Kommentar: FaceTime-Kosten bei mobiler Nutzung?

Es ist mal wieder an der Zeit für meinen wöchentlichen Kommentar. Thema diesmal sind FaceTime-Verbindungen über 3G, die mit iOS 6 ja möglich gemacht werden.

Am Wochenende haben diverse Blogs aus den USA vermeldet, dass der nationale Netzbetreiber AT&T FaceTime über das mobile Datennetz nur mit ganz bestimmten, neuen Verträgen erlauben wird. Mit einem älteren Vertrag anderer Art oder einer Prepaid-Karte (im iPad ja nichts ungewöhnliches) schaut man dort also in die Röhre.

Nun stellt sich die Frage, ob uns in Deutschland ähnliches erwartet. Bisher hüllen sich die Anbieter in Schweigen. Bei quasi allen Providern ist VOIP ohnehin untersagt, wird in den meisten Fällen aber geduldet. So ist es beispielsweise kein Problem, einen Videochat über Skype zu starten.

In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass für Apple-spezifische Funktionen gerne ein Zuschlag erhoben wird. Das Stichwort heißt in diesem Fall wohl Tethering, mittlerweile Personal Hotspot genannt. Hier waren es Telekom und Vodafone, die die Nutzung nur in bestimmten Verträgen oder gegen Zuzahlung erlaubten. Wenn ich recht informiert bin, ist man hier mittlerweile aber zurückgerudert und bietet den Personal Hotspot quasi mit allen Verträgen an.

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Kommentar: Warum Apple das iPhone-Design nicht ändern wird

Immer wieder wünschen sich Nutzer ein neues iPhone-Design. Ich persönlich gehe aber davon aus, dass sich daran nicht viel ändern wird.

Nach dem großen Schritt vom iPhone 3GS zum iPhone 4 war der Aufschrei groß, als Apple das iPhone 4S vorstellte: Kein neues Design. Obwohl doch im Internet schon so viele schöne Grafiken herumschwirrten, die ein komplett neues Modell zeigten. Ich bin mir allerdings sicher, dass sich auch bei der kommenden Geräte-Generation nicht viel ändern wird.

Eigentlich ist die Geschichte schnell erklärt: Mittlerweile hat Apple mit dem iPhone eine Marke geschaffen, die auf der ganzen Welt bekannt ist. Wer sich zumindest ein wenig mit Technik auskennt, erkennt ein iPhone schon aus 100 Metern Entfernung – gegen den Wind. Ganz anders sieht es bei den Smartphones der anderen Hersteller aus.

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Kommentar: Gerüchte, Erwartungen, Keynote & Enttäuschungen

Zum Wochenstart ist nicht viel los im App Store. Die freie Zeit will ich nutzen, um ein wenig über Apples Keynotes und Produktvorstellungen zu philosophieren.

Eigentlich ist es doch immer das gleiche Muster: Apple stellt neue Produkte vor und selbst bei Hits wie dem iPad schallt es danach aus allen Ecken gleich. Was soll man damit anfangen, warum brauchen wir so etwas und wieso kostet es dann auch noch so viel? Und überhaupt, die Gerüchte waren doch so toll und so spannend, warum wird uns jetzt so etwas vorgesetzt?

In Vorbereitung auf die nächste Keynote, die ja sicherlich in den nächsten zwei Monaten anstehen wird, will ich daher die Gelegenheit nutzen, eure Erwartungen etwas herunter zu schrauben – falls das überhaupt möglich ist. Eigentlich muss man nur ein paar einfache Regeln beachten.

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Warum Apple das Rad nicht immer neu erfindet…

Apple-Nutzer sind etwas ganz besonderes. Viele von ihnen scheinen besonders schwer zufrieden zu stellen sein.

Es ist immer wieder das Gleiche. Gerüchte über Gerüchte, das ganze Internet erfindet neue TV-Geräte, ja sogar schon neue iPhones und Produkte, die es vorher noch gar nicht gab. Dann hält Apple seine Keynote, zeigt spannende Neuerungen – für viele Nutzer scheint das aber nicht genug zu sein.

„Komplett lahm“, „Tja, für mich wars das dann auch mit Apple. Nicht mal im Notification Center Widgets zu verbreiten ist unverständlich. Welcome Android“, „Ich hab das Gefühl Apple interessiert der iPod touch nicht mehr so richtig, obwohl ihn viele besitzen – das finde ich echt traurig“ oder „Volle Zustimmung, das war’s für mich auch. Tschüss Apple“, um nur einige Beispiele aus dem appgefahren-Kommentar-Bereich zu nennen. Foto: Apple

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Kommentar: Wie man im App Store Geld verdient

Eine App in den Top-10 der iPhone-Charts hat mich dazu bewogen, am heutigen Feiertag mal gepflegt in die Tasten zu hauen.

Es ist ein Tag wie jeder andere auch. Man steht auf, geht erstmal wohin, und klappt dann das MacBook auf. Auf der Suche nach News für die Leserschaft wirft man natürlich auch einen Blick auf die Charts. Heute im Blickpunkt: „Andreas Psychopath Soundboard“ (App Store-Link).

Eigentlich könnte man den Titel dieser News auch „Wie man mit Sch… Geld verdient“ nennen. Bei der 79 Cent teuren App, die unter der Kategorie „Referenz“ aufgelistet wird, handelt es sich nicht um mehr als eine Ansammlung von ein paar „witzigen“ Sounds.

Der Ursprung dieser Sounds liegt in einer tollen RTL2-Doku-Sendung, die auf den Namen Frauentausch hört. Wer hier schon einmal eingeschaltet hat, tat das eventuell nur einige Sekunden oder ist richtig hart im Nehmen. „Psychopath Andreas“ scheint aber zur härteren Sorte gezählt zu haben, schließlich hat er nun sogar seine eigene App.

Ich möchte den Entwicklern an dieser Stelle nichts unterstellen, aber es ist sehr stark davon auszugehen, dass die einbaute Sounds in keiner Weise von RTL2 zur Verwendung freigegeben wurden. Guten Morgen, lieber Herr Urheberrecht.

Was ich persönlich viel schlimmer finde: So ein Quatsch wird von den Leuten auch noch gekauft. Vermutlich sind es sogar die Leute, die bei anderen Apps in diesem Preissegment über den Preis schimpfen und sie dann über illegale Wege beziehen.

Vielleicht hat sich meine Sichtweise in den letzten Wochen auch stark verändert. Schließlich haben wir uns mit unserem kleinen Team zwei Wochen lang den Ar… aufgerissen, um dann eine inhaltlich wertvolle App für 79 Cent anzubieten. Anscheinend war das appMagazin (App Store-Link) der falsche Gedanke – hätten wir uns doch lieber auf „Andreas Psychopath Soundboard“ konzentriert. Das scheint der beste Beweis dafür zu sein, wie man mit wenig Arbeit, ohne eigenes Gut oder Gedanken, Geld machen kann.

Dass im App Store – oder viel mehr bei den Nutzern – mittlerweile sowieso eine 79-Cent-Mentalität der absolute Standard ist, kann eh nicht mehr verschwiegen werden.

Wie dem auch sei. Es hat auf jeden Fall gut getan, sich den digitalen Frust in ein paar Zeilen aus dem Kopf zu schreiben. In großer Erwartung auf eure Meinungen in den Kommentaren, lehne ich mich jetzt ein paar Minuten entspannt zurück…

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