tooPassword: Praktischer Lesezugriff auf 1Password-Schlüsselbund-Dateien

Die beliebte App 1Password wird wohl von einigen Appgefahren-Nutzern verwendet, nun gibt es ein nettes Extra für iPhone und iPad.

tooPassword für iPhone und iPadMit der kürzlich erschienenen App tooPassword bekommt man nun eine bequeme Möglichkeit, Lesezugriff auf den Schlüsselbund von 1Password zu bekommen. tooPassword (App Store-Link) ist momentan noch zum Einführungspreis von 89 Cent erhältlich, und benötigt auf eurem iPhone, iPod Touch oder iPad nur etwa 4 MB an Speicherplatz.


tooPassword richtet sich aufgrund seiner Aufgabenstruktur zwangsläufig an Nutzer, die die App 1Password (Testbericht der iOS-Version) auf ihrem Mac oder PC installiert haben, und die dort hinterlegten Daten auch bequem vom Apple-Smartphone oder -Tablet abrufen wollen – denn 1Password-Nutzer, die im Besitz der iOS-Version sind, werden sicherlich die native, und keine Dritt-App aufrufen, um ihre Daten einzusehen. Nutzt man jedoch 1Password auf dem Mac/PC, bietet tooPassword eine gute und vor allem schnelle Möglichkeit, die dort hinterlegten Zugangsdaten einzusehen. Der Import des 1Password-Schlüsselbundes kann dabei entweder über die Dropbox oder iTunes erfolgen.

Das Layout von tooPassword ähnelt dabei sehr dem großen Bruder, auf den zugegriffen wird: In einer linken Spalte findet sich eine alphabetisch sortierte Liste mit allen angelegten Accounts, auf der rechten Seite sind dann die dementsprechenden Informationen zu finden. Über eine Suchmaske am linken oberen Bildrand können die hinterlegten Daten durchsucht werden. Umfangreiche Einstellungen machen es möglich, die App nach eigenen Wünschen anzupassen, beispielsweise mit wählbaren Zeitpunkten zum Sperren von tooPassword, oder dem Verstecken der angelegten Passwörter. Natürlich muss vor jeder Nutzung der App das Master-Passwort von 1Password eingegeben werden – ein Zugriff von außen ist damit so gut wie ausgeschlossen.

Sicherlich richtet sich tooPassword nicht an 1Password-Nutzer, die die iOS-App schon besitzen. Aber wer nicht zwangsläufig den doch sehr hohen Preis von zur Zeit 15,99 Euro für die iOS-Version zahlen will und mit einem simplen Lesezugriff auf seine 1Password-Daten leben kann, sollte sich tooPassword auf jeden Fall genauer ansehen. Wie lange der Einführungspreis von 89 Cent noch gilt, können wir nicht sagen: Nach der Launchphase wird für die App 2,69 Euro fällig.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Man könnte es auch Sicherheitslücke nennen …

    Woher weiß ich denn, dass nicht i-wo das 1PW-Passwort mitgeschrieben wird?

      1. Es ist immer ein Risiko, sein Passwort einem weiteren Service weiterzugeben. Wem passwortschutz wirklich wichtig ist, wird sicherlich bei einem Anbieter bleiben und auch das Geld in die Original-Software investieren.
        Ich bin ein gebranntes Kind und habe offensichtlich Passwörter zu weit verteilt und zu selten gewechselt. Jedenfalls sind irgendwelche Verbrecher (Chinesische Server meist) jetzt ständig dabei, sich auf unterschiedlichste Services (ink. Meiner Kreditkarte) einzuwählen und versuchen Missbrauch zu betreiben. Ich merke nur die abgefangenen Versuche und habe mittlerweile viele neue Passwörter und einige neue Karten. Sehr lästig. Da zahle ich gern ein paar Euro mehr für besseren Schutz. Das Verhalten ist aber noch wichtiger (z.B. häufiger passwortwechsel und eben wenig verschiedene Passwort-Ablagen/ -zugriffsmöglichkeiten)

  2. Bankdaten hinterlege ich grundsätzlich nirgendwo jenseits meiner Schädeldecke.
    Zur Not müssen halt Zettel und Bleistift herhalten.
    Hat früher auch niemand gebraucht!
    Auweia… jetzt red‘ ich schon wie mein „Alter“.

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