SOS Kinderdörfer mit eigener App: Licht an!

46 Kommentare zu SOS Kinderdörfer mit eigener App: Licht an!

Gestern Abend hat uns Marco auf eine App der SOS Kinderdörfer aufmerksam gemacht. Den Tipp geben wir gerne an euch weiter.

„Licht an!“ (App Store-Link) ist bereits seit Mitte Oktober für das iPhone erhältlich und macht Nutzer zu einem Teil in Deutschlands längster Lichterkette. Für 79 Cent kann man selbst ein Zeichen setzen und die Arbeit der SOS-Kinderdörfer weltweit unterstützten.


Nach dem Download der 23,2 MB großen App und der Freigabe der Ortungsdienste kann man seine Kerze am aktuellen Standort anzünden. Auf einer Karte kann man zudem sehen, wo auf der Welt schon Kerzen angezündet wurden. Am meisten sind es natürlich in Deutschland, aber auch in Cupertino haben wir schon eine brennende Kerze entdeckt.

Über das Optionsmenü kann man seine Kerze jederzeit dem aktuellen Standort zuordnen, etwa wenn man sich an einem ganz besonderen Ort befinden. Auf der Karte ist die eigene Kerze jederzeit durch einen besonders hellen Schein zu erkennen, insgesamt wurden schon über 750 Kerzen entzündet.

Ich finde: Durchaus eine nette Idee, es muss ja nicht immer der neueste Ego-Shooter für 79 Cent sein. Und auf dem Homescreen macht sich das rote Icon mit der weißen Flamme auch ganz gut…

Anzeige

Kommentare 46 Antworten

        1. Und die Kreditkartengebühren, die Mitarbeiter, sonstige Werbungskosten und so weiter und sofort. Ich bin weiterhin der Meinung, das Apple allen ambitionierten Entwicklern mit dem App Store einen sehr guten Vertriebskanal bietet, über den sich selbst nach 30 Prozent Abzug mehr erwirtschaften lässt, als woanders.

          1. Bei der BRK-Aktion wurde sich reihenweise darüber beklagt, dass Apple 30% erhält.

            Die ganze Diskussion über Unkosten müssten wir mal an stichfesten zahlen durchfuehren. Keine Firma macht was aus Solidarität

            Es haette transparentere Wege im Web2.0 gegeben fuer diese Organisation spenden zu sammeln.

  1. Sofort geladen, danke fürs aufmerksam machen. Auch wenn es nur 55 Cent ( abzüglich Apples vertriebsgebühr ) sind. So spendet mit sicherheit eine Zielgruppe die sonst schwer zu erreichen ist. Ich kann mir nur wünschen “ macht alle mit „.

    1. Apple ist ein Gewinnorientiertes Unternehmen (wer hätte es gedacht?) 😀

      Sie verschenken ja auch nicht ihre 30% bei anderen „wohltätigen“ Apps oder?

        1. Sie hatten da mal so eine CD für die japanischen Bebenopfer – da haben sie es auch nicht getan.

          Und wenn eine Firma in irgendeiner Weise etwas Gutes tut brüstet sie sich damit und blässt das ganze künstlich auf – jeder will „sozial“ und „umweltbewusst“ sein; das haben Firmen erkannt und werben auch gezielt damit. Google mal nach „Greenwashing“ – da findest du bestimmt eine ausführlichere Erklärung und viele viele Beispiele…

          1. Achja ich erwarte deshalb auch nicht das Apple plötzlich besser ist – sie stellen ihre Phones ja auch in CH her (macht „jeder“ ich weiß).

          2. Aus der Schweiz kommen die sündhaftteuren Concierge-Dinger (oder so) mit Edelmetallen aus Afrika – natürlich wird die Bevölkerung dort fair bezahlt weil es im Moment einen gravierenden Mangel an privaten Sicherheitsleuten gibt. (Ironie)

  2. Wenn ich die app auf meinem iPad 2 per 5-finger-guesture schließe wird oben in der Statuszeile kurz rot „Licht an! (Aufnahme)“ angezeigt, als würde die Kamera laufen!

    Was ist denn das für ein Trick?! Wird man jetzt schon von SOS Kinderdörfern ausspioniert?

    Kamillus

    1. Guten Morgen!

      Kann mal bitte jemand probieren, ob das auf anderen iDevices auch so ist? Ich finde es ziemlich merkwürdig und hätte ganz gerne eine Erklärung, wenn möglich.

      Wenn ich einfach nur zu doof bin, dann sagt es mir und bewertet nicht meine Frage mit „gefällt nicht“!

      Kamillus

      p.s.

      Jetzt habe ich mir meine Frage gerade selbst beantwortet. Man kann die Kerze „auspusten“ – und dafür muss natürlich das Mikrofon aktiv sein. Deshalb kommt auch die Warnmeldung.

      Also: Danke für nichts, und weitermachen!

      Kamillus

      1. Auf meinem 3GS mit iOS 4.3.3 funktioniert es super.

        Die Kerze kann man auch löschen, wenn man mit dem Finger über die Flamme streicht.
        Streicht man danach über den Docht, dann brennt die Kerze wieder.

  3. Die App. kauft man doch gerne.
    Das ist ja schließlich für einen guten Zweck.

    Es soll auch Unternehmen geben, die für gute Zwecke Spenden.
    Evtl. gibt Apple die Einnahmen ja weiter.

    1. Schade dass man Apps Nicht mit Guthaben vom iTunes-Store verschenken kann.
      Würde man Apps auch über Guthaben verschenken können, könnte ich mir vorstellen, dass die App viel öfter verschenkt wird.

        1. Ich habe auf „App verschenken“ geklickt und erhielt die Meldung, dass Apps nicht mit iTunes Store Guthaben verschenkt werden können 🙁

          1. Hab’s eben versucht: du hast Recht!
            Das ist aber dann aber noch nicht lang so…im Februar habe ich eine App verschenkt und mit Prepaidguthaben bezahlt..

  4. Ich werde die App persönlich nicht kaufen, da ich die Gründe warum es den Menschen dort nicht so gut geht „kenne“ (vllt. glaube ich das auch nur :D). Hab vor 4 Jahren mein FSJ in Äthiopien gemacht und dort so einiges erfahren – denke das ich einen Weg gefunden habe „anders“ gutes zu tun -> einfach „Schlechtes“ nicht unterstützen.

    Naja kann sich ja jeder selbst informieren 🙂

    1. Naja!

      Du musst selber wissen was Du tust, aber Du solltest auch bedenken, dass es die SOS Kinderdörfer weltweit, also auch in Deutschland gibt.
      Die SOS Kinderdörfer unterstützen Kinder und deren Familien 😉

      1. Nicht das du mich falsch verstehst – Spenden finde ich ehrenhaft, nur ich denke das das nicht die Lösung sein kann.

        Afrika ist nicht arm, viele Probleme lassen sich auf bestimmte Unternehmen (und damit auch auf die Kunden) zurückführen.

        Wer es vermeidet bei diesen einzukaufen, tut auch etwas auch in Afrika.

        Ach bestes Beispiel ist Schokolade und Kaffee, ich will hier auch nicht den K-Bereich sprengen -> Google weis mehr 🙂

          1. Es gibt Dutzende gute Beispiele für Firmen die Afrika „ausrauben“, wie gesagt – keine Firma ist besser als die andere(n).

          2. Nur die eine bereichert sich ohne Gewalt und mehr, die andere macht es rein durch Ausbeute. Sehe da schon einen Unterschied.

            Allerdings decken die Regierungen nach wie vor machtspielereien. War Taylor dafuer nicht ein bespiel? Ich hab bewusst das Wort „gut“ im Zusammenhang mit diesem Namen vermieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de