Headspace: Meditation für Geeks in nur 10 Minuten pro Tag

Hört man das Wort Meditation, denkt man gleich an Gurus im Lotussitz und das Mantra Ommmmm. Dass es auch anders geht, beweist die iPhone-App Headspace.

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In einem hektischen Alltag, in dem Termin auf Termin folgt, Deadlines eingehalten werden müssen und auch Familie oder Freunde ihre Zeit einfordern, ist es umso mehr von großer Bedeutung, zumindest einige Minuten für sich selbst zu haben und den Stress des Tages hinter sich lassen zu können. Genau dieses Ziel verfolgt Headspace, eine iPhone-App des Portals headspace.com.

Headspace (App Store-Link) kann gratis auf das iPhone oder den iPod Touch geladen werden und benötigt zur Installation nur knapp 27 MB an Speicherplatz auf eurem Gerät, zudem wird mindestens iOS 6.0 oder neuer eingefordert. Eines muss gleich vorweg gesagt werden: Sämtliche Inhalte von Headspace stehen bislang nur in englischer Sprache bereit, daher sollte man insbesondere für die vom „Guru“ Andy Puddicombe gesprochenen Meditationen fortgeschrittene Fremdsprachenkenntnisse aufweisen, um den Anweisungen voll und ganz folgen zu können.

Anders als viele oft als zu esoterisch oder kompliziert empfundene Meditationen basiert Headspace auf einem sehr pragmatischen Ansatz, der die Vorteile von kleinen Alltagsfluchten und Awareness-Training aufzeigt. Mit kleinen Sessions von 10 Minuten pro Tag für 10 Tage soll ein angenehmeres Kopfgefühl, sowie gesteigerte Konzentration und Aufmerksamkeit erreicht werden.

Headspace gibt es bisher nur auf Englisch

Um jeglichem esoterischen Charakter vorzubeugen, haben sich die Macher von Headspace für ein sehr frisches, modernes Layout entschieden, und sogar eine kleine soziale Komponente eingebaut: Man kann sogenannte „Buddies“, also Freunde hinzufügen und ihrem Meditations-Fortschritt zusehen, ebenso wie ein paar positive Gedanken zu senden. Dafür ist es vor Beginn der Meditations-Übungen jedoch notwendig, sich entweder mit einem Facebook-Account oder über eine E-Mail-Adresse anzumelden.

Das Hauptaugenmerk von Headspace liegt aber in den 10×10 Meditations-Übungen, die über einen Zeitraum von 10 Tagen jeweils über 10 Minuten pro Tag angewendet werden. Zur Einführung gibt es außerdem kleine animierte Videos, die zeigen, wie man sich bestmöglich vorbereitet und welche Aspekte es zu beachten gibt. „Guru“ Andy Puddicombe trägt die Meditationen mit ruhiger Stimme vor, der es dem Meditierenden einfach macht, sich auf die Übung einzulassen. Vornehmlich geht es um Konzentration, Atmung und ein Loslassen vom Stress, in dem die Gedanken vom Alltag abschweifen können.

Hat man die 10×10-Übungen erfolgreich absolviert – und dabei hilft unter anderem eine Erinnerungs-Funktion, die täglich auf die Meditationen aufmerksam macht – kann man weiterführende Sessions, die sich um spezielle Themen wie Stress oder Kurzmeditationen drehen, in Anspruch nehmen. Diese lassen sich auf der Website von headspace.com kostenpflichtig buchen, beispielsweise in einem Jahresabo für 5,99 Euro/Monat. Wer einen Einstieg in die Welt der Meditation, und das ganz ohne Esoterik-Geplänkel und Ommmmms, wagen will, sollte die kostenlose Einführung von Headspace ausprobieren – sofern die englische Sprache keine Hürde darstellt.

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