SZ Magazin: Schön, dass es Gutes gibt

7 Kommentare zu SZ Magazin: Schön, dass es Gutes gibt

Schon lange von den Fans und iPad-Nutzern erwartet – jetzt ist es soweit: Das SZ-Magazin ist endlich auch auf dem iPad erhältlich und wird sogleich als App der Woche gehandelt.

Normalerweise liegt das SZ-Magazin als Printversion der Süddeutschen Zeitung regelmäßig jeden Freitag bei und erfreut sich großer Beliebtheit vor allem im süddeutschen Raum. Seit letzter Woche ist nun auch das SZ-Magazin (App Store-Link) mobil geworden, und iPad-Nutzer können sich die aktuelle Ausgabe jetzt schon jeden Donnerstag für 79 Cent aus dem App Store holen. Für alle die das Magazin nicht kennen, sei erwähnt, dass es das Magazin bisher nicht separat zu kaufen gab. Wollte man nicht gleichzeitig den Papierberg der Süddeutschen Zeitung erwerben, gab es hin und wieder Beschaffungsnot.


Von dem hochkarätigen Lifestyle-Magazin stehen bisher zwei Ausgaben im Kiosk der App bereit. Während des Downloads hat man sogar die Wahl, die Videoinhalte lieber online zu schauen, um Speicherplatz zu sparen, aber das komplette Magazin kann im Ganzen offline gelesen werden. Inhaltlich weiß das Magazin in der gewohnten Qualität mit Interviews, Fotostrecken, aktuellen Themen und Kolumnen zu überzeugen. Die Inhalte der Printausgabe sind quasi ein zu eins in der iPad-Version umgesetzt.

Außerdem gibt es einige zusätzliche Features, die das SZ-Magazin interaktiver werden lassen. Verschiedene Videos, die Fotoseite wurde interaktiver gestaltet, das „gemischte Doppel“ kann man auf dem Tablet als Memory spielen und das Kreuzworträtsel kann man selbstverständlich auch weiterhin knacken . Dabei ist uns aufgefallen dass die Lösung der vorherigen Woche auf dem iPad leider nicht zu finden ist. Ein Highlight der iPad-Version ist auf jeden Fall die gesprochene Variante von Axel Hackes Kolumne „Das Beste aus aller Welt!“

Das Magazin kann sich der Leser, sowohl im Hoch- als auch im Querformat zu Gemüte führen. Mittels der allseits bekannten Wischbewegung nach links ruft der User den nächsten Artikel auf. Ist man am Ende eines Artikels angelangt, muss man jedoch erst wieder nach oben an den Anfang der Artikels scrollen. Das ist ein wenig unpraktisch, aber im Übrigen ist gibt es an der Bedienung nichts auszusetzen.

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Kommentare 7 Antworten

  1. Schön, dass es Gutes so teuer gibt! Bei aller Liebe zur SZ (deren App immer noch nicht erhältlich ist) bleibt das SZ-Magazin das was es ist: Eine Freitagsbeilage. Oftmals themenzentriert, besteht sie auch mal nur aus Bildern oder dem Rätsel-Marathon über mehrere Ausgaben hinweg, dessen Lösung extrem schwer ist. Es als „Lifestyle-Magazin“ zu titulieren, geht eindeutig zu weit, denn das ist es nicht! Hat man die Freitagsausgabe der SZ durchgelesen, ist das Magazin grad recht für einen Kaffee und einen Keks, man blättert es durch und freut sich über ein bisschen Entspannung nach der Lektüre. Schöne Bildchen, nette Bonmots, ein Absatz aus Axel Hacke’s Leben (leider oder Gott sei Dank ist ja Bosch zu Grabe getragen), der dann irgendwann auch in einem Buch weiterverwertet wird, ist ganz nett aber mehr auch nicht. Dafür auch noch Kohle zu scheffeln (man erinnere sich an die Preisdiskussion des Appgehfahren-Magazin) ist einfach nur dreist. Jeder, der das auffällige Logo im AppStore sieht, denkt erst mal: „Endlich gibt es das E-Paper der SZ“, bis man entdeckt, dass es nur das Magazin ist. Da bleibe ich doch lieber bei der Printausgabe.

    1. Da ich die Freitagsbeilage der SZ nicht kenne: auf wieviele Seiten kommen die denn so im Durchschnitt?
      Es gibt ja auch andere Zeitungen oder Magazine, die zu bestimmten Zeiten Beilagen veröffentlichen – und die teils sehr interessant und lesenswert sind. Ich erinnere mich da gern an die wöchentlich beiliegenden Veranstaltungsmagazine der Londoner Tageszeitungen oder auch den „KulturSPIEGEL“, die Beilage des Spiegel-Magazins. Für so etwas würde ich durchaus, wenn es für mich von Interesse und Nutzen ist, auch Geld bezahlen.

      1. Sehr unterschiedlich: Themenbezogen schon mal 60 Seiten, regulär um die 40 Seiten. Ganz- und doppelseitige Werbung mitgezählt. Lifestyle: Viele Produkte für den Normalverdiener unerschwinglich (sehe gerade eine Uhr für 1,3 Mio. Euro). Viele Große Bilder mit wenig Text, dafür aber auch mal seitenlange Themenschwerpunkte, die es aufgrund ihres Umfangs nicht in die Tageszeitung geschafft haben. Insgesamt in etwa vergleichbar mit dem ZEIT-Magazin.

        1. aber das zeit magazin is in der ipad-app auch bei einer normalen ausgabe der zeit dabei und kostet nicht extre geld (;
          vom inhalt sicherlich zu vergleichen.

  2. Vielen Dank für die Informationen. Nun warte ich lieber weiter auf die „richtige“ sz app.

    Deshalb mag ich die Kommentarfunktion, wenn sie wie hier sinnvolle Tipps, Erfahrungen und Beiträge enthält.

    Danke!

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