IKEA SYMFONISK Rahmen im Test: Neuer WiFi-Lautsprecher mit Sonos-Technik

AirPlay 2 ist auch mit an Bord

IKEA hat sich mit Sonos zusammengetan und sowohl eine jetzt eingestellte Tischleute mit Lautsprecher als auch einen Regallautsprecher auf den Markt gebracht. Nun trägt die Kooperation weitere Früchte und wir können euch den SYMFONISK Rahmen mit WiFi-Speaker im Detail vorstellen.

Der 41 x 57 x 6 Zentimeter große SYMFONISK Rahmen vereint Kunst und Musik in einem Produkt. So lassen sich die Fronten austauschen, ich persönlich finde das Standard-Bild auch ziemlich langweilig. Gefertigt ist der Binderahmen-Lautsprecher aus Kunststoff. Im Lieferumfang ist eine Wandhalterung enthalten, zudem gibt es zwei Gummifüße, mit denen man den Lautsprecher auch an die Wand lehnen kann. Der Rahmenlautsprecher lässt sich im Hoch- und Querformat anbringen, wobei das je nach gewählter Front optisch nicht immer ratsam ist.


Das 350 Zentimeter lange und mit Nylon umflochtene Stromkabel kann an allen Seiten schön herausgeführt werden. Gleichzeitig könnt ihr dieses auf der Rückseite aufrollen, wenn das Kabel einfach für euren Einsatzzweck zu lang ist. Zudem könnt ihr einen weiteren Lautsprecher in Reihe anbinden. Jeder Rahmen bietet einen AC-Ausgang an, mit einem kurzen FÖRNIMMA Stromkabel (separat erhältlich) kann man so schnell einen weiteren Rahmen mit Storm versorgen. 

Die Verarbeitung würde ich als gut einstufen, insgesamt kommen hier aber günstige Materien zum Einsatz, was aber vollkommen in Ordnung ist.

Einfach in der Sonos-App einrichten

Der SYMFONISK Rahmen kann in der Sonos-App (App Store-Link) eingerichtet werden. Wer schon andere Lautsprecher im Einsatz hat, kann so sein Setup erweitern. In der Sonos-App steht dann auch TruePlay zur Auswahl bereit. Hier kann man mit einem iPhone den Raum durchschreiten, während der Lautsprecher Töne abspielt. So wird der Sound perfekt auf den Raum abgestimmt.

Neben der Steuerung der Musik in der Sonos-App könnt ihr auch AirPlay 2 nutzen. Auf iPhone, iPad und Mac könnt ihr den Lautsprecher einfach über das Kontrollzentrum ansprechen und Musik streamen. Da Sonos auch mit Alexa und Google kompatibel ist, könnt ihr über einen verbundenen Sprachassistenten (Sonos One, Echo Dot etc.) auch die Musik auf dem Rahmen starten. So steht einem Multiroom-Erlebnis nichts im Weg.

‎Sonos
‎Sonos
Entwickler: Sonos, Inc.
Preis: Kostenlos

Optional stehen zur schnellen Steuerung auf der Rückseite drei Tasten bereit. Mit der Play/Pause Taste kann man die Musik nicht nur starten, sondern auch Titel mit einem Doppelklick weiter schalten. Über die Plus-Minus-Tasten lässt sich die Lautstarke steuern. Eine Statusleuchte zeigt auf der Front zudem den aktuellen Status an – und kann in der App auch deaktiviert werden.

Sonos sorgt für einen guten Klang

Die Sound-Experten von Sonos liefern den echt guten Klang. Obwohl hier nur ein Lautsprecher auf der kompletten Front eingesetzt wird, ist das Klangbild wirklich super. Die maximale Lautstärke lässt die Ohren nicht schmerzen, eventuell ist der Lautsprecher für den ein oder anderen etwas zu leise.

Die Abmischung von Höhen, Mitten und Bass gefällt mir gut. Vor allem der Bass ist gut eingebunden, hier ist auch mehr Platz verfügbar als bei kleinen Lautsprechern. Dazu muss man auch sagen, dass sich die Musik am besten anhört, wenn man direkt vor dem Lautsprecher steht. Bewegt man sich nach rechts und links, ist die Musik nicht mehr ganz so klar, aber das ist definitiv in Ordnung. Immerhin strahlt die Musik einfach nur nach vorne ab.

Was ich cool finde: Der Lautsprecher sieht nicht aus wie ein Lautsprecher. Durch die Kombination aus Bilderrahmen und Lautsprecher macht der Rahmen auch ohne aktive Musikwiedergabe eine gute Figur in den eigenen vier Wänden.

Der SYMFONISK Rahmen mit WiFi-Speaker kostet 179 Euro und orientiert sich am Preis des Sonos One SL. Klanglich finde ich den Rahmen etwas überlegen, vor allem weil der Bass besser ist. Insgesamt kann man den Klang aber mit einem Sonos One vergleichen.

Fronten einfach austauschen

Wie ich schon oben erwähnt habe, finde ich das Standard-Design langweilig und würde sofort zu einer anderen Front greifen. Die Fronten in verschiedenen Designs werden für 20 Euro erhältlich sein und lassen sich kinderleicht tauschen. Einfach von hinten raus drücken und die neue Front aufsetzen. Fertig. Und hat man sich an einem Design sattgesehen, kann man einfach ein anderes aufbringen.

Beachtet zudem, dass der Rahmen-Lautsprecher nur für den Inneneinsatz konzipiert ist und nicht für feuchte Umgebungen (zum Beispiel im Bad). Laut IKEA sollte man den Rahmen so platzieren, dass er nicht ständig durch Sonnenstrahlung aufgeheizt wird. Ebenso sollte man an allen Seiten etwas Platz haben. Der Stromverbrauch im Ruhemodus liegt bei 2,06W.

Fazit

Insgesamt gefällt mir der neue SYMFONISK Rahmen-Lautsprecher echt gut. Vor allem, dass das Bild auf den ersten Blick nicht nach Lautsprecher aussieht, sagt mir zu. Der Klang ist sehr ordentlich und bringt einen guten Bass mit. Die Verarbeitung ist einfach, aber in Ordnung – das kennt man von IKEA-Produkten ja. Die verschiedenen Aufstellmöglichkeiten, das lange Stromkabel und die Kompatibilität mit Sonos runden das Gesamtbild ab.

Der neue SYMFONISK Rahmen geht ab dem 15. Juli in den Verkauf und soll dann online als auch lokal in den Einrichtungshäusern verfügbar sein.

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Kommentare 17 Antworten

  1. Vielen Dank für den Test!

    Der Lautsprecher gefällt mir ausgesprochen gut. Vor allem weil man ihn wesentlich universeller als die Apple Teile benutzen kann. Das man mit den Apple Lautsprechern nicht einmal die eigene lokale Mediathek anhören kann (außer mit Airplay), ist echt beschämend!

      1. Indem du deine lokale Musik-Bibliothek über deinen Router oder NAS in der Sonos-App verbindest. Zum Abspielen brauche ich dann kein Handy, da reicht ein Touch auf meinem Sonos One.

  2. Danke für den Artikel. Bin schwer am überlegen, wo der bei uns noch an die Wand passen würde. ?
    Von den Fronten spricht mich allerdings keine wirklich an… fände es super, wenn man da was eigenes befestigen könnte.

  3. Klanglich vergleichbar mit dem Sonons One, obwohl nur ein Lautsprecher verbaut ist?
    Das klingt zu schön um wahr zu sein…
    Würde da gerne noch weitere Meinungen und Vergleiche hören und bin selber total gespannt, sobald ich die Möglichkeit dazu habe.

    Besten Dank für diesen ersten Test 🙂

  4. „…dass sich die Musik am besten anhört, wenn man direkt vor dem Lautsprecher steht. Bewegt man sich nach rechts und links, ist die Musik nicht mehr ganz so klar…“

    … kaum gelesen, war mein Interesse an diesen Teilen ziemlich erloschen.
    Muss sie mir mal selbst anhören; mir selbst „ein Bild machen“.

  5. Es mag ja sein, dass Airplay dann gut funktioniert, wenn der Router zentral verbaut ist und alle Räume gut ausleuchtet. Bei uns sind die Zimmer so doof angeordnet, dass im letzten Raum (wo die Mucke und das WWW nötig ist) praktisch nix geht. Auch mit einem Repeater geht da kaum was. Warum muss man auch mit dem Soundlieferanten erst quer durch die Bude funken um dann auf das Gerät vor sich wieder anzukommen … bzw. nicht anzukommen? Die Verbindung zum Router ist schlecht und auch vom Router zum Musikabspieler 🙁 Dann doch lieber eine Direktverbindung via BT, wenn kein Multiroom nötig ist.

    Zum IKEA-Teil: Ziemlich große für mäßigen Klang.

      1. Was hat das mit Thread zu tun? Ich nutze es nicht, aber die Sonos-Speaker können doch AirPlay und HomeKit. Damit sollten sie sich auch über den HomePod Mini steuern lassen. Oder täusche ich mich da?

        1. Du täuschst dich. Die Frage war: „Einbinden in die Home-App und STEUERN über HomePod Mini“. Dies kannst du im Moment nur mit Thread erreichen. Also scheidet Sonos aus.Wir reden hier nicht von AirPlay.
          Ich habe hier mehrere Sets von Sonos und auch HomePod Mini – Paare. Thread funktioniert gut, vielleicht springt eines Tages Sonos mit auf den Zug.

  6. Blöde Frage: Würde
    es theoretisch möglich sein ein Set davon aus Rear bzw Front Speaker in Verbindung mit einer Arc Soundbar einzusetzen? Kenne mich in der Hinsicht zu wenig im Sonos Universum aus und habe bisher immer auf ein gutes Angebot für die One SL gewartet.

  7. hätte erwartet, das da jetzt ein grosser Flachmembran-Speaker zum Einsatz kommt, dann wäre das Ding nur halb so dick geworden bei besserem Klang. Schade, wieder nur die übliche, billige Bass-Reflex-Kiste ☹️

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