Das neue MacBook Neo wird von Reparaturexperten überraschend positiv bewertet, weil das Notebook deutlich leichter zu öffnen und zu reparieren ist als viele frühere Macs. Deshalb spricht das Team von iFixit sogar von der besten Mac-Reparierbarkeit seit über einem Jahrzehnt.
Während Apple-Laptops lange als schwer zu reparieren galten, zeigt das MacBook Neo plötzlich eine andere Richtung. Dadurch könnten Nutzer und Nutzerinnen künftig einfacher Komponenten austauschen und Geräte länger verwenden.
Öffnen gelingt schnell
Das Gehäuse bleibt zwar mit speziellen Pentalobe-Schrauben gesichert, jedoch lässt sich die Unterseite danach relativ unkompliziert entfernen. Außerdem lässt sich die Abdeckung ohne großen Kraftaufwand lösen.
Im Inneren fällt deshalb sofort das aufgeräumte Layout auf. Dadurch sind viele Bauteile leichter erreichbar, während sie in früheren MacBooks oft unter mehreren Komponenten versteckt lagen.
Akku so zugänglich wie seit 2012 nicht mehr

Die größte Überraschung betrifft den Akku des MacBook Neo. Während Apple Batterien lange fest verklebte, verschraubt das Unternehmen sie diesmal.
Dadurch lässt sich der Akku nach dem Entfernen von 18 Schrauben relativ einfach austauschen. Gleichzeitig entfällt der aufwendige Prozess, bei dem Kleber gelöst werden muss.
Laut iFixit ist das die zugänglichste MacBook-Batterie seit 2012.
EU-Gesetz könnte Apples Strategie verändern
Experten vermuten jedoch, dass Apple nicht nur aus Nutzerfreundlichkeit handelt. Gleichzeitig arbeitet die Europäische Union an Regeln, die austauschbare Akkus für viele Geräte vorschreiben.
Deshalb könnte Apple diese Bauweise künftig auch in anderen Modellen einsetzen. Folglich könnten kommende Generationen von MacBook Air und MacBook Pro ebenfalls einfacher zu reparieren sein.
Trotz der Fortschritte bleiben wichtige Komponenten weiterhin fest integriert. Sowohl Arbeitsspeicher als auch SSD sind direkt mit dem Prozessor verlötet.
Modularer Aufbau erleichtert Reparaturen
Andere Komponenten zeigen jedoch eine deutlich bessere Konstruktion. So sitzen die USB-C-Anschlüsse auf eigenen Modulen und nicht direkt auf der Hauptplatine.
Dadurch können beschädigte Ports einzeln ersetzt werden, ohne gleich das Logicboard zu tauschen. Gleichzeitig gilt das auch für den Kopfhöreranschluss.
Auch der Bildschirm lässt sich einfacher austauschen, weil sich die Antennenbaugruppe schnell entfernen lässt.
Apple spart mit neuem Trackpad-Design
Apple verbaut im MacBook Neo außerdem ein mechanisches Trackpad. Dadurch kehrt das Unternehmen erstmals seit 2015 zu dieser Bauweise zurück. Diese Lösung ist günstiger zu produzieren, während sie gleichzeitig weniger komplexe Komponenten benötigt.
Tastatur lässt sich ebenfalls ersetzen

Die Tastatur ist zwar mit 41 Schrauben befestigt, jedoch kann sie separat vom Gehäuse entfernt werden. Dadurch werden Reparaturen deutlich günstiger, weil kein kompletter Austausch der oberen Gehäusehälfte nötig ist.
Reparierbarkeit deutlich verbessert
Am Ende vergibt iFixit dem MacBook Neo eine Reparierbarkeits-Bewertung von 6 von 10 Punkten.
Zum Vergleich:
- das 14-Zoll MacBook Pro (M5) erhielt 4/10
- das MacBook Air (M4) kam auf 5/10
Damit zeigt das neue Notebook eine spürbare Verbesserung, während Apple gleichzeitig einen kleinen Schritt zurück in Richtung reparierfreundlicher Hardware macht.
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👍🏻
Hauptsache der Hintern tut ihnen nach dem Versohlen noch lange genug weh, dass sie sich nicht wieder nach Schlupflöchern umsehen.
Ich vermute aber weiterhin Mafia Praktiken bei den Bauteilen. Das muss dann als nächster Schritt angegangen werden.
Problem ist nach dem Supportende, wenn man dann kein alternatives Betriebssystem installieren kann, um der HW ein 2. Leben zu geben.
Ist die Frage in wie weit das wirklich ein Problem ist, hab eine Zeitlang ein altes MacBook Air mit Patches versorgt um ein aktuelles macOS zu erhalten, die Performance war nach den 2ten Jahr (also den 2 Patch) eigentlich schon eine Katastrophe und man wollte damit nicht mehr wirklich was machen. Auch eine damalige aktuelle Linux-Distribution hat es nicht wirklich Performanter gemacht, so dass seitdem das MBA nur noch als Deko auf einen Regal existiert.
Das Neo ist zwar nun definitiv beeindruckend aber sowie da nicht mehr ein entsprechend optimierts macOS drauf läuft, wird allein schon die 8GB ein extremer Flaschenhals werden für alternative Betriebssysteme.