Paperlike 2: Kickstarter-Projekt der Papier-ähnlichen Folie erfolgreich gestartet

Bessere Sicht als beim Vorgänger

Update am 27. August: Damit hätten die Entwickler von Paperlike wohl nicht gerechnet. Die Kickstarter-Kampagne hat in weniger als einer Woche bereits über 170.000 Euro für die Finanzierung des Projekts eingespielt, als Minimalziel waren 5.000 Euro geplant. 

Wer sein iPad regelmäßig zusammen mit einem Apple Pencil nutzt, wird sicherlich schon festgestellt haben: Es gibt zwar sehr viele gute Notizen-Apps, allerdings führt sich das glatte iPad-Display nicht wirklich an wie Papier. Genau mit diesem Problem hat sich auch Jan Sapper auseinandergesetzt und vor einigen Jahren die Paperlike-Folie auf den Markt gebracht. Schon bald will er mit der zweiten Generation der Folie durchstarten und sucht nun auf Kickstarter nach Unterstützern.

„Ich kenne es aus eigener Erfahrung: Das Gefühl auf Glas zu schreiben, ist einfach unangenehm. Daher habe ich vor zwei Jahren eine Folie entwickelt, welche die Haptik und das Geräusch vom Schreiben auf Papier simuliert“, erzählt Erfinder Jan Sapper. Die Resonanz war groß: „Vom ersten Paperlike haben wir zehntausende Exemplare in über 80 Ländern verkauft – an Künstler, Digitale Profis, Studenten und viele andere, die das iPad als produktives Werkzeug überaus schätzen, aber ihren Skizzenblock schmerzlich vermisst haben. Mit vielen Anwendern stehen wir seitdem in engem Austausch.“

Diese Verbesserungen bietet die zweite Generation von Paperlike

Auch wir haben uns Paperlike bereits angesehen, warum von der ersten Generation aber nicht hellauf begeistert. Das lag vor allem daran, dass die Sicht auf das Display durch die raue Oberfläche der Folie deutlich getrübt wurde. Genau dieses Problem will Jan Sapper nun mit der zweiten Generation angehen. Im einer Pressemitteilung heißt es:

Das Problem wird mit der neuen Nanodot-Oberfläche gelöst. Die Pixel des iPad werden dabei nicht wie bisher durch eine unebene Oberfläche gebrochen, sondern durchlaufen nur minimal störende kleine Punkte. Diese mikroskopischen Unebenheiten verleihen Paperlike die Rauheit, die ein authentischeres Schreib- und Zeichengefühl bringt. Gleichzeitig bleibt der Bildschirm so klar, dass auch der Genuss von Videos und Co. nicht getrübt wird.

Gleichzeitig bietet Paperlike natürlich auch alle anderen Vorteile einer Schutzfolie: Weniger Reflexion, Schutz vor Kratzern und weniger Fingerabdrücke auf dem Display. Falls das Gesamtkonzept für euch interessant ist, könnt ihr den Entwickler von Paperlike mit 29 Euro unterstützen und euch so auch erfolgreichem Abschluss der Kampagne ein Exemplar der besonderen Folie sichern. Ob sie tatsächlich das Hält, was sie verspricht, werden wir hoffentlich bis zum Marktstart für euch herausfinden.

Kommentare 6 Antworten

  1. Wieso macht man hier ne Kickstarter Kampagne? War das erste Projekt so ein Flop, dass 5000 Euro als Invest für eine zweite Version nicht aufgebracht werden können? Und irgendwie ist für eine „2.“ Variante auch die Plattform die falsche. Da tummelt sich mittlerweile alles, aber leider selten noch Ideen eines Erfinders, der kein Invest aufbringen kann. Total missbraucht das Ding.

  2. P.S.
    Über die App kann ich aktuell keine Kommentare schreiben. Ich würde mir eh wünschen, dass man den Kommentarbereich etwas fokussiert. In der neuen App ist die Funktion noch schlechter umgesetzt als in der alten. Schade

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