Apple 140W Ladegerät: Darum ist der MacBook Pro-Charger ein großes Ding

Bei der Keynote untergegangen

Als Apple bei der Keynote am Montagabend das neue MacBook Pro vorgestellt hat, blieb eine Information ein wenig auf der Strecke: Mit dem 16″ MacBook Pro gibt es auch ein brandneues GaN-Ladegerät mit MagSafe 3 und USB-C, das ganze 140 Watt liefert und über USB-C Power Delivery 3.1 bietet. Dank GaN-Technologie (Galliumnitrit) ist ein vergleichsweise kleines Format möglich.

Dieser neue Standard ist in der Tat so neu, dass sich kompatible USB-C-Kabel noch nicht auf dem Markt befinden. Man ist daher auf Apples USB-C-zu-MagSafe-Kabel angewiesen, das in einer Länge von 2 Metern für 55 Euro im Apple Online Store verfügbar ist, wenn man die volle Power aus dem Netzteil herausholen möchte. Der 140W Power Adapter kostet bei Apple 105 Euro.


Mit dem neuen Ladegerät samt USB-C-auf-MagSafe-Kabel soll sich das neue 16-Zoll-MacBook Pro in nur 30 Minuten von 0 auf 50 Prozent aufladen lassen. Im Apple Online Store heißt es zur Neuerscheinung:



„Der 140W USB‑C Power Adapter ermöglicht schnelles, effizientes Aufladen zu Hause, im Büro oder unterwegs. Er ist kompatibel mit vielen USB‑C Ladekabeln. Apple empfiehlt, dass du dieses Netzteil mit deinem 16″ MacBook Pro (2021) und einem USB‑C auf MagSafe 3 Kabel oder USB‑C Ladekabel verwendest, um das schnelle Laden zu nutzen, mit dem du in etwa 30 Minuten von 0% auf 50% laden kannst.“

Besonders Power Delivery 3.1 ist die echt große Neuerung in diesem frisch veröffentlichten Power Adapter. USB-C PD 3.1 wurde erst im Mai dieses Jahres ratifiziert, und Apple gehört zu einem der sieben Unternehmen, die die Entwicklung dieses Standards mitgetragen haben. Laut 9to5Mac hatte Apple „die Arbeit an dem Projekt 2019 oder früher begonnen, hier war also eine gewisse Voraussicht gefragt“. In der Vergangenheit hatten verschiedene Unternehmen die bisherige Grenze von 100W über einen USB-C-Hack überschritten, indem sie von 5A zu 6.5A wechselten. Apple scheint nun jedoch der Vorreiter am Markt für einen solchen Power Adapter zu sein, der laut seinen Spezifikationen sogar mehr Power bietet als ein Ladgerät für eBikes.

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Kommentare 13 Antworten

  1. Off-topic: Mal nebenbei zur App: geht es nur mir so oder vermissen manche von Euch nicht auch dass man, zumindest am Handy, das Hauptbild des Artikels (oberes Bild) vergrößern kann. Manchmal ist das das einzige Bild und wenn es kleine Inhalte hat dann sind die am Handy einfach nicht erkennbar. Leider bekomm ich darauf, wenn ich es per Mail als Feedback gebe nie ne wirkliche Antwort…. Daher dachte ich ich frage mal in die Menge. Wär schön wenn es Ferdback gibt 🙂

      1. Das denke ich auch. Beim hueblog geht es auch (dort wie mir scheint mit einer anderen Funktion als die Vergrößerung der Bilder im Text – aber das ist letztlich egal :)). Wie gesagt ich habe das schon 2-3 mal angemerkt und während dem letzen Betatest auch-aber es kommt nicht an. Dachte immer braucht wohl keiner. Ich wart noch ab ob sich hier noch paar melden und dann hak ich nochmal nach-denn die Jungs antworten normal immer recht schnell bei Hinweisen und Fragen (nur das Thema rutscht wohl immer hinten runter). 🙂

  2. Man muss wahrscheinlich auch schon beim Durchmesser der Leiter eine AWG Stufe tiefer gehen, was bei regulären PD nie nötig war.

    Mag man nicht ohne Grund machen, da dann die Kabel ja auch ein Stück weniger flexibel werden.

  3. GaN ist keine neue Technologie, lediglich die Verwendung in der Leistungselektronik findet erst seit wenigen Jahren (max. 10) stärkeren Vorschub.
    Ich erinnere mich, dass ich bereits in den frühen 90ern mit GaN zu tun hatte (als Übertragungstechniker und Elektroniker). War nur sauteuer aufgrund der schwierigen Herstellung.
    Wird aber gerade „chic“, da 1. preiswerter in der Herstellung, und 2. sehr gut in der Hochfrequenztechnik einsetzbar.
    Letzteres ist wichtig für den Mobilfunkbereich und fungiert daher als „Motor“ für die zügige Weiterentwicklung

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