Sensor Tower: Spiele generieren erstmals weniger Umsatz als reguläre Apps

Analyse-Institut mit Auswertung des US-App Stores

Der App Store existiert mittlerweile seit ganzen 14 Jahren. Von den ersten Anfängen mit ein paar hundert Anwendungen bis heute hat sich in der Zwischenzeit viel getan. Das Statistikteam des Analyse-Instituts Sensor Tower, das in der Vergangenheit bereits häufiger die mobile Welt unter die Lupe genommen hat, liefert nun in einer neuen Studie „Sensor Tower Q2 2022 Store Intelligence Data Digest“ spannende Entwicklungen des App Stores.

Eine der interessantesten Erkenntnisse der neuen Studie ist die Tatsache, dass im zweiten Quartal 2022 erstmals in der Geschichte des App Stores weniger In-App-Umsätze durch Spiele als durch reguläre Anwendungen erfolgt sind. Zum Vergleich: Im Juni 2014 lag der Umsatz-Anteil an Produktivitäts-, Reise, Finanz-, Shopping-, Unterhaltungs- und anderen Apps lediglich bei 25 Prozent. Nicht-Spiele sorgen im Juni 2022 hingegen für 50,3 Prozent der In-App-Einnahmen. Wichtig zu beachten ist an dieser Stelle, dass Sensor Tower die Daten für den App Store der USA erhoben hat – in Europa kann es durchaus anders aussehen.


Als Grund für diesen rasanten Anstieg im Nicht-Spiele-Bereich nennt Sensor Tower auch Abonnements.

„Dieser Umsatzanstieg ist zum Teil den Abonnements zu verdanken, die in den letzten Jahren zunehmend auch für Nicht-Spiele-Apps eingeführt wurden. Im 2. Quartal 22 generierten 400 Apps mindestens 1 Million US-Dollar an Verbraucherausgaben, ein Anstieg um 900 Prozent gegenüber 50 Apps im 2. Quartal 2016.“

Weitere Zahlen stellt Sensor Tower im umfassenden Branchenbericht Q2 2022 Store Intelligence Data Digest zur Verfügung, der sich nach Angabe der eigenen E-Mail-Adresse von der Website des Analyse-Unternehmens als kostenloses PDF herunterladen lässt.

Grafiken: Sensor Tower.

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