(Update) SXPD: Imposanter Death Racer mit 42-seitigem Comic im Graphic Novel-Stil

Wer kennt noch den Klassiker WipeOut, ein futuristischer Racer, in dem mit allerhand Waffen geschossen wurde? SXPD lässt sich damit im Ansatz vergleichen.

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Update am 4. Juni: Nach nur wenigen Tagen bieten die Entwickler SXPD (App Store-Link) als Gratis-Download an. Wer nicht direkt zum Start zugegriffen hat, kann jetzt einen kostenlos Blick in die App werfen.


Artikel vom 23 Mai: Allerdings tut sich in SXPD eine ganz andere Welt als in SciFi-Racern wie WipeOut auf: Fast ganz in schwarz-weißen und grafisch aufwändigen Umgebungen gehalten, bietet das neue Spiel eine ganz neue Gameplay-Erfahrung, die ich in dieser Art und Weise auch noch nicht unter iOS erlebt habe.

In SXPD (App Store-Link), das zum Preis von 1,79 Euro auf eure iPads geladen werden kann, wird eine in englischer Sprache vorliegende Graphic Novel mit dem Gameplay eines Death Chasers, also einem Rennen, in dem es um die Eliminierung von Gegnern geht, verbunden. So findet sich neben einem Story-Modus mit einem 42-seitigem digitalen Comic auch eine Möglichkeit, in verschiedenen Renn-Varianten sein Können unter Beweis zu stellen.

In insgesamt sechs verschiedenen Kapiteln, die es zu lesen und durchzuspielen gilt, macht man sich als Teil der SXPD-Truppe Indigo auf, in einem fiktiven 52. Bundesstaat der USA namens New Royale einen Geheimbund seiner „modernen Büchse der Pandora“, einer Massenvernichtungswaffe, zu entledigen. Diese Aufgabe ist erwartungsgemäß nicht einfach und erfordert Schnelligkeit und Zielgenauigkeit.

Nach einem kleinen Tutorial, in dem man die wichtigsten Funktionen während der Verfolgungsjagden erlernt, geht es gleich ums Eingemachte. In einer düsteren Welt, die an ein gigantisches Abwassersystem oder heruntergekommene Industrieruinen erinnert, müssen Feinde gejagt und abgeschossen werden. Neben Tilt-Bewegungen zum Steuern des eigenen Fahrzeugs kann mit einem Finger auch ein Dauerfeuer aus einem Maschinengewehr aktiviert werden. Unterwegs sammelt man zudem einzelne Raketen oder Nitro-Boosts ein, die den Gamer im Bedarf wieder näher an die Gegner heranführen. Die Geschwindigkeits-Boosts werden über das Gedrückthalten von zwei Fingern auf dem Display aktiviert, die Raketen nach entsprechendem Anvisieren über eine Wischbewegung nach oben abgeschossen.

Dass es bei diesen wilden und teils irrsinnig schnellen Verfolgungsjagden nicht ungefährlich zugeht, sollte jedem Gamer klar sein. SXPD zielt darauf ab, den Spieler vor immer größere Herausforderungen zu stellen. Hat man beispielsweise ein Trio von Gegnern erfolgreich beseitigt, rotten sich in einer noch gefährlicheren Gegend, in der auch scharf auf das eigene Fahrzeug geschossen wird, gleich weitere Feinde zusammen. So braucht es teils mehrere Versuche, bis man sich an die rasante Geschwindigkeit und die sensible Steuerung gewöhnt hat.

Aber allein schon aufgrund der unglaublichen Grafiken des Comic-Künstlers Duke Mighten lohnt es sich, SXPD einmal anzuspielen. Wer sich für futuristische Racer mit einem Hauch von illustrativer Ästhetik anfreunden kann, sollte unbedingt einen Download wagen – denn derart stilvoll gezeichnete Umgebungen wird man so schnell in keinem anderen Racing Game unter iOS finden. Damit ihr einen Eindruck von SXPD bekommt, haben wir euch abschließend den Trailer (YouTube-Link) eingebunden.

Trailer: SXPD

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Kommentare 8 Antworten

  1. Wenn ich mir diesen „verdenglischten“ Müll durchlese, wundert es mich nicht, dass die Jugend von heute die deutsche Sprache nicht mehr beherrscht, Globalisierung hin oder her…

    1. Traurig mit dir, das Deutsche ist seit Jahrhunderten im extremen Wandel und war immer schon durch andere Sprachen verändert worden (Französisch, griechisch, lateinisch, italienisch).
      Nennst du deinen Spiegel etwa Schauglas?
      Lies dir mal ein paar Sprachtheorien durch, ich habe übrigens grade vor ein paar Wochen mein Abiklausur im Deutsch LK geschrieben, sonst würde mich das hier auch kaltlassen.

      Danke für den Tipp für die App, Wipe Out habe ich geliebt und das comicartige wurde genial umgesetzt 🙂

  2. Was für einen verdenglischten Müll meinst du?
    Ich glaube nicht, dass es deutsche 1:1-Übersetzungen zu mittlerweile etablierten Begriffen wie Gameplay, Death Racer oder Graphic Novel gibt – die dann auch noch vom entsprechenden Publikum verstanden werden sollen.
    Bewegt man sich im Bereich von Apps – Entschuldigung, Applikationen – und mobile Games, also, ich meine Spiele für tragbare Plattformen, ist eine Verwendung eines derartigen Fachjargons Alltag. Oder beschwert man sich beim Arzt über lateinische Fachbegriffe?

    1. Erstens, es war nur eine Feststellung, dass durch dieses „Denglisch“ viele die deutsche Sprache nicht mehr beherrschen. Zweitens bezweifle ich sehr stark, dass auch das angesprochene Publikum nur ansatzweise in der Lage ist, die englischen Begriffe zu übersetzen. Sie wissen womöglich, welche Art von Spiel dahinter steckt, aber mehr auch nicht. Ob dies der Kommunikation insgesamt förderlich ist, bezweifle ich ebenfalls.
      Und ja, ich beschwere mich beim Arzt und auch anderswo, wenn mir gegenüber als Laien absichtlich Fachbegriffe genannt werden, damit ich sie nicht verstehe, egal in welcher Sprache, es gibt ja auch genug deutsche Fachbegriffe, die niemand versteht. Das gleiche gilt übrigens auch für den Abkürzungswahn.
      Ich finde weiter, dass sich diese teilweise bestehende Unfähigkeit, sich Dritten gegenüber verständlich auszudrücken, ganz gut in Wikipedia widerspiegelt. 90% der „Fachartikel“ sind mittlerweile für einen Laien völlig unverständlich und dabei stolpert er noch von einem zum anderen unverständlichen Querverweis-Artikel.
      Dann good night, ich muss in mein bed, weil tomorrow geht’s early raus.

      1. So, wie Du die Feststellung formuliert hast, konntest Du damit rechnen, dass so eine Antwort kommt. Außerdem kann appgefahren nichts für das Fachjargon, weshalb es keinen Grund gibt, sie derart anzumachen.

        achja… ich könnte die Begriffe übersetzen…

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