Moli: Geschicklichkeitsspiel derzeit kostenlos zu haben

Verschiedenste Adventskalender halten immer wieder neue Angebote und Gratis-Apps bereit.

Diesmal ist es die Universal-App Moli – Lost in Rotation (App Store-Link), die seit ihrem Erscheinen am 15. Dezember dieses Jahres gratis geladen werden kann. Diese Aktion wurde vom appsforsale-Adventskalender initiiert. Sonst kostet die 41,8 MB große Applikation für iPhone, iPod Touch und iPad 1,59 Euro.

Wie der Untertitel der App schon vermuten lässt, dreht sich hier alles um die Geschicklichkeit des Spielers. Der kleine Roboter Moli ist nämlich seiner Rollen beraubt worden und muss nun mit Hilfe des Gamers durch verschiedene Level gelotst werden.

Gesteuert wird der kastenförmige kleine Moli entweder durch Finger-Wisch-Gesten, um den Bildschirm zu drehen, oder aber durch den Gyrosensor des Gerätes, welches dann einfach in die entsprechende Richtung gedreht werden muss. Diese Optionen können in den Einstellungen der App ausgewählt werden. Ich empfand für mich die erstere Möglichkeit angenehmer und stressfreier, aber das muss sicher jeder nach eigenen Präferenzen auswählen.

Nach einem kleinen Tutorial geht es dann direkt los, und man muss Moli durch verschiedene Welten bugsieren. Dabei gilt es, neben einem Zeitlimit auch eine bestimmte Anzahl an goldenen Münzen einzusammeln. Zusätzlich braucht Moli in bestimmten Leveln auch Schlüssel, um weitere Türen zu benachbarten Räumen öffnen zu können. Dabei wird ihm das Leben durch gefährliche Spikes erschwert, die ihn bei Berührung wieder von neuem beginnen lassen.

Moli – Lost in Rotation ist mit seiner witzigen Retro-Grafik, vielen Leveln und einer gelungenen Steuerung ein Spiel mit echtem Sucht-Faktor. Auch wenn Moli nur in englischer Sprache vorliegt, sollte das den Spielspaß nicht wirklich trüben. Solange es heute noch gratis zu haben ist, gilt es, zuzuschlagen.

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3D Gallery ’12: Eigene Bilder stilvoll präsentieren

Wer gerne fotografiert, hat insgeheim sicher auch schon einmal von einer eigenen Ausstellung der eigenen Werke geträumt.

Zwar kann die 3D Gallery ’12 (App Store-Link) diesen Wunsch nicht direkt erfüllen, aber immerhin eine eigene Fotogalerie mit mehreren frei begehbaren Räumen zur Verfügung stellen. Die App ist alleinig für das iPad verfügbar, und das seit dem 15. Dezember dieses Jahres. Mit nur 3,7 MB ist die 3D Gallery ’12 schnell geladen, und das zu einem derzeitigen Preis von 5,99 Euro.

Wie schon etwas weiter oben erwähnt, bietet die 3D Gallery ’12 dem Nutzer die Möglichkeit, eigene Fotos in einer ansehnlichen Kunstgalerie zu präsentieren. Dafür stehen mehrere Räume zur Verfügung, die zunächst nur leere Wände aufweisen. In einem Edit-Modus kann man dann auf einfachste Art und Weise Fotos aus den eigenen Alben des iPads hinzufügen, ausrichten und per Pinch vergrößern bzw. verkleinern.

Hat man einen Galerie-Raum gefüllt, kann man weitere Räume anlegen, und auch dort weitere Fotos platzieren. In einem View-Modus kann dann eine Zuschauer-Perspektive eingenommen werden, und die Räume können erkundet werden. Dafür gibt es entweder einen Fortbewegungs-Button und eigene Fingergesten, oder aber man lässt sich über eine geführte Tour durch die Räume leiten.

In dieser Tour gibt es auch die Möglichkeit, wie in einer Bildershow die ausgestellten Fotos als Vollbild anzusehen. Nach einigen Sekunden wird dann zum nächsten Bild vorangeschritten – und man fühlt sich wirklich wie ein Besucher einer Foto-Ausstellung. Aber auch sonst kann der Galerist für Besucher sorgen: Mit der Aktivierung eines einzigen Schiebereglers stehen mehrere (statische) Personen vor den eigenen Fotos.

Wer seinen Freunden oder der Familie – insbesondere vielleicht an den Weihnachtstagen – seine eigenen Bilder auf ganz besonders eindrucksvolle Art und Weise vorstellen will, sollte sich auf jeden Fall die 3D Gallery ’12 herunterladen. Eine Vorgängerversion der App, die Universal-App 3D Gallery X (App Store-Link), gibt es seit Erscheinen der neuen Version vergünstigt zum Preis von 3,99 Euro im App Store.

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Pad & Quill: Wunderschöne Notiz-App mit Sync-Funktion

Einigen von euch sollte die Meernotes-App von Fabulously Retro sicher ein Begriff sein.

Nun haben die Entwickler eine weitere App in den deutschen Store gebracht, die auf den Namen Pad & Quill (App Store-Link) hört. Für kleine 79 Cent kann die Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad geladen werden. Dies geht mit 16,2 MB auch im mobilen Datennetz sehr schnell.

Wie auch schon Meernotes dient Pad & Quill dazu, persönliche Notizen aufzunehmen. Wer vielleicht die berühmten und sehr stilvollen Moleskine-Notizbücher und Kalender kennt, die schon früher von Berühmtheiten wie Ernest Hemingway oder Pablo Picasso verwendet wurden, sollte auch direkt mit Pad & Quill etwas anfangen können – denn genau daran lehnt sich das Design der App an.

So ist es möglich, mehrere Notizbücher im eben erwähnten Moleskine-Stil anzulegen. Dafür stehen dem Nutzer insgesamt zehn verschiedene Notizbuch-Designs zur Verfügung. In einem Hauptscreen kann man dann die jeweiligen Notizbücher auf einem übersichtlichen Stapel anwählen.

Schön animiert öffnet sich dann das jeweilige Notizbuch, und man trägt über die Tastatur des iDevices seine Gedanken, Listen oder sonstige geistige Ergüsse ein. Dabei stehen zehn verschiedene Schriftarten in unterschiedlichen Farben und Größen bereit. Auch der Stil des Papiers kann aus verschiedenen Varianten ausgewählt werden. Realistische Umblätter-Animationen und ein Inhaltsverzeichnis runden die App ab.

Leider kann das Eintragen von Text, genauso wie die Nutzung der gesamten App, nur im Hochformat erfolgen – was natürlich für eine schnelle Eingabe auf dem iPad etwas hinderlich ist. Dafür verfügt Pad & Quill aber auch über eine Weiterleitung der Notizen per E-Mail, eine Notiz-Recovery-Funktion, sowie über eine Synchronisations-Möglichkeit über das eigene iCloud-Konto. In meinem Fall funktionierte dieser Sync zwischen iPad und iPhone schnell und problemlos.

Zwar bietet Apple mit der eigenen Notiz-App eine grundlegende und kostenlose Alternative zu Pad & Quill an, aber allein das hübsche Design und die verschiedenen Sicherungs- und Synchronisations-Funktionen machen letztere App zu einer ernsthaften und sehr stilvollen Konkurrenz.

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Die Wunscherfüller: Interaktives Kinderbuch zur Weihnachtszeit

Schön, dass es noch Entwickler gibt, die statt Ballerspielen vor Weihnachten noch thematisch passende Apps in den Store bringen.

Eine dieser Applikationen ist die Neuerscheinung für das iPad, Die Wunscherfüller (App Store-Link). Das 106 MB große Programm ist ein interaktives Kinderbuch, welches seit dem 15. Dezember für 2,99 Euro im Store verfügbar ist.

Trotz der Beschreibung im App Store, dass Die Wunscherfüller nur in englischer Sprache vorhanden ist, kann man in den Einstellungen der App auch eine deutsche, spanische oder chinesische Sprachversion auswählen. Allerdings sollte man wissen, dass man sich die Geschichte nur in englischer Sprache vorlesen kann – die anderen Sprachen setzen eigene Lesefähigkeiten voraus.

In dem interaktiven Buch dreht sich alles um die Wunscherfüllungsfirma Best Wishes, die für all die kleinen und großen Wünsche dieser Welt zuständig sind. Ihre zauberhaften Mitarbeiter, Feen, Kobolde und Flaschengeister, suchen nach Wünschen, und versuchen, diese bis zum nächsten Morgen zu erfüllen.

Als dann der kleine Jacob, ein Flaschengeist, in die Fußstapfen seines Vaters treten soll, ist er voller Panik: Denn Jacob verfügt nicht über die Gabe, Wünsche durch Zauber zu erfüllen. Als ihm dann als Prüfung die Erfüllung von sieben Wünschen auferlegt werden, muss er andere Wege finden, um diesen Test zu bestehen.

Auch wenn die deutsche Version nur selbst gelesen werden kann, gibt es eine Menge zu entdecken. So kann man unter anderem Wunschmünzen in einen Brunnen schnipsen oder verschiedene Gegenstände verschieben, Kerzen ausblasen oder Luftballons zum Platzen bringen. Liebevoll gezeichnete Grafiken und passende Sounds machen das Buch auf jeden Fall lesenswert für die jüngere Generation.

Eine letzte Überraschung hält Die Wunscherfüller dann noch zum Abschluss bereit: Der Leser oder die Leserin kann auf einem Zeichenbrett einen eigenen Wunsch hinterlassen, und diesen entweder an Best Wishes, Familie und Freunde oder Facebook senden, oder auch als Foto sichern. Die Wünsche anderer Leser können innerhalb der Geschichte auf der zweiten Seite des Buches eingesehen werden. Insgesamt bietet Die Wunscherfüller einen schönen Kontrast zu anderen blutigeren Veröffentlichungen der letzten Tage.

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Reiner Knizia‘s FiTS: Knobelei im Tetris-Outfit

Der obige Autor ist ja immer wieder für knifflige Spielideen gut – so auch jetzt.

Seit dem 15. Dezember gibt es eine neue Applikation für iPhone, iPod Touch und iPad (App Store-Link), die zum Preis von 1,59 Euro als Universal-App aus dem Store heruntergeladen werden kann. Mit nur 14,2 MB nimmt das Knobel-Spiel auch nicht wirklich viel Platz auf dem eigenen iDevice ein – und kann zudem noch von unterwegs geladen werden.

Woher der gute Herr Knizia immer wieder seine Ideen nimmt, ist mir ein Rätsel. Auch FiTS ist wieder einmal ein gefundenes Fressen für alle Liebhaber von vertrackten Taktik- und Knobelspielen. In einem kleinen, aber gut erklärten Tutorial führt der Spieleautor selbst in das Gameplay von FiTS ein. Im Großen und Ganzen geht es darum, mit Tetris-ähnlichen Blöcken ein Spielfeld zu füllen, dabei aber bestimmte Felder bewusst auszulassen bzw. zu überdecken.

Für diese Moves gibt es Punkte, entweder positive oder negative, je nachdem, welche Felder besetzt werden. Kann man mit der vorgesetzten Block-Formation nichts anfangen, ist es möglich, diesen zu verwerfen. Man sollte dabei aber bedenken, dass das Spielfeld trotzdem bis oben gefüllt werden sollte, um keine unnötigen Punkte zu verlieren.

FiTS ist relativ einfach zu erlernen, wenn auch sehr schwierig zu bestehen. Dies merkte ich schon im ersten Level. Insgesamt stehen dem Gamer acht verschiedene Spielbretter zur Verfügung, die beliebig oft und ohne Zeitdruck gespielt werden können.

Wer ein Fan vom Game Center ist, findet eine Anbindung zum Teilen von Highscores und Erfolgen. Knobel- und Tüftel-Fans kommen mit diesem Spiel sicherlich auf ihre Kosten und sollten sich unbedingt auch andere bekannte Spiele des Entwicklers, wie Einfach Genial oder Keltis, ansehen.

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Hugo Retro Mania: Zu viel Retro für iPhone & iPad?

Ach, wie habe ich den kleinen Troll mit seinen witzigen Kommentaren damals geliebt, sei es im Fernsehen oder später auf der eigenen Playstation.

Für alle, die Hugo, den Troll aufgrund ihres zarten Alters noch nicht kennen, sei gesagt: In den 90er Jahren (genauer gesagt zwischen 1994 und 1997) des letzten Jahrtausends gab es eine witzige, interaktive Serie, die auf KabelEins ausgestrahlt wurde. Mittels Tastentelefon eines ausgewählten Zuschauers konnte der Kobold mit den Spock-Ohren in verschiedenen Spielen gesteuert werden, dabei galt es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Später wurde das Spiel dann zusätzlich auf verschiedene Konsolen portiert.

Nun gibt es Hugo also auch für Apples mobile Geräte. Während erstere Version für iPhone und iPod Touch (App Store-Link) mit ihren 18,4 MB mit kleinen 79 Cent zu Buche schlägt, kann die 12,2 MB große iPad-Variante (App Store-Link) für 1,59 Euro aus dem App Store geladen werden. Die Grafiken sind hochauflösend, und das Spiel kann komplett auf deutsch gespielt werden.

Ich persönlich war ja außer mir vor Freude, als ich hörte, dass Hugo nun auch auf iPhone und iPad zu spielen ist. Startet man das Game, denkt man gleich an die vielen kleinen Spielchen, die damals in der Fernsehshow liefen. So gab es unter anderem eine Snowboardfahrt im Schnee, einen Fallschirmsprung oder auch eine Floßfahrt. All diese finden sich in der iDevice-App leider nicht: Man kann nur zwischen Minenlauf und -labyrinth auswählen.

Dieser beschränkte Umfang der App trübt gleich ein wenig die Vorfreude auf den kleinen Troll. Im Minenlauf geht es darum, möglichst weit zu kommen, und mit den Buttons am unteren Bildschirmrand den üblichen Gefahren wie Spinnen, Monstern und großen Löchern zu entkommen. Dies kann entweder durch Ausweichen oder Springen geschehen. Im Großen und Ganzen ist der Spielverlauf im Minenlabyrinth der selbe, nur gilt es hier, die richtigen Abzweigungen zum Ziel zu finden. Dort wartet Hugos Erzfeindin Hexana, aus deren Händen man die eigene Troll-Familie befreien muss.

Das Gameplay selbst sorgt zunächst für eine gehörige Portion Retro-Feeling. Allerdings: Die Grafik ist zwar hochauflösend, aber ist wohl nicht 1:1 aus den früheren Hugo-Spielen übernommen worden. Immerhin klingt die Stimme Hugos genauso vertraut wie früher, und auch die Steuerung ist nach einigen Versuchen schnell erlernt.

Hat man dann trotzdem nach drei Fehlversuchen alle Leben verloren, werden die eingesammelten Items gezählt, und der Punktestand errechnet. Diesen kann man dann bei Facebook teilen. Ebenfalls möglich ist es, über eine Verbindung mit dem Game Center Erfolge oder Highscores zu veröffentlichen.

Leider kann Hugo Retro Mania trotz der wirklich guten Grafiken und der sehr vertrauten Soundkulisse nicht wirklich überzeugen. Durch den sehr beschränkten Umfang von nur einem Spiel in zwei Varianten will einfach keine Langzeitmotivation aufkommen. Auch die Original-Grafiken wurden nicht 1:1 übernommen, was das Spielvergnügen ein wenig trübt. Eine komplette Hugo-Spielesammlung mit mehreren Mini-Games gibt es also weiterhin nicht – schade.

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Trenches II: Strategische Kriegskunst im Comic-Stil

Ausgerechnet eine Woche vor Weihnachten überrascht uns Electronic Arts mit einem kleinen Kriegsspiel – wie passend.

Aber es gibt ja auch diejenigen unter uns, die unter all dem Weihnachtsstress leiden, und denen so ein Spielchen gerade recht kommt. Trenches II ist seit dem 15. Dezember im deutschen App Store verfügbar und kann in einer Version für das iPhone (App Store-Link) für 1,59 Euro, oder auch für das iPad (App Store-Link) für 2,39 Euro heruntergeladen werden. Dafür sollte man schon Verbindung zu einem WLAN-Netz haben, denn das Spiel braucht 146 MB an Speicherplatz.

Trenches II ist kein Kriegsspiel im Sinne von Battlefield oder Modern Combat, sondern eher ein strategisches Tower Defense-Game mit einer fast schon comicartigen Grafik. Man kann dabei wählen, ob man mit den Truppen der Engländer, Franzosen oder Deutschen spielen möchte. Nach einem sehr umfangreichen Tutorial, in denen einem die wichtigsten Schritte erklärt werden, geht es dann direkt auf das Schlachtfeld, und man kämpft in Schlachten gegen die gegnerischen Armeen.

So können bis zu 20 verschiedene Truppen wie Pioniere, Artillerie oder Elite-Einheiten per Fingertipp ausschwärmen, ihre sicheren Schützengräben verlassen und dem Widersacher entscheidende Schäden zufügen. Dabei hat jede der verschiedenen Waffen und Truppen, die zur Verfügung stehen, bestimmte Attribute, die taktisch klug eingesetzt werden müssen.

Die Soldaten müssen durch Gräben, Stacheldraht, über Landminen und andere Gefahren geführt werden, ohne eigenes Personal zu verlieren. Auch Angriffe des Gegners gilt es abzuwehren bzw. bei einem solchen die ausgeschwärmten Truppen wieder zum Rückzug zu befehlen. Gespielt wird das Spiel entweder in einem Kampagnen-, Scharmützel- oder Multiplayer-Modus, letzterer auch online über das Game Center.

Leider hat man sich auch wieder dazu entschlossen, per In-App-Kauf weitere Vorteile kaufen zu können. Diese sind zwar auch durch Siege in Schlachten erreichbar, jedoch ist zu befürchten, dass gerade im Online-Multiplayer-Modus dadurch die Chancengleichheit verloren geht. Aber das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

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Heute nur 79 Cent: Der zerstreute Pharao für iPhone und iPad

Nicht nur wir verteilen in der Adventszeit Geschenke, auch viele andere Seiten und Portale bieten Schnäppchen in Kooperation mit Entwicklern an.

Heute kann man durch eine Adventskalender-Aktion von appsforsale das beliebte und sehr hochwertige Spiel aus dem Hause Ravensburger, Der zerstreute Pharao, für nur 79 Cent erstehen. Dieser Preis gilt sowohl für die iPhone-Version mit 44,5 MB (App Store-Link) als auch für die 37,1 MB große iPad-HD-Variante (App Store-Link).

Der zerstreute Pharao ist eine Adaption eines beliebten Brettspiels der Ravensburger-Spieleentwickler. Wie der Titel schon vermuten lässt, wird man zurück in das alte Ägypten versetzt. Wie schon seine Mitstreiter Ramses II., Tutenchamun oder Cheops hat auch der zerstreute Pharao seine Schätze vor Dieben zu verstecken versucht. Leider findet er sie nicht mehr wieder, und damit ist es an den Spielern, diese Aufgabe zu übernehmen.

Auf dem Spielbrett befindet sich eine große Anzahl an Pyramiden, unter denen die Habseligkeiten des zerstreuten Pharaos versteckt sind. Die Spieler versuchen nun nach dem Aufdecken einer Symbol-Karte den jeweiligen Schatz durch kluges Verschieben unter den Pyramiden zu finden. Insgesamt lässt sich das Spielprinzip als eine Mischung zwischen Memory und Das verrückte Labyrinth (ebenfalls aus dem Hause Ravensburger) beschreiben. Kluges Hin- und Herschieben der Pyramidensteine sowie ein gutes Gedächtnis sind Voraussetzungen für Der zerstreute Pharao.

Selbstverständlich kann man das Spiel nicht nur in einem Solo-Modus, sondern auch gegen bis zu vier Computergegner, deren Schwierigkeitsgrad einzeln einstellbar ist, spielen. Wer lieber mit echten Menschen eine Partie wagen möchte, kann auch das mit bis zu vier Gegnern versuchen. Weiterhin gibt es einige aktivierbare Ereignisse, die das Spielgeschehen variieren und bei Bedarf verlängern können: Sandsturm, Superkräfte, Duell oder Skorpion, um nur einige zu nennen.

Leider ist bislang keine Game Center-Integration durch Ravensburger erfolgt, was insbesondere für ein Online-Multiplayer-Game sehr interessant wäre. Allerdings kann man bei diesem aktuellen Schlagerpreis gut und gerne über dieses kleine Manko hinwegsehen – sonst werden nämlich 2,39 bzw. 3,99 Euro für die iPhone- und iPad-Version fällig.

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Umfassende Neuerscheinung für Musikfans: History of Rock

Über Musikgeschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Trotzdem bekomme ich regelmäßig Ohrenkrebs, wenn mein lieber Vater seine Schlager- und Volksmusik ungefragt an die Familie bringen will.

Dabei bin ich eigentlich sehr tolerant, was Menschen und ihre musikalischen Präferenzen angeht. Aber wenn jemand gute Rock-Musik sämtlicher Dekaden auf Lager hat, ist mir diese Person gleich schon sehr viel sympathischer. Umso glücklicher bin ich nun, dass es eine App wie History of Rock auf das iPad geschafft hat.

Die App für Apple’s Tablet kann seit dem 15. Dezember dieses Jahres geladen werden und benötigt 117 MB an Speicherplatz. Mit einem Preis von 5,99 Euro ist History of Rock (App Store-Link) sicher kein Schnäppchen, bietet aber dem Musikfreund eine ganze Menge an Infos. Unbedingt erwähnen sollten wir trotzdem, dass die App bislang nur in englischer Sprache verfügbar ist und aufgrund ihrer Textlastigkeit schon einiges an Sprachkenntnis voraussetzt.

History of Rock ist das elektronische Pendant zum gleichnamigen Buch „The History of Rock“ von Mark Paytress, welches ebenfalls vor einigen Wochen erschienen ist. Die sehr ansehnlich aufgebaute und mit vielen Hörbeispielen und YouTube-Videolinks versehene App zeichnet den Weg der Rock-Geschichte nach – auf einer Timeline von über 60 Jahren. Vom rebellischen Beginn in den Nachkriegsjahren der 50er bis hin zu den aktuellen Stars der Szene wie den Arctic Monkeys erfährt der Nutzer alles zu Bands, Genres und Ereignissen.

In mehreren Leisten und Buttons auf dem iPad-Screen können die jeweiligen Infos abgerufen werden. So befinden sich am rechten oberen Rand mehrere Fähnchen mit den einzelnen Dekaden, von den 1950ern bis zu den 2000er-Jahren kann ausgewählt werden. Anhand dieser Entscheidung bekommt man dann in zwei verschiebbaren Leisten auf dem Screen alle nötigen Infos und Geschichten, am unteren Rand gibt es eine Zeitleiste mit wichtigen Ereignissen der jeweiligen Ära.

Was die App so besonders macht, sind ihre Sound- und Videobeispiele. Zu jedem Artikel lassen sich kurze Snippets der damit verbundenen Künstler anhören, welches über eine Kooperation mit iTunes geschieht. Auch gibt es „Best of“-Listen für jede Musik-Dekade, und zu einigen Band- und Künstlerartikeln sind Links zu YouTube-Clips vorhanden, die man sich direkt aus der App ansehen kann.

Was mich als großen Rock-Fan etwas irritiert und auch geärgert hat, ist die beizeiten merkwürdig anmutende Musikauswahl, sowohl in den Song-Beispielen als auch bei Künstler- oder Genre-Texten. Was Eminem, Jay-Z oder Beyoncé in einer App zur Rockgeschichte verloren haben, bleibt mir persönlich schleierhaft, ebenso wie die Tatsache, dass beispielsweise The Kinks oder Status Quo in den Top Hits der jeweiligen Rock-Jahrzehnte keine Erwähnung finden.

Trotzdem bietet History of Rock ein wirklich tolles, hochwertiges und interessantes Nachschlage- und Lesewerk für alle Fans des guten, handgemachten Rocks sämtlicher Dekaden. Ich wußte es ja immer: Rock’N’Roll will never die.

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Stilvolle Eleganz: redmaloo iPhone-Etui aus italienischem Leder

Das Weihnachts-Shopping wird wohl bei mehr oder weniger allen appgefahren-Nutzern auf Hochtouren laufen, auch ich schließe mich da nicht aus. Wer noch ein hochwertiges Geschenk für iPhone-Besitzer sucht, dem könnte geholfen werden.

Schon in der Vergangenheit haben wir euch verschiedene Produkte des Unternehmens redmaloo vorgestellt. Das Berliner Designteam hat sich auf qualitative Accessoires für mobile Geräte spezialisiert und bietet im eigenen Onlineshop sowie in ausgewählten Partner-Geschäften vornehmlich Taschen und Sleeves für iPhones, iPads und MacBooks aus deutscher Herstellung an.

Ganz neu im Sortiment des Berliner Unternehmens ist nun das schwarze Etui aus italienischem Cuoietto-Leder, welches exklusiv für das iPhone 4 und 4S hergestellt wird. Bislang wird das Etui nur im eigenen redmaloo-Onlineshop (zum Shop) vertrieben, und kann dort zum Preis von 69 Euro (+ 3,90 Euro Versandkosten) bestellt werden. Der redmaloo-Shop akzeptiert Zahlungen per Kreditkarte, Lastschrift und Vorauskasse.

Auch wenn redmaloo bisher viel Wert auf eine Herstellung ihrer Produkte in deutschen Landen gelegt hat, wird das neue Leder-Etui exklusiv für das Unternehmen in Italien gefertigt. Dort wird eine traditionelle Technik, die sich „Cuoietto Fiorentino“ nennt, angewandt, und das Etui von Hand geformt und dann gefärbt. So ist jedes einzelne Produkt ein florentinisches Unikat.

Diese Herstellungstechnik macht sich schon beim ersten Auspacken des Etuis bemerkbar. Keine Ecken, keine scharfen Kanten – lediglich das Firmen-Logo ist an einer Seite am unteren Rand des Etuis eingeprägt. Ich als Leder-Accessoires-Liebhaberin bemerkte gleich einen sehr angenehmen Ledergeruch, der einem kräftig und herzhaft in die Nase zog.

Äußerlich ist das redmaloo Leder-Etui ein echter Handschmeichler. Das Leder ist an allen Ecken abgerundet, und es gibt keine Nähte. Zudem wirkt es, als wenn von außen eine Art schwarzer Lack auf das Leder aufgetragen wurde, denn die Hülle wirkt nicht nur sehr eben und glänzt im Tageslicht, sondern ist auch noch sehr steif und stabil.

Im Inneren erkennt man dann den Ursprungszustand des verwendeten Leders, hier hat man auf eine Einfärbung und großartige Bearbeitung verzichtet. Es schimmert eine beige bis hellbraune Farbe, die einen hübschen Kontrast zum Tiefschwarz des Äußeren bietet.

Wie von einem so hochpreisigen Produkt fast nicht anders zu erwarten ist, hüllt sich der schwarze Leder-Mantel perfekt um das eingelegte iPhone. Auch ist die Größe so gewählt, dass das Leder oben etwas über den Rand des iPhones hinausragt, so dass ein zusätzlicher Schutz gegeben ist.

Einziges kleines Manko des redmaloo Leder-Etuis: Trotz optimaler Passform und steifer Bauweise wird das Gerät nicht bombenfest in der Hülle gehalten. Dreht man das Etui mitsamt iPhone auf den Kopf, ist der Widerstand des Leders nicht immer so groß wie das Gewicht des Geräts, und es besteht die Gefahr, dass das iDevice herausrutscht.

Ansonsten jedoch ist das redmaloo Etui ein wirklich qualitativ hochwertiges, exquisites Produkt für alle, die ihr iPhone zwar unauffällig, aber nicht weniger stilvoll schützen wollen. Auch wenn der Kaufpreis vielleicht einen großen Kloß im Hals verursacht, entschädigt die hochklassige Verarbeitung und der dezente Stil für diese finanzielle Investition.

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PowerCam: Foto- und Videoaufnahmen mit vielen Effektfiltern

Unglaublich, wie viele Kamera-Apps der App Store bereithält. Unser Nutzer Markus hat eine weitere entdeckt.

Die App PowerCam (App Store-Link) kann auf dem eigenen iPhone oder iPod Touch genutzt werden und ist laut Entwickler im gesamten Dezember kostenlos downloadbar. Dieser sollte mit 20,8 MB auch nicht allzu lange dauern, dafür muss man mit der englischen Sprache Vorlieb nehmen.

PowerCam ist eine vielseitige Kamera-App, mit der sowohl Fotos als auch Videos geschossen werden können. In einem hübschen Hauptmenü kann man sich entweder für die Kamera-Ansicht, eine Galerie oder Sharing-Optionen entscheiden. Auch Infos der Entwickler sind vorhanden.

In der Kamera-Ansicht kann man dann, wie auch in der Apple-eigenen Kamera-Applikation, mit einem Schieberegler zwischen Foto- und Video-Aufnahmen auswählen. Über einen kleinen Zauberstab-Button gelangt man in die Effektauswahl, die dann auch direkt in der Live-Ansicht angezeigt wird. Dort zählte ich unglaubliche 48 verschiedene Filter, unter anderem Retro- und Vintage-Effekte, Bleistiftzeichnungen, Relief- und Neon-Filter, und auch Spiegelungen. Letztere sollten iPad- und Mac-Besitzer schon aus Photo Booth kennen.

Ganz besonders witzig sind auch die 12 animierten Zusatzfilter, die hinzugeschaltet werden können. So gibt es Gewitter-, Schnee-, Feuer-, Verzerrungs- und Vintage-Effekte, die sehr hochwertig gestaltet und lustig anzusehen sind. Weiterhin verfügt die App über eine separate TiltShift- und ColourSplash-Funktion.

Die Fotos und Videos können in unterschiedlichen Auflösungen angefertigt, und auch abschließend auf verschiedenste Art und Weise geteilt werden. So bietet die PowerCam Möglichkeiten wie E-Mail-Versand und eine Anbindung an Twitter, Facebook, YouTube, Flickr und Tumblr.

Wir können nur festhalten, dass Hobby-Fotografen und -Videofilmer an dieser vielfältigen App sicher ihre Freude haben werden, allein schon durch die vielen Filter, zusätzlichen Effekte – und den Gratis-Download. Ein Dankeschön an Markus für den Tipp.

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Casual Game Swingworm erstmals vergünstigt laden

Erst vor kurzem hatten wir euch vom neuen Spiel Swingworm berichtet, welches am 7. Dezember dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Das Casual Game der Entwickler von 10tons, die auch schon andere innovative Titel wie Joining Hands in den App Store gebracht haben, kann nun nach kurzer Zeit schon vergünstigt geladen werden. Waren für die 27,5 MB große Universal-App Swingworm (App Store-Link) bislang noch 2,39 Euro fällig, kann man nun für 79 Cent zuschlagen.

In Swingworm dreht sich alles um die kleine Raupe Swingy, die am jährlichen Baum-Kletter-Wettbewerb teilnehmen will. Leider wird das Kletterobjekt vom Käfer Big Bug bewacht, und nur mittels Bestechung mit Beeren erlaubt dieser, dass man sich Level für Level nach oben kämpft.

So gilt es, in über 90 Leveln binnen kürzester Zeit die benötigten Beeren einzusammeln. Dies hat Swingy selbst zu erledigen: Mit seinem andockbaren Vorder- und Hinterteil sowie einem dehnbaren Körper bietet die Raupe beste Voraussetzungen, um sich durch das Blätter- und Äste-Wirrwarr zu hangeln. Auch wenn ich selbst schon viele Casual Games im App Store gesehen und ausprobiert habe, SO ein Gameplay hat es in dieser Form bislang noch nicht gegeben.

In verschiedenen Welten muss Swingy sein Können beweisen. Dies gelingt dank des einfachen Spielprinzips nicht nur Erwachsenen, sondern bestimmt auch schon den jüngeren iDevice-Nutzern im Kindesalter. Liebevolle, bunte Grafiken und ein ansprechender Soundtrack runden das gelungene und generationsübergreifend spielbare Game ab.

Da die Entwickler in der App-Beschreibung von einem begrenzten „Pre-Xmas-Sale“ sprechen, können wir leider nicht sagen, wie lange dieses gute Angebot noch gilt. Hier heißt es also zuschlagen, wenn man interessiert ist. Ich jedenfalls habe den kleinen Swingy schon in mein Casual-Gamer-Herz geschlossen.

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Mac Apps des Jahres 2011: Pixelmator und Civilization V

Nicht nur im App Store für die mobilen Apple-Geräte gibt es dieser Tage die Vorstellung der besten Apps des Jahres 2011, auch die Mac-Sparte mischt bei diesem bunten Reigen mit.

Als Apps des Jahres 2011 wurden im Mac App Store das Bildbearbeitungs-Programm Pixelmator sowie in der Spiele-Sparte das Strategie- und Aufbau-Game Civilization V: Campaign Edition gekürt. Während Pixelmator schon seit einiger Zeit als eine der Referenz-Apps im Mac App Store gilt und sich großer Beliebtheit erfreut, kann das Spiel aus dem Hause Aspyr Media durchaus als Überraschung für diesen Titel gelten.

Pixelmator (App Store-Link) ist seit einem Update vor einigen Wochen nun in der Version 2 vorhanden, die so einige Verbesserungen mit sich gebracht hat. Die 23,99 Euro teure und nur 18,9 MB große App bietet eine mehr als akzeptable Ausweichmöglichkeit für alle, die nicht unbedingt 80 Euro oder gar noch mehr für die Adobe Photoshop-Produkte ausgeben möchten.

Mit Pixelmator lässt sich das ganze Bildbearbeitungs-Programm durchexerzieren: Mit über 40 Werkzeugen zur Verbesserung der eigenen Fotos, über 150 Filtern, Transformationen, Füll-Effekten, über 15 Farbkorrektur-Mechanismen und der Integration einer ebenenbasierten Bearbeitung kann Pixelmator durchaus mit den Großen der Branche mithalten, und das zu einem vergleichsweise kleinen Preis. Seit Version 2.0.1 ist Pixelmator auch komplett in deutscher Sprache verfügbar.

Das Mac Spiel des Jahres 2011, Civilization V: Campaign Edition, überrascht daher schon eher. Mit einem nicht gerade kleinen Preis von 31,99 Euro und ganzen 2,91 GB an Speicherplatzbedarf auf dem eigenen Mac ist Civilization V (App Store-Link) sicher kein Leichtgewicht.

Wie schon in den Vorgänger-Versionen des Spiels müssen auch hier in einem Single-Player-Modus ganze neue Zeitalter erschaffen werden, vom Beginn der Welt bis hin zu futuristischen Lebensweisen. Dies geschieht durch die Anzettelung von Kriegen, taktisch kluger Diplomatie und der Entdeckung neuer Technologien – alles, um das größte weltgrößte Empire zu erschaffen.

Mit Civilization V haben sich die Entwickler entschlossen, per In-App-Käufe weitere Karten, Zivilisationen und Szenarios anzubieten. Wer sich dafür entscheidet, wird wohl nicht mit den 31,99 Euro des Kaufpreises auskommen. Durch die alleinige Kompatibilität mit OS X 10.7 Lion, sehr hohen grafischen Anforderungen und einer offensichtlich instabilen derzeitigen Version des Spiels gestalten sich die Bewertungen der Nutzer des Mac App Stores momentan eher durchwachsen. Wer trotzdem einige Eindrücke vom Spiel bekommen möchte, sollte sich das folgende Video (in englischer Sprache) ansehen.

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Vintage Camera: Neuer Gratis-Knipser im Retro-Look

Auch wenn ich mich immer wiederhole: Ja, ich bin großer Fan der Retro-Fotografie auf dem iPhone.

Natürlich kann selbst ein iPhone 4 oder gar 4S nicht mit den technischen Möglichkeiten einer digitalen Spiegelreflex auftrumpfen, aber für viele Nutzer steht der Spass und witzige Foto-Ergebnisse im Vordergrund. Für solche Vorhaben ist nun eine Gratis-App für iPhone und iPod Touch erschienen, Vintage Camera (App Store-Link).

Die nur 6,7 MB große App kann seit dem 8. Dezember 2011 gratis aus dem deutschen App Store geladen werden. Zwar nur in englischer Sprache verfügbar, sollte diesen Umstand jedoch niemanden stören, da es sich hier um keine textlastige App handelt.

Gleich am Anfang merkt man dann auch, warum die App gratis zu haben ist: Am oberen oder auch unteren Bildrand sind Werbebanner geschaltet, die sich auch nicht wegklicken lassen. Sehr schade, aber wer damit leben kann, findet eine wirklich hübsch designte und zuverlässige Retro-Cam, die über 13 verschiedene Foto-Filter verfügt. Kleines Manko: Bislang lassen sich die fertigen Fotos nur in 640×640-Auflösung speichern.

Mit Vintage Camera lassen sich aber nicht nur gerade geschossene Fotos mit Effekten versehen, sondern auch bereits vorhandene aus der Camera Roll des Geräts – ein großer Vorteil zu anderen Apps dieser Art, beispielsweise meinem erklärten Liebling Hipstamatic. Dort legt man sich schon vor dem Auslösen auf eine Effekt-Kombination aus Linse und Film fest, und Bilder aus der Camera Roll können nicht importiert und bearbeitet werden.

Die fertigen Bilder können dann bei Vintage Camera im Gerät gespeichert, bei Facebook oder Twitter hochgeladen oder per Mail verschickt werden. Witziges Feature: Neben der optionalen Verwendung des Kamerablitzes kann man auch die Front-Kamera zum Fotografieren auswählen. Und wen die Werbebanner wirklich so nerven, kann mit einem In-App-Kauf von 79 Cent die werbefreie Professional Version freischalten, die auch noch vier weitere Filter beinhaltet. Ein knipsreiches Wochenende wünsche ich.

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Swingworm: Neues Platform-Game mit klebriger Raupe

Auch wenn es mittlerweile so viele verschiedene Spiele gibt – der App Store ist immer noch für Überraschungen gut.

Eine dieser Überraschungen ist sicherlich das am 7. Dezember dieses Jahres erschienene Swingworm (App Store-Link), eine Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad, die für 2,39 Euro aus dem Store bezogen werden kann. Swingworm kann aufgrund seiner 27,5 MB leider nicht mehr aus dem mobilen Datennetz geladen werden, entschädigt dafür aber mit einem witzigen Gameplay.

Zur Story des Spiels: Die kleine Raupe Swingy möchte am jährlichen Kletterwettbewerb in den Whispering Woods teilnehmen, so wie es sich für eine Raupe seines Alters gehört. Die zu erklimmenden Bäume werden jedoch strengstens vom bösen Käfer Big Bug bewacht. Doch wenn man ihn mit Beeren besticht, darf Swingy nicht nur klettern, sondern bekommt auch einen Baumlift ins nächste Level zur Verfügung gestellt.

In mehr als 90 Leveln bahnt man sich mit der kleinen Raupe seinen Weg nach oben – und das auf ganz ungewöhnliche Art und Weise. Denn Swingy kann sich sowohl mit seinem Vorder- als auch Hinterteil an Ästen, Blättern und sonstigen Hilfsmitteln festklammern, um die begehrten Beeren jedes Levels einzusammeln. Dazu genügt ein Tipp auf den jeweiligen Bereich des sehr elastischen Raupen-Körpers, der dann an eine andere Stelle „angedockt“ wird.

Im Kampf gegen die Uhr versucht man so, nach Möglichkeit bis zu drei Sterne einzuheimsen. Zwar ist Swingworm bislang nur in englischer Sprache vorhanden, aber das tut dem Spielspaß keinen Abbruch. Highscore- und Erfolgshungrige finden zusätzlich noch eine Game Center-Anbindung. Na dann – auf in die Bäume.

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