Google Nest Hub ausprobiert: Das kann der smarte Bildschirm

Vorbestellen und Google Chromecast geschenkt erhalten

Wir mussten eine ganze Weile warten, nun ist es aber endlich soweit: Der Google Nest Hub kommt nach Deutschland. Ab dem 28. Mai wird der smarte Bildschirm mit dem integrierten Google Assistant auch in Deutschland ausgeliefert, neben dem offiziellen Google Store bekommt ihr das Produkt zunächst exklusiv bei Saturn und MediaMarkt.

Ein ganz besonderes Angebot gibt es bei Saturn, die uns freundlicherweise ermöglicht haben, den Google Nest Hub bereits vor dem offiziellen Release unter die Lupe zu nehmen. Dort bekommt ihr neben dem smarten Bildschirm einen Google Chromecast im Wert von 39 Euro geschenkt dazu. Mit dem kleinen HDMI-Adapter könnt ihr diverse Video- und Audio-Inhalte auf euren Fernseher übertragen.

  • Google Nest Hub in Kreide oder Carbon bei Saturn (zum Shop)
  • für 129 Euro vorbestellen und Google Chromecast geschenkt erhalten

Google Nest Hub bietet sieben Zoll großen Bildschirm

Aber nun ein Blick auf den Google Nest Hub, für den natürlich eine WLAN-Verbindung sowie ein Konto bei Google erforderlich ist. Mit seinem 7 Zoll großen Touchscreen ist er deutlich kleiner als der Echo Show der aktuellen Generation, Amazon liefert in der neuen Generation einen 10 Zoll Bildschirm. Verstecken muss sich der Google Nest Hub deswegen aber noch lange nicht, denn das Benutzer-Interface kann sich absolut sehen lassen.

So bietet Google mit seinem smarten Bildschirm drei Funktionen, die ich persönlich bisher auf meinem Echo Show vermisse. Stellvertretend für viele andere Funktionen möchte ich euch diese drei etwas ausführlicher vorstellen:

Dia-Show als animierter Hintergrund: Auf dem Echo Show kann man zwar Dia-Shows starten, aber keine eigenen Foto-Alben als Hintergrund anzeigen. Genau das funktioniert mit dem Google Nest Hub völlig problemlos. Einfach in der Google Home App die gewünschten Alben aus Google Fotos auswählen und schon wird im Inaktiv-Modus des smarten Bildschirms eine Dia-Show angezeigt.

Bessere Anbindung an die smarte Türklingel: Amazon hat seine Ring Video Doorbell mittlerweile recht gut in die Alexa-Welt eingebunden, wenn jemand an der Tür klingelt und der Echo Show die Benachrichtigung abspielt, muss man aber stets „Alexa, zeige mir die Haustür“ sagen, damit das Kamerabild geladen und einige Sekunden später angezeigt wird. In dieser Zeit bin ich längst selbst an der Tür. Google macht es mit der Nest Hello besser: Sobald jemand klingelt, gibt es neben dem Gong gleich das aktuelle Live-Bild auf dem Google Nest Hub und diverse Kommunikationsmöglichkeiten.

TV-Streaming mit Zattoo: Neben Netflix und YouTube soll es pünktlich zum Start des Google Nest Hub auch eine Anbindung an Zattoo geben. Als Premium-Nutzer des TV-Streaming-Dienstes freue ich mich darauf natürlich besonders, allerdings ist die Funktion aktuell noch nicht freigeschaltet.

Auch sonst macht der Google Nest Hub einen sehr aufgeräumten Eindruck. Der Google Assistant erweist sich als sehr kluger Sprachassistent, kann auf vorherigen Antworten Bezug nehmen und sogar mehrere Befehle auf einen Schlag verarbeiten. Zudem punktet der smarte Bildschirm mit einem aufgeräumten Interface, über das man beispielsweise seine Smart Home Geräte wie Lampen von Philips Hue oder Thermostate von Tado komfortabel auch ohne Sprachbefehl steuern kann.

Das ultimative Gerät ist der Google Nest Hub aber leider auch noch nicht. So vermisse ich etwa eine Integration der Netatmo Wetterstation oder eine Anbindung an Sonos-Lautsprecher. Zumindest letzteres ist aber bereits angekündigt und soll zeitnah nachgereicht werden. Praktisch wäre es schon, denn die Lautsprecher des Bildschirms sind zwar okay, aber bei weitem nicht mit einem Sonos One oder einem anderen Speaker zu vergleichen. Für Sprachbefehle absolut in Ordnung, Musik darf dann aber gerne über einen anderen Lautsprecher ausgegeben werden.

Insgesamt gesehen hat der Google Nest Hub für mich die Nase ein kleines Stückchen vor dem Echo Show von Amazon. Der ausschlaggebende Punkt für den Nutzer könnte am Ende der Preis sein: Mit 129 Euro ist der Google Nest Hub rund 100 Euro günstiger als sein Konkurrent. Wer mit dem kleineren Display leben kann, macht jedenfalls nichts verkehrt. Einige optische Eindrücke liefern wir euch im folgenden Video.

Hinweis/Werbung: Für unseren Bericht über den Google Nest Hub haben wir einen Werbekostenzuschuss von Saturn erhalten. Dieses Sponsoring beeinflusst unsere objektive Meinung rund um das Produkt natürlich nicht, hat es uns aber ermöglicht, euch den Google Nest Hub bereits vor dem offiziellen Start in Deutschland zu zeigen.

Kommentare 10 Antworten

  1. Und kann man mit einer Nest Hello Kamera auch mehrere Klingeln ansteuern? Es wird irgend ein Teil parallel zur Wandklingel montiert ( weiß, rund, zwei Kabel,) wenn man diese mehrfach dazu bestellt sollte das doch funktionieren…?!

    1. Alle „Gongs“ die mit der Türklingel verbunden sind, können mit der Nest Hello zusammen läuten. Das kleine runde Teilchen mindert die Spannung vom Klingeltrafo, soweit ich weiß. Ich habe es nicht verbaut und es funktioniert mit meinem mechanischen Gong wunderbar.

    1. Naja, das ist aber nur halb so schön. Bei dieser Lösung müsste man immer wieder die Diashow starten und hat außerdem keine Infos zum Wetter und der Uhrzeit auf dem Bildschirm. Ein anderer Sprachbefehl – und schon ist die Diashow wieder inaktiv.

  2. ist extra eine deutsche Version? Oder könnte ich einfach die englische Version kaufen und auf deutsch umstellen?

    Im Internet finde ich die englische Version für 82€

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