Skoobe: Die mobile Bibliothek für eBooks

15 Kommentare zu Skoobe: Die mobile Bibliothek für eBooks

Ben hat uns über ein interessantes Angebot aus dem eBook-Bereich aufmerksam gemacht: Skoobe.

Hier sagt der Name eigentlich schon alles. Skobee (einfach mal rückwärts lesen) kann als kostenlose Universal-App auf iPhone und iPad geladen werden. Der eigentliche Download der am 5. März zuletzt aktualisierten App ist dabei mit 6,5 MB angenehm klein.


Skoobe (App Store-Link) ist so etwas wie eine digitale Bibliothek. Statt eBooks zu kaufen, leiht man sie sich einfach aus. Mittlerweile sind 8.000 Bücher aus 70 meist deutschen Verlagen vorhanden, für 9,99 Euro im Monat bekommt man Zugriff auf die verschiedenen Titel. Ausleihen heißt in diesem Fall übrigens: So lange und so oft lesen, wie man für die Mitgliedschaft in der „Bücherei“ bezahlt.

Die ausgeliehen Bücher werden innerhalb der App geladen und können dort offline gelesen werden. Praktisch: Durch eine Synchronisationsmöglichkeit ist man auf bis zu drei Geräten immer auf dem selben Stand. Wer sich zuvor einen Eindruck vom Angebot verschaffen will, findet in Skoobe kostenlose Leseproben zu allen Büchern.

Um das monatlich kündbare Premium-Angebot nutzen zu können, muss man sich bei Skoobe einen Account einrichten. Schade ist, dass als Zahlungsmittel lediglich Kreditkarten von VISA und MasterCard akzeptiert werden – zumindest PayPal oder In-App-Bezahlung hätte es dann doch sein dürfen.

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Kommentare 15 Antworten

  1. Aha! War ein Rechtschreibfehler…

    Ich finde MasterCard sehr in ordnung. Nur vielleicht wäre noch EC ganz nett! Aber In-App und PayPal kosten Gebühren!

  2. Was bedeutet denn das man ab 2013 nur zwei Bücher ausleihen kann?? Heißt das auf einmal oder im Monat. Das wäre dann schon wieder teuer..
    Richtige AGB s habe ich nicht gefunden.
    Werde es wohl mal testen da man es ja jederzeit kündigen kann.

      1. Soweit ich es im Netz gelesen habe, ist noch nicht ganz klar, was passiert, wenn die 10.000 erreicht sind. Ab 2013 sollen es dann tatsächlich nur zwei Bücher pro Monat sein. Anfangs ist die Anzahl pro Monat ja nicht limitiert (lediglich auf fünf gleichzeitig).

  3. Heute scheint der Tag der Flatrate-Web-Dienste zu sein.
    Erst Spotify (auch wenn es schon längst den Clon Simfy gibt) und jetzt Skoobe. Naja, ob alle wirklich nur noch leihen (und natürlich sozial vernetzt sein) möchten. Ich lasse mich mal überraschen. Ich persönlich schrecke ja aufgrund von DRM und der Möglichkeit, dass ein Dienst auch mal den Betrieb einstellen könnte (kaum einer dieser Dienste wirft Gewinn ab), vor monatlichen Ausgaben zurück. Ich scheine aber sowieso zu einer austerbenden Art zu gehören, für mich ist ein Buch immer noch etwas Gebundenes aus Papier. Wobei, der Kindle ist, was die Lesbarkeit betrifft, ganz nett.

    1. Ja. Da hast du nicht Unrecht. Bin auch eher ein „echter“ Buchfan aber so im iPhone ist es unterwegs und im Urlaub schon ganz praktisch. Schlafe oft nachts schlecht und da störe ich Schatz nicht mit blättern und Nachttischlampe.
      Man hat keine zusätzliche schlepperei.
      Kindle habe ich auch aber da zählt man das ja fast schon für ein Buch und meist lese i h sie nur einmal…

    2. Bevor ich mir ein Taschenbuch hole dann Kauf ich lieber ein ebook.
      Müssen aber vorher die Preise fallen und DRM weg.
      Bei schönen gebundenen Büchern kann ich aber nicht nein sagen es in der Hand haben zu wollen.
      Auf der anderen Seite, ich wäre froh wenn die Gesellschaft es schafft etwas mehr zu lesen und auf manche „unterhaltungsshows“ verzichtet. Wie auch immer das lesen aussieht. Lesen bleibt lesen.

      Aber will niemandem zu nahe treten 🙂

      1. Du siehst das falsch. Stelle dir mal vor, es gäbe nur hochgebildete Akademiker, die DSDS und Scripted Reality zu Gunsten wahrer Kulturangebote (u.a. guter Bücher) beiseite liegen lassen.
        Nicht nur, dass Dieter Bohlen & Co. arbeitslos wären, dass Gerangel um gute Jobs wäre (noch) gnadenlos(er) 😉
        Also, schön weiter vorm Fernseher sitzen und Buchhandlungen meiden, auch wenn Hank Moody dies anders sehen dürfte 😉
        Zu den eBooks:
        Ich mag sie eigentlich, aber nicht auf dem iPad; der Kindle ist einfach augenfreundlicher!

  4. Ich probier die App seit ein paar Tagen aus. Von der Technik und dem Umfang her echt klasse. Aber leider viel zu teuer. Für 10,00 EUR muss ich mindestens drei Bücher im Monat lesen.

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