Google Pixel 3a: Neue erschwingliche Smartphone-Serie startet bei 399 Euro

"Alles, was wirklich zählt"

Auch wenn wir uns der Apple-Welt in allen Belangen verschrieben haben, wagen wir immer wieder gerne einen Blick über den technologischen Tellerrand und sind interessiert, was andere Hersteller und ihre Produkte anzubieten haben – und wie sich diese Geräte im Vergleich zu unseren Apple-Gadgets schlagen.

Mit der nun vorgestellten Google Pixel 3a-Serie hat der große Apple-Konkurrent jetzt eine erschwingliche Smartphone-Reihe vorgestellt, die laut eigener Aussage alles bieten soll, was man sich von einem Premium-Smartphone wünscht, dafür aber nur etwa die Hälfte der üblichen Preise für solche Geräte zahlen muss. Erhältlich ist das Pixel 3a in einer 5,6“-Größe zum Preis von 399 Euro, sowie in der Pixel 3a XL-Variante mit 6“-Display zum Preis von 479 Euro. 


„Google Pixel 3a hat alles, was ihr euch von einem Premium-Smartphone wünscht: Angefangen bei der einzigartig intelligenten Kamera, die dank HDR+-Technologie von Google eindrucksvolle Aufnahmen liefert, eure Liebsten mit Top-Foto und dem beidseitigen Porträtmodus gekonnt in Szene setzt und mit der Nachtsicht-Funktion sogar bei wenig Licht noch starke Bilder macht“, so berichtet das Team von Google im eigenen Blog. „Und da Google Fotos vorinstalliert ist, könnt ihr jedes dieser Bilder – und natürlich auch Videos – unbegrenzt und in hoher Qualität kostenlos speichern. Sollte Pixel 3a dabei mal die Puste ausgehen, ist es mit dem mitgelieferten 18W-Ladegerät innerhalb von nur 15 Minuten wieder für bis zu 7 Stunden einsatzbereit. Bei einer vollen Ladung sind es sogar bis zu 30 Stunden.“

Hardware: Snapdragon 670 und 12,2 MP-Hauptkamera

Auch eine dreijährige Garantie für alle Sicherheits- und Betriebssystem-Updates wird von Google für das Pixel 3a versprochen, ein von Google entwickelter Titan-M-Chio soll darüber hinaus die eigenen Passwörter und das Betriebssystem schützen – „damit Privates auch privat bleibt“. Zudem gibt es eine Integration für AR-Fussgängernavigation in Google Maps und eine Zeitraffer-Funktion für Videos.

Auf dem Google Pixel 3a und 3a XL läuft das aktuellste Android 9.0 Pie, zudem gibt es im Inneren einen Qualcomm Snapdragon 670 Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher sowie einen 3.000 mAh (3a) bzw. 3.700 mAh (3a XL)-Akku, WiFi 2.4/5GHz, Bluetooth 5.0, Active Edge-Sensoren, einen USB-C-Anschluss zum Laden und Synchronisieren, einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite zum Entsperren des Screens, LTE, NFC, GPS/GLONASS/Galileo, Stereo-Lautsprecher, Dual-Mikrofone und eine Rauschunterdrückungs-Funktion. 

Die Kamera der Rückseite verfügt über 12,2 MP mit optischer und elektronischer Bildstabilisierung, f/1.8-Blende und der Option, 4K-Videos mit bis zu 30 fps aufzunehmen. Die f/2.0-Frontkamera kommt mit 8 Megapixel und einem Fixfokus daher und schafft immerhin noch 1080p bei 30 fps in Videoaufnahmen. Als Bildschirm kommt eine Fullscreen-OLED-Technologie mit 441 ppi (3a) bzw. 402 ppi (3a XL) und einem Kontrastverhältnis von 100.000:1 zum Einsatz. Alle technischen Daten findet ihr auf der Produktseite des Google Pixel 3a, sowie ein kurzes Produktvideo unter diesem Artikel. Die beiden Google Pixel 3a-Modelle sind ab sofort in einer schwarzen und weißen Farbvariante in Deutschland bei MediaMarkt, Saturn, Vodafone, Mobilcom Debitel sowie im Google Store erhältlich.

Mit einem Preis von etwa 400 Euro ist das Google Pixel 3a nur etwa halb so teuer wie ein aktuelles iPhone-Modell. Könnt ihr euch ein solches Gerät in eurem Haushalt vorstellen? Wenn ihr ein Android-Gerät wählen müsstet, auf welchen Hersteller und welches Modell würdet ihr setzen? Wird sind gespannt auf einen regen Austausch mit euch.

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Kommentare 5 Antworten

  1. Da die obere Preislatte für Samsung, Pixel & Co eher nicht ratsam ist entscheidet man sich für den Angriff von unten – könnte was werden.
    …auch wenn ich es wieder für Rohstoffverschwendung halte.

  2. Meine Tochter hat das Google Pixel der 1. Gen. und es besticht durch regelmäßige Updates des neuesten Android-Betriebssystems, was beileibe keine Selbstvertändlichkeit für andere Android-Smartphone-Hersteller ist. Des Weiteren glänzt es durch den kostenlosen, „unendlichen“ Speicherplatz in der Google-Cloud für Fotos.

  3. Seit dem 3GS über rund 15 Modelle bis zum XS war ich iPhone-Nutzer. Bin dann letztes Jahr auf Pixel 2 und jetzt Pixel 3 umgestiegen. Mit Android P (und jetzt Q beta3) ist der Unterschied zu iOS 12.x sehr gering geworden. Updates gibt es mindestens 3 Jahre, Sicherheitsupdates noch länger.
    Insbesondere die Gestensteuerung ist fast identisch geworden und unter Q beta3 m.E. besser als unter iOS selbst. Auf einen App-Drawer mag ich inzwischen nicht mehr verzichten genau so wie auf die freie Platzierung der Apps (z.B. nur im unteren Bereich).
    Das Pixel 3 (nicht 3a) hat mich 549,- gekostet und hat ähnlichs Specs wie das XS für mindestens 300,- mehr. Kamera ist auf gleichem Niveau, der Nachtmodus schlägt jedes iPhone.
    Und trotzdem kann ich verstehen, wenn iPhone-Nutzer kein Android wollen. Thema: Wiederverkauf, App-Investitionen, Updates (zumindest außerhalb des Pixel-Kosmos). Ich hab mich fürs Pixel entscheiden und möchte nicht mehr zurück.

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