Eine Woche Apple Arcade: Das ist unser erstes Fazit

Viel Spaß für kleines Geld

13 Kommentare zu Eine Woche Apple Arcade: Das ist unser erstes Fazit

Seit rund einer Woche ist Apple Arcade verfügbar. Zunächst nur für Beta-Tester, seit Donnerstag auch mit iOS 13 auf dem iPhone. Heute Abend startet das Spiele-Abo von Apple zusammen mit dem Start von iPadOS 13 auch auf dem iPad, an den Rahmenbedingungen ändert sich nichts: Die ersten 30 Tage sind kostenlos, danach zahlt man 4,99 Euro pro Monat. Ein fairer Betrag, der sich mit reduzierten iTunes-Karten sogar noch ein bisschen drücken lässt.

Aber wie gut ist Apple Arcade eigentlich? Lohnt sich das Abo? Immerhin sind von den versprochenen mehr als 100 Spielen erst rund 70 verfügbar. Aber es besteht kaum ein Zweifel daran, dass Apple durch die Kooperationen mit Entwicklern und Publishern auch zukünftig für regelmäßigen Nachschub sorgen wird.

Freuen dürfen sich vor allem Nutzer, die auch im normalen App Store oft und gerne bei Premium-Spielen zugeschlagen haben. Denn immerhin gibt es bei allen Spielen von Apple Arcade weder In-App-Käufe noch Werbung – und genau das ist es, was mich bei vielen Spielen aus dem App Store geärgert hat. Während ein Großteil der Spiele-Industrie in den letzten Jahren immer mehr auf Mikro-Transaktionen gesetzt hat, geht es bei Apple genau in die andere Richtung – und das kann für den Spieler nur gut sein.

Zuweilen fällt es mir schwer, trotz der noch relativ überschaubaren Anzahl an Titeln den Überblick zu bewahren. Apple Arcade ist zum Start ein Teil des normalen App Stores und übernimmt dort den Updates-Menüpunkt in der Navigation. Für den Beginn ist das sicherlich nicht schlecht, denn so erlangt Apple Arcade das Maximum an Aufmerksamkeit.

Früher oder später sollte Apple Arcade aber in eine eigenständige App ausgelagert werden. Nur so kann meiner Meinung nach sichergestellt werden, dass man bei steigender Anzahl an Spielen den Überblick behalten kann. Denn jetzt ist es gar nicht mal so leicht, die absoluten Kracher zu finden, etwa über eine Listen-Funktion mit den am meisten heruntergeladenen Spielen oder den am besten bewerteten Titeln.

An Auswahl mangelt es jedenfalls selbst zu so einem frühen Stadium nicht, bei Apple Arcade dürfte für jeden was dabei sein. Es gibt richtige Konsolen-Kracher wie Oceanhorn 2, tolle Erfahrungen wie Assemble with Care oder Jump’n’Run-Klassiker wie Rayman Mini. Alleine für diese drei Spiele lohnt sich der Abschluss des Abos – und es gibt ja noch viel mehr zu entdecken…

Kommentare 13 Antworten

    1. Ich muss sagen, dass mich das Angebot jetzt nicht vom Hocker haut. Ich bin Apple-Fan, kein Androide-Jünger, aber wenn man mal zur Konkurrenz schielt, haben die ein Angebot was in etwas dasselbe anbietet für weniger als die Hälfte.

      1. Weniger als die Hälfte gilt ja nur als befristetes Angebot für ein Jahr oder?

        Sonst kostet es das gleiche. Abgesehen davon ist Google Play nur in Amerika erhältlich im Moment.

        Ansonsten sind die Dienste sicher nicht unähnlich. Jedoch sind die Spiele bei Apple Arcade (zumindest mobil) exklusiv.

  1. Ich war immer mal abseits von Apple unterwegs und habe im Google Play Store auch nur diesen Freemium Dreck überwiegend gefunden.
    Allein Oceanhorn 2 ist ein Abo wert und dazu gibt es noch genug weitere Titel. Bin aber mal gespannt was so in Richtung rollenspiele / Adventures noch kommt

  2. Ich bin leider nicht so der Fan von Abos und versuche sie auch zu meiden, daher wäre es toll, wenn‘s die Spiele auch zum Kauf gibt (auch wenn ich mir das nicht vorstellen kann) 🤷🏻‍♂️

    1. Bisher klang es immer so, als wären die Spiele Apple Arcade exklusiv. Würde also nicht darauf warten, dass die separat zum Kauf Angebot werden.

      Aber so oder so bekommt man für 5€ eh max. 1-2 vernünftige Spiele pro Monat.

  3. Ja ich bin der Meinung das sich dieses Abo nicht bewährt. Zu wenig gute Spiele dann sind es halt nur Handy Games usw. der Preis ist ok allerdings werden es einige nutzen und dann wieder canceln

    1. Was heißt denn „nur Handy Games“? Sayonara Wild Hearts zB kommt Überfalls für Konsolen raus.

      Und abgesehen davon, dass Oceanhorn sich viel von Zelda angeschaut hat, sehe ich hier durchaus einen unterschied zu Candy crush & co.

      Oder worauf beziehst du dich?

  4. Ja,
    Nutzen, canceln, nutzen, nutzen, canceln…
    So wie man nun einmal gerne will.

    Die spiele sind tatsächlich „handygames“, – gleich welches man hier aufruft. Diese aber mal auf AppTV oder auf dem Mac spielen zu können, also auf einem größeren bildschirm mit entsprechendem controller, halte ich für ein neues erlebnis, wenn man keine sündhaft teure konsole hat.

    Der betrag von 4,99 € halte ich absolut für angemessen. Und mal sehen, ob sich auf dauer vielleicht aus den 4,99 ein superAbo für 5,99 oder 8,99 ergibt mit musik oder büchern, ähnlich dem Prime bei Amazon.

  5. Ein Abo kann man doch nicht nach so einer kurzen Zeit beurteilen. Anfangs macht so gut wie jedes Abo Spaß und Sinn. Interessant wird das Ganze nach ein paar Monaten, wenn die „Gier“ nach dem Inhalten weniger wird oder man bei der Auswahl keine wirklichen neue Lieblinge findet. Dann kann man natürlich das Abo beenden, aber dann kann man auch nicht mehr ab und an mal zwischendurch ein Spiel zum Überbrücken der Langeweile spielen. Und dann kann man nach nem Jahr auch mal Resumee ziehen wieviel Spiele man „wirklich“ gespielt (nicht angespielt) hat und ob es die 60 Euro wert war oder ob es eher in 20-30 Euro Ausgaben für Einmalkäufe besser investiert gewesen wäre.

  6. Weiss jemand, was mit einem geladenen Spiel nach Beendigung des Abos passiert? Es scheint ja physisch auf den iPhone zu sein. Ist es nur für die Dauer des Abos spielbar? Bedeutet Abo in diesem Fall, dass ich innherhalb der vertraglich geregelten Zeit (also jeweils um einen Monat verlängert) jede Menge Spiele laden und spielen kann, sobald ich jedoch kündige nur noch nutzlose Software auf meinem Device habe?

  7. Einerseits empfiehlt ich die Idee als sehr gut. Sind doch 99 Prozent der mobilen Spiele nur noch schlecht gemachte Pay to Win Umsetzungen. Die Gier der Spielemacher ist dabei einfach nur noch unanständig und asozial. Da würde für ein billig gemachtes Spiel schnell der vielfache Preis eines extrem aufwendig gestalteten Computerspiels zusammen kommen. Solche Spieleentwickler sollten 99 Prozent Vergnügungssteuer zahlen müssen.
    Apple Arcade will eine Alternative im mobilen Gaming werden. Ich habe einige Spiele getestet. Und ich bin enttäuscht! Das Angebot musste sicher schnell an den Start, die Spiele wirken schnell zusammen gepfuscht, haben viele Fehler. Fehler, die man so nicht von der schlechtesten Software erwarten würde. Falsch belegte Schaltflächen, Bugs ohne Ende usw.
    Und die Spiele, die ich getestet habe, waren alle extrem langweilig, ohne Tiefgang. Eben einfach nur schnell zusammen gepfuscht. Kein einziges Strategiespiel, in dem Angebot, ist es wert, seine Zeit daran zu verschwenden. Und eine Rezension kann man nicht eingeben. Wie kommen dann wohl die bestehenden positiven Rezensionen zustande? 😉
    Ich bin zwar Apple Fan. Aber offensichtlich ist nur das gut, was aus der Zeit von Jobs weiter geführt wurde. Die neuen Online Dienste empfinde ich als Flop! Apple Music? Hat keine Chance gegen Spotify. Apple Arcade? Da verzichte ich lieber aus mobile Spielen bei einem so schlechtem Angebot. Icloud? Nette Idee aber monatlich Minibeträge zu bezahlen und nur weil Apple Abrechnungsfehler begeht, wird fast der Inhalt der Cloud gelöscht. Für mich zu unzuverlässig und damit unbrauchbar. Siri? Ein Flop! Die ganze Smart Home Steuerung hat keine Chance gegen die Konkurrenz! Zu teuer zu wenig verbreitet zu schlecht. Hardware (iphone ipad Mac) + Betriebssysteme, das kann Apple. Alles andere ist Mist!

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