Mova bei der CES 2026: Erster fliegender Saugroboter in Arbeit?

Erster Teaser zur Elektronikmesse deutet darauf hin

Teaserbild von Mova zur CES 2026

In der nächsten Woche wird es für die Kollegen Freddy und Fabian ernst: Dann steht wie in diesem Jahr erneut der Besuch der großen Elektronikmesse in Las Vegas, USA, an, der CES 2026 (6. bis 9. Januar 2026). Wie es scheint, wird es dort erstmals auch einen ganz besonderen Saugroboter des Herstellers Mova geben.

Wie ein erster Teaser zur CES 2026 zeigt, wird Mova auf der Elektronik- und Technikmesse einen fliegenden Saugroboter zeigen. Das Unternehmen hat nämlich ein Bild zur CES 2026 geteilt, auf dem mehrere Produkte zu sehen sind, die man auf der Messe in Las Vegas vorstellen will. Neben einem gewöhnlichen Saug- und Wischroboter mit Absaugstation sowie einem Nass-Trocken-Sauger, einem Akkusauger, einem Mähroboter und einem Fön sieht man auf dem Teaserbild nämlich auch ein drohnenartiges fliegendes schwarzes Gerät, das einem Saugroboter ähnlich sieht.


Hersteller nutzen gerne die breite Öffentlichkeit von großen Messen, um ihre neuen Highlight-Produkte vorzustellen. Oft befinden sich darunter auch Designkonzepte, die es später nicht auf den regulären Massenmarkt schaffen. Es ist daher möglich, dass Mova auf der CES 2026 lediglich ein Konzept eines fliegenden Saugroboters präsentieren wird.

Alternativ könnte das Produkt tatsächlich die weltweit erste Saugroboter-Drohne sein. Schon auf der diesjährigen IFA 2025 in Berlin, die im September stattfand, stellten einige Unternehmen individuelle Reinigungsroboter-Konzepte vor, beispielsweise solche, die über entsprechende ausfahrbare Füße auch Treppenstufen erklimmen können. Zu diesen Herstellern gehörte auch Mova mit einem treppensteigenden Saugroboter.

Regularien erschweren Einführung von selbstfliegenden Geräten

Always Home Cam von Ring fliegt über einem Tisch
Die Always Home Cam von Ring ist bislang nicht am Markt erschienen.

Grundsätzlich jedoch gilt, dass die Einführung von selbstfliegenden Geräten aus dem Smart Home-Bereich mit einigen Hürden verbunden ist. Ein gutes Beispiel dafür ist die Always Home-Kamera von Ring, die als fliegende Überwachungskamera für den Innenbereich konzipiert und schon vor einigen Jahren präsentiert wurde. Auch aufgrund strenger Regularien, was selbstfliegende Geräte inklusive Kamera insbesondere in Deutschland angeht, ist die fliegende Sicherheitskamera bisher nicht auf den Markt gekommen.

Zugegebenermaßen möchte ich mir nicht vorstellen, wie es sich mit einer größeren Saugroboter-Drohne in den eigenen vier Wänden verhält: Es hat schon seinen Grund, warum man handelsübliche Drohnen nicht in Innenbereichen wie Wohnungen fliegen lassen sollte. Möglicherweise wird es bei Mova auf der CES 2026 bei einer Machbarkeits-Studie und einem Designkonzept bleiben, was lediglich die Innovationskraft des Unternehmens unterstreichen soll. Vielleicht finden Freddy und Fabian ja in der nächsten Woche mehr zu diesem fliegenden Mysterium heraus.

Anzeige

Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 8 Antworten

  1. Jeder der schon mal seine kleine Drohne im Wohnzimmer gestartet hat weiß wie bescheuert das ist. Die nötige Luftmasse um eine unter 250g Drohne schweben zu lassen, jagt Tischdecken, Blumen und Ähnliches mühelos vom Tisch in der Nähe (meine Frau war begeistert). Und jetzt stellt man sich mal das Theater mit 1-2kg Staubsauger vor. Komplett illusorisch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert