Festnahme durch Gesichtserkennung: 18-Jähriger verklagt Apple auf eine Milliarde US-Dollar Der New Yorker wurde fälschlicherweise mit Apple Store-Diebstählen in Verbindung gebracht.

Der New Yorker wurde fälschlicherweise mit Apple Store-Diebstählen in Verbindung gebracht.

Laut Medienberichten, unter anderem von Engadget, muss Apple sich nach überstandenem Gerichtsstreit mit Qualcomm mit einem neuen juristischen Fall auseinandersetzen. Wie das Magazin berichtet, hat ein 18-Jähriger aus New York den Konzern aus Cupertino auf Schadensersatz in Höhe von einer Milliarde US-Dollar verklagt, da er fälschlicherweise verdächtigt worden sei, für mehrere Diebstähle in Apple Stores in Boston, New Jersey, Delaware und Manhattan in New York verantwortlich gewesen zu sein.

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Amazon Dash Button: Verbraucherzentrale gewinnt gegen Online-Händler (Update) Kleine Helfer für Online-Bestellungen sind rechtswidrig

Kleine Helfer für Online-Bestellungen sind rechtswidrig

Update am 11. Januar: Folgend möchten wir euch noch das offizielle Statement von Amazon nachliefern.

“Das Urteil ist nicht nur innovationsfeindlich – es hindert Kunden auch daran, selbst eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, ob ihnen ein Service wie der Dash Button ein bequemes Einkaufserlebnis ermöglicht. Wir sind davon überzeugt, dass der Dash Button und die dazugehörige App im Einklang mit der deutschen Gesetzgebung stehen. Daher werden wir Rechtsmittel einlegen.”

Original-Artikel: Eigentlich sind die Amazon Dash Buttons (Amazon-Link) eine praktische Geschichte: Neigt sich das Waschmittel dem Ende, drückt man auf den Knopf und per Prime-Lieferung bekommt man schon am nächsten Tag ein neues Paket. Mittlerweile gibt es die Amazon Dash Buttons für viele verschiedene Zwecke, selbst für „ausgefallene“ Produkte wie Bier, Kondome oder Katzenfutter.

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Klage gegen Bose: Verletzt die Connect-App den Datenschutz?

Die Audio-Experten von Bose sehen sich gerade mit einer Klage konfrontiert. Es dreht sich um die Connect-App.

Bei zahlreichen appgefahren-Leser dürften Kopfhörer wie die Bose QuietComfort 35 im Einsatz sein, betroffen sind aber auch andere Lautsprecher und Kopfhörer des bekannten Herstellers – so zumindest berichtet das Nachrichtenmagazin Reuters. In der Klage, die am Dienstag in Chicago eingereicht wurde, dreht es sich um den Datenschutz in der optionalen Connect-App von Bose.

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Apple gegen Motorola: Patent-Streit mit ersten Auswirkungen (Update)

Auf unserer Facebook-Seite haben wir das Thema bereits kurz angeschnitten, es scheint aber doch größere Auswirkungen zu haben, als gedacht.

Das Landgericht Mannheim hat Apple den Verkauf von älteren iPhone-Modellen und 3G-iPads verboten, da ein Patent von Motorola verletzt würde. „Auch wenn einige iPad- und iPhone-Modelle derzeit nicht in unserem Online-Store in Deutschland verfügbar sind, dürften Kunden kein Problem haben, diese Geräte in unseren Stores oder bei autorisierten Händlern zu finden““, sagte ein Apple-Sprecher gegenüber der dpa.

Vom Verkaufsverbot betroffen sind iPhone 3GS und iPhone 4, sowie alle aktuellen iPads mit Mobilfunkunterstützung. Da sich die Klage gegen das Unternehmen Apple Sales International gerichtet hat, darf Apple die Geräte weiterhin an Händler und auch in seinen eigenen Stores verkaufen, eine akute Knappheit droht daher nicht.

Beim neuen iPhone 4S setzt Apple laut dpa auf andere Zulieferer, dieses Modell ist daher nicht vom Verbot betroffen. Patent-Experte Florian Müller sagt zudem, dass das Urteil vorläufig vollstreckbar ist und Motorola Sicherheiten in Höhe von 100 Millionen Euro hinterlegen muss. Apple hat bereits angekündigt, gegen das Urteil des Gerichts vorzugehen.

Eine weitere Niederlage muss Apple im Push-Dienst einstecken. Laut der Webseite „Foss Patents“ darf Apple den iCloud-Mail-Push (oder ehemals MobileMe) vorläufig nicht weiter anbieten. Schon seit einigen Tagen funktioniert der Dienst bei deutschen Nutzern nicht richtig oder gar nicht mehr, einen Zusammenhang hat Apple bislang nicht bestätigt.

Motorola und Apple – zwei Firmen, die sich beide im Recht sehen. Ganz grundlos wird das Landgericht den Klagen sicher nicht zugestimmt haben – schade ist nur, dass die ganze Geschichte nun auf Kosten der Nutzer ausgetragen wird. Wie seht ihr die Geschichte?

Update: Wie Heise Online berichtet, wurde das Verkaufsverbot schon wieder aufgehoben. Das Oberlandesgericht Karlsruhe soll als Berufungsinstanz den Vollzug des Verkaufsverbotes gestoppt haben.

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