Wie Plex angekündigt hat, steigt der Preis für die lebenslange Lizenz ab dem 1. Juli 2026 drastisch. Statt wie bisher 250 US-Dollar zu verlangen, will man künftig 750 US-Dollar für die gleiche Leistung berechnen. Das entspricht einer Preiserhöhung von 200 Prozent!
Laut Plex spiegelt der neue Preis den „tatsächlichen, dauerhaften Wert“ der Software wider, die das Unternehmen weiterentwickeln und pflegen möchte. Eigentlich wollte man den Lifetime Plex Pass komplett abschaffen, da wiederkehrende Abonnements die langfristige Entwicklung finanzieren. Statt ihn einzustampfen, folgt jetzt die krasse Preiserhöhung. Plex argumentiert, dass der Lifetime-Pass weiterhin eine „wertvolle Option“ für die Community darstellt.
„Im Laufe der Jahre, in denen sich unsere Software und unser Produkt weiterentwickelt haben, hat sich auch der Umfang der Funktionen und Vorteile Ihres Plex Pass erweitert. Diese Preiserhöhung stellt sicher, dass wir weiterhin Ressourcen in die Entwicklung und Wartung der Plex-Software für persönliche Medien investieren können, während wir gleichzeitig die Lifetime-Option weiterhin anbieten.“
Schon im März letzten Jahres hatte Plex den Preis des Lifetime-Tarifs von 120 auf 250 US-Dollar erhöht. Das reicht offenbar nicht aus, um den Pass wirtschaftlich zu betreiben. Bestandskunden und -kundinnen, die bereits zum Lifetime-Pass gegriffen haben, können diesen wie gewohnt weiter nutzen. Neue Kundinnen und Kunden müssen in Kürze allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen, wenn sie die Software dauerhaft besitzen möchten. Wer Plex aktiv nutzt, kann noch bis Ende Juni auf den aktuellen Preis zurückgreifen.
Das monatliche Abo wird nicht teurer
Von der Preiserhöhung ausgenommen sind die Preise des Abonnements. Der Plex Pass kostet weiterhin 5,99 Euro pro Monat oder 59,99 Euro pro Jahr. Darüber hinaus kostet der Lifetime-Pass bei uns aktuell noch 229,99 Euro. Ab dem 1. Juli steigt der Preis vermutlich auf rund 700 Euro.
Was ist Plex?
Plex ist eine Plattform zur Verwaltung und Wiedergabe persönlicher Medieninhalte. Nutzer können Filme, Serien, Musik und Fotos von ihrem eigenen Computer oder NAS-Server zentral organisieren und anschließend auf Smartphones, Tablets, Smart-TVs oder Streaming-Geräten abrufen. Plex lädt automatisch Cover, Beschreibungen, Bewertungen und Untertitel herunter, wodurch die eigene Mediensammlung wie ein professioneller Streaming-Dienst wirkt. Darüber hinaus unterstützt Plex Live-TV, DVR-Aufnahmen und kostenlose werbefinanzierte Inhalte. Die Software funktioniert plattformübergreifend und erlaubt auch den Fernzugriff über das Internet. Für zusätzliche Funktionen wie Hardware-Transcoding oder Offline-Downloads bietet Plex den kostenpflichtigen Plex Pass an.

Vor der Insolvenz kommt immer der klägliche Versuch, durch mehr Geld vom Kunden vielleicht doch überleben zu können.
Mal gespannt, wann die Tore zugesperrt werden.
👍
Was kann da Jellyfin nicht?
Na erstmal keine native Unterstützung des Synologly DS würde ich sagen und damit ist das schon nur noch einexperimentierkasten
In Container Manager rein und fertig.
Das ding läuft super.
Ich werte diese Preiserhöhung als Versuch, Kunden möglichst ins Abo zu drängen.
Plex hat mich schon vor langer Zeit verloren. Jellyfin funktioniert als Ersatz ganz prima.