Kommentar: Warum gibt es das eBook eigentlich nicht zum Buch dazu?

Ich muss mal wieder über etwas schreiben, dass mich bereits eine ganze Zeit beschäftigt: Warum gibt es das eBook beim Kauf eines Buches nicht gratis dazu?

Ebook and old books on table

Die Musik-Industrie hat den Umbruch längst geschafft. Ich erinnere mich an eine Schlagzeile, die bereits ein paar Wochen alt ist: In den USA beläuft sich der Anteil des digitalen Musikvertriebs am Gesamtumsatz der Musikbranche bereits auf über 60 Prozent. Einen nicht unwichtigen Anteil an dieser Summe dürfte Apple haben, denn immerhin hat Steve Jobs die digitale Musik mit dem iTunes Store reif für den nächsten Schritt gemacht. (Foto: Depositphotos/Shandrus)


Auch bei Amazon bietet man dem Kunden sehr viel Service. Wer eine Audio-CD kauft, bekommt die digitale MP3-Version direkt zum Download angeboten und muss sich nicht einmal mehr die Mühe machen, die CD mit iTunes manuell auf den Computer zu übertragen. In der Buchindustrie sieht die ganze Sache komplett anders aus.

eBooks kosten fast so viel wie ein richtiges Buch

Wer ein Buch kauft, der kauft nur das Buch. Was zunächst einmal ganz normal klingt, kann im digitalen Zeitalter zur echten Hürde werden, spätestens wenn der Koffer beim Check-In mal wieder ein bisschen zu schwer ist, weil man doch noch zwei Bücher mehr mit in den Urlaub mitgenommen hat. Dabei könnte alles so einfach sein, denn immerhin gibt es ja diese praktischen eBook-Reader und auch mit dem iPad lassen sich digitale Bücher noch ganz gut lesen.

Das Problem: Selbst Amazon hat keine Chance, den wirklich tollen Auto-Rip-Service, den man für Musik-CD und Schallplatten anbietet, auch für Bücher anzubieten. Wäre es nicht klasse, wenn man ein Buch bestellen könnte und es dann nicht nur ins schicke Bücherregel stellen, sondern auch auf seinem eBook-Reader lesen könnte? Denn anders als bei Musik-CDs ist das persönliche Digitalisieren eines Buches…nein, diesen Gedanken kann und will ich nicht weiter verfolgen.

Die Sache mit den Büchern ist momentan noch ein großes „entweder, oder“: Entweder man kauft das klassische Buch oder man kauft das digitale eBook. Ich persönlich wäre sogar dazu bereit, eine kleine Gebühr zu bezahlen, um beides zu bekommen. Allerdings sehe ich nicht ein, nach dem Kauf eines knapp 20 Euro teuren Buches noch einmal 16, 17 oder 18 Euro für die digitale Version zu bezahlen.

Nun interessiert mich: Wie seht ihr die Sache?

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Kommentare 87 Antworten

  1. Hey,
    bin selber Autor bei einem Fachbuchverlag. Das Problem liegt im Steuerrecht. Ein eBook darf nichtmehr im Kauf eines gedruckten Buches enthalten sein, da beides unterschiedlich versteuert wird.
    Die momentane Grauzone ist trotzdem eine CD bei zulegen oder einen eBook-Code einzubauen, der jedoch nicht aktiv beworben wird.

    Anders ist es aktuell leider nicht möglich. Sehr leidiges Thema.

    1. Allerdings! Und es verursacht auch noch eine ganze Menge Papierverschwendung. Vor ein paar Jahren bin ich dazu übergegangen meine Fachliteratur nur noch dann zu kaufen, wenn eine CD mit einem PDF beiliegt, sodass ich die mega-schweren Wälzer nicht durch die Gegend schleifen muss. Die gedruckten Bücher habe ich in die Ecke gestellt und nie wieder in die Hand genommen. Heute gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und kaufe nur noch ePubs. Wenn es das Buch nicht als ePub gibt, kaufe ich die gedruckte Version nicht sondern suche nach einer Alternative. Ich denke die Verlage tun sich immer noch ein wenig schwer mit dem ePub, vielleicht auch aus Gründen des Copyrights. Es verbietet mir aber niemand, ein gelesenes, physisches Buch auch zu verleihen. Wer wollte das auch kontrollieren. Beim ePub sieht das ganz anders aus, wie’s scheint.

  2. Frage ich mich auch schon immer. Würde noch einen Schritt weiter gehen und vorschlagen, dass man das digitale Buch mindestens 3 mal verleihen kann. Manfred

  3. Würde ich begrüßen. Meine Tochter liest so 3 Büchern in der Woche. Im urlaub schon mal mehr. Die Geschenke von den Verwandten zum Geburtstag müssen dann leider wegen Platzmangel im Urlaub Zuhause bleiben.

  4. Wäre praktisch bei Bestellungen am Sonnabend, wenn man mit der digitalen Version schon mal anfangen dürfte. Andererseits, wenn ich ein Buch als Geschenk kaufe und es dann verschenke, wie kommt der Beschenkte an das eBook?

    1. Ich denke das kannst du nicht damit vergleichen, gebrauchte Bücher weiterzuverkaufen. Ich stelle es mir eher vor , als würde man dann, wenn man z.B. Ein Spiel gespielt oder ein Lied gehört hat, einfach die jeweilige Datei weiterverkaufen. Ich denke, da ist das durchaus plausibel, dass es nicht erlaubt ist.

  5. Ich bin sowieso bereits dazu übergegangen Bücher fast ausschließlich nur noch digital zu kaufen.
    Was mich ärgert, ist dass trotz des vergleichbaren Preises die digitalen Versionen nicht wieder verkaufbar oder privat verleihbar sind.
    Übrigens:Steuerrechte kann man ändern (zum Kommentar von Christoph). Entsprechende sinnvolle und zeitgemäße Anpassungen zu initiieren ist die Aufgabe unserer scheinbar grundsätzlich mit fast allem überforderten Politiker.

  6. Liegt es nicht zum Teil auch daran, dass man Bücher nicht so einfach digitalisieren kann? Wenn es einfach wäre, wie bei CDs, würde niemand auf die Idee kommen, beides zu kaufen.

    So aber ist es wahrscheinlich kein Anreiz für Amazon und Co daran einen Gedanken zu verschwenden, weil man keine andere Wahl hat als sich zu entscheiden oder halt beides kaufen.

    1. Viele Bücher werden schon über Laptop geschrieben
      Und man könnte sich auch an den Laptop setzen und es abschreiben
      Ist wie früher mit der Stenographie
      Da wurde alles auf Papier mitgeschrieben und dann abgetippt

      1. Es ging darum, dass für den Käufer ein gedrucktes Buch nicht so einfach zu digitalisieren ist. Deshalb ist das Problem der Raubkopien nicht so groß wie bei CDs.

        1. Ok, da hast du Recht. Ist ein Heidenaufwand, den sich kaum einer machen wird.

          Und trotzdem zahlt man auf Papier, Drucker und überhaupt allem, was man irgendwie begründen könnte, Abgaben wegen der Möglichkeit auf eine private Kopie.

  7. Seh ich genauso. Zu jedem Papierbuch bitte einen DL-Code fürs E-Book. Oder meinetwegen automatisch via Amazon. Das wird aber noch ein paar Jahre dauern bis die alten Entscheidungsträger in Verlagen und den Autorenorganisationen soweit sind. Ich glaube, für die ist das E-Book heute noch das „schlechtere“ Buch. Warum auch immer.

  8. Danke! Genau dieselbe Frage habe ich mir vor 3 Stunden gestellt, weil ein Buch ankam und der Autor in der Einleitung geschrieben hat, es wäre ihm rechtlich nicht möglich gewesen, das eBook mitzuverschenken.
    Eine richtige Schweinebande an Gesetzgeber war da wieder am Werk.

  9. Da man das eBook nicht weiterverkaufen kann (weiterverschenken geht glaube ich auch nicht, oder?) sollte ein eBook DEUTLICH günstiger als die Printausgabe verkauft werden. Wenn das in den kommenden Jahren nicht passieren wird, werden die Verlage und somit auch die Autoren in Zukunft viele Leser verlieren. Sehr schade …

  10. Wenn man bei Audible ein Hörbuch kauft, kann man das eBook des gleichen Buches zumindest deutlich reduziert bei Amazon erwerben. Und es gibt die Funktion nahtlos zwischen beidem zu wechseln, die Position wird gemerkt.
    Ist zumindest ein Anfang.

      1. Das ist kein Trick sondern ein Klar und einfach erkenntliches Angebot beim Kauf bei Amazon oder Audible. Gilt allerdings nur für ausgewählte Bücher. Dort gibt es dann Hinweise darauf. Toll auch, dass man dort oft (oder immer?) die Funktion hat, dass man dort, wo man aufgehört hat zu lesen, direkt weiterhören kann und umgekehrt. Sehr durchdacht!

        1. Also bei mir klappt das nicht ?
          Kann das sein dass das nur auf solchen eBook Reader geht?? Ich hab nur ein iPad wo ich das gern nutzen würde. Wo steht dieser Hinweis denn? Vielleicht hab ich Januar nicht die richtigen Bücher ?

  11. Bei Schulbüchern wird das dankenswerter Weise teilweise schon so umgesetzt, z. B. bei Cornelsen. Jedem Buch liegt ein Code bei, mit dem man dann das EBook bei scook.de kostenlos herunterladen kann. Für Lehrer ist das ein Segen.
    Rechtlich scheint es also wohl Mittel und Wege zu geben.

  12. Weshalb sollte ein Verlag sein ebook kostenlos dazu geben ? Wer verzichtet freiwillig auf Umsatz ? Solange es so sein wird – das man Umsatz generieren kann – wird es so bleiben – erst wenn man deutlich Einbrüche in der Branche erkennt – wird man zu solchen Maßnahmen greifen – sonst könnte man ja auch glatt sagen : Hey ich habe den Film ja im Kino gesehen – bekomm ich den jetzt auch dann als Download ?

    1. dein Vergleich hinkt … man bekommt schon bei vielen DVDs/BlueRays einen Downloadcode mit dazu, um den Film auf Phone/Tablet/Laptop runterladen zu können

  13. Und ich finde der preis hat nix mit dem Material – analoges Buch oder digital zu tun – bei Büchern und Musik zahlt man für den Einsatz des Autors oder Künstlers –

  14. Ich kenne den/die eine/n oder andere/n Verlagsleiter/in, da ist alleine das Verkaufen über Amazon schon ein rotes Tuch, nein eine rote Mauer mit Warnlampen und Scheinwerfer, da ist sofort dicke Luft wenn man bloß ein Wort mit A anfängt. ? allerdings wird auch dort über die teils echt dämlichen gesetzlichen Vorschriften bei digitalen Büchern gelästert. Zumindest einige Verlage wünschen sich hier andere Vorschriften, um flexibel reagieren zu dürfen. Wird aber in Deutschland eher schlechter statt besser…

  15. Ja und nein. Die Buchpreisbindung wurde mit dem Grund eingeführt auf diesem Markt das kommerzielle Gemetzel zu kontrollieren. So das auch kleine Buchläden eine Chance haben zu bestehen und somit das Kulturgut Buch flächendeckend angeboten werden konnte.
    Mittlerweile, durch Amazon (wenn ich das Buch kostenlos nach Hause geliefert bekomme spare ich halt zumindest Zeit, eventuell Kosten für den Weg zum Buchladen) ist das so ziemlich egal.

    Das eBook so viel kosten wie ein gedrucktes Buch ist natürlich bekloppt.

    Edit:
    Auch die Preise der eBooks fallen unter die Buchpreisbindung, kann man bei Interesse bei Wikipedia nachlesen ?

    1. Ganz platt gesagt ist die Buchpreisbindung ein Eingriff ist die freie Marktwirtschaft und verhindert den Wettbewerb. Das ist bei den Büchern einzigartig.
      Ich persönlich finde, dass das garnicht geht. Dabei geht es mir nicht um die Preise und die Vergütung an sich für den Autor, sondern um die ungleiche Behandlung.
      Frage: Warum soll der Buchladen um die Ecke überleben, der kleine Elektronikladen, die Videothek oder was auch immer daneben aber vor die Hunde gehen?
      Warum reguliert man nicht die Preise in anderen Bereichen? Weil es mehr schadet als hilfreich ist…zumindest in der Regel 🙂

      STR

  16. Bücher zu digitalisieren geht eigentlich nur über einscannen und konvertieren, macht aber ne heiden Arbeit und ist vermutlich sogar illegal. Die ganze Buchindustrie tut sich schwer mit eBooks. Das ist traurig, klar sing gebundene Bücher schöner, aber ein ebook ist praktischer und dank onleihe auch billiger. In unserer städtische Bibliothek habe ich mein Lieblingsgenre komplett durchgelesen, sodass mir nurnoch der Weg zur Onleihe blieb. Das man gekaufte ebooks nicht weiterverkaufen geschweige denn verleihen darf ist auch wieder soooo unlogisch. Ich denke es gibt das ebook nicht kostenlos zum Holzbuch, weil du den Code ja auch weiterverschenken oder sogar verkaifen könntest….
    Alles sehr sehr schwer zu regeln und umzusetzen. Allerdings ist das was in Amerika mit dem Buchmarkt geschehen ist nicht wirklich nachahmungswürdig, auch wenn die ebooks dort deutlich günstiger sind!

  17. Ich sehe das genauso. Je nach Situation bin ich froh wenn ich eine digitale Ausgabe habe oder in einer anderen Situation ein gedrucktes Buch. Bei mir dreht es sich meistens um Fachbücher und es ärgert mich dass ich tatsächlich, wie du gesagt hast, 30 € für das Fachbuch und 27 € für digitale Ausgabe zahlen soll.

  18. Wenn ich den Ranzen meines Sohnes hochhebe, wünsche ich mir jedesmal, dass es die Schulbücher in der Schule in den Spind einschließen kann und alle Bücher zu Hause auf dem iPad hat. Warum dass nochnZukunftsmusik ist, verstehe ich einfach nicht.

    1. Gibt es schon! Aber 1. ist die Lösung für die Schule noch nicht ganz ausgereift (keine wirklich einheitliche Plattform, da einzelne Verlage ihr eigenes Süppchen kochen, statt digitaleschulbuecher.de beizutreten) und 2. hat nicht jeder Schüler ein iPad.

      Wenn Sie die Bücher selber kaufen schauen Sie mal auf o.g. Adresse! Werden die Bücher von der Schule geliehen, sieht es wahrscheinlich schlecht aus.

  19. Dass eBooks nur unwesentlich weniger kosten als die gedruckten Versionen liegt natürlich daran, dass man beides mal ja die eigtl. Arbeit die hinter der Herausgabe eines Buches steckt bezahlt und die bleibt gleich egal ob digital oder physisch (bis auf den Druck & Vertrieb natürlich) allerdings ist die Idee gegen kleinen Aufpreis beim Kauf eines echten Buches die Digitalversion zu bekommen sicherlich ein Ansatz der in die richtige Richtung geht

    1. Das ist nur halb wahr:

      Das Buch wurde nur 1mal geschrieben, korrigiert, etc.

      Anschliessend folgt noch der Vertrieb, der digital DEUTLICH kostensparender ist als “offline”.

      Natürlich soll ein vielgelesener Autor auch erfolgreicher sein dürfen; aber dass der Verlag nicht existente Vertriebskosten einstreicht, wäre doch unangemessen.

  20. Genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Ich würde es sehr begrüßen wenn es das eBook zum Buch gäbe. Einen geringen Aufpreis würde ich ich auch noch akzeptieren. Da ich noch Schüler bin und kurz vor dem Abitur stehe und danach noch studieren möchte werde ich auch für die Schule/ das Studium noch einige Bücher lesen. Eigentlich würde ich da gerne das eBook kaufen aber in der Klausur kann ich ja nicht mein iPad auspacken. ?

    1. Ich seh das ein wenig anders ich hab mein abi schon aber meiner Meinung nach könnte man es schon erlauben das iPad auf dem Tisch zu haben das könnte sehr einfach realisiert werden in dem man nen Countdown einrichtet der in Höhe der Zeit für die klausur runterzählt, in dieser Zeit kann man nur auf Bücher zu greifen Internet ist weg und man kann höchstens die Fachliteratur Wechseln. Nach Ende des Countdown das iPad wieder so entsperrt das man alles wieder benutzen kann

  21. Ich warte auf eine Bücherflat ;)! Wenn ich das Geld hätte (Geld regiert die Welt :-)), würde ich einen Service aufbauen, der ne Film, Musik und Bücher-Flat beinhaltet. Unterstützen würde ich den Service mit nem Facebook-Clon und Datensicherheit, keine Werbung und gut wär…

    1. Buchpreisbindung kann abgeschafft werden. Wird Zeit für Algorithmen, die Zugriffszahlen, Nutzungsdauer, Verlinkungen auf/von Werke(n) messen und in Werte umrechnen, die man an den Flatbetrag binden kann ;)! Gerade im wissenschaftlichen Bereich sehe ich ordentlich Potential. Fachliteratur mal eben öffnen, reinlesen, verlinken <3! Oder abends dem Kind aus ner "Bestenliste" (für Literatur-Minderbemittelte?^^) ne Gute Nacht-Geschichte oder so raussuchen... Ist doch besser als in den Buchladen gehen, ein Buch kaufen und sein Bücherregal mit 100erten von Werken voll zu donnern ;D Und: Die Buchindustrie kann da sogar ne geile Nische besetzen: Jeder, der noch ein Retro-Buch haben möchte, bekommt dies extra angefertigt, zahlt einen Sonderpreis, bekommt dafür, sofern noch vorhanden, ein Autogramm vom Autor :)!

  22. Die Autoren werden ihre Bücher heutzutage nicht mehr an der Schreibmaschine tippen, oder? Das vorhandene Format kann automatisch umgewandelt werden und somit deutlich (!) günstiger angeboten werden. Schon alleine aufgrund der Tatsache, dass das digitale Buch, wie übrigens bei allen gekauften digitalen Medien, nur bei dem Käufer verbleiben und zusätzlich mit einem sichtbaren oder unsichtbaren Wasserzeichen versehen sind. Viele Verlagen haben Zeitschriften mittlerweile als App und passende Abos dazu. Das lässt mich hoffen, denn eBooks lassen sich bei Schriftgrösse, Papierfarbe, Zeilenumbruch, … anpassen.

  23. Bei Kai Meyers „Asche und Phönix“ gab es für jeden Käufer einen Code zum Download des ebooks dazu. Ich fand das absolut großartig, habe so eine Aktion seit dem aber nie wieder gesehen.

  24. Schulbuchverlage zeigen inzwischen, dass es geht! Dort bekommt man bei einigen Verlagen die digitale Version dazu. Der Haken: Meist ist das eBook auf einen Zeitraum von 1 bis 3 Jahren beschränkt. Aber das stört mich an einem Roman ja nicht unbedingt.

  25. Das ist ein Punkt der mich auch stört.
    Meine Frau und ich lesen oft die gleichen Bücher – sie „altmodisch“ als Buch, ich möchte es am eBook Reader lesen. Wieso darf ich das Buch jetzt 2x kaufen?

  26. Ähnlich geht’s mir derzeit bei dem Abo der Tageszeitung: Abonnenten zählen zur Printausgabe zusätzlich für die digitale Ausgabe und für only digital zwei Drittel des Printabos, wobei ich eine Printausgabe gar nicht möchte. Da bin ich sicher nicht die Einzige.
    Verleger könnten sehr viel einsparen: Rohstoffe, Maschinenpark, Verpackung und Versand, Personal, etc. Dann sollten auch steuerliche Unterschiede zwischen Print- und Digitalausgabe kein Hindernis sein.

  27. Eine Umfrage wäre mal toll.

    Persönlich lese ich lieber „altmodisch“.. aber für Urlaub usw hätte ein eBook sicher Vorteile. Absolut unverständlich, wieso es nicht wie bei CDs (zB Amazon MP3 Autorip) auch beim Buch eine kostenlose, digitale Kopie gibt.

    Auch bei Blurays gibts das ja teilweise schon (über einen Code bekommt man noch ne digitale Version). Und was soll das eigentlich mit ner „Buchbindung“ zu tun haben.

    1. Es ist im Digitalzeitalter gelegentlich einfach sehr angenehm, dem ganzen, ständig leuchtenden Bildschirmstress zu entfliehen, indem man das gute alte Buch zur Hand nimmt. eBooks haben unterwegs deutliche Vorteile, sodass dringend eine Lösung gefunden werden muss, einen (Einmal-) Downloadcode in jeder Printversion unterzubringen.

      1. Und hörst du noch Musik mit dem Discman oder MP3/Stream.Es ist doch praktischer so nen Ebook oder?Ich meine was hält dich noch an einem richtigen Buch.MP3 ist doch auch praktischer,obwohl ich 3000 CD’s habe.

  28. Wäre ich sofort dafür!!Auch ich hätte lieber auch das Buch für das Regal zusätzlich, obwohl ich fast nur eBooks lese. Aber wenn einem ein Buch besonders gefällt, empfehle ich es auch und möchte es auch anderen zum Lesen geben.

  29. Finde es eine tolle Idee! Ich lese auch sehr gerne und kann mich auch nie entscheiden ob ich mir das Buch digital oder als gedruckte Version kaufe. Ich habe Zuhause auch ein Bücherregal und finde auch klasse, wenn es immer mehr und mehr wird. Aber wenn man z.B. beruflich wegfährt und länger fortbleibt, dann will ich mehrere Bücher mitnehmen, deshalb greife ich öfters zu digitalen Version. ?
    Das wäre echt schön, wenn es immer beide zum kaufen gebe!

  30. Das sehe ich genau so , in der digitalen Welt ist das nicht mehr zeitgemäß . Könnte vielleicht auch so manchen Bauchladen und Arbeitsplätze erhalten

  31. Darüber habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht, finde den Ansatz aber großartig. Wenn du das auf breitete Beine stellen willst – ich bin dabei …

  32. Ich bin sicher, darüber wurde schon nachgedacht. Aber ich bin auch sicher, die sich für intelligent haltenden Manager glauben, sie könnten mehr verdienen, weil ja sicher die Käufer dann zweimal kaufen, wenn sie das Buch auch digital lesen wollen. Denn im Gegensatz zum Rippen einer CD ist das eigenhändige Digitalisieren eines Buches nicht praktikabel.

  33. Wenden kann man sich z.B. an den Verlag, an die Presse und Politik. Bei meinem ePaper der hiesigen Tageszeitung kam man mir seitens des Vertriebes bereits entgegen 🙂

  34. Da wird sich wohl genau wie bei der Musik erst dann was ändern, wenn die Buchindustrie durch das Abwandern von potenziellen Käufern auf illegale Quellen am Rande des Ruins steht. Schade, dass man hier nicht aus den Fehlern anderer lernt und rechtzeitig legale Möglichkeiten bietet.

  35. Ich schlage mich auch schon lange mit diesen Gedanken. Jetzt ersetze ich langsam meine Papierfreunde durch elektronische, weil meine Augen mit der kleinen und manchmal nur eben „harten“ Schrift nicht mehr klar kommen. Und das Wissen darum, paarhundert Bücher immer dabei zu haben ist so befriedigend. Es wäre wirklich schön, wenn man mit dem Kauf eines Titels das Recht alle Formate zu besitzen kauft. Vielleicht ist es unsere Zukunft.
    Die Gefahr, dass dadurch der Umsatz sinkt ist gering. Ich kann meinen Freunden auch meine Papierbücher leihen. Oder aber ich erzähle der Welt, wie schön eins der Bücher ist, und viele kaufen es dadurch.

  36. So weit ich weiß, gab es seitens der Buchhandlungen schon Versuche, Bundles aus gedrucktem Buch und Ebook zu verkaufen. Ist daran gescheitert, dass unterschiedliche Umsatzsteuersätze auf Buch und EBook liegen. Gedrucktes Buch gilt als Kultur – Ebook nicht – beim selben Inhalt !

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