Devolo stellt neuen WiFi Outdoor Adapter für bestes Netz im heimischen Garten vor

Ihr setzt zuhause auf die dLAN-Technik von Devolo? Dann könnt ihr euer Netzwerk mit dem neuen Devolo WiFi Outdoor Adapter jetzt auch im Garten ausbauen.

Devolo Outdoor Wifi Adapter

Ich habe dem dLAN von Devolo vor einigen Monaten eine Chance gegeben und war eigentlich schwer begeistert: Die Übertragungsraten auf einer Etage waren mit mehr als 500 Mbit/s wirklich rasant. Leider lässt die Geschwindigkeit über das Stromnetz in meinem Haus über die Stockwerke hinweg stark nach, daher setze ich dann doch lieber auf eine drahtlose WLAN-Lösung.


Falls das dLAN von Devolo bei euch Zuhause einen guten Job macht, gibt es gute Nachrichten: Mit dem neuen WiFi Outdoor Adapter könnt ihr euer System auch um den Außenbereich erweitern und damit für perfekten Empfang auf der Terrasse und im Garten sorgen. Der Devolo WiFi Outdoor Adapter wird bereits in Kürze ausgeliefert und kann beispielsweise bei Amazon für 169,90 Euro bestellt werden.

Devolo WiFi Outdoor Adapter bietet ein wetterfestes Gehäuse

Die Konfiguration fällt wie bei jedem Powerline-Produkt des Herstellers denkbar einfach aus. Zur Einbindung in ein bestehendes System reicht ein einfacher Knopfdruck aus und der zuvor in die Außensteckdose gesteckte WiFi Outdoor Adapter baut einen neuen WLAN-Hotspot auf oder erweitert das bestehende Netzwerk.

devolo dLAN WiFi Outdoor_Welle

Der Devolo WiFi Outdoor Adapter bietet eine maximale Geschwindigkeit von 500 Mbit/s, was normalerweise für alle Netzaktivitäten mehr als ausreichend sein sollte. Was die Höchstgeschwindigkeit angeht, kann man ohnehin keine generelle Aussage treffen, hier hängt alles von den örtlichen Gegebenheiten ab. Mit einem Gewicht von rund einem Kilo und Abmessungen von 6,8 x 4,1 x 6,8 Zentimetern sowie dem unauffälligen Design und dem Gehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff sollte der neue Devolo WiFi Outdoor Adapter jedenfalls einen guten Eindruck hinterlassen. Dank der Schutzklasse IP65 müsst ihr euch bei Wind und Wetter jedenfalls keine Gedanken machen.

Interessant zu wissen: Devolo fertigt den WiFi Outdoor Adapter mit einem deutschen Hersteller für Außenlampen, was dem Konzept der Ganzjahresnutzung sicherlich zu Gute kommt. Die endgültige Zusammensetzung der einzelnen Komponenten erfolgt sogar in Deutschland und per Hand.

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Kommentare 14 Antworten

  1. Mir kommt kein Devolo mehr ins Haus. Die Software ist grottig, zu den (Firmware-)Updates gibt es überhaupt keine Changelogs und wenn es Probleme gibt, wie z.B. mit meinen Powerline-Adaptern im Zusammenspiel mit VDSL, dann bekommt man irgendeinen inoffiziellen Patch vom Support, der nur unter Windows ausgeführt werden kann. Fazit: Die Hardware ist ja vielleicht ganz gut, aber Software kann Devolo nicht. Also lass ich die Finger davon.

    1. Zu Problemen mit dLan im Zusammenspiel mit VDSL kommt es nur bei der 1200er Generation der Adapter, die mit allen drei Phasen arbeiten. Der ‚inoffizielle‘ Patch, scheint einfach nur die Datenübertragung auf dem Schutzleiter abzuschalten – damit werden die Adapter also zu 500ern ‚kastriert‘.
      Die Software , also das Devolo Cockpit, finde ich eigentlich ganz nett gemacht, jedoch wenig funktional. Kenne durchaus schlechteres.
      Die nicht vorhandenen Changelogs finde ich auch ein Unding. Zumal: auf der letztjährigen IFA hat Devolo ein Update für die 1200er Wifi Adapter angekündigt, welches die Mesh Funktionalität, also Roaming und zentrales Wifi Management, beinhalten sollte. Bis jetzt hat sich diesbezüglich nichts getan. Das ist schon traurig.
      Mir kommt es so vor, dass, genauso wie sich Elgato aus dem TV-Hardware Geschäft zurückgezogen hat und nun auf Smarthome setzt, Devolo die DLAN Produkt auch immer stiefmütterlicher behandelt, bis sie sie ganz einstampfen und sich auch nur noch mit SmartHome beschäftigen. Wenn man bedenkt, welche Anstrengungen AVM in seine DLAN Adapter steckt, sollte man vom ‚Marktführer‘ und Vorreiter in dem Bereich eigentlich mehr erwarten.

      1. Genau dasselbe habe ich auch schon gedacht, also dass Devolo sich aus dem Powerline Geschäft zurückziehen und mehr auf andere Netzwerkprodukte setzen möchte.

        Devolo möchte auch nicht den inoffiziellen Patch in das Devolo Cockpit integrieren, angeblich würde das nur einen geringen Teil der Nutzer betreffen. Klar, weil VDSL erst langsam ausgebaut wird. AVM ist hier aber auch schon voraus, denn bei AVM kann man die Frequenzen über die Web-Oberfläche abschalten wenn es Probleme gibt. Und AVM kommuniziert das Problem auch etwas offener.

        Alleine die Tatsache, dass Devolo darauf nicht aufmerksam macht, finde ich schon echt bedenklich. Wie soll jemand, der nicht so ein technisches Verständnis besitzt, hier einen Zusammenhang erkennen? Aber es liegt wahrscheinlich wirklich daran, weil die Adapter danach eigentlich nur noch 500er Adapter sind und sich darüber mehrere Menschen aufregen könnten.

        In unserem Mehrfamilienhaus ist es übrigens so, dass selbst wenn mein direkter Nachbar solche Adapter benutzt, mein VDSL Anschluss gestört wird. Und auch wer lediglich eine 25 MBit Leitung bei der Telekom besitzt und die Telekom irgendwann den DSLAM auf VDSL umstellt, wird ganz plötzlich Probleme bekommen.

        Ich habe sogar schon von Fällen gelesen, wo Telekom Techniker den Devolo Patch „installiert“ haben nachdem der rauskommen musste weil es Probleme mit dem Anschluss gab und diese auf die Powerline Adapter zurückzuführen waren.

        Ich bin von Devolo wirklich mehr als enttäuscht. Und mein Vertrauen ist einfach weg. Deshalb werde ich mir auch nie wieder ein Produkt von denen kaufen. Auch wenn ich, objektiv betrachtet, alleine deine Aussagen so unterschreiben würde.

        1. Wenn du das FritzPowerline Tool von AVM installierst, kannst du damit die MIMO Funktionalität des DLAN Adapters ausschalten. Weil die Produkte im Grunde alle dieselben Broadcom Chipsätze verwenden, ist das kein Problem. Es wird dann der Schutzleiter zur Datenpbertragung abgeschaltet. Man muss sich nur bewusst sein, dass das DLAN dann langsamer wird.

          1. Vielen Dank für den Tipp. Muss ich mal ausprobieren. Weil über die Web-Oberfläche der FritzBox kann man zwar auch bei den Devolo Adaptern die MIMO-Funktionalität abschalten, aber leider führt das nicht zum Erfolg. Entweder macht der Patch von Devolo tatsächlich noch mehr oder es geht nur nicht über die Web-Oberfläche und ich habe mit dem FritzPowerline Tool mehr Erfolg.

          2. Kannst ja deine Erfahrungen mal posten. Teste auch mal, wie hoch die effektive (netto-) Geschwindigkeitseinbuße ist.

  2. @Fabian

    Zitat

    „Leider lässt die Geschwindigkeit über das Stromnetz in meinem Haus über die Stockwerke hinweg stark nach“

    Wahrscheinlich liegt das daran, das die unterschiedlichen Stromkreise in den Etagen auf 3 Phasen aufgeteilt sind und Devolo Sender und Empfänger über 2 Steckdosen gespeist werden welche nicht über dieselbe Phase verfügen.

    Abhilfe kannst du mit einem Phasen Koppler erreichen!

    1. Dieser Phasenkoppler (Außenleiterkoppler) dient zur hochfrequenten Überbrückung der Phasen (Außenleiter) zwecks Datenübertragung.
      Durch diese hochfrequente Überbrückung der Phasen (Außenleiter) ist eine Datenübertragung mittels entsprechender Trägerfrequenzmodems über mehrere Außenleiter hinweg möglich.

      1. Wunder sollte man aber von einem Phasenkoppler auch nicht erwarten. Der einzige Phasenkoppler, der zudem seine Arbeit halbwegs vernünftig zu erledigen scheint, kommt auch von Devolo und kostet gleich mal 170€.

  3. Ich habe mit D-LAN ebenfalls schlechte Erfahrungen gemacht. Sobald es über mehrere Räume geht, geht die Geschwindigkeit in den Keller. Selbst wenn alle Räume über die gleiche Phase laufen.
    Wer eine Satellitenschüssel besitzt, sollte sich mal die Alternative K-LAN anschauen. Gleiches Prinzip, aber über die vorhandene Satellitenverkabelung. Das läuft ohne Einbrüche und Geschwindigkeitsverluste. Kostet aber auch ein wenig mehr. Aber wenn man kein Netzwerkkabel verlegen kann sicherlich eine Alternative.

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