Apple Podcasts: Weitere Details zum neuen Abo-System

Start ab Mai dieses Jahres

Während der gestrigen Keynote hat Tim Cook in rasender Geschwindigkeit auch von einem neuen Podcast-Produkt gesprochen. Im Hagel der ganzen Neuerscheinungen, die gefühlt minütlich auf das Publikum einprasselten, war aber für kleinere Details keine Zeit. Nun hat Apple aber weitere Informationen zur neuen Apple Podcasts-App und einem bevorstehenden Abo-Modell mitgeteilt.

Neben Millionen von kostenlosen Sendungen sollen in der Apple Podcasts-App (App Store-Link) ab Mai dieses Jahres in über 170 Ländern und Regionen weltweit auch Premium-Abonnements verfügbar sein,


„die eine Vielzahl an von den ProduzentInnen festgelegten Vorteile beinhalten, wie beispielsweise werbefreies Hören, Zugang zu zusätzlichen Inhalten und frühzeitigen oder exklusiven Zugang zu neuen Folgen. HörerInnen können Premium-Abonnements von unabhängigen Stimmen und aufstrebenden Studios wie Tenderfoot TV, Pushkin Industries und QCODE bis hin zu führenden Medien- und Unterhaltungsgrößen, wie NPR, Los Angeles Times, The Athletic und Sony Music Entertainment genießen.“

Ab dem nächsten Monat können HörerInnen in der überarbeiteten Apple Podcasts-App auch Kanäle, Gruppen von Sendungen, die von den ProduzentInnen mit Titeln, Beschreibungen und Grafiken versehen wurden, entdecken. Nutzer haben die Möglichkeit, sowohl kostenlose als auch bezahlte Kanäle zu durchsuchen. Dazu wird mit iOS 14.5 in der neu gestalteten Podcasts-App auch ein verbesserter Tab „Suche“ eingeführt, der schnellen Zugriff auf die Top Charts und Kategorien bietet.

„Apple Podcasts bietet neue, sehr schön gestaltete Seiten für jede Sendung und Folge, die das Verfolgen, Hören und Teilen erleichtern. Das neue ‚Smart Play‘ hilft HörerInnen, episodische Sendungen automatisch ab der letzten Folge zu hören und Sendungen, die man ab der ersten Folge hören sollte, starten vom Beginn jeder Serie. HörerInnen können jetzt auch einzelne Episoden in der Mediathek speichern. Die werden für die Offline-Wiedergabe heruntergeladen und können so einfach gekennzeichnet werden, um sie später in der Mediathek anzuhören.“

Wer selbst Podcasts produziert, profitiert zusätzlich von der neuen Apple Podcasts for Creators-Website, die beim Erstellen und Organisieren von Podcasts auf Apples Plattform behilflich ist. Ein aktualisiertes Apple Podcasts Connect Dashboard erlaubt es nun, Metadaten zu bearbeiten, die Verfügbarkeit von Sendungen zu planen und zu managen, Sendungen in Kanälen zu organisieren und Berechtigungen zu verwalten. „Über Apple Podcasts Connect können sich ProduzentInnen für das neue Apple Podcasters Program anmelden, das Zugang zu allen Werkzeugen bietet, die für den Aufbau und die Verbreitung von Premium-Abonnements auf Apple Podcasts benötigt werden“, heißt es von Seiten Apples.

Was die Preise der neuen optionalen Abonnements für Nutzer von Apple angeht, so werden diese von den einzelnen ProduzentInnen selbst festgelegt „und üblicherweise monatlich abgerechnet“, wie Apple kommuniziert. Auch eine zusätzliche jährliche Abrechnung ist möglich. „HörerInnen können auch auf kostenlose Testversionen und Probefolgen zugreifen, die von den ProduzentInnen angeboten werden“. Bis zu sechs Familienmitglieder können sich über die Familienfreigabe ein Abonnement teilen. Das neue Apple Podcasters Program, das alle Werkzeuge für Premium-Abonnements enthält, kann ab heute über Apple Podcasts Connect für 19,99 Euro im Jahr gebucht werden.

‎Apple Podcasts
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Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

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Kommentare 7 Antworten

  1. Ich wüsste nicht warum User für Podcast bezahlen sollten… und warum Podcast Creator die schon seit Jahren alternative Einnahmequellen nutzen 1. die Hörer verprellen und 2. einen großen Teil des Gewinns an Apple abgeben wollen.

    1. Wenn Apple schlau ist, dann holen die sich (vor allem im US-Markt) die größten Player mit exklusiven Produktionen – ganz unabhängig der Abonnentenzahlen. Das Geld dafür hat Apple ja.

      Dort wird es vermutlich noch am ehesten funktionieren. Weil wenn der Preis stimmt, dann wird da jeder weich 😉

      In DE zB kann ich mir das nicht vorstellen, wüsste keinen Podcast, der so eine „Begehrlichkeit“ wecken würde, dass man dafür zahlt.

      PS: unterstütze den ein oder anderen DE-Podcast freiwillig mit kleinen monatlichen Summen 👍🏻

    2. ähhhmmm,… weil ich vllt lieber etwas zahle, als mir die Werbung anzuhören???? Die Podcast Creator haben ja oft nicht die Möglichkeit es anders zu machen. Bisher gibt es auch Podcasts, die tatsächlich Premium Content haben und die Abwicklung auf ihren eigenen Seiten abwickeln. Also… was quatsch du da?

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