Mein erster Eindruck des MacBook Pro 16 Zoll: Endlich wieder eine Tastatur

Vergleich mit zwei Vorgängern

Es war kurz vor Weihnachten, als mein Nachbar auf mich zukam und mich nach einer Empfehlung für ein neues Notebook gefragt hat. Es sollte von Apple sein, ein großes Display haben und der Preis würde keine echte Rolle spielen. Rein von der Leistung her hätte wohl auch ein älteres MacBook Pro mit 15,4 Zoll Display gereicht, am Ende haben wir uns dann aber doch gemeinsam für das neue Modell entschieden.

Und als ich dann kurz nach Weihnachten bei der Einrichtung des neuen MacBook Pro 16 Zoll sowie der Übertragung der wichtigsten Daten vom alten Windows-Notebook, so ein Teilchen mit gefühlt einem Dutzend Aufkleber auf dem Gehäuse, geholfen habe, ist es um mich Geschehen. Ich habe mich verliebt. Das große Display und vor allem die Tastatur haben mich auf Anhieb begeistern können.


Diese MacBook hatte ich vor dem neuen 16 Zoll im Einsatz

Um das besser verstehen zu können, müssen wir ein wenig auf meine MacBook-Vergangenheit zurückblicken. Seit 2009 habe ich schon mehrere verschiedene Modelle mit 13,3 und 15,4 Zoll im Einsatz gehabt, zuletzt von 2016 bis Ende 2018 ein MacBook Pro und danach ein MacBook Air. Beide waren ausgestattet mit der von Apple so hoch angepriesenen „Butterfly-Tastatur“, an die ich mich mittlerweile gewöhnt, sie aber nie so wirklich lieb gewonnen habe.

Rückblickend war es mit dem 2016er-Pro und der ersten Generation der damals neuen Tastatur besonders krass. Sie war extrem laut, hatte quasi keinen Druckpunkt und war ziemlich fehleranfällig. Mit dem MacBook Air von Ende 2018 wurde die Tastatur immer etwas leiser, die grundsätzlichen Probleme blieben aber. In drei Jahren waren beide Modelle jeweils einmal zur Reparatur. Immerhin kostenlos, aber trotzdem mit Wartezeiten verbunden und am Ende eine nervige Angelegenheit.

Mit dem neuen MacBook Pro 16 Zoll kehrt Apple nun also zum alten Scheren-Mechanismus zurück, eine Tastatur, die über Jahre hinweg zu den besten auf dem Markt gehörte. Und nach einer knappen Woche mit dem neuen MacBook kann ich sagen: Es ist tatsächlich eine Wohltat, wieder auf einer guten MacBook-Tastatur tippen zu dürfen. Es dauert hoffentlich nicht mehr zu lange, bis Apple auch die anderen MacBook-Modelle mit der neuen, alten Tastatur ausstattet. Es hat eh schon lang genug gedauert, bis man den Fehler von 2016 eingesehen hat.

Wie sich das neue MacBook Pro mit 16 Zoll Display in meinem Arbeitsalltag schlägt und wie ich es mit meinen vorherigen MacBook-Modellen vergleiche, lest ihr im Februar in einem umfangreichen Erfahrungsbericht. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch an die Kollegen von Cyberport, die mir den Kauf des neuen MacBook Pro zu günstigen Konditionen ermöglicht haben. Ihr könnt es dort aktuell für 2.449 Euro in den Farben Silber oder Spacegrau bestellen, der offizielle Apple-Preis liegt bei 2.699 Euro.

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Kommentare 12 Antworten

  1. Die Butterfly-Tastatur war tatsächlich der Grund für mich, mir letztes Jahr eben kein neues Macbook, sondern eins von 2015 zu kaufen. Schön, dass Apple den Fehler nun auch mal bemerkt hat. 😉

        1. Also soll Apple die Tastatur einfach größer machen, so dass man keine Taste mehr trifft? Oder rechts noch einen Nummernblock einführen, damit alle anderen Tasten nicht mehr mittig sind?

          Du bist ein Vogel. Wie soll es denn bitte anders gehen also mit einem Rand links und rechts neben der standardisierten Tastatur?

  2. Die Butterfly war für mich ein Hindernis, mein 2014er MBP zu ersetzen. Nun habe ich aber doch zugeschlagen und freue mich, mein 16″ MBP bald in Empfang nehmen zu können. Das Warten nervt am meisten.

  3. Habe vor drei Wochen auch mein MBP 15,4 Late 2016 durch das 16″ ersetzt. Die neue (alte) Tastatur ist eine Wohltat und versüsst den i9 und den 1TB-SSD. 🙂

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