Notability: Kalender wird zum Startpunkt für Besprechungsnotizen

Notability: Kalender wird zum Startpunkt für Besprechungsnotizen

Ein Klick statt Meeting-Bot

Smart Notes in Notability auf einem iPhone, das auf einem Notizblock liegt

Es ist schon wieder einige Zeit her, dass wir zuletzt über die Produktivitäts-App Notability (App Store-Link) hier im Blog berichtet haben. Nun aber gibt es Neuigkeiten von der Notiz-Anwendung zu vermelden: Notability baut den eigenen Aufnahme-Workflow aus und rückt dabei den Kalender ins Zentrum.

Mac- und Windows-User können Besprechungen oder Vorlesungen künftig direkt aus einem Kalendertermin heraus aufzeichnen. Aufnahmen, Transkriptionen und während des Termins erstellte Notizen werden anschließend automatisch in einem gemeinsamen Dokument zusammengeführt und dem passenden Termin zugeordnet.


Der neue Workflow soll vor allem eines einfacher machen: den Start einer Aufnahme. Jeder Kalendertermin wird in Notability zu einer anklickbaren Zeile, über die sich die Aufzeichnung des jeweiligen Meetings oder der Vorlesung starten lässt. Anders als bei vielen Meeting-Diensten ist dabei kein Bot nötig, der einem Video-Call beitritt. Stattdessen zeichnet Notability den Systemton direkt vom Computer auf. Das Entwicklerteam berichtet dazu:

„Studierende und Berufstätige verknüpfen ihren Kalender mit der App, und sobald sie auf eine Besprechung tippen, startet die Aufzeichnung und die Notiz öffnet sich, bereit für die Eingabe. Am Ende der Besprechung fasst Notability das Transkript des Gesprächs und alle während der Besprechung getippten Notizen zu einer umfassenden Notiz zusammen.

So können Studierende wichtige Vorlesungen zu Themen von Wirtschaftswissenschaften bis hin zu Politikwissenschaft festhalten, ohne etwas Wesentliches zu verpassen, und Berufstätige können an wichtigen Strategiebesprechungen teilnehmen und ihre Notizen später durchsehen, um zu prüfen, was ihnen möglicherweise entgangen ist.“

Aufnahme ist standardmäßig dabei

Zwei iPhone-Ansichten von Notability
Direkt im Hauptmenü von Notability lassen sich Audio-Besprechungsnotizen anfertigen.

Notability will außerdem möglichst viele Zwischenschritte aus dem Prozess streichen. Neue Notizen werden standardmäßig als Aufzeichnung angelegt, so dass Nutzer und Nutzerinnen nicht erst einen separaten Aufnahmemodus aktivieren müssen. Das Ergebnis soll ein einzelnes Dokument sein, das Gespräch, Transkript und eigene Notizen zusammenhält und über den Kalendertermin wiedergefunden werden kann.

Auch für Studierende plant Notability bereits den nächsten Ausbau: Künftig soll sich ein kompletter Lehrplan importieren lassen. Die App könnte daraus automatisch Vorlesungen, Lernsitzungen und Prüfungen strukturieren. Zum Ausprobieren gibt es zudem eine kostenlose Variante, bevor man auf die kostenpflichtigen Funktionen stößt.

Der neue Kalender-Workflow steht laut Notability im Plus- und Pro-Abonnement zur Verfügung. Plus kostet 8,99 Euro pro Monat beziehungsweise 19,99 Euro pro Jahr, Pro liegt bei 22,99 Euro/Monat oder 99,99 Euro/Jahr. Während Pro-User unbegrenzt Live-Audio transkribieren können, gilt bei Plus ein Nutzungs-Limit, dessen genaue Höhe Notability auf der Preisseite nicht nennt. Notability kann ab iOS/iPadOS 17.7 bzw. macOS 14.6 heruntergeladen werden und benötigt rund 436 MB an freiem Speicherplatz.

‎Notability
‎Notability
Entwickler: Ginger Labs
Preis: 9,99 €+

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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