Facebook sagt Entwickler-Konferenz ab: Was passiert mit der WWDC?

Die Angst vor dem Coronavirus

Seit mehreren Wochen scheint es in den Medien nur noch ein Thema zu geben: Coronavirus. Mittlerweile hat die Lungenkrankheit sich in immer mehr Ländern ausgebreitet, aber zumindest Nachrichten-technisch soll das nicht unsere Baustelle sein. Ganz unbeachtet können wir die Sache aber nicht lassen.


So hat beispielsweise Facebook gestern Abend seine Entwickler-Konferenz bereits Monate im Voraus abgesagt. Die F8 findet sonst im Mai statt. In einer Stellungnahme schreibt Facebook:

Wir freuen uns jedes Jahr darauf, mit unserer globalen Entwicklergemeinde bei der F8 Konferenz in Kontakt zu treten und unsere Vision für die Zukunft zu teilen, die wir gemeinsam aufbauen. Angesichts der wachsenden Besorgnis um COVID-19 haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, die F8 Entwicklerkonferenz 2020 abzusagen.

Das führt unweigerlich zu der Frage: Was macht Apple? Immerhin findet für gewöhnlich Anfang Juni die WWDC statt, Apples größte Veranstaltung im ganzen Jahr. Bei der Entwickler-Konferenz treffen Personen aus der ganzen Welt aufeinander, um die neusten Techniken rund um iPhone, iPad und Mac zu entdecken.

Für gewöhnlich hat Apple in den vergangenen Jahren im März den offiziellen Termin für die WWDC bekannt gegeben und zudem die Ticket-Lotterie gestartet. Eine Entscheidung dürfte uns also in den kommenden Wochen bevorstehen.

Kommentare 41 Antworten

  1. Ist echt beängstigend. Ich meine man weiß nie ob die Zahlen mit den Toten so stimmt?? Die Regierungen wollen ja auch keine Panik machen wer weiß was dann passieren würde. Leute kaufen die Supermärkte leer. Supermärkte machen dicht. Dann verhungern wir alle usw.
    😷

    1. Die Zahlen stimmen ja auch nicht. Sie sind weit niedriger, weil keiner die statistische Dunkelziffer einrechnet. Realistisch liegen sie je nach Prognose bei 0,3-1%.
      Unter anderem wurde ja auch die Panik verbreitet – trotz enorm niedriger Fälle, waren die Infektionswege nicht nachvollziehbar = Spreader ohne Krankheitsanzeichen.

      Die meisten Toten kommen zudem aus einer bestimmten Region, die überfordert ist und die nötige Beatmungsversorgung für kritische Fälle nicht garantieren konnte. Solche statistischen Peaks werden normalerweise herausgerechnet – aber dann werden die Nachrichten weniger klickfreudig 🤷🏻‍♂️

  2. Das ganze Thema Coronavirus hängt mir langsam zum Hals raus. Vielleicht sollte man sich erstmal darüber informieren, bevor man Panik schiebt. Die normale Grippe fordert jedes Jahr Millionen Todesopfer, da macht auch keiner so ein Hemdhochheben. Es gibt ja sogar Impfgegner. Gefährlicher als die normale Grippe ist der Coronavirus auch nicht.

    1. @letzify: Anderer Meinung: Das Robert-Koch-Institut
      fr.de/wissen/hoehere-sterberate-grippe-13563575.amp.html
      Wie wäre es, wenn du deinen eigenen Ratschlag befolgst und dich informierst?
      Warum wohl hat die WHO die der Coronavirus-Epidemie 2019/2020 als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ eingestuft?

      1. Jain. Es wurde zum internationalen Problem hochgestuft, weil nunmal mehrere Länder damit zu tun haben und gefälligst zusammenarbeiten sollen.

        Das hat aber nichts mit einem Notstand zu tun.

    2. Na Millionen zwar nicht aber immerhin bis zu 650Tausend bei jedem H1N1 kommen jährlich zusammen.

      Die SARS Variationen waren dann doch schon etwas tödlicher – besonders die zweite Mers. Wobei durch deren sehr eingeschränkte Verbreitung konnte man eig keine verlässliche Statistik führen (bei Mers hat man im Nachhinein zB Fehler bei der Behandlung entdeckt, wo wahrscheinlich viel mehr überlebt hätten).

      Die frische version des Sars dieses Jahr ist schwächer als die Vorgänger, aber gleichzeitig durch direkte Übertragung virulenter.

      Die Virulenz ist etwa gleichauf mit der Grippe – macht aber öfter mal Komplikationen, wenn man ein angeschlagenes Immunsystem oder Vorerkrankungen hat. Und genau diese Menschen versucht man gerade zu retten – nicht die restlichen 85-99% (je nach Schätzung), wo es wie eine gewöhnliche Erkältung verlaufen wird.

      Die Menschen brauchen keine zweite Risikoquelle, gegen die sie derzeit nicht mal geimpft werden können.
      _____
      Ansonsten ist eine eine gewöhnliche Viruserkrankung und wird auch so in Krankenhäusern behandelt. Sie sollte nicht mit solchen wie Ebola verwechselt werden, wo man sofort in Sicherheitsisolation kommt.

  3. Schließe mich der Meinung von zeroG an u denke es ist wesentlich schlimmer, als man bisher annimmt, dass eben eine Panik unbedingt vermieden werden will von allen Seiten der Regierungen. Hab Videos aus China gesehen mit Handys aufgenommen, wo Leute auf offener Straße zusammenbrechen u tot sind sowie Tausende von Schweinen u Küken mit LKWs abtransportiert werden u in zuvor riesige ausgegrabene Erdlöcher reingeworfen werden um sie zu vernichten. Impfgegner, also die denen wir das Aufkommen der Masern u Co wieder zu verdanken haben..?? Denke wir wissen viel zu wenig bislang, aber es wäre fatal es zu verharmlosen … auch hier im Süden wird bereits gehamstert. Warum auch nicht? Bei unseren Großeltern war das noch normal u im Falle des Falles ist man damit gut aufgestellt. Besser Vorsicht als Nachsicht.

    1. @illevanille: Auf Netflix läuft gerade die Dokureihe Pandemie. Empfehlung. Da wird auch das mit den Impfgegnern thematisiert.
      Zum Stichwort Hamstern: Völlig richtig, warum auch nicht? Es schadet ja nicht, vorbereitet zu sein. Ganz im Gegenteil. Better safe than sorry. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass die Bevorratung von einigen belächelt wird. Nur: wenn der Lockdown erstmal kommt, ist es zu spät damit anzufangen. Dann sind die Geschäfte zu. Die Regale sind teilweise jetzt schon leer. Amazon fresh beliefert viele Lebensmittel nicht mehr, u. A. Wasser. Versucht mal jetzt noch, Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken zu kaufen. Ich habe im Januar 4 Stück von den 50er-Packungen gekauft (in der Hoffnung, sie niemals zu benötigen). Ich habe 14,50 Euro bezahlt. Jetzt kosten sie zwischen 40 und 125 Euro, sofern es sie überhaupt noch gibt.
      Töricht-naiv ist eher der, der angesichts der ganzen Anzeichen den Schuss immer noch nicht gehört hat.
      Die Chinesen als totalitärer Staat sind knallhart vorgegangen und trotzdem hatten sie exponentielle Ansteckungsrate. Versucht mal, in Deutschland eine Millionenstadt dichtzumachen, so wie die das mit Wuhan getan haben. Viel Spaß. Bei unserer freiheitlichen Grundordnung, wo jeder tun und lassen kann was er will (was grundsätzlich gut ist!) sind wir am A… wenn das hier erstmal richtig losgeht.

      1. Danke für den Tipp! Schließe mich voll und ganz Deiner Meinung an. Die Preise für Masken sind explodiert, ist mir auch aufgefallen. Auch in Hongkong sind die Schulen komplett geschlossen bis auf weiteres wie ich von einer Freundin weiß.

          1. @Reg: Wie bereits geschrieben, ich habe sie mit der Prämisse gekauft, dass ich sie hoffentlich nicht brauchen werde. WENN ich sie aber doch brauchen sollte, ist es zu spät, sie erst dann versuchen zu kaufen. Ansonsten ist mein Geldbeutel insofern geschont geblieben, als dass ich sie zum normalen Preis (ohne Panik-Hamsterkauf-Zuschlag) gekauft habe. 😉

          2. Die allermeisten Masken bringen hierbei absolut gar nichts und sind eher sogar als Gefahrenquelle anzusehen.

            Sie sind nicht für dauerhaften Einsatz und schon gar nicht Einsatz im Alltag ausgelegt.

            Medizinische Masken sind gänzlich nutzlos, wenn du sie nicht gerade dafür einsetzt selbst zum Krankenhaus zu kommen, weil du dir in deiner persönlichen Krankheit nicht sicher bist (sollte man sowieso nicht selbstständig machen). Sie sind nur dafür gut Nieser vom Nutzer aufzuhalten.

            N95 und höher sind nur für sehr kurze Zeiträume (<30min) sinnvoll, wo du nichts anderes machst als auf deine Tätigkeit zu konzentrieren. Sie müssen sehr gut angepasst sein (worauf kein Laie jemals achtet).
            Im Alltag lassen sie gut 70% durch und da sie schnell feucht und verstopft werden werden sie selbst für die höheren Partikelgrößen schnell eher zur psychologischen Stütze.

            Und genau diese psychologische Stütze bringt laut Studien eine Gefahrenquelle, da Menschen sich in falscher Sicherheit währen und sich viel länger in gefährdeten Gebieten aufhalten (hier besonders im viel genutzten Kontext von vielbefahrenen Straßen).

            Wenn man auf die Partikelgrößen schaut, dann hält natürlich keine einzige frei verkäufliche Maske einen Virus auf. Man versucht sich also eher gegen Trägermaterial zu schützen. Feinstaub, welches tatsächlich länger in der Luft schweben bleiben kann, kann ebenfalls von keiner dieser geläufigen Masken aufgehalten werden.

            Ansonsten behalte im Kopf dass dieses Virus nach allen Anzeichen sehr schwach über den Tröpfchenweg übertragbar ist (hohe Virenanzahl zur Ansteckung nötig). Beim Niesen und Husten musst du also schon direkt angehustet werden und höchstens für Medpersonal relevant.

            Der bisher bestätigte Weg ist eindeutig die Schmierinfektion und hier bringen die Masken weniger als nichts – im Gegenteil haben die Menschen ihre Hände viel öfter im Gesicht während sie eine Maske tragen, um deren schlechten Sitz im Alltag zu korrigieren.

            Was besser als eine Maske klappt:
            – Zur Begrüßung winken, statt die Hand reichen
            – Bewusst Hände vom Gesicht fern halten
            – Hände nach jedem Aufenthalt in öffentlichen Räumen waschen.

          3. @Reg: Eben das meinte ich, da gibt es unterschiedliche Aussagen. Manche davon sind nur pseudo-logisch. Sicher ist ein Virus viel kleiner als die Membran, aber das Trägermaterial eben nicht. Es gibt keinen Absolutismus, keine 1 oder 0. Es ist ein vielschichtiger Ansatz und es geht um Wahrscheinlichkeiten und graduelle Risiken. Nicht jedes ausgeschleuderte Virus erreicht Dein Gesicht mit 80 km/h. Dass eine vorhandene Maske die Schmierhäufigkeit erhöht, leuchtet nicht ein. Man soll ja nicht das Gesicht meiden, sondern insbesondere die Stellen mit Schleimhaut, also Mund, Nase und Augen. „Das Gesicht nicht anfassen“ ist lediglich die nötige Übersetzung/Simplifizierung, damit das Otto Normalo kapiert.
            Wenn man all das macht was sinnvoll ist, kann man das Gesamtrisiko deutlich senken: Mit Menschen volle Räume meiden, Abstand halten, wenn jemand sichtlich krank ist (Niesen/Husten) den Ort wechseln, nicht die Hand geben, Hände oft waschen und desinfizieren, Hände weg von dem Schleimhäuten, und eben auch Maske tragen. In der Informationssicherheit nennt sich das multi layered defense und das klappt auch in der Biologie. 😉

          4. Das Gesicht wird seltener Gewaschen. Ist etwas einmal im Gesicht gelandet, ist die Wahrscheinlichkeit enorm hoch, dass es weiter zur Schleimhaut gewaschen wird.

            Wenn sich jemand mal die Augen reibt, während er eine perfekt angepasste N99 trägt, ist es auch schon gewesen – sowohl zur Infektion wie auch Verbreitung.

            Fakt bleibt, es gibt keine einzige Studie, die nachweisen würde, dass eine dieser gewöhnlichen Masken das Infektionsrisiko im Alltag senken würde.

            Selbst im professionellen Einsatz sind die meisten Masken dazu da die Infektionswege zu beschränken (indem der scheinbar sichere Träger nicht zum Spreader wird).

    2. Egal um welches Thema es sich auch handelt: Man sollte sich niemals auf der Seite der Panik wiederfinden. Sie ist ausnahmslos immer falsch.

      Ich rate etwas weniger Nachrichten zu konsumieren, da deren Geschäftsmodell nicht deinen Interessen entspricht.

      1. @Reg: Das ist ein guter Ratschlag, den ich fast täglich anderen gebe. Panik ist idiotisch, Verharmlosung jedoch auch. Wenn man gut vorbereitet ist, ist es nicht nötig in Panik zu verfallen. Aber Du weißt wahrscheinlich auch, dass die meisten nicht gut vorbereitet sind und das sind dann die, die dann irgendwann doch in Panik verfallen.

      2. @Reg: Keine Ahnung warum meine erste Antwort verschluckt wurde, ich versuche es nochmal.
        Das ist ein guter Ratschlag, den ich selbst fast täglich anderen gebe. Aber ich habe den Eindruck, viele verwechseln „Vorbereitet sein“ mit Panik. Vorbereitet sein ist aber das Gegenteil von Panik. Wir wissen allerdings auch, dass die meisten Menschen, erst recht in der Großstadt, nicht vorbereitet sind. Und wenn die Situation tatsächlich mal eskaliert und die öffentliche Ordnung, sagen wir mal empfindlich gestört wird, verfallen sie eben dich in Panik. Eben darum ist es besser, sich vorzubereiten.

        1. Verstehe auch nicht warum vorbereitet und vorsichtig sein zugleich immer bzw meistens mit Panik verwechselt wird. Darüber hinaus ist es wesentlich gefährlicher die Dinge eklatant zu verharmlosen u ins Lächerliche zu ziehen, denn hieraus resultieren die immensen Ansteckungsraten, als Panik zu verbreiten wobei beides zu vermeiden am Besten ist. Es tut nicht weh in die Armbeuge zu niesen o zu husten sowie auch öfters am Tag die Hände ausreichend zu waschen und einen kleinen Vorrat an Lebensmittel Zuhause zu haben.

          1. Das Problem ist leider nunmal, dass eben fast nirgendwo verharmlost wird. Man hört nur Übertreibungen verschiedenen Grades – weil nur diese sich interessant anhören.
            (Oder hast du dir jemals einen Thriller aus dem Alltag eines Beamten angesehen?)

            Die Virulenz ist nun wirklich nicht hoch. Auf einem üblichen Level mit anderen Krankheiten.

            Ansonsten stimme ich deinem Schlusssatz absolut zu – jedoch sollte die Nies-Etikette auch so schon immer Alltag sein. Irgendwie vergessen hier Leute, dass es nicht die eine einzige Krankheit gibt.

            Mehr als die 1-2 Wochen Vorrat an Lebensmitteln braucht niemand (Standard Empfehlung des BBK je nach Wohnort).

        2. Panik ist sehr ansteckend. Das ist leider eine Schwachstelle unserer Psychologie.

          Die öffentliche Ordnung wird deswegen nicht wegen der Krankheit gefährdet – die haben wir so oder so unter Kontrolle – sie wird eben genau wegen der Nachrichten und der scheinbar sehr gereizten Menschen gefährlich.

          Ich möchte an der Stelle besonders solche Momente hervorheben, wo Menschen (sogar mit unbestätigter Erkrankung) evakuiert wurden und in ihrem Heimatland plötzlich beim Abtransport mit Steinen beworfen wurden. Geschehen in Ukraine, weil die Leute von den Dauer-Nachrichten radikalisiert wurden.
          _________
          Unsere Versorgung wird insofern nicht zusammenbrechen. Im Gegenteil – ich möchte erinnern, dass alles was wir derzeit tun eine Vorsorgemaßnahme ist.

          Man möchte nicht, dass sich der Virustyp implementiert und zur Volkskrankheit wird. Mit etwas Glück kann man ihn noch im Keim vernichten.

          Sollte eine Pandemie ausgerufen werden, dann ist das alles sowieso irrelevant – oder hast du im Fall der Grippewellen jemals in deinem Leben eine Einschränkung deines Alltags erlebt?

          1. @Reg: „Unsere Versorgung wird nicht zusammenbrechen“ – Das ist schwierig zu bejahen oder zu verneinen. Fakt ist, dass jetzt schon Regale leer sind, verschiedene Ketten und Anbieter (inkl. Amazon Fresh) Lebensmittel und andere Dinge des Alltags aktuell nicht verfügbar sind und (zwar anderer Zusammenhang) in den letzten Monaten Stadtteile von Berlin mehrere mehrtägige Stromausfälle erleben mussten. Ganz so selbstverständlich und 100% verlässlich wie Du sehe ich die Versorgungslage daher nicht. 😉

          2. Es ist sehr leicht eine sehr gut abgestimmte Versorgungskette durch irrationale Panikkäufe zu überraschen. Kein Geschäftsplan ist auf Panik ausgelegt.

            Natürlich werden die Supermärkte das tun, was sie am besten können – das ganze kommerzialisieren.

            Habe schon gestern Rabatte auf sonst unbeliebte Konserven gesehen ;). Und eins kannst du glauben – die Standortleiter haben für die nächsten Wochen höhere Lieferungen angefragt, da sie damit gerade schnellen Umsatz erzielen können.
            ______
            Wenn es ansonsten um den Katastrophenschutz geht, gelten ganz andere Gesetze. Da wird die Nahrungsversorgung nicht angeboten – sondern befohlen.
            Dies gilt nicht nur für China sondern auch für unsere demokratische Längengrade.

          3. @Reg: Am Anlegen eines Vorrats für 10-14 Tage (wie Du auch schon geschrieben hast) an Dingen, die man ohnehin benötigt, kann nichts irrationales sein. Es wird auch nichts verschwendet. Auch finde ich den Begriff „Panki“ nicht angebracht, erst recht nicht in Zusammenhang mit Bevorratung. Panik ist im Kontext einer ausweglosen lebensbedrohlichen Situation angebracht. Ich bin vorbereitet und daran ist nichts verkehrt. Und panisch bin ich auch nicht, ganz im Gegenteil, auch wenn ich Deinen Optimismus in Bezug auf ununterbrochene Versorgung nicht ganz teile 😉 Und ich meine „nicht ganz“, im Sinne von „wir sind nicht weit weg auseinander“.

          4. Es ist gute Praktik in Städten 7 Tage ohne Käufe auskommen zu können, da bei größeren Stromausfällen (eher im Falle eines sehr unglücklichen Solarsturms) es etwa diese Zeit brauchen wird die Hauptversorgung wieder in Gang zu bringen.

            Der Blackout ist die Hauptgefahr Nummer 1.

            Panikkäufe sind genau das – ein Massenansturm ausgehend aus irrationalen Ursachen.
            Grundsätzlich Vorräte aufzufüllen hat ja nichts mit dem zu tun, was wir derzeit beobachten.

            Versteh mich nicht falsch: Ich bin nicht gegen eine persönliche Notfallversorgung (insbesondere eine gut geführte Hausapotheke).

            Probleme dürfen jedoch nicht in egoistischen Aktionen wie der Panik enden. Diese bringen weit mehr Menschen in Gefahr als die Ursache selbst.

          5. @Reg: Blackout als wahrscheinlichstes Szenario sehe ich genauso wie Du. Und ohne Strom kein fließendes Wasser und damit keine funktionierende Toilette. Ohne Strom wird es ziemlich schnell ziemlich unangenehm.
            Abgesehen davon widerspreche ich Dir erneut beim Wort Panikkäufe. Ich habe mich eingedeckt und ich habe viele andere gesehen die das ebenfalls getan haben. Panik habe ich keine gesehen 😉 Im Gegenteil, unter normalen Umständen ist in der Stadt wohl nur ein geringer Teil unabhängig für eine Woche, geschweige denn länger. Vom Strom ganz zu schweigen. Wenn eine drohende Pandemie das Risikobewusstsein schärft und die Menschen dazu bringt sich zu überlegen was man alles unternehmen muss damit man mehrere Tage unabhängig ist, dann ist zumindest das ein positiver Aspekt daran. Unreflektiert Leute mit Steinen zu bewerfen ist natürlich primitiv, aber Menschen sind nun mal primitiv 😞
            Ich kann für mich zumindest festhalten dass ich meine Unabhängigkeit von ca. 3-4 Tagen um weitere 3-4 Tage aufgestockt habe, mein einziger „Schaden“ ist dass ich einige Käufe, die ich ohnehin getätigt hätte, vorgezogen habe. Und bei der Gelegenheit habe ich erfahren, dass ich im Freundes- und Kollegenkreis als Prepper-Profi gelte (was ich nicht bin!), weil ich seit über 10 Jahren davon spreche, Blackout und Pandemie nicht so unwahrscheinlich sind wie viele denken.

          6. Was ich unterstreichen wollte, ist dass eine potentielle Pandemie erwartungsgemäß nicht die Grundversorgung stören wird.
            Ein Blackout schon – der bringt unser ganzes System schnell zum erliegen.

            Ansonsten wenn man plötzlich merkt, dass man Sachen kauft, weil man sieht wie andere Sachen kaufen, kann man noch so ruhig sein – man geht damit der Panik auf den Leim.
            Dass es sich in Europa und sogar in den USA in den letzten Tagen um Panikkäufe geht, geben die Leute ja selbst offen zu – da braucht man es eigentlich nicht mal zu analysieren.

            In Japan haben sie sogar die Toilettenpapierproduktion leergekauft, weil einer gerufen hat, dass man sie importiert (was nicht mal stimmte).

            Ich meine, ich freu mich natürlich für die paar Unternehmen, die gerade dem Wirtschaftsabschwung entgehen ;).
            Nur sollte man schon verhältnismäßig drangehen.

  4. Ich glaube in solchen Zeiten dürfen wir nicht in Panik geraten und zusammenhalten (mit Abstand natürlich) Ruhe bewahren auch wenn es wirklich schlimmer kommt als wir befürchten. Man muss es eindämmen um Zeit zu gewinnen.
    Es war aber auch klar das das irgendwann passiert und ich hoffe diese dummen Asiaten lernen daraus was man essen kann und was nicht

  5. Das einzig Dumme daran ist, dass der Mundschutz vom Erkrankten getragen werden müssten, sobald Kontakt mit Gesunden unvermeidbar ist (Familie). Der Kranke ist die Keimschleuder und da muss man in der Minimierung der Keimzahl ansetzen. Der Mundschutz ist dafür gemacht, zu verhindern, dass Keime in unnötig hoher Zahl verbreitet werden können oder warum müssen im OP Alle Mundschutz und Gummihandschuhe tragen? Damit sie nicht erkannt werden und keine Fingerabdrücke hinterlassen können. 😂 Ne Hüft-OP ist nicht ansteckend. Die Gefahr steht immer am anderen Ende vom OP-Tisch.
    Wer bekommt den Mundschutz wohl um, wenn Mutti fetten Schnupfen hat und nen Säugling im Haus? Das Baby? Findet den Fehler in der Logik. Und dennoch kann auch das Baby angesteckt werden. Kann man mit Panik sehen, muss man aber nicht.
    Wenn man sich tatsächlich gegen die Einatmung von Keimen schützen wollte, müsste man beim Heer nachfragen, wo man Gasmasken beziehen kann. Nur die haben die in Wirklichkeit benötigten Filter. Viren sind so klein, da ist der herkömmliche Mundschutz von der Durchlässigkeit her ein äußerst grober Jutesack.
    Wer daran verdient, sind die Medien (man kriegt „News“)und die Hersteller fragwürdiger „Schutzmittel“ – siehe Preissteigerung. Ach so: Wo werden diese Masken eigentlich produziert? Richtig – in China! Das nenn ich mal ein echtes Paradoxon. 😂🤣😂

    1. @HaPe: Da hast Du recht. Es gibt verschiedene Aussagen bzgl. der Schutzwirkung einfacher Masken. Ja, Viren sind klein, aber die Tröpfchen, die die Viren enthalten, sind groß. Insofern gibt es doch eine Schutzwirkung.
      Beobachtet mal Menschen in der Öffentlichkeit. Kaum jemand beherrscht einfachste Hust- und Nies-Etikette. In die Armbeuge Niesen oder wenigstens Hand vor dem Mund beim Husten? Fehlanzeige. Die meisten von uns sind nicht wirklich weit entfernt von Primaten. Dass wir derzeit an der Spitze der Nahrungskette sind, verdanken wir nicht der Menschheit als Ganzes, sondern einigen wenigen Menschen, die die Masse leiten.

          1. @HaPe: Der beste Eigenschutz ist es, geschlossene Räume mit vielen Menschen zu meiden. Siehe auch der WWDC-Artikel 😉 Als nächstes Abstand halten zu anderen Menschen. Mein Arbeitgeber fördert gerade HomeOffice, nicht zwingende Dienstreisen werden abgesagt etc.
            Als 3rd line of defense dann Masken. Natürlich wären FFP3-Masken besser, aber bei Dauereinsatz natürlich teuer. Daher meinte Kompromisslösung: für Dauereinsatz, sollte es notwendig werden, die normalen Masken. Für high risk habe ich für meine Frau und für mich Vollmasken aus Silikon mit wechselbaren Filtern gekauft.

          2. Mir gefällt, was die kleine Insel Japan macht. Keine Schule bis April. Die Kinder sind aus der Schusslinie in Massentransporten und Massenunterkünften. Den Japanern bleibt auch nicht so viel Raum, sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen, aber sie sind sehr höfliche Menschen. Das macht was aus. Mehr als abwarten bleibt eh nicht. Es ist da und man hat nichts entgegenzusetzen, außer seiner eigenen Vernunft. Du sprachst die Primaten unter, bzw. in uns ganz richtig an. Man muss in dieser Zeit auch nicht unbedingt zur Uroma oder dem Neugeborenen zu Besuch. Die meisten Dinge beruhen einfach auf Anstand und Rücksichtnahme. Ich bin beruflich vorbelastet. Mein Sohn ist in der Forschung. Bei ihm auch sowieso keiner mit Krankheitszeichen zur Arbeit kommen, es sei denn er bekäme ein OK vom Doc und hat das schriftlich vorzulegen. Nicht jeder ist sofort ersetzbar.

          3. Vorteil der Japaner ist deren Kultur 😉

            Jede Nation mit dem Brauch des Begrüßungsküsschens und des Handreichens, ist hierbei enorm unterlegen.

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