Inbox by Gmail: Du kommst hier nicht rein

Google will den Posteingang revolutionieren und schickt dazu mit Inbox by Gmail eine neue App ins Rennen.

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Mit Inbox by Gmail (App Store-Link) hat der Suchmaschinen-Anbieter eine neue kostenlose App für das iPhone veröffentlicht, dank der der Zugriff auf das eigene Postfach bei Google zum Kinderspiel werden soll. Wer die App wirklich nutzen möchte, muss zunächst aber mal einige Hürden überwinden – und auch danach mit Einschränkungen leben.

So kann Inbox by Gmail zwar kostenlos aus dem App Store geladen werden, nutzen kann man die App danach aber nicht ohne weiteres. Für Inbox by Gmail ist eine Einladung notwendig, die man entweder von einem Freund oder von Google bekommt. Für den Normalo heißt das: Warten. Wer dann irgendwann drin ist, kann Inbox by Gmail natürlich nur mit seinem Gmail-Konto verwenden.

Inbox by Gmail macht die E-Mail modern

Das große Ziel der neuen App ist es, Mails noch übersichtlicher anzuzeigen und den Posteingang im besten Fall komplett leer zu räumen, damit neu eintreffende E-Mails nicht untergehen. Wichtige E-Mails können markiert werden und bleiben dann für einen gewissen Zeitraum ganz oben im Posteingang, unwichtige Dinge werden im besten Fall sofort in einen passenden Ordner verschoben oder gelöscht.

Sehr praktisch ist die Tatsache, dass Inbox by Gmail Inhalte erkennen und direkt in der Übersicht anzeigen kann. Wenn ihr zum Beispiel eine E-Mail mit einem Haufen Fotos bekommt, werden diese direkt im Posteingang angezeigt. Wird in einer E-Mail nach einem Termin gefragt, kann man ihn annehmen oder ablehnen, ohne die Nachricht überhaupt öffnen zu müssen.

Inbox by Gmail bietet viele Möglichkeiten, aber ebenso viele Einschränkungen. Wer seine E-Mails ausschließlich über Gmail versendet und keinen anderen Anbieter nutzt, sollte die App aber dennoch ausprobieren – denn irgendwie macht sie den langweiligen Mail-Alltag etwas frischer.

Kommentare 9 Antworten

  1. Ihr hättet vielleicht erwähnen sollen, dass Inbox derzeit noch nicht ganz fertig ist und deshalb erstmal einer kleinen Zahl von Testern zur Verfügung gestellt wird. Ich bezweifle, dass das Einladungssystem auch am Ende noch eingesetzt wird.
    Außerdem ist es wohl möglich, den Entwicklern einfach eine E-Mail zu schreiben und so eine Einladung zu bekommen.

  2. Ich möchte eigentlich gar nicht, dass Google meine Mails, Aufgaben, Termine etc. inhaltlich analysiert, um mir das Leben noch bequemer zu machen. Ich lade ja auch nicht das BKA ein,meine Post und meine Telefonate zu sortieren, damit mein Leben einfacher wird.

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