iStat Menus 5: Den eigenen Mac kinderleicht überwachen

Wie stark ist der Prozessor ausgelastet und wie oft wurde der Akku schon geladen? iStat Menus 5 beantwortet nicht nur nur diese Fragen.

iStat Menus 5

iStat Menus ist ein alter bekannter, der es aufgrund von Apples Beschränkungen noch nicht in den Mac App Store geschafft hat, sondern auf der Entwickler-Webseite verkauft wird. Dort steht seit gestern iStat Menus 5 als komplett überarbeitete Version zum Download bereit, die man auf Wunsch 14 Tage kostenlos testen kann. Die Vollversion gibt es ab 7,50 Euro.


Beim ersten Start muss iStat Menus 5 noch einige Komponenten installieren und ist dann über die Systemzeile zu finden, also oben rechts auf dem Bildschirm neben der Uhrzeit. Welche Daten die App dort anzeigt, kann jeder Nutzer selbst entscheiden. Die Menübar und alle Dropdowns sind in der neuen Version sogar in deutscher Sprache lokalisiert.

iStat Menus 5 kann zum Beispiel anzeigen, wie schnell sich eure Lüfter drehen, wie hoch der aktuelle Stromverbrauch ist oder wie es um die Festplatte bestellt ist. Auch Daten über den Akku werden geliefert: Wie oft wurde er schon aufgeladen, wie viel von seiner ursprünglichen Kapazität besitzt er noch?

Komplett überarbeitet wurde das Design. iStat Menus 5 erstrahlt nun in neuem Glanz und kann entweder in einem hellen oder dunklen Design gestartet werden. Außerdem gibt es zahlreiche neue Features, die nur unter Mavericks und Yosemite funktionieren. Unter anderem kann iStat Menus 5 jetzt auch anzeigen, welche Apps besonders viel Strom verbrauchen.

Ebenfalls verbessert wurden die App-Statistiken, dank denen man im Handumdrehen herausfinden kann, welche App besondere viele Daten durch das Netzwerk jagt. Das macht iStat Menus 5 zu einem kompletten Tool, das alles über den eigenen Mac verrät. Die kompletten Neuerungen, den Download-Link und die Preise für Einzelnutzer- und Familien-Lizenz findet ihr auf der Entwickler-Webseite.

iStat Menus Dropdowns

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Kommentare 6 Antworten

  1. Ich hatte mal ne vorgängerversion, hatte aber für mich keinen mehr nutzen. Dafür gibts genügend kostenlose Alternativen. Coconut battery zum Beispiel.

  2. Ich find es dagegen für mich recht praktisch und nutze noch eine alte Version 🙂 seit Mavericks glaube ich, ist ja die Restzeit Anzeige von der Batterie verschwunden, das lasse ich mir damit wieder einblenden. Aber auch um schnell zu schauen welche Prozesse hoch laufen, die CPU Temperatur zu überprüfen, Festplatten Nutzung usw, ohne die aktivitätsanzeige öffnen zu müssen, ist es auch recht praktisch. Für Netzwerk stuff nutze ich aber überwiegend little snitch.

    1. Die verbleibende Prozentzahl der Batterie bzw. des Akkus kann man doch weiter optional einblenden lassen, oder täusche ich mich da? Einfach mal das Batteriesymbol anklicken oder in den Systemeinstellungen unter „Energie“ schauen, ich meine, dass man dort die Prozentzahl aktivieren kann. Auf meinem MacBook Pro läuft Mavericks, und zwar MIT verbleibenden Restprozenten des Akkus. 😉

      1. Rest Prozent, ja 😉 aber das ist unnütz!
        Wenn der Akku über die Jahre etwas schwächelt, sind 100% statt 4h nur noch 2 zb.
        Für mich ist die RestZEIT entscheidender, aussagekräftiger und vor allem informativer. Daran erkenne ich ob die CPU mal wieder mit Firefox und Flash am rödeln ist, oder andere halt Prozesse zuviel Leistung ziehen.

        1. Genau das fehlt mir auch, in yosemite hab ich es auch noch nicht entdeckt… Ohne istat menus muss man den Umweg nehmen, indem man auf das Akku Symbol klickt, dort wird eine Zeit angezeigt. Mit istat menus fällt der Umweg weg.

          Außerdem ist es praktisch, die Prozessor und den Arbeitsspeicher überwachen zu können, und vor allem den Lüfter selbst steuern zu können. Von selbst dreht er erst bei knapp 100 grad hoch, für mich ist das zu viel, da höre ich lieber den Lüfter.

          Ausschlaggebend war für mich jedoch die Netzwerküberwachung. Wenn ich über den iPhone Hotspot im Internet bin, möchte ich wissen, wie viel ich von meinem datenvolumen verbraucht habe und ggf eine App beenden, die unnötig Daten verbraucht.
          Insgesamt einfach ein überzeugendes Paket mit mehr als genug Funktionen!

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