Gratis-App ParkTag: Gute Idee, noch nicht perfekte Umsetzung

Gerade wenn man sich mit mehreren Personen ein Auto teilt, kommt schnell mal die Frage auf, wo es überhaupt geparkt wurde. Hier soll ParkTag helfen.

Die vor rund zwei Wochen erschienene Gratis-App ParkTag (App Store-Link) ist derzeit mit fünf Sternen bewertet. Wir wollten allerdings selbst wissen, ob sich der Download lohnt und was man mit der iPhone-App alles anfangen kann. Schließlich gibt es schon seit längerer Zeit Apps, die ähnliche Funktionen anbieten.


Zunächst einmal müssen wir feststellen, dass ParkTag in englischer Sprache gehalten ist, obwohl die Entwickler aus Deutschland stammen. Immerhin gibt es aber ein ausführliches Tutorial, mit dem man sich in der ohnehin übersichtlichen App noch besser zurechtfinden sollte.

Einmal gestartet, kann man mit ParkTag mehrere Autos inklusive Symbol und Name anlegen und für jedes einzelne Fahrzeug eine Stecknadel auf der Karte setzen lassen, zusätzlich lässt sich eine Notiz anfügen. Das ganze kann man dann mit seinen Freunden und der Familie teilen – allerdings muss man sich dazu über Facebook anmelden.

Aus meiner Sicht ist das ein erheblicher Nachteil. Gerade für Familien wäre es sinnvoll, wenn die Liste der eigenen Autos inklusive der Notizen automatisch über mehrere Geräte synchronisiert werden könnte, ohne sich erst bei einem sozialen Netzwerk anmelden zu müssen (bei dem Vater oder Mutter höchstwahrscheinlich gar nicht sind)…

Wenn man diese synchronisierte Liste dann noch mit weiteren Details versehen könnte, zum Beispiel eine automatisch ablaufenden Parkuhr, wäre ParkTag wirklich eine absolute Empfehlung. Dass die Entwickler nicht auf den Kopf gefallen sind, haben sie in der aktuellen Version jedenfalls schon gezeigt. Wenn man die App startet und man sich an einem anderen Standort befindet als zuvor, wird man automatisch gefragt, ob man sein Auto gerade abgestellt hat – das ist praktisch. Man darf jedenfalls gespannt sein, wie sich ParkTag in Zukunft entwickeln wird, das nötige Potenzial ist schließlich vorhanden.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Was für ein toller Kommentar, sinnlos und überflüssig, wie man ihn in letzter Zeit nicht nur hier öfter findet.
    Die App ist mit Facebookzwang gar nicht cool und dass eine iCloud Synchronisation fehlt ebenso wenig. Zudem sollte man von deutschen Entwicklern auch Apps in deutsch verlangen, andere ausländische schaffen das ja auch in verschiedenen Sprachen.

    1. iCloud-Sync hätte aber den großen Nachteil, dass es an einen Account gebunden ist. Schlecht bei mehreren Personen. Eine gute Lösung wäre ein eigener Dienst oder vielleicht eine Option, einen bestimmten Code mit Freunden zu teilen und Fahrzeuge so auf verschiedene Endgeräte zu verteilen.

  2. Immer wieder das gleiche mit dem Facebook(Zwang) , bzw. Gezwungen wird keiner und es gibt mehr als genug Alternativen ohne Facebook.

  3. D.h. Man muss die parkposition selbst pinnen?
    Innovativer wärs, wenn das App merkt, wenn man auf der Map flotter unterwegs ist, dass man eben mit dem Auto fährt, und wenn dann plötzlich die Geschwindigkeit minimal ist, dass er’s dort dann selbst pinnt. Ampeln müsst er halt selbst erkennen – und bei einer folgenden zügigen Fahrt wieder löschen (bzw. Mit alternativ-Pins kennzeichnen, wenn er sich unsicher ist).
    Irgendwie so, aber selbst pinnen kann ich doch auch auf einer normalen Map

    1. Alter Beitrag, aber das neueste Update merkt jetzt tatsächlich völlig von alleine, wo ihr geparkt habt. So vergesst ihr nie wieder wo das Auto steht! 🙂 Schaut mal rein! Viele Grüße

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