Mini-Monsters: Silberfisch & Freunde unter dem Mikroskop

Das Herz der Hausfrau wird bei den Bildern dieser App sicher höher schlagen. Vielleicht ist Mini-Monsters aber auch nur etwas für Biologen.

Selten war der Ekel-Faktor einer App höher als bei Mini-Monsters (App Store-Link). Die 2,39 Euro teure iPad-Applikation sorgte bei uns jedenfalls für einige „Iiihs“, „Bääähs“ und „Uuuhs“. Nach dem Download der knapp 300 MB sollte man sich jedenfalls auf einiges gefasst machen.

In Mini-Monsters spielen Insekten, Spinnentiere und sonstiges „Ungeziefer“ die Hauptrolle. Über 500 mit einem Elektronen-Mikroskop aufgenommene Bilder rücken die kleinen Freunde in rechtes Licht und lassen sie oftmals sehr außergewöhnlich aussehen.

Die Tiere sind in einer alphabetischen Liste sortiert und können blitzschnell aufgerufen werden, sei es ein einfacher Käfer, eine Kakerlake oder doch lieber eine Mücke oder ein Blutegel. Zu jedem Tierchen gibt es mindestens ein Bild, oft sind es aber mehrere und bei Freunden wie der Fliege sogar weit über 50 Schnappschüsse.

Zu jedem Bild gibt es eine kleine Beschreibung und weitere Informationen wie Quelle oder lateinischen Namen. Leider ist die komplette App nur in englischer Sprache verfügbar, was gerade bei den Namen der Tiere oft für einen Blick ins Wörterbuch sorgt.

Dafür punktet Mini-Monsters mit einer integrierten Suche, einer Favoritenliste und einer Slide-Show. Und natürlich mit den wirklich spektakulären Bildern, die wohl nicht für eine Gute-Nacht-Geschichte taugen…

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Neues von Freiwild: iPhone-Hüllen aus Veloursleder

Die Kollegen von Freiwild haben in diesem Jahr mal wieder eine paar neue Ideen umgesetzt, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Die Freiwild-Filz-Hüllen für iPhone, iPad und MacBooks erfreuen sich nicht nur bei uns bei großer Beliebtheit (wir haben zwei Hüllen für unsere Airs im Einsatz), sondern auch bei euch. Mittlerweile ist der Markt von Filz-Hüllen ja nur so überschwemmt, aber Freiwild war wohl einer der ersten Anbieter und kommt immer wieder mit neuen Ideen.

Das neueste Produkt sind zwei Hüllen aus Wildleder. Das Sleeve classic für alle iPhone-Generationen gibt es jetzt in nachtbraun (Amazon-Link) und nachtblau (Amazon-Link). Die äußere Schicht ist aus Veloursleder gefertigt, innen vertraut man auf den bewährten Filz aus Schafwolle. Leider sind bei Amazon nicht mehr viele Exemplare lieferbar und bei Freiwild (Webshop) direkt zahlt man mit 32,80 Euro inklusive Versand etwas mehr.

Das gleiche gilt für den neuen Schlüsselanhänger, den es für teure 20,80 Euro in drei verschiedenen Farben gibt. Auf Amazon ist der grüne Anhänger leider nur noch in grün erhältlich, kostet dort aber auch nur 12,90 Euro. Versandkostenfrei liefert Freiwild leider erst ab dem Sleeve für das MacBook 15 Zoll, für alle Artikel darunter muss man mindestens zwei Exemplare bestellen.

Wer es bunter mag, sollte einen Blick auf die verschiedenen iPhone-Sleeves werfen, die es schon ab 13 Euro gibt – qualitativ kann man da nichts aussetzen, wir haben die Hüllen auch schon selbst getestet. Auch für das iPad gibt es entsprechende Hüllen, wer sein iPad 2 inklusive Smart Cover verstauen will, kann einen Blick auf das Freiwild Sleeve 10 werfen.

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Freitag: Exklusive Taschen und Hüllen aus LKW-Planen

Die Schweizer Firma Freitag (Webseite) stellt ganz besondere Produkte her. Wir wollen euch heute drei Vertreter vorstellen.

In den vergangenen Monaten haben wir bereits iPhone- und iPad-Hüllen aus alten Sportmatten oder Feuerwehrschläuchen vorgestellt. Heute werfen wir einen Blick auf die Produkte von Freitag, die aus alten LKW-Planen hergestellt wurden. In rund zehn einzelnen Arbeitsschritten wird aus einem LKW-Teil eine fertige Hülle, jedes Produkt ist ein Unikat.

F24 iPhone Sleeve: Die 43 Euro teure iPhone-Hülle ist in vielen verschiedenen Farben und meist ohne Muster erhältlich. Auf der Vorderseite ist ein Logo der Firma Freitag eingebunden, auf der Rückseite gibt es eine Schlaufe zum Herausziehen des iPhones aus der eng anliegenden Hülle.

Auf der Innenseite hat man natürlich auf die LKW-Plane verzichtet, stattdessen sorgt ein Innenfutter dafür, dass Finger- und sonstige Abdrücke zumindest reduziert werden. Die Verarbeitung der Hülle, die nur für das iPhone 4 oder 4S ohne Bumper gedacht ist, lässt keine Wünsche übrig. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und zumindest nach unserem Kurztest waren keine Fehler feststellbar. Bedenken sollte man, dass es mit einer Größe von 128 x 74 Millimetern in der Hosentasche etwas enger wird.

F25 iPad 2 Sleeve: Deutlich ausgeklügelter und mehr Möglichkeiten findet man naturgemäß bei der Hülle für das iPad 2. Auch hier sind in Sachen Verarbeitung keine Mängel erkennbar, nur die Öffnungen für Kopfhörer, Home-Button und Kameras scheinen uns nicht 100-prozentig passend ausgeschnitten zu sein. Für Standby-Schalter, Lautsprecher und Lautstärke-Tasten gibt es leider keine Aussparungen. Neben einem etwas dumpfen Sound macht sich das vor allem bei den seitlichen Tasten bemerkbar, die man doch schon gerne bedienen würde, ohne die Hülle öffnen zu müssen.

Ansonsten macht die iPad-Hülle eine gute Figur. Sie ist aufklappbar und mit Magneten ausgestattet, das iPad wird so automatisch entriegelt und wieder gesperrt. Auch hier kann man sich sein passendes Design aussuchen, zudem kann man die Vorderseite nach hinten klappen, um das iPad in den bekannten Smart Cover-Positionen aufzustellen. Der Kostenpunkt liegt mit 92 Euro allerdings schon etwas höher.

F18 MacBook Sleeve 13 Zoll: Freitag hat auch für das MacBook verschiedene Taschen im Angebot, wir haben uns ein Modell für Geräte mit 13 Zoll angesehen – hier ist man mit 98 Euro dabei. Öffnen lässt sie sich über einen Reißverschluss mit zwei Zippern, leider sind die Innenseiten nicht komplett geschützt. Immerhin kann man das MacBook oder andere Notebooks in eine Lasche schieben, um ein Herausfallen beim Öffnen zu verhindern.

Fazit: Qualitativ können die Produkte von Freitag überzeugen. Jedes Modell ist ein Unikat und handgefertigt, das hat natürlich seinen Preis. Die Idee, LKW-Planen zu verwenden, ist wirklich klasse – denn das Material ist komplett wasserabweisend. Im Online-Shop des Unternehmens hat man nicht nur einen Überblick über alle Modelle, sondern kann sich sein Unikat auch noch selbst aussuchen. Gerade bei den größeren Exemplaren findet man hier oft verschiedene Muster und Farben.

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Day One: Gedanken und Ideen digital erfassen

Fans von digitalen Tagebüchern und dem Niederschreiben von Gedanken sollten einen Blick auf Day One werfen.

Day One ist eine einfache und schlichte Applikation, die sowohl für die mobilen iOS-Geräte, als auch für den Mac verfügbar ist. Mit Day One kann man einfache Gedanken oder gleich ganze Tagebucheinträge digital erfassen und verwalten. Eine Funktion, um seine Einträge auf allen Geräten zu synchronisieren, ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Fangen wir mit der mobilen Version von Day One (App Store-Link) an. Die rund 23 MB große Universal-App kann für 1,59 Euro geladen werden und wird derzeit mit durchschnittlich vier Sternen bewertet. Das Erstellen von neuen Inhalten ist dabei denkbar einfach gestaltet.

Nach dem Start der App muss man einfach auf das „Plus“-Icon tippen und kann direkt loslegen. Man kann seine Gedanken, Erinnerungen und Ideen niederschreiben und sie automatisch mit dem aktuellen Tag verknüpfen. Die Einträge erscheinen danach entweder in einer geordneten Liste oder in einer Kalender-Übersicht.

Neben einem Passwort-Schutz zählt derzeit unter anderem eine Erinnerungs-Funktion zu den größten Features der Applikation. Besonders wichtige Einträge kann man zudem auf die Favoritenliste setzen. Funktionen wie eine Suche, Schlagwörter oder die Integration von Fotos sind laut Entwickler bereits in Planung. Bereits umgesetzt ist die Synchronisation per iCloud oder Dropbox.

Sie kann unter anderem dazu verwendet werden, seine Daten auch auf dem Mac zu nutzen. Hier kommt eine speziell angepasste Version von Day One (Mac Store-Link) zum Einsatz, die mit 7,99 Euro leider etwas teuer ist (eine Preisreduzierung gab es bisher für keine der beiden Apps). Im Prinzip sind hier die gleichen Features vorhanden, wobei das Tippen per Tastatur natürlich um einiges schneller geht. Praktisch: Über die Systemleiste können ohne Umwege Einträge und Erinnerungen abgelegt werden, wenn es mal schnell gehen muss. Die einfache und unkomplizierte App wird von den Nutzern sogar mit viereinhalb Sternen bewertet.

Insgesamt kann gesagt werden, dass Day One durch seine plattformübergreifende Synchronisation auf iPhone, iPad und Mac eine empfehlenswerte Applikation für alle Nutzer ist, die ihre Gedanken gerne digital festhalten wollen. Im stressigen Alltag sicher keine schlechte Sache, denn wie oft hat man tagsüber schon eine wichtige Idee gehabt, die man einfach wieder vergessen hat…?

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Wörterrätsel Kreuz & Quer reduziert

Erst vor kurzem hatten wir euch ein ähnliches Spiel vorgestellt – wer daran Spaß hatte, könnte auch einen Blick auf Kreuz & Quer werfen.

Wie in Wortspielen nunmal üblich, müssen in Kreuz & Quer (iPhone/iPad) natürlich Wörter gesucht und gebildet werden. Dabei gibt es ein Spielfeld mit Buchstaben, die man einfach mit dem Finger verbinden kann. Es können jedoch nur Buchstaben verbunden werden, die benachbart sind, aber man darf in alle möglichen Richtungen kombinieren, sogar diagonal.

Das Wörterbuch umfasst 450.000 Einträge, was an sich eine recht hohe Anzahl ist. Bisher wurden auch die meisten Wörter akzeptiert, die wir gebildet hatten. Pro Runde kann man die Spielzeit auf zwei, drei oder fünf Minuten stellen.

Wer am Anfang einfach beginnen möchte, kann in den Einstellungen das Spielfeld verkleinern und später vergrößern. Wenn man im Feld keine Wörter mehr findet, kann man das iPhone oder iPad einfach schütteln und schon werden alle Buchstaben neu gemischt.

Kreuz & Quer HD wurde von 2,99 Euro auf 1,59 Euro reduziert, die iPhone-Version kostet günstige 79 Cent. Beide Versionen bringen eine Anbindung ans Game Center mit, um Bestleistungen dort einzutragen.

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Platz 2 in den iPad-Charts: Wetter Live

Obwohl Wetter Live (App Store-Link) schon seit November geladen werden kann, hat die App erst jetzt eine gute Chartsposition erreicht.

Wir wollen euch die im Moment 79 Cent günstige Universal-App etwas näher bringen. Immerhin behaupten die Entwickler, Wetter Live sei die schönste Wetter-App, die es im App Store gibt. Ob diese Aussage auch stimmt? Wetter Live zeigt nicht nur die aktuelle Temperatur an, sondern liefert zusätzlich schöne Animationen zur Wetterlage. Alle Grafiken sind auf dem iPhone 4(S) gestochen scharf – Retina-Grafik sei Dank. Doch was hat die App noch zu bieten?

Natürlich gibt es eine Wettervorhersage über 7 Tage und 24 Stunden. Ebenfalls gelistet ist die Höchst- und Tiefsttemperaturen des Tages, Windrichtung und -geschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit und Niederschlagswahrscheinlichkeit, der Luftdruck und die Sichtweite. Alle Daten sind schön aufbereitet und gut sichtbar.

Wer nicht nur einen Ort speichern möchte, kann durch einen Wisch nach links oder rechts direkt zum nächst eingetragenen Ort springen, um auch dort das Wetter zu checken. In dem vor kurzem erschienenen Update wurden weitere Verbesserungen und neue Funktionen integriert. Die Benutzer im App Store bewerten Wetter Live derzeit durchschnittlich mit viereinhalb Sternen, was ein richtig guter Wert ist – auch wir sind positiv überrascht.

Um die Frage von oben zu beantworten: Das Layout ist wirklich ansprechend und gelungen, Weather HD (App Store-Link) finden wir optisch aber noch etwas gelungener. In Sachen Daten und Funktionen kann Wetter Live nicht ganz mit unserem Favoriten Weather Pro (iPhone/iPad) mithalten, dafür zahlt man aber auch deutlich weniger.

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Darkness Rush: Neues Jump’n’Run mit Endlos-Modus

Das vor wenigen Tagen erschienene Darkness Rush (App Store-Link) kann für preisgünstige 79 Cent aus dem App Store geladen werden.

Schon einmal Jetpack Joyride gespielt? Wer solche Spiele mag, wird auch Darkness Rush installieren wollen, da das Spielprinzip fast gleich ist. In der Spielwelt gibt es kein Ende, sondern nur Missionen wie zum Beispiel „Sammle 100 Münzen“. Für jede Mission gibt es Erfahrungspunkte und Münzen können im Shop gegen neue Items eingetauscht werden.

Außerdem kann man sich in verschiedene Tiere verwandeln, um zum Beispiel über einen großen Abgrund zu fliegen oder schneller voran zu kommen. Zusätzlich kann man in Darkness Rush mit seinem Spieler Gegenstände angreifen und zerstören, die man sonst nicht überwinden kann.

Die Steuerung ist relativ simpel: Es gibt drei verschiedene Buttons mit denen man springen, angreifen und sich transformieren kann. Die ersten Level sind zwar eher eintönig, aber nach einigen Missionen wird es deutlich spannender.

Zusätzlich bietet Darkness Rush einen Mehrspielermodus an, indem man gegen einen Spieler aus der ganzen Welt antreten kann, und zwar in einem Kopf-an-Kopf-Duell. In einem zufällig ausgewählten Level gewinnt derjenige, der als Erster das Ziel erreicht. Wer zwischendurch in einen Abgrund fällt oder anders stirbt hat sofort verloren – hier geht es also hauptsächlich ums Überleben.

Zum Abschluss des 79 Cent günstigen Titels möchten wir euch einen Gameplay-Video (YouTube-Link) einbinden, das wirklich alle Fassetten des Spiels zeigt.

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Maze Magic: Mit Zauber durch das Labyrinth

Ein Sonntag ohne neues Spielefutter? Das geht gar nicht. Wer noch etwas gegen seine Langeweile sucht, darf einen Blick auf Maze Magic (App Store-Link) werfen.

Das rund 60 MB große Spiel ist kürzlich als Universal-App für iPhone und iPad erschienen und kann für einen schlanken Preis von nur 79 Cent geladen werden. Ziel des Spiels ist es, den eigenen Zauberer sicher durch verschiedene Labyrinthe zu steuern.

Das ganze geht ohne große Hektik von statten, Maze Magic ist eher ein ruhigeres Spiel. Man bewegt sich per Click&Point durch die verwinkelten Gänge und sammelt dabei Münzen und Zaubertränke auf. Immer wieder trifft man dabei auf böse Zauberer, die einem das Leben nicht unbedingt leichter machen.

Aufgelockert wird das Spiel durch verschiedene Power-Ups, die man auf dem Weg durch das Labyrinth findet. Unter anderem kann man sich beim Einsatz eines bestimmten Power-Ups unsichtbar machen, um gefährliche Stellen zu überwinden.

Für die Zukunft versprechen die Entwickler weitere Updates mit neuen Features. Dieses Versprechen halten sie hoffentlich ein, denn insgesamt ist Maze Magic zwar nicht der absolute Top-Hit, aber durchaus ein sehr solider Titel mit bisher 40 Leveln und einer ansprechenden Grafik.

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Supersonic HD: Geschicklichkeitsspiel jetzt gratis

Über Supersonic HD hatten wir schon Anfang November berichtet, da es das Spiel einen Tag kostenlos gab. Wer die Aktion verpasst hat, kann nun erneut zuschlagen.

Auf den ersten Blick erinnert Supersonic HD (App Store-Link) an das Spiel Boost 2. Ähnlichkeiten sind definitiv vorhanden, aber das Spielprinzip ist etwas anders. Normalerweise würde man für Supersonic HD zwischen 79 Cent und 1,59 Euro zahlen.

In Supersonic HD bewegt man sich mit schneller Geschwindigkeit durch einen Tunnel, in dem sowohl Gefahren und Hindernisse lauern, aber auch Diamanten, die die Bestleistung multiplizieren. Kommt man jedoch mit einer Mine in Berührung wird der Multiplikator wieder auf Null gesetzt.

Das Spiel stellt dem Nutzer drei verschiedene Spielmodi zur Verfügung: Classic, MixTape oder Blitz. In klassischen Modus muss man einfach möglichst viele Punkte sammeln, im MixTape-Modus kann man zu einem eigenen Lied aus der Musikbibliothek durch den Tunnel rasen. Im Modus Blitzt stehen dem Spieler nur 30 Sekunden zur Verfügung um einen möglichst hohen Highscore einzufahren – auf der Strecke selbst gibt es jedoch kleinere Zeitboni.

Alles in allem kann man sagen, dass Supersonic HD ein gutes Spiel ist, welches mit Retina-Grafik und unterschiedlichen Steuerungsmöglichkeiten daher kommt. Ebenfalls vorhanden ist die Anbindung ans Game Center, Facebook und Twitter. Die Universal-App lässt sich auf iPhone und iPad installieren.

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Cut the Buttons: Knöpfe abschneiden im Fruit Ninja-Style

Auf welch witzige Ideen manche Entwickler doch kommen. Ich wage zu behaupten: So etwas hat es bislang im App Store noch nicht gegeben.

Mit Cut the Buttons, verfügbar in einer 79 Cent teuren Version für iPhone und iPod Touch (App Store-Link) sowie der HD-Variante für das iPad (App Store-Link) mit einem Kaufpreis von 1,59 Euro, gibt es seit dem 15. Dezember 2011 ein aberwitziges Spielchen, welches sicher alle begeistert, die in Fruit Ninja schon gerne Früchte zerschnippelt haben.

Das kleine Casual Game, welches dank des geringen Speicherplatzbedarfs von 11 (iPad) bzw. 14 MB (iPhone) auch von unterwegs geladen werden kann, lässt den Spieler mit einer großen Schere allerhand bunte Knöpfe abtrennen, die auf mehr oder weniger großen Stofflappen angenäht sind und von der Seite ins Bild fliegen. Klingt vielleicht etwas ab(app-)gefahren? Ist es auch.

In einem Single- oder Multiplayer-Modus (letzterer leider nur lokal mit zwei Scheren auf einem Screen) muss der Gamer mit zwei Fingern, die zusammen- und auseinander geführt werden, die Schnitte der Schere imitieren, und die abgeschnittenen Knöpfe dann in einem Kästchen auffangen, welches mit einem Finger der anderen Hand auf dem Screen hin- und herbewegt werden kann. Hat man es versäumt, 3 Knöpfe abzuschneiden, bis diese den Bildschirm verlassen haben, ist das Spiel und damit die Highscore-Jagd vorbei.

Im späteren Spielverlauf gesellen sich dann noch wahrhaftig böse Knöpfe hinzu, die mit einer Schraube gesichert sind, und auf keinen Fall abgeschnitten werden dürfen – sonst droht ein Punktabzug. Im äußerst spaßigen und schnellen Arcade-Modus, gilt es, während einer vorgegebenen Zeit von 1, 3 oder 5 Minuten so viele Knöpfchen abzuschneiden wie nur möglich.

Auch Menschen wie mich, die als Linkshänder agieren, hat man bei diesem Spiel nicht vergessen: Im Hauptmenü gibt es einen roten Pfeil-Button, mit dem man die Scherenausrichtung anpassen kann. Zu Beginn hatte ich mit dem Schneiden auf der rechten Seite nämlich so meine Probleme…

Wer seine Highscores gerne veröffentlichen möchte, findet eine Game Center-Anbindung zum Teilen von Highscores und Erfolgen. Kleiner Tipp zum Schluss: Durch den größeren Screen lässt sich Cut the Buttons auf dem iPad sehr viel besser als auf iPhone/iPod Touch spielen – gerade im Multiplayer-Modus kann man auf den kleineren Bildschirmen vor lauter Fingern die Knöppkes nur noch erahnen.

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Windosill: Ungewöhnliches Indie-Puzzle fürs iPad

Auch wir Redakteure von Appgefahren werden durchaus immer wieder mit äußerst ungewöhnlichen Spielen konfrontiert.

Ein solches Exemplar ist die iPad-App Windosill (App Store-Link), die am 15. Dezember 2011 das Licht der Welt erblickte. Derzeit kann die 61,4 MB große Applikation für 2,39 Euro aus dem deutschen App Store geladen werden. Auch wenn die Entwickler die Sprache Englisch angeben, werden keine großen Sprachkenntnisse benötigt.

Wie schon etwas weiter oben erwähnt, ist Windosill kein Puzzle-Spiel im gewöhnlichen Sinn, das macht es auch schwierig, das Spiel überhaupt adäquat zu beschreiben. Im Großen und Ganzen muss der Spieler – Windosill ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet – in verschiedenen Räumen eines Hauses kleine Rätsel lösen, die teils einfach zu bestehen, aber auch sehr knifflig sein können.

Das gesamte Spiel ist in einer spielerischen Vektorgrafik-Kulisse gehalten, die vorherrschenden Farben sind blau und grün. Sprachanweisungen oder gar ein Tutorial sucht man vergeblich, lediglich Sounds, die einige Objekte von sich geben, können aktiviert werden. So versucht man durch Antippen oder Bewegen von Materialien, Aufbauten oder Objekten, das jeweilige Rätsel zu lösen, und in den nächsten Raum vorzudringen.

Kleines Beispiel: In einem der Räume befindet sich eine Art Turm mit Loch, der angetippt werden kann. Tut man dies, schaut ein Vogel aus dem Loch. Neben dem Turm befindet sich eine Wolke, die durch Antippen Wasser auf den Boden tropfen läßt. In der Pfütze befindet sich dann bald eine Art Regenwurm, mit dem der Vogel gefüttert werden kann, dieser wirft dafür zum Dank ein kleines Kästchen aus dem Turm, mit dem die Tür zum nächsten Raum entriegelt und geöffnet werden kann.

Wie man sieht, benötigt man schon ein wenig Geduld, Auffassungsgabe und die Fähigkeit, Dinge interessiert zu entdecken. In der App Store-Beschreibung sprechen die Entwickler von einer insgesamten Spielzeit von 20 Minuten bis 2 Stunden. Wer also noch etwas Zeit am Wochenende findet, sollte sich dieses bislang durchschnittlich mit 4,5 Sternen bewertete Indie-Puzzle einmal ansehen.

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AluPen Pro: Neuer Eingabestift von Just Mobile

Vor langer Zeit hatten wir euch schon den AluPen aus dem Hause Just Mobile vorgestellt, jetzt gib es eine Pro-Version, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.

Wer auf dem iPad viele handschriftliche Notizen macht, wird sich früher oder später einen Eingabestift kaufen wollen, da es damit einfach komfortabler und genauer als mit dem Finger funktioniert.

Der AluPen war schon ein voller Erfolg, obwohl er mir persönlich etwas zu dick war. Der AluPen Pro ist nun schlanker geworden und vereint zwei Funktionen in einer. Auf einer Seite befindet sich die ultrasofte Gummispitzen für Eingaben auf dem iPad, auf der anderen Seite findet man nun eine Kugelschreibermine. Mitgeliefert wird eine hochwertige Mine von Pelikan, die je nach Bedarf ausgetauscht werden kann – auch eine Ersatz-Gummispitze liegt bei.

Insgesamt macht der neue Stift einen guten Eindruck und kann bei Amazon für 41,90 Euro inklusive Versand bestellt werden. Derzeit sind nur die Farben silber (Amazon-Link) und schwarz (Amazon-Link) verfügbar, die vielen bunten Varianten des AluPen sucht man bisher vergeblich. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 39,90 Euro. Folgend ein kleines Produktvideo (YouTube-Link) zum neuen AluPen Pro.

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Blockwick: Logik-Puzzle mit 60 Gratis-Leveln

Wer schon einmal Blockado oder ähnliche Apps gespielt hat, wird sich auch schnell in Blockwick zurecht finden.

Blockwick (App Store-Link) wurde erst Mitte Dezember veröffentlicht und ist demnach noch recht neu im App Store. Das rund 11 MB schwere Puzzle-Spiel kann kostenlos heruntergeladen werden und beinhaltet 60 Level. Wer möchte kann durch 79 Cent günstige In-App-Käufe jeweils weitere 60 Level freischalten.

Das Spielprinzip an sich ist relativ simpel. In jedem Level gibt es verschiedene Formen, die man sowohl senkrecht als auch waagerecht verschieben kann. Zusätzlich befinden sich aber auch feste Einheiten auf der Karte, die sich nicht bewegen lassen und  das Spiel natürlich anspruchsvoller machen.

In jedem Level muss man Formen der gleichen Farbe verbinden – es genügt wenn sie sich an einer Ecke berühren. Die grauen Blöcke können ebenfalls frei verschoben werden. Durch das richtige Kombinieren und Verschieben kommt man recht schnell zu einer Lösung.

Wenn man nun die ersten 60 Level absolviert hat, kann man für 79 Cent jeweils eine weitere Sektion freischalten, die weitere Farben und Formen mit sich bringt. Möchte man alle vorhandenen Level spielen, muss man drei mal 79 Cent investieren. Insgesamt zahlt man also 2,37 Euro für 240 Level.

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Instamory jetzt gratis: Pärchen-Suchen mit Internet-Bildern

Instamory war bereits im Herbst 2011 in unseren News vertreten. Nun wird die App erstmals kostenlos angeboten.

Memory mit immer neuen Karten – klingt genial und gibt es schon als App: Instamory (App Store-Link). Die iPad-Applikation greift auf den Webdienst Instagram zu und holt sich dort ihre Bilder. Im Spiel selbst gilt es natürlich, die passenden Pärchen zu finden. Klasse: Man braucht nicht unbedingt einen Instagram-Account.

Bisher schwankte der Preis des mit viereinhalb Sternen bewerteten Spiel zwischen 79 Cent und 2,39 Euro – an diesem Wochenende kann man den Titel erstmals gratis auf sein Apple-Tablet laden.

Praktisch ist, dass man bei jedem Start der App neue Fotos der Instagram-Galerie zu Gesicht bekommt, und das Memory-Spiel so nie langweilig wird. Das Spiel selbst kann in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden, entweder mit 3×4, 5×6 oder 6×8 Memory-Karten. Durch Antippen werden die Kärtchen auf dem Bildschirm umgedreht: Hat man kein passendes Paar erwischt, werden diese nach ein paar Sekunden wieder automatisch umgedreht.

Wenn man über einen Instagram-Account verfügt und sich mit der App verbindet, kann man Instamory sogar mit seinen eigenen Bildern spielen. Schade nur, dass es bisher keinen Offline-Modus gibt. Da man fremde Bilder aber nur für eine begrenzte Zeit zwischenspeichern darf, stehen die Entwickler hier noch vor einer kleinen Herausforderung.

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Im Überblick: Apps und Spiele der Woche (KW2)

Auch in dieser Woche wollen wir euch Apples Favoriten für iPhone und iPad vorstellen. Diesmal hatten wir einen guten Riecher: Alle vier Apps hatten wir schon einmal in den News.

iPhone-App der Woche – Action Movie FX: Die wohl beste App für Spezialeffekte kann weiterhin kostenlos aus dem App Store geladen werden. Man hat Zugriff auf zwei verschiedene Spezialeffekte, die man auf seine Videos anwenden kann. Wer zum Beispiel den neuen Wagen des Nachbarn in die Luft jagen will, kann das in Sekundenschnelle mit Action Movie FX erledigen. Weitere Effekte können per In-App-Kauf zu fairen Konditionen freigeschaltet werden. (iPhone, kostenlos)

iPhone-Spiel der Woche – Woody Woodpecker: Die gedanklichen Verbindungen zu Tiny Wings sind in diesem Spiel unverkennbar. Mit verschiedenen Orten, Bonus-Items, verschiedenen Charakteren und einem Multiplayer-Modus bietet Woody Woodpecker aber einige Features, die der Klassiker nicht zu bieten hat. Ganz perfekt ist der Titel aber noch nicht – wir vermissen neben einem Endlos-Modus auch eine Option, im Mehrspieler-Modus einen Freund über das Game Center herauszufordern. (Universal-App, 79 Cent)

iPad-App der Woche – Skitch: Bilder, Webseiten oder Kartenausschnitte mit Anmerkungen versehen, das ist mit Skitch absolut kein Problem. Die iPad-Applikation ist zwar nur in englischer Sprache verfügbar, aber trotzdem einfach bedienbar. Die meisten Nutzer zeigen sich zufrieden, einige bemängeln ständige Abstürze und die fehlende Integration von Evernote. Insgesamt sicher einen Blick wert. (iPad, kostenlos)

iPad-Spiel der Woche – Run roo Run: Dieses Jump’n’Run zählt mit seinen kurzweiligen Leveln wohl zu den besten Empfehlungen der Woche. Mit einem Känguru kämpft man sich durch über 400 kurze Level, die Steuerung ist dabei mit einem Finger möglich und absolut einfach zu erlernen. Trotzdem macht der Titel jede Menge Spaß, wie man auch an den Rezensionen im App Store erkennen kann. Schade, dass Run roo Run nicht als Universal-App verfügbar ist, denn dann wäre es wohl perfekt. (iPhone, 79 Cent / iPad, 1,59 Euro)

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