Invoxia GPS Tracker ausprobiert: Wie smart ist das neue Gadget?

Lange Laufzeit und geringe Kosten

In der vergangenen Woche hat mich eine spannende Pressemitteilung erreicht: Das französische Unternehmen Invoxia bietet seine GPS Tracker jetzt auch in Deutschland an. Das neue Gadget ist natürlich mit einer passenden App ausgestattet und gar nicht mal so teuer: Der Invoxia GPS Tracker kostet 99 Euro und beinhaltet ein dreijähriges Abonnement. Danach kostet der Service ebenfalls überschaubare 9,99 Euro pro Jahr.

Auch sonst lesen sich die technischen Daten des Trackers ziemlich gut: Das 10,5 x 2,7 x 0,9 Zentimeter kleine Gadget kann vor allem mit einer sehr langen Akkulaufzeit punkten. Bis zu sechs Monate sollen mit dem Invoxia GPS Tracker möglich sein, während bei vielen anderen Trackern der Saft schon nach weniger als einer Woche zur Neige geht.

Invoxia GPS Tracker übermittelt Position nur alle 5 bis 10 Minuten

Möglich gemacht wird die vergleichsweise lange Laufzeit durch eine sehr sparsame Funktionsweise des GPS Trackers. Das Modell von Invoxia verbindet sich mit den Low Power Networks des Anbieters Sigfox und setzt lediglich alle 10 Minuten ein Signal ab. In den Einstellungen der App lässt sich dieser Zeitrahmen auf 5 Minuten verringern.

Genau hier sehe ich die größte Schwäche des Invoxia GPS Trackers: Selbst in fünf Minuten kann jede Menge passieren. Wenn der Tracker in diesem Zeitrahmen an eine Stelle gebracht wird, an der kein Empfang mehr hergestellt werden kann, hat man schlechte Karten. Zumal ohne eine Bluetooth-Verbindung, die natürlich auf knapp 20 Meter Reichweite beschränkt ist, keine bidirektionale Kommunikation möglich ist. Im Normalfall könnte ich mit einer Positionsübermittlung alle 5 Minuten leben – im Ernstfall sollte man den Rhythmus aber auch aus der Ferne deutlich kürzer einstellen können.

Und so konnte ich auch in meiner Testphase feststellen: Selbst ohne Fahrten auf der Autobahn, sondern lediglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Auto innerhalb der Stadt, lagen zwischen den vom Invoxia GPS Tracker übermittelten Positionen zum Teil knapp 10 Kilometer. Zudem wurde bei einer aktiven Bewegung nicht immer wie gewünscht alle fünf Minuten der aktuelle Standort übertragen. Ich gehe davon aus, dass die Signale einfach ins Leere laufen, wenn der GPS Tracker zum jeweiligen Zeitpunkt gerade keinen Empfang hat.

Da hilft es am Ende auch nicht, dass es eine wirklich gut nutzbare, übersichtliche und verständliche App gibt. Die Einrichtung des Invoxia GPS Trackers ist wirklich ein Kinderspiel und selbst für unerfahrene Nutzer innerhalb weniger Minuten erledigt. In der App kann man sich die aufgezeichneten Routen für einen gewünschten Tag anzeigen, den Tracker in Bluetooth-Reichweite per Signalton orten oder Zonenalarme festlegen, um eine Push-Mitteilung zu erhalten, wenn sich der Tracker aus dem Bereich entfernt hat oder in den Bereich eintritt.

Gute Idee, aber längst keine perfekte Umsetzung

Auch in Sachen Verarbeitung und Design der Hardware gibt es wirklich nichts zu meckern. Das alles nutzt am Ende aber nichts, wenn der Tracker unzuverlässig funktioniert. Ich persönlich würde hier lieber eine kürzere Akkulaufzeit und sogar kleine monatliche Kosten in Kauf nehmen, um verlässlichere und genauere Werte zu erhalten. Denn genau darauf kommt es meiner Meinung nach bei einem solchen Produkt an.

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Kommentare 9 Antworten

    1. Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Du bekommst die ersten drei Jahre inklusive und danach zahlst du weniger als 1 Euro pro Monat. Was ist daran kundenunfreundlich? Immerhin muss der Hersteller auch für den Ortungsservice bezahlen (wie gut oder schlecht der funktioniert, sei mal dahingestellt).

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