Aura Carver: Digitaler Bilderrahmen mit App derzeit 20 Euro günstiger

Zeigt auch Live Photos an

Ein digitaler Bilderrahmen mit App-Anbindung, das ist nicht unbedingt eine neue Erfindung. Spannend ist es trotzdem – und genau deshalb werfe ich derzeit einen Blick auf den Aura Carver. Ich habe den Rahmen erst vor ein paar Tagen eingerichtet, will euch heute aber trotzdem schon die ersten Eindrücke mitteilen. Immerhin gibt es das Einsteiger-Modell des US-amerikanischen Herstellers derzeit mit einem Rabatt von 20 Euro (Amazon-Link).

Für derzeit 149 Euro bekommt ihr einen 10,1 Zoll großen Bildschirm, mit Rahmen misst der Aura Carver 27 x 19 Zentimeter bei einer Tiefe von 6,6 Zentimetern. Wichtig zu wissen: Dieses Modell kann nicht an der Wand montiert und nur im Querformat aufgestellt werden. Die Auflösung des Displays beträgt 1.920 x 1.200 Pixel, was angesichts des normalerweise eher größeren Abstands zum Bilderrahmen mehr als ausreichend ist.


Was mir sehr positiv aufgefallen ist: Ein Blick in das mitgelieferte Handbuch ist quasi nicht notwendig. Nachdem man den Aura Carver mit dem Netzkabel verbunden hat, startet er automatisch und zeigt einen Link zum Download der App an. Diese koppelt sich zunächst per Bluetooth mit dem Bilderrahmen, um automatisch die WLAN-Einstellungen übertragen zu können. Genau so einfach sollte es gehen.

‎Aura Frames
‎Aura Frames
Entwickler: Aura Home, Inc.
Preis: Kostenlos+

Über die App können dann auch ganz einfach Fotos hochgeladen werden, der Speicher ist dabei unbegrenzt. Die App finde ich dabei intuitiv, man bekommt Zugriff auf zuvor eingerichtete Alben des iPhones und kann entweder einzelne, mehrere oder alle Fotos zum Upload auswählen. Bereits wenige Minuten später tauchen diese auf dem Bilderrahmen auf, sogar Live Photos werden kurz animiert dargestellt. Das eigentliche Foto ist dann für einen fest eingestellten Zeitraum sichtbar, von 15 Sekunden bis hin zu 24 Stunden gibt es zahlreiche verschiedene Optionen.

Aura Carver bietet eine Touch Bar und keinen Touchscreen

Die Steuerung direkt am Rahmen erfolgt über eine kleine Touch Bar, die an der oberen Kante verbaut ist. Per Wischgeste kann man beispielsweise zum nächsten oder vorherigen Bild wechseln, mit einem kurzen Fingertipp werden Ort, Datum und Name des Fotografen angezeigt. Mit einem doppelten Fingertipp kann das Bild mit einem „Herz“ belohnt werden. Diese Funktionen werden kurz nach dem ersten Start in einem kleinen Tutorial übrigens sehr gut erklärt. Diese Touch Bar ist vielleicht gar keine so schlechte Idee, um Fingerabdrücke im Sichtfeld zu vermeiden.

Was ich bei einem solchen Gadget sehr wichtig finde: Der Stromverbrauch. Per Zeitplan lässt sich einstellen, wie lange der Bilderrahmen pro Tag aktiv sein soll – alternativ gibt es einen automatischen Modus, der den Bilderrahmen in einem dunklen Raum ausschaltet. Gemessen habe ich in unserem hell erleuchteten Büro rund 5,5 Watt, konnte bei ausgeschaltetem Licht aber auch feststellen, dass der Stromverbrauch auf unter 4 Watt sinkt. Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4,5 Watt und einer Laufzeit von 12 Stunden pro Tag kommen wir auf Stromkosten von 5,70 Euro pro Jahr bei einem Preis von 29 Cent pro Kilowattstunde. Das geht absolut in Ordnung.

Ich werde den Aura Carver in den kommenden Wochen bei mir Zuhause aufstellen, die App weiter erkunden und auch noch andere Familienmitglieder dazu einladen, uns Fotos auf den Rahmen zu senden. Später melde ich mich dann noch einmal mit weiteren Eindrücken, ich kann aber nicht garantieren, dass es den digitalen Bilderrahmen dann noch günstiger gibt.

AURA Carver smart-digital-bilderrahmen 10.1 Zoll...
1.806 Bewertungen
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Kommentare 5 Antworten

  1. Und was ist daran neu?… Gibt es schon seit Uhrzeiten. Vermute mal, das dieser Artikel nur den Kauf fördern soll… und für was gibt es dann noch nen zweiten Artikel?… Nur um im ersten Druck auf potentielle Käufer aufbauen zu können?…

    1. Autos, Fernseher, Smartphones, Computer…gibt es auch schon seit Urzeiten. Trotzdem gibt es immer wieder neue Modelle, die dann von irgendwem ausprobiert und vorgestellt werden. Und nun?

  2. Für den Preis bleib ich lieber bei Nixplay. 30€ mehr und ich habe Verbindung mit Google Fotos, Diashow, Videos (kleine)… unschlagbar.
    Mag es nicht, wenn man einen Rahmen ständig füttern muss.
    Dazu noch Hoch und Querformat, Bewegungsmelder. Was braucht es mehr?

  3. Kennt jemand einen digitalen Bilderrahmen, der per Cloud angesteuert werden kann? Einfach Bilder in einfach in ein Cloudverzeichnis uploaden und diese werden dann auf dem digitalen Bilderrahmen, der in einem x-beliebigen WLAN hängt, angezeigt. Toll wäre es, wenn man diese Rahmen auch noch aus der Cloud heraus konfigurieren kann. Es gab mal sowas von Kodak, aber der Service ist vor Jahren leider eingestellt worden. Meine Familie wohnt über den ganzen Erdball verstreut und ich suche nach einer neuen Lösung, seitdem die Kodak Sache eingestellt wurde. Danke im Voraus!

    1. Siehe Nixplay. Aber nur mit Google Fotos. Da kannst ein Album auswählen, immer neue hinzufügen, abspielen lassen, man kann verschiedene Alben abspielen lassen. Dazu gezielt jeden Rahmen Ansteuern vom Handy aus. Schick der Oma ein neues Bild und anschließend der Tante in USA. Erscheint sofort im Bildschirm. Tolle Sache

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