Die externen SSD-Speicher von Samsung sind eine ziemlich solide Sache, nur auf dem Mac reichte es bisher nicht für die maximale Geschwindigkeit. Apple unterstützt den schnellen Standard USB 3.2 Gen 2×2 mit bis zu 20 Gibt/s mit seinen Macs nämlich nicht. Die Geschwindigkeiten vieler SSD-Speicher war damit auf USB 3.2 Gen 2 mit 10 Gbit/s beschränkt. Hier hat man sich im besten Fall nach anderen Alternativen umgesehen.
Betroffen waren auch die beliebten Samsung-Modelle P7 und P9, von denen nun eine neue Generation vorgestellt wurde. Statt USB 3.2 Gen 2×2 setzt Samsung nun auf USB4 und liefert damit die maximale Geschwindigkeit auch für Macs. Die Datenübertragung kann mit bis zu 40 Gbit/s erfolgen. Ganz konkret: Die PSSD P9 erreicht sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 4.000 MB/s und sequenzielle Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 3.800 MB/s. Das ist schon ziemlich flott.
Mit ihrer hohen Schreibleistung unterstützt die P9 12K-Direktaufnahmen für professionelle Produktionsworkflows. Kreative können damit große RAW-Bilddateien und ultrahochauflösende Videos direkt aufzeichnen, speichern und bearbeiten. Entsprechend ist die ganze Sache auch nicht unbedingt günstig. Die Samsung SSD P9 startet für 392,99 Euro mit 1 TB Speicher, 2 TB gibt es für 744,99 Euro. Modelle mit 4 und 8 TB erscheinen in den nächsten Monaten.
Samsung SSD P7: Schneller und vielseitiger Speicher für den Alltag
Etwas günstiger wird es bei der kleinen Schwester, der P7. Hier starten die Preise bei 288,99 Euro. Technisch gibt es keine echten Unterschiede, das günstigere Modell ist einfacher und robuster gestaltet. Die P7 wurde Falltests aus bis zu zwei Metern Höhe sowie Stoß- und Vibrationstests unterzogen, Daten bleiben selbst dann gut geschützt.
Die beiden neuen Modelle P7 und P9 werden ab dem 31. August offiziell im Handel erhältlich sein.

Krasser Preis. Die SSD von SanDisk – auch USB4 – mit zwei TB kostet 377€. Die müsste doch genau so schnell sein oder?
Ich frage mich immer, warum man bei einer SSD Vibrationstest macht. Haben die Angst, daß die Chips von der Platine fallen? Bei einer mechanischen Festplatte kann ich das verstehen, aber bei einer SSD?
Kurz und Knapp, Jup.
Lang, es wird in der Tat der Test durchgeführt um zu prüfen ob die Lötverbindungen, Steckverbindungen und Gehäusekomponenten auch unter normalen Realenbedinfungen sich nicht lösen.