Espresso: Web-Editor wechselt den Besitzer und bekommt wieder Updates

Version 5.3 ist jetzt verfügbar

Auf meinem MacBook habe ich noch eine alte Version von Espresso installiert, nutze diese aber nur ganz selten. Mir ist es nicht aufgefallen, dass der Entwickler seit Jahren keine Updates mehr liefert. Warum? Können wir euch nun erklären.

Der bisherige Entwickler Pete wollte das Projekt im April 2019 verkaufen, da das „Projekt mehr Sorgfalt und Hingabe erfordert, als ich ihm derzeit geben kann“. Das letzte Update war da auf September 2018 datiert. Nach dem Verkaufsangebot wurde es still um Espresso. Es gab weder Support noch weitere Infos.


Nun ist klar warum: Pete hat in seinem neusten Eintrag geschrieben, dass er unerwartet erkrankt ist und seine Espresso-Pflichten nicht mehr erfüllen konnte, zudem entschuldigt er sich für die mangelnde Kommunikation. Gleichzeitig gibt Pete bekannt, dass er Espresso nun in die Hände von Matthew Drayton gibt, der schon seit 19 Jahren Mac-Apps entwickelt. Er habe große Pläne und will mit Espresso durchstarten.

Das erste kleine Update steht schon zum Download bereit und kümmert sich um Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates. Die Aktualisierung wird allen Nutzern empfohlen.

Espresso ist ein empfehlenswerter Web- und CSS-Editor und kann kostenlos ausprobiert werden. Die Vollversion ist mit 99 US-Dollar (plus Mehrwertsteuer) nicht gerade günstig. Upgrade-Optionen für Bestandskunden sind verfügbar.

Kommentare 3 Antworten

  1. Hab die App jahrelang genutzt. Schon seit dem Wechsel vom eigentlich Entwickler auf Pete gabs kaum noch Updates. Und Espresso ist leider auch nicht mehr zeitgemäß, Farben von deklarierten Variablen in scss werden nicht angezeigt… da bin ich inzwischen von den Jetbrain IDEs ziemlich verwöhnt. Auch die hier genannten kostenlosen Apps sind ne gute Alternative. Aber ich check mal das Update.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2020 appgefahren.de