Magick: Neuer Platformer mit zauberhafter Steuerung

Hat der App Store nicht mittlerweile genug Jump’n’Runs? Solange es immer wieder Neuerscheinungen wie Magick gibt, haben wir nichts dagegen.

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Wenn euch Jump’n’Run-Spiele so langsam auf die Nerven gehen, dürft ihr euch nicht bei uns beschweren – eher bei einem italienischen Klempner mit dem Namen Mario. Wir freuen uns dagegen, dass die Entwickler auch heute noch auf immer neue Ideen kommen, so wie es auch beim neuen Magick (App Store-Link) der Fall ist. Die gerade einmal 89 Cent teure App gibt es leider nur für das iPad.

Die große Besonderheit im Vergleich zu anderen Spielen ist die Steuerung. Statt auf virtuelle Joysticks und kleine Buttons zu setzen, setzt Magick auf eine etwas andere Eingabemethode. Während der kleine Charakter automatisch durch die 60 Level läuft und springt, kann man mit wenigen Fingertipps alle wichtigen Aktionen ausführen.

Mit einem Fingertipp auf das Display wird in Magick beispielsweise eine Kiste gesetzt, mit der man Abgründe überwinden oder hohe Mauern erklimmen kann. Tipp man auf den kleinen Helden, ändert man die Laufrichtung. Hält man den Finger auf dem Display gedrückt, bleibt er stehen, um Gegner gezielt auf den Kopf springen zu können.

Die Level von Magick sind etwas zu kurz

Die Steuerung von Magick klinkt zunächst etwas ungewöhnlich, ist aber schnell verinnerlicht. Während mir persönlich die Retro-Aufmachung des Spiels gefällt, hätten die Level durchaus etwas umfangreicher sein können – meist läuft man nur quer über den Bildschirm, das erste Kapitel mit zwölf Leveln war in etwas mehr als fünf Minuten erledigt.

Demnach halten wir fest: Magick bietet eine gelungene Steuerung, eine nette Retro-Grafik, hat aber vielleicht etwas zu wenig Umfang. Unverständlich ist dagegen, warum es das Spiel nicht für das iPhone gibt. Wer sich nicht scheut, für eine App ohne In-App-Käufe 89 Cent zu bezahlen, erhält dafür kurzweilige Unterhaltung für den fußballfreien Abend.

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