Oktoberfest-Manager: Auf der Wies’n das eigene Festzelt betreiben

Auch wenn es noch etwas Zeit ist, bis das nächste Oktoberfest in München stattfindet, nämlich vom 22. September bis zum 7. Oktober 2012, kann man sich schon jetzt in die Rolle eines Festwirtes hinein versetzen.

Dass während der Oktoberfest-Zeit logistische und organisatorische Höchstleistungen vollbracht werden müssen, steht außer Frage. Mit der am 18. August erschienenen App für das iPad (App Store Link) kann man nun den Stressfaktor der Festwirte nachempfinden. Der Oktoberfest-Manager ist 33 MB groß, und kann für 3,99 Euro im deutschen App Store erstanden werden.

Bevor es aber auf die Wies’n geht, müssen vorher noch so einige Vorbereitungen getroffen werden. Zunächst muss man, mit einem Startbudget ausgerüstet, ein entsprechendes Festzelt kaufen und dieses strategisch klug auf der Theresienwiese platzieren. Auch die passende Biersorte und Hendl gilt es auszusuchen, ebenso wie Zeltpersonal einzustellen. Dazu gehören Techniker, die bei Stromausfällen oder Defekten der Zapfanlagen eingreifen, aber auch Kellnerinnen, Küchenpersonal und Security-Leute.

Hat man seine Vorbereitungen getroffen, kann es mit dem Zeltbetrieb los gehen. So steigt man direkt in den Oktoberfest-Rummel ein, und überwacht das Geschehen im eigenen Festzelt. Noch während des laufenden Tages können zusätzliche Einkäufe getätigt werden, beispielsweise bei aufgebrauchten Bier- oder Hendl-Vorräten. Kommt das Personal nicht hinterher, kann auch in diesem Bereich aufgestockt werden.

In der Festzelt-Ansicht strömen nach und nach die Besucher herein und geben ihre Bestellung auf. Zwischendurch spielt auch eine am jeweiligen Vortag zu buchende Blaskapelle, die für zusätzliche Besucher sorgen kann. Die Putzkräfte, Thekenhilfen und Kellnerinnen haben im Laufe des Tages allerhand zu tun, aber diese Aktionen gehen im Normalfall automatisch vonstatten. Sollten die Helferlein mal etwas auf dem Schlauch stehen, kann man nachhelfen und mit einem Tipp auf die Person und den Ort des Geschehens die Aktion etwas beschleunigen.

Neben kleineren Marketingaktionen wie Flyern, Radio- oder TV-Spots für das eigene Festzelt, kann man auch die Gegebenheiten von selbigem festlegen, und damit die Besucherzahlen beeinflussen. Temperatur, Musiklautstärke und Preise für Bier und Hendl sind nur einige der Faktoren, die den Tagesumsatz beeinflussen. Denn: Am Ende geht es darum, wer nach allen Wies‘n-Tagen die meisten Umsätze gemacht hat. Ich habe mich nach einigen Test-Tagen auf dem 9. Platz manifestieren können, sehe aber noch Potential nach oben.

Eine Besonderheit des Oktoberfest-Managers ist die Tatsache, dass keinerlei In-App-Käufe getätigt werden müssen. Einmal gekauft, kann man so oft und so lange spielen, wie man will. Auch wenn ich selbst kein großer Fan von solchen bierseligen Volksfesten bin, habe ich großes Gefallen am Spiel gefunden – man glaubt nicht, was alles in einem Festzelt auf der Wies‘n beachtet werden muss, damit das Geschäft läuft. In diesem Sinne: O‘zapt is!

Kommentare 2 Antworten

  1. Sieht ja witzig aus. Werde ich demnächst vielleicht mal antesten, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen habe, nur noch kostenfreie Game-Apps auf mein iPhone runterzuladen. Ich bin übrigens auch kein Fan von Bierzelten und feuchtfröhlichen Volksfesten, sehr wohl aber von allen Wirtschaftssimulationen.

    Frage an diejenigen, die es schon gespielt haben: Muss man sich auch mit sturzbetrunkenen Randalierern auseinandersetzen und diese aus dem Zelt eskortieren?

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