CrowdFarming: Lebensmittel aus der Landwirtschaft direkt über neue App beziehen

Frische Lebensmittel vom Produzenten

Die Plattform CrowdFarming ist schon länger im Web vertreten und bietet Interessierten einen direkten Draht zu landwirtschaftlichen Erzeugern von frischen Lebensmitteln, darunter Obst, Gemüse, Öle, Wein, Käse und mehr. Nun gibt es seit kurzem auch eine eigene iOS-App von CrowdFarming (App Store-Link), mit der sich die Dienste auch mobil auf dem iPhone nutzen lassen. Der Download der App ist kostenlos und kann ab iOS 11.0 oder neuer sowie bei 47 MB an freiem Speicherplatz angestoßen werden.

Das wesentliche Prinzip von CrowdFarming basiert auf sogenannten Adoptionen: Nutzer und Nutzerinnen können beispielsweise einen Baum, ein Tier oder einen Garten adoptieren und erhalten dann frische Lebensmittel, die direkt für einen vom Landwirt bzw. der Landwirtin angebaut worden sind. Durch den direkten Kauf bei der Produktion leistet man wichtige Arbeit, um Wohlstand und bessere Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten zu schaffen. Durch den Kauf „on demand“ werden zudem Überproduktionen vermieden, gleichzeitig heißt es dann aber auch, gegebenenfalls einige Wochen oder gar Monate bis zur Lieferung zu warten.


Auf CrowdFarming können Erzeuger und Erzeugerinnen ihre Produkte direkt ohne Zwischenhändler an Interessierte verkaufen. Die Plattform gibt zudem an, dass die Beteiligten bei CrowdFarming keine unansehnlichen Früchte wegwerfen, sondern auch diese verkaufen, um so Nahrungsmittelverschwendung zu reduzieren.

Konto erstellen und Produkte nach Hause geliefert bekommen

Bevor man in der App loslegen kann, heißt es zunächst, ein Konto zu erstellen. Dies kann auch problemlos über die „Anmelden mit Apple“-Funktion geschehen. Dann lässt sich im Angebot von CrowdFarming stöbern und in verschiedenen Kategorien nach Produkten suchen. So gibt es beispielsweise eine Feinschmecker-Ecke mit edlem Meersalz, Chili-Produkten und toskanischem Wein, oder auch einen Bereich, in dem Produkte mit schneller Lieferung oder in kleineren Mengen angeboten werden.

Auf entsprechenden Detailseiten kann man mehr zu den Produzenten und ihren Produkten erfahren, und auch direkt über die App Adoptionen in Auftrag geben. Wir finden: Eine tolle Idee, die sicherlich noch ausbaufähig ist und durch ein größeres lokales und regionales Netzwerk für alle Beteiligten von Vorteil sein könnte. Habt ihr schon einmal etwas bei CrowdFarming bestellt?

‎CrowdFarming
‎CrowdFarming
Entwickler: Crowdfarming
Preis: Kostenlos

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Kommentare 10 Antworten

  1. Da ich ein leidenschaftlicher ambitionierter Hobbykoch bin, werde ich mir die App gleich mal ansehen. Tatsächlich habe ich von CrowdFarming noch nie etwas gehört. Vielen Dank für den Hinweis. Nachhaltigkeit steht mittlerweile bei mir an höchster Stelle. Mittlerweile stelle ich Joghurt, Käse, Brot, Fruchtaufstriche usw. auch gerne selbst her.

  2. hier habe ich bereits Orangen, Zitronen und Mandarinen im vergangenen Winter geordert. Es hat gar nicht so lange gedauert, knapp zwei Wochen, dann war die Lieferung in sehr stabilen Kartons – die wir heute noch in Gebrauch haben – eingetroffen. Hier werde ich viele weitere Lebensmittel sehr gerne bestellen. Eine tolle Idee und wirklich ausgezeichnete, sehr leckere Lebensmittel.

  3. Ich habe schon Orangen und Käse bestellt (Baum und Schaf adoptiert) und beides war hervorragend! Eignet sich auch super als Geburtstagsgeschenk…

  4. Meine Bekannte die in der Altenpflege arbeitet und drei Kinder hat wird sich das nicht leisten können.

    Was wirklich schade ist, zeigt aber dass solche gut gemeinten Ideen nur den wenigsten finanziell zugänglich sind.

  5. Habe bereits Orangen und Avocados gekauft, mit befreundetem Pärchen geteilt und bin sehr zufrieden. Wem der Preis zu hoch ist, dem bleibt Bio aus dem Discounter, sofern Bio gewünscht ist. Ein Blick auf den Parkplatz vor dem Discounter zeigt, dass etwa die Hälfte der Kunden sich hochwertige Lebensmittel leisten könnte (sofern der Rückschluss von der Kfz-Marke in Kombination mit dem Modell zulässig ist).
    Zum Glück leben wir in diesem noch freien Land und haben täglich ganz viele Möglichkeiten, uns zu entscheiden…

    1. 👍Genau meine Meinung. Aber das sind dann die Geiz-ist-geil-Menschen. Die wollen alle viel verdienen, aber viele sind nicht gewillt für gesunde Lebensmittel etwas auszugeben.

  6. Noch ein Gedanke zum als Anregung:
    Die Idee hinter Crowdfarming ist nicht, billig zu sein, sondern über das Weglassen von Zwischenhändlern es dem landwirtschaftlichen Produzenten zu ermöglichen, einen fairen Preis für seine Produkte und einen fairen Lohn für seine Arbeit zu bekommen. Zudem ist der Endabnehmer über Crowdfarming kein Partner, der über Massenabnhmen versucht, den Preis zu drücken und den Bauern zu knebeln.
    WICHTIG! Auch der genannten Bekannten, die in der Altenpflege tätig ist, steht eine faire – mit der aktuellen nicht vergleichbare – Entlohnung zu!
    Aber das steht wieder auf einem anderen Blatt.
    In diesem Sinne, respektvolle Grüße

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