verbringt man hier schnell einmal knapp eine halbe Stunde. Das hätte Amazfit auch durchaus einfacher lösen können – so ist es zumindest unter iOS ein echter Krampf und jede Menge Arbeit.

Bei der Apple Watch lässt sich zumindest in der Watch-App eine Playlist oder ein lokales Album auswählen, das dann, sobald die Apple-Smartwatch mit dem Ladepuck verbunden wurde, im Hintergrund automatisch hochgeladen wird. Auch Podcasts werden individuell und automatisch auf der Apple Watch aktualisiert, sofern man die Apple Podcasts-App verwendet. Die Wiedergabe der Songs kann, anders als auf der Apple Watch, mit der GTS 2 allerdings auch über den integrierten Lautsprecher erfolgen. Der Winz-Speaker ist definitiv nichts, was man als Klangwunder bezeichnen kann, aber immerhin wurde diese Option gegeben. Ähnlich verhält es sich auch mit der Anruf-Funktion bzw. dem Führen von Telefongesprächen über die Amazfit-Smartwatch. Es funktioniert, aber eine bequeme und dauerhafte Lösung für alle Seiten ist es nicht. Zum schnellen Annehmen eines Anrufes und für kurze Gespräche reicht die Soundqualität aber allemal aus. Beachten sollte man allerdings, dass es zum Führen von Bluetooth-Anrufen bei verbundenem iPhone eine zweite Bluetooth-Verbindung braucht, die in der Zepp-App eingerichtet werden muss. Auch eine Verzögerung der Anruf-Benachrichtigung lässt sich hier einstellen.

SpO2-Messung dauert deutlich länger als auf der Apple Watch

Zusätzlich wirbt Amazfit mit dem mittlerweile sehr beliebten Feature der Blutsauerstoff-Messung, bezeichnet als SpO2. Auch hier gibt es gravierende Unterschiede zur Apple Watch, die diese Option mit der aktuellen Series 6 anbietet. Dauert der Vorgang auf der Apple Watch maximal 15 Sekunden, kann es sein, dass man bei der Amazfit GTS 2 schon einmal 30 Sekunden oder länger warten muss, ehe man ein Ergebnis erhält. Wenn man denn ein Ergebnis erhält. Schon kleinste Bewegungen oder eine zu locker am Handgelenk sitzende Smartwatch brechen den Messvorgang nach einiger Zeit eigenständig ab, ohne ein Ergebnis zu liefern. „Mal eben“ zwischendurch den Blutsauerstoff messen ist damit leider nicht so einfach, hier braucht es Geduld und manchmal auch mehrere Versuche – oder vielleicht in Zukunft ein Firmware-Update für die GTS 2, die diesen Vorgang zuverlässiger gestaltet. Aktuell ist die SpO2-Messung eine nette Spielerei, aber mehr leider auch (noch) nicht.

Im Vergleich zur Apple Watch Series 6, die ich teilweise simultan mit der Amazfit GTS 2 getragen habe, gibt es auch bei sportlichen Aktivitäten kleine Unterschiede. Das Starten eines Sport-Trackings nimmt bei der GTS 2 etwas mehr Zeit in Anspruch, da hier das integrierte GPS erst seine Position finden muss. Dies kann schon einmal 20 bis 30 Sekunden dauern, je nachdem, wann das Assisted GPS mit aktuellen Satelliten-Daten zuletzt über die Zepp-App aktualisiert wurde. Ebenfalls fällt auf, dass die Amazfit-Smartwatch dazu neigt, längere Distanzen als die Apple Watch 6 aufzuzeichnen – bei identischer Strecke. Bei einer kleinen Test-Laufrunde von etwa 5 km zeigte die Apple Watch eben diese fünf Kilometer an, bei der GTS 2 waren es etwa 400 Meter mehr. Woher genau diese Differenzen kommen, ist fraglich – der aufgezeichnete GPS-Track zeigte im direkten Vergleich keine großen Abweichungen an. Die Distanzen der Apple Watch gelten grundsätzlich als zuverlässig und decken sich bei Aktivitäten mit Begleitung auch mit den aufgezeichneten Daten der anderen. In der Vergangenheit habe ich allerdings auch schon mit anderen Wearables von Xiaomi die Erfahrung gemacht, dass hier vergleichsweise mehr Schritte bzw. eine größere Distanz aufgezeichnet wird, beispielsweise beim Xiaomi Band 4.

Fazit: Gelungenes Update mit etwas Verbesserungspotential

Insgesamt gesehen bekommt man mit der Amazfit GTS 2 eine grundsolide, hochwertig wirkende Smartwatch mit einem gut ablesbaren, sehr scharfen und flüssig reagierenden Display, die sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss. Vor allem die Option, jedes beliebige 20 mm-Uhrenarmband zur Individualisierung zu verwenden, die neuen Zifferblätter mit teils modularen Komplikationen sowie die mittlerweile stark verbesserte Zepp-App sorgen für einen gelungenen Eindruck. Im direkten Vergleich mit der Apple Watch muss man zwangsläufig einige Abstriche hinsichtlich iOS-Integration und Komfort in Kauf nehmen, aber zu einem Preis von etwa 170 Euro ist die Amazfit GTS 2 eine gute Alternative für Smartwatch-Fans, die nicht gleich 400 Euro oder mehr für eine aktuelle Apple Watch 6 in die Hand nehmen wollen. Verbesserungspotential gibt es bei der SpO2-Messung und der Musikübertragung, auch einige Features wie ein Offline-Sprachassistent sind aktuell nur für Android-Geräte verfügbar. Wer sich aktuell scheut, die Apple-Preise für eine Smartwatch zu bezahlen, sollte sich die Amazfit GTS 2 definitiv genauer ansehen. Das Update ist Xiaomi durchaus gelungen – Besitzer der ersten Version müssen aber nicht zwangsläufig umsteigen, sofern sie auf die 3 GB internen Musikspeicher und das Annehmen von Anrufen am Handgelenk verzichten können. Weitere Infos zur Amazfit GTS 2 gibt es auch auf der offiziellen deutschen Produktseite.

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Kommentare 22 Antworten

    1. @patrick: Das ist ein kulturelles Problem, das versteht man nur, wenn man über den Tellerrand geschaut hat. In unserem Wertesystem aufgewachsen, wurde Dir beigebracht, dass das Kopieren schäbig sei. Das Wertesystem anderer Kulturen sieht das Kopieren als Zeichen des Respekts und Anerkennung einer guten Leistung an. Nur die „guten“ Sachen werden kopiert.

    1. Glaubst du, ich haue 2 1/2 Seiten Text bei Schriftgröße 11 in die Tasten, um ein wenig Werbung zu machen? Da hätte mir auch eine halbe Seite genügt. Was erweckt den Eindruck, dass der Testbericht Werbung ist? Ich habe lediglich meine persönlichen Eindrücke niedergeschrieben – nicht mehr und nicht weniger. Zur Info: Uns wurde für diesen Testbericht lediglich die GTS 2 zur Verfügung gestellt. Keine Provision oder andere finanzielle Anreize.

          1. Ach noch ein sinnfreier Kommentar ? Von sowat lass ich mir ganz sicher nicht das Maul verbieten. Gute Nacht Du Großer ?

      1. Danke Mel für deinen ausführlichen persönlichen Eindruck. Ich finde es Interessant auch über solche Produkte etwas zu erfahren. Die notorischen Nörgler verstehen es einfach nicht, für sie uninteressante Artikel einfach nicht zu lesen…

      2. Danke Mel, dass du wirklich eigene Berichte schreibst und nicht nur Pressemitteilungen mit Affiliate-Link einstellst, so wie einige andere hier. Du bist der entscheidende Faktor dass ich hier noch ab und an vorbeischaue.

      3. Lass‘ dich nicht aergern !

        Der Eine mag halt nur das angeblich
        “ Elitäre “
        Der Andere spielt das Spiel nicht mit

  1. Ich finde den Bericht auch gut, vor allem da nicht jeder eine Apple Watch haben will oder kann und da ich nach einer Alternative für meine bessere Hälfte suche, kam der Artikel zur richten Zeit!!!

    Und an alle Nörgler, warum ließt ihr den Artikel?

    1. Natürlich ist eine Woche eher unrealistisch, wenn man den vollen Funktionsumfang nutzt, aber immer hin nicht jeden Tag wie bei der Apple Watch.

  2. Für mich aktuell keine Alternative. Gerade in diesen Zeiten ist das Bezahlen mit der Apple Watch super. Doppelklick auf die Seitentaste – ranhalten ans Lesegerät – fertig. Aber nicht nur deshalb bleibe ich beim Original.

    1. Original hin oder her, ich bekomm immer einen Lachanfall wenn ich Leute sehe die meinen an der Kasse einen auf Obercool machen zu müssen, wenn sie meinen sie müssten mit Ihrer Uhr bezahlen und dabei sportliche Verrenkungen veranstalten. Ich winke da nur mit einer EC/Kreditkarte und gut ist.

  3. Bleibt nur noch zu erwähnen, das es mit der „GTR 2“ auch eine runde Version gibt und mit einem „e“ an der Bezeichnung der jeweiligen Modelle auch ein günstigeres abgespecktes Model (129,- Euro).

  4. Wer sagt, dass die GPS-Daten der GTR nicht korrekt sind und Apple daneben liegt?
    GPS am Handgelenk ist ein Glückspiel und sollte niemals genaugenommen werden. Was soll die kleine Antenne in der Bewegung und bei den vielen Abschattungen auch leisten? Apple zieht hier und da gerne die Messpunkte glatt und rundet beim Abbiegen. Wir haben den Test mit zwei identischen AW und zwei Garmin fenix Pro und diversen anderen Uhren gemacht. Es gab praktisch keine Übereinstimmung – weder bei Apple noch bei Garmin noch im Mix. Du kannst auch mit deiner Uhr mehrfach die gleiche Strecke ablaufen und wirst immer andere Ergebnisse erhalten.
    Ich laufe im Jahr ca. 50 mal eine identische Strecke und jede GPS-Messung ist unterschiedlich. Wolken, die Armposition, meine Geschwindigkeit, Bäume, Laub, und, und, und.

    1. Natürlich gibt es kleinere Abweichungen. Wenn ich aber bei einer 5 km-Strecke Abweichungen von 400 Metern habe, ist das schon nicht gerade wenig. Laufe mit meiner Apple Watch 6 auch häufiger die gleiche Laufstrecke, natürlich habe ich auch da kleinere Abweichungen von +/- 100 bis 200 m. Und wie im Artikel schon beschrieben, decken sich die Werte anderer Geräte eher mit denen der Apple Watch als mit denen der GTS 2. Meine persönliche Erfahrung, kann natürlich sein, dass es bei dir anders ist.

  5. Verstehe nicht warum hier so viele Jammern wegen „Kopie“ und „Klon“.
    Beschwert sich einer bei der Reifenindustrie, dass alle Reifen rund sind?
    Physik und Ergonomie sind nun mal Dinge die sind unumstößlich, und da folgt das Aussehen und die Form der Logik. Rund rollt besser und abgerundete Kanten sind geschmeidiger und fühlen sich besser an.

    Hört endlich auf mit den sinnlosen Diskussionen über Klon oder Kopie. Das nervt auch bei Musik, denn irgendwann sind nun mal alle Tonfolgen schon irgendwann mal da gewesen und fertig aus Ende. Nichts Klon oder Kopie, einfach keine neue Möglichkeit.

    Und was ich bei der Android-Version 1.000x besser finde ist die Lösung mit den Armbändern. Diese „Verpflichtung“ zu hauseigenen Produkten des Design-Herstellers mit dem Apfel empfinde ich als Nötigung und kommt anderen aktuellen Themen gleich … Zwang und Nötigung … mag ich gar nicht!

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