Kommentar: Apple macht den App Store einfacher – und teurer

Die Preise im App Store wurden in der Nacht erhöht. Ich gebe meinen persönlichen Senf zum Thema ab.

Zum zweiten Mal in der Geschichte des App Stores wurden die Preise in Deutschland erhöht. Immerhin hat Apple die Änderungen dieses Mal bereits vor Wochen angekündigt und kurze Zeit vorher noch einmal daran erinnert. Immerhin hat man die Preisänderungen nicht wie vor ein paar Jahren in einer Nacht- und Nebelaktion durchgeführt, bereits damals wurden die Preise um rund elf Prozent erhöht (zum Beispiel von 79 Cent auf 89 Cent). Apple hat sich gegen krumme Preise entschieden, die neuen Preisstufen sind nun absolut überschaubar.

Hintergrund der ganzen Geschichte ist eine Anpassung der Berechnung der Umsatzsteuer, die ab sofort im Land des Kunden fällig wird. In Deutschland sind das 19 Prozent und damit nur 4 Prozent mehr als bisher. Ganz anders dagegen in Ungarn, wo ab sofort 27 Prozent Umsatzsteuer abgeführt werden müssen. Apple nimmt den Entwicklern diese Arbeit ab – und zahlt in den verschiedenen Ländern der EU entsprechend mehr oder weniger Geld an sie aus.

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Kommentar: Das Apple-Jahr 2014

Was hat Apple eigentlich in diesem Jahr geleistet und auf den Markt gebracht? Ein Kommentar der Redaktion.

Ein ziemlich grauer Dienstag. Newsflaute im Postfach, keine interessanten Artikel im RSS-Feed. Noch dazu ein fieser Wind auf dem Weg zum Wochenmarkt, wo es ziemlich leckeren Eintopf gibt. Das alles passt perfekt zur Jahreszeit. Und während ich die Erbsensuppe mit Bockwurst löffele, stelle ich mir die Frage: Was hat Apple in diesem Jahr eigentlich geliefert?

Eine wirklich gute Frage. Ran an die Tasten, ohne große Recherche im Netz. Schließlich soll in diesen Kommentar das rein, was sich nachhaltig im Hinterkopf festgesetzt hat. Zum Beispiel die Tatsache, dass man im ersten Halbjahr von Apple nichts hörte. Keine neuen iPads, keine großen Präsentationen.

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Kommentar: Wo ist die iTunes-Seitenleiste hin?

Nachdem am Wochenende gleich mehrere Mails in unser Postfach flatterten, muss auch ich mir etwas Frust von der Seele schreiben: Wo ist die iTunes-Seitenleiste hin?

Die Seitenleiste in iTunes ist eine wirklich praktische Sache: Mit wenigen Mausklicks konnte man so direkt in den iTunes Store springen, eine Wiedergabeliste öffnen oder auf die eigene Musikbibliothek zugreifen. Wenige Klicks, eine direkte Navigation, sehr gute Übersicht. Was will man mehr?

Apple hat leider andere Ansichten. Alles muss flacher und schlanker sein, da passt so eine Seitenleiste nicht mehr ins Konzept. Bemerkbar machte sich das schon in iTunes 11, hier war die Seitenleiste standardmäßig deaktiviert. Immerhin konnte man sie in den Einstellungen wieder aktivieren, so blieb letztlich alles beim Alten.

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Kommentar zum iPhone 6: Apple, bitte überrasche mich!

In rund eineinhalb Monaten wird Apple das nächste iPhone vorstellen. Aber wie schaut es aus? Was kann es? Ein Mitglied der Redaktion und seine persönliche Meinung.

Bald ist es wieder soweit. Ein weißer Karton, eingeschweißt in einer durchsichtigen Plastikfolie. Sofort aufreißen oder sauber aufschneiden? Eine eigentliche völlig irrelevante Frage, wenn man wenige Momente später den Deckel hebt und ein neues Schätzchen erscheint. Das iPhone 6 wird bald in den Händen vieler appgefahren-Leser liegen. Heute verrate ich euch, wie ich mir die ganze Geschichte vorstelle. (Foto: ADR Studio)

Mein größter Wunsch ist, dass es nicht wieder so ein Geduldsspiel wird. Im vergangenen Jahr bot Apple keine Möglichkeit an, das iPhone vor dem offiziellen Verkaufsstart vorzubestellen. Entsprechend überflutet waren die Apple Stores, viele iPhone-Fans gingen zunächst leer aus, online wurde erst zwei Wochen später geliefert. Eine sinnlose Nacht in der Kälte, ein späterer Schnupfen inklusive, das muss nicht sein.

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Kommentar zur Keynote: Innovationslos, aber mit klarer Linie

Gestern Abend hat Apple in San Francisco zahlreiche Neuerungen vorgestellt. Mit einem Kommentar wollen wir dieses Kapitel vorerst abschließen.

Und schon wieder eine Präsentation überstanden. Der große Schrei ist dieses Mal ausgeblieben, sowohl im negativen, als auch im positiven Sinne. War es jetzt eine gute Keynote oder eine schlechte? Selbst eingefleischte Fans sind sich da nicht so sicher. Aus meiner Sicht hat Apple gestern Abend genau das gezeigt, was sie zeigen musste. Gleichzeitig hat man der ganzen Geschichte mit der einen oder anderen Überraschungen im Mac-Bereich das Sahnehäubchen aufgesetzt.

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Pro und Contra iOS 7: Eine Abwägung nach einem Monat Nutzung

Gerade einmal vier Wochen ist es her, dass Apple die finale Version von iOS 7 freigegeben hat. Zeit genug also, um ein kleines Resümee zu ziehen und das neue, bunte Betriebssystem von zwei Seiten zu beleuchten.

Pro – logische und konsequente Weiterentwicklung

(Mel:) Ach, was haben die Kritiker vorab gelästert – es war gar von „Regenbogenkotze“ die Rede. Ein farbenfrohes, flaches, minimalistisches Design, das sämtliche Vorgänger samt skeuomorphistischen Kalenderblättern, Ledermustern und linierten Notizzetteln vergessen machen sollte. Witzigerweise wurde das neue iOS trotz dieser Vorabkritik so gut angenommen wie nie zuvor: Binnen weniger als drei Tage nach der Veröffentlichung verzeichnete iOS 7 eine 50-prozentige Adoptionsrate und war damit bereits auf der Hälfte aller unterstützten iDevices installiert worden. Von solchen Zahlen werden Android-Verantwortliche sicherlich nachts im Schlaf verfolgt.

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Kommentar: iPhone 5s kaufen – eine harte Odyssee

Wie kommt die appgefahren-Redaktion an das neue iPhone 5s? Genau das wollen wir in diesem Artikel aufklären.

Donnerstag, 19. September 2013. 23:15 Uhr, Aufbruchstimmung. Irgendwo in Bochum macht sich ein Redakteur mit einer einfachen Mission auf einen beschwerlichen Weg nach Oberhausen. Es sollen zwei iPhone 5s gekauft werden, nicht mehr, nicht weniger. Den Grundstein zu dieser Mission legte Apple selbst: Im Gegensatz zu den Vorjahren konnte man das neue iPhone nicht vorbestellen und sich am Erscheinungstag liefern lassen.

Angekommen im Centro, einem Einkaufszentrum in dem einer der ersten Apple Stores in Deutschland zu finden ist, bereits die erste Überraschung. Bereits zu später (oder früher?) Stunde ist eine überaus lange Schlange vorzufinden, dessen Kern sich wohl irgendwann zwischen 20 und 22 Uhr eingetroffen hat. Ein großer Vorteil zu anderen Destinationen wie Frankfurt, Berlin oder München: Man kann überdacht warten – beim fast schon herbstlichen Schmuddelwetter sicher kein Nachteil.

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Kommentar: Das „c“ steht nicht für „cheap“

Es ist wie nach jeder Keynote. In sämtlichen Medien wird Apple erst einmal niedergemacht. Auch wir wollen unseren Senf dazu abgeben.

Erstaunlich, wie sehr die Gerüchte bei der gestrigen Keynote gestimmt haben. Das iPhone 5c in verschiedenen Farben – passt. Das iPhone 5s mit einem Fingerabdruck-Sensor – passt. Nur bei einer Sache lagen die Leute mit den vielen vertrauenswürdigen Quellen dieses Mal nicht richtig: Das iPhone 5c ist mit Sicherheit kein Low-Budget-iPhone, sondern mit einem Verkaufspreis von 599 Euro ein richtig schwerer Brocken.

Wenn man den Preis mal außer Acht lässt, sieht die Geschichte eigentlich gar nicht so schlecht aus. Schließlich gab es ja bereits Befürchtungen, dass Apple die Hardware des iPhone 5c stark kastrieren würden. Stattdessen gibt es nur ein neues, buntes Gehäuse, das nach ersten Eindrücken sehr gut in der Hand liegen soll. Und beim Akku hat Apple sogar noch eine Schippe draufgelegt: 250 statt 225 Stunden Standby.

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Kommentar: Der Service im Apple Retail Store

Es ist mal wieder an der Zeit für ein paar wild aneinander gereihte Worte – dieses Mal aus dem Apple Store in Oberhausen.

Was macht man an einem freien Tag, kurz bevor die Garantie des geliebten iPhones abläuft? Man geht an den Strand, genießt das spätsommerliche Wetter, isst ein Eis oder unternimmt irgendetwas, das bloß nicht an die Arbeit erinnert. Weit gefehlt. Gestern habe ich mich auf den Weg gemacht, um einen kleinen Defekt an meinem iPhone beheben zu lassen. Und ein zweites iPhone mit einem anderen kleinen Makel kam gleich mit – was sich später als Problem darstellen sollte.

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Premium statt Freemium: Die Anfänge des App Stores

In dieser Woche hat der App Store sein fünfjähriges Jubiläum gefeiert. Wir blicken zurück auf ein Spiel, das trotz eines hohen Preises zum Nummer-Eins-Hit wurde.

Ohne Zweifel gehört SEGA zu einem der größten und bekanntesten Game-Studios, wenn es um Konsolen- und mobile Spiele geht. Das Unternehmen war so auch eines der ersten, das schon zum Launch des App Stores mit einem Spieletitel präsent war, namentlich dem Geschicklichkeits-Arcade-Game Super Monkey Ball (App Store-Link). Ethan Einhorn, Director of Online Services bei Sega, zeigt aber auf, dass man zu Beginn ob der Preisstruktur des App Stores sehr skeptisch war.

In einem Interview mit 148apps berichtet er: „Wir verfügten durch das Release von Sonic the Hedgehog für den Clickwheel-iPod bereits über gute Kontakte zu Apple. Allerdings waren wir bei der Veröffentlichung besorgt, dass der Kaufpreis von 9,99 $ für Super Monkey Ball noch zu niedrig angesetzt war. Im Vergleich zum 39,99 $ teuren Game für das Nintendo DS wurden wurden den Käufern immerhin genau so viele Inhalte in noch besserer Grafik geboten.“

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Kommentar: Wie Apple die Computer-Welt revolutionierte

Vor genau drei Jahren ist das iPad in Deutschland auf den Markt gekommen. Wir blicken zurück.

Wisst ihr noch, was ihr am 28. Mai 2010 gemacht habt? Ich weiß es noch ganz genau: Ich habe mich morgens um halb Acht auf den Weg gemacht, um ein iPad (Apple Online Store) zu kaufen. In der Bochumer Innenstadt ging es vorbei an Gravis, wo schon 15 bis 20 Personen warteten. Vor dem örtlichen mStore herrschte dagegen gähnende Leere, ich sicherte mir einen Platz ganz vorne in der Schlange und keine 20 Minuten später das iPad der ersten Generation.

Neu war das iPad zu diesem Zeitpunkt für mich aber nicht mehr. Es war lediglich ein Einkauf für die Familie, denn ich bekam das gute Stück schon einige Wochen zuvor von einer Studienkollegin aus den USA mitgebracht. Unglaublich, wie viel Spaß es gemacht hat, das gute Stück mit in Cafés und Restaurants zu nehmen. Einfach der Blicke wegen…

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Kommentar: Über Apple und seine Machenschaften

Es ist mal wieder an der Zeit, etwas Dampf abzulassen. Heute steht unser liebster Konzern im Mittelpunkt.

Apple wurde in dieser Woche mal wieder an den Pranger gestellt. Es geht um Steuertrickserei – und das, obwohl Apple CEO Tim Cook beteuert: „Wir sind nicht auf Steuertricks angewiesen.“ Wie immer, gibt es auch vor Gericht zwei Meinungen. Der eine sieht es so, der andere so. Fakt ist: Nicht nur Apple trickst mit ausländischen Firmensitzen, auch Facebook, Amazon, Google, PayPal, ach, eigentlich alle Global-Player der Internet-Welt sind stets darum bemüht, so wenig Steuern wie möglich zu zahlen.

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Kommentar: Warum Apple nicht der Größte sein muss

Ein Samstagmorgen mit einer überschaubaren News-Lage – die richtige Zeit für einen kleinen Kommentar.

iPhone und iPad

Es war eine Woche voller Meldungen über den Kampf zwischen Samsung und Apple. Apples Gewinn wächst nicht mehr so rasant wie in den Vorjahren, Samsung hängt alle ab und bricht Rekorde. Die Medien sehen Apple schon in der nächsten Krise. Haben sie damit tatsächlich recht und hat die aktuelle Lage überhaupt Auswirkungen auf den Endnutzer? Ich glaube kaum…

Für mich steckt ein Unternehmen, dass außerhalb des Weihnachtsgeschäfts 37,4 Millionen iPhones und 19,5 Millionen iPads verkauft, ganz sicher nicht in der Krise. Und was ist mit dem leicht rückläufigen Mac-Absatz? Dass die Computer-Verkäufe bei steigender Popularität der Tablet-Computer zurückgehen, mussten zudem auch schon andere große Hersteller erfahren.

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Kommentar: Die Telekom wird zur Drosselkom

Wie sicherlich schon den meisten bekannt sein dürfte, wird die Telekom für Verträge, die ab dem 2. Mai 2013 geschlossen werden, die Leistungsbeschreibung anpassen.

Natürlich ist der Aufschrei erstmal riesig, wenn man hört, dass ähnlich wie beim Mobilfunk, nun auch im Festnetzbereich eine Drosselung der Geschwindkeit stattfinden soll. Sicherlich ist der Aufschrei auch deshalb so groß, da die Telekom mit rund 17 Millionen Breitbandanschlüssen zu den Marktführern gehört.

Ganz klar ist es nie schön, wenn man für das gleiche Geld weniger Leistung erhält als vorher. Die Telekom spricht davon im kleinsten Tarif ein Übertragungsvolumen von 75 GB zu inkludieren und danach auf die Bremse zu treten. Viele sprechen hier von keiner richtigen Flatrate mehr, wobei man weiterhin das Internet nutzen kann. Hier muss man hinterfragen, wie man selbst eine „Flatrate“ auslegt oder definiert. Ich denke, dass im  wären die wenigsten Nutzer von einer Drosselung betroffen wären – oder kann jemand genau belegen, dass er mehr Daten im Monat überträgt?

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Kommentar: Baut Apple einen Game-Controller?

Gestern Abend versetzte ein einziges Gerücht die amerikanische Blogger-Szene in Aufruhr. Wir wollen herausfinden, was dahinter steckt.

Auf der Game Developer Conference soll Apple es verraten haben, will zumindest PocketGamer.biz herausgefunden haben. Unser liebstes Unternehmen arbeitet an einem Game-Controller für iPhone und iPad, will man von Entwicklern erfahren haben. Die Planungen seien sogar schon so weit fortgeschritten, dass man unter einem anderen Namen einen Meeting-Raum auf der Messe gemietet haben soll, um mit Spiele-Entwicklern in Kontakt zu treten.

Nur wenige Stunden nach diesem Gerücht mischte sich Analyst Jim Dalrymple in die Diskussion ein. Eigentlich war es ab diesem Zeitpunkt keine Diskussion mehr, denn Dalrymple erteilte den Gerüchten kurz und knapp eine Abfuhr. Warum man ihm glauben sollte? In der Vergangenheit lag er bei solchen Themen quasi immer richtig. Welche Quellen er hat, weiß man natürlich nicht. Vielleicht war all das aber auch nur ein verfrühter Aprilscherz? Falls ja, sind einige Blogs auf die Nase gefallen…

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