Asphalt 6: iPad versus iPad 2

Dass es Asphalt 6 derzeit noch für 79 Cent gibt, konntet ihr schon gestern bei uns lesen – nun folgt ein Video-Eindruck.

Um einen weiteren Eindruck zu bekommen, haben wir ein kleines Video angefertigt, indem wir euch einmal das Spiel auf dem iPad und danach auf dem iPad 2 demonstrieren. Sowohl die iPhone-Version (App Store-Link) als auch die iPad-Version (App Store-Link) kann nur noch heute für 79 Cent erworben werden.

Unser Fazit: Asphalt 6 ist nicht nur ein Schnäppchen sondern zudem noch ein richtig gutes Rennspiel, für alle die, die etwas für schnelle Autos und glühende Reifen übrig haben. Auf dem iPad 2 ist die Grafik deutlich besser, es gibt optimierte Texturen und insgesamt läuft das Spiel flüssiger. Doch auch auf dem iPad der erste Generation macht das Spiel Spaß. Die Texturen und Grafiken sind nicht so hochauflösend, doch auch hier muss sich die Grafik nicht verstecken. Wer jetzt noch nicht zugeschlagen hat, hat noch für kurze Zeit die Möglichkeit Asphalt 6: Adrenaline für 79 Cent zu kaufen.

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Vergleich: Read It Later vs. Instapaper

Nicht jeder iPhone- oder iPad-Nutzer hat eine Flatrate oder ein 3G-iPad, manche Nutzer müssen mit ihrem iPod Touch ganz auf mobiles Internet verzichten. Wer trotzdem unterwegs News lesen möchte, kann Gebrauch von einer der beiden Apps machen, die wir euch nun vorstellen.

Die Apps: Zum Test angetreten sind Instapaper und Read It Later Pro, die beide als Universal-App verfügbar sind. Instapaper wurde noch vor wenigen Tagen aktualisiert und schlägt mit einem Preis von 3,99 Euro zu Buche. Die App Read It Later Pro ist derzeit noch im Angebot und kostet nur 79 Cent. Später werden hier wieder 2,39 oder 3,99 Euro fällig.

Widmen wir uns zuerst Instapaper. Die Universal-App macht auf iPhone und iPad eine gute Figur und bringt viele Funktionen mit sich. Bevor man die App allerdings nutzen kann, muss man sich einen kostenlosen Account anlegen, der direkt aus der App heraus erstellt werden kann.

Nachdem der Account angelegt ist, muss man Seiten hinzufügen, die man gerne Offline lesen möchte. Hier sind aber noch ein paar Einstellungen nötig, damit dies überhaupt funktioniert. In Safari muss ein Extra-Lesezeichen angelegt werden, um Seiten speichern zu können, eine entsprechende Anleitung ist in der App vorhanden. Nachdem das richtige Bookmark gesetzt ist, kann man die Seite mit einem Klick speichern und danach in Instapaper bereitstellen lassen.

Übersicht und Anzeige: Nachdem die Seiten gespeichert sind, muss Instapaper diese aufbereiten und herunterladen. Erst jetzt kann man auf das Internet verzichten und seine WLAN-Umgebung verlassen. Allerdings gibt es auch hier weitere Einschränkungen. Nicht alle Webseiten lassen sich speichern und später lesen, da sie zum Beispiel nicht den kompletten RSS-Feed zur Verfügung stellen. Man sollte also vorher prüfen, ob die Seite auch kompatibel ist. Die Homepage vom ZDF lässt sich zum Beispiel nicht speichern und die Übersicht zeigt keine Artikel an.

Die eigentliche Ansicht ist allerdings gut geordnet und sehr übersichtlich. Hier gibt es viele Einstellungen wie zum Beispiel Textart, Textgröße, Zeilenabstand, Abstand zum Bildschirmrand und die Helligkeit des Displays. Außerdem lassen sich Artikel mit einem Klick via Email versenden oder ausdrucken. Bei Instapaper kann man zwischen zwei Arten des Scrollens unterscheiden: waagerecht (Pagination) oder senkrecht (das eigentliche Scrollen).

Da nicht jeder Artikel unterwegs gelesen werden kann,weil er nicht vollständig vorgeladen wurde, kann man hier einen Vermerk „Read it later“ setzen. Sobald eine Internetverbindung vorhanden ist, wird der entsprechende Artikel nachgeladen.

Nun gehen wir über zu Read It Later Pro. Das Prinzip ist natürlich genau das gleiche, doch beide Apps haben Vor- und Nachteile. Auch bei Read It Later muss man sich einen Account erstellen und die Webseiten über Safari oder einen anderen Browser hinzufügen. Die Anleitung ist natürlich integriert – und es funktioniert sogar über einen Desktop-Computer.

Übersicht und Grafik: Read It Later ist eher dunkel gehalten und listet alle hinzugefügten Seiten in einer unsortierten Liste auf. Jedoch kann man die Liste nach Seite, Titel oder Datum sortieren. Angezeigt wird die Artikel-Überschrift sowei die URL der Webseite. Im Gegensatz dazu zeigt Instapaper noch einen kleinen Teaser an.

Auch Read It Later kann nicht jede Webseite korrekt darstellen, allerdings gefällt uns die Detailansicht hier etwas besser. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeiten den Text anzupassen (Schriftgröße, Schriftart, Blocksatz). Die Einstellmöglichkeiten sind in Instapaper allerdings größer und umfangreicher. Read It Later verfügt noch über einen „Gelesen-Button“, womit man eine Webseite als gelesen markieren kann und diese danach im Archiv verschwindet.

In der App versteckt sich zudem noch ein In-App-Kauf, der das Feature Digest aktiviert. Für 3,99 Euro bekommt die App ein „Gehirn“ und gruppiert automatisch alle Webseiten in Themen. Außerdem lassen sich eigene Themen anlegen und die Webseiten können dort hinterlegt werden.

Fazit: Beide Apps können wir empfehlen, jedoch finden wir die Übersicht bei Read It Later Pro ein wenig besser, auch wenn der zusätzliche In-App-Kauf etwas stört. Wer damit leben kann, dass man keine Ordner anlegen darf, sollte zu Read It Later Pro greifen, da die App im Moment (23.04.11) noch reduziert ist. Mit dem Kauf von Instapaper kann man allerdings auch nichts falsch machen. Da jeder Mensch einen anderen Geschmack hat, sollte jeder selbst entscheiden, zu welcher der beiden Apps er greift. Die beigefügten Screenshots könnten die Entscheidung vielleicht ein wenig beeinflussen.

Wer unsere Inhalte auch offline lesen will, braucht übrigens keinen der beiden Dienste nutzen. Unsere kostenlose appgefahren-App speichert bei jedem Start die neuesten Artikel, die danach auch ohne aktive Internetverbindung zum Lesen bereit stehen.

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Outdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic Pro

Der offizielle Frühlingsanfang war schon, und kaum dass das Wetter besser wird, wagen sich die Frischluft-Sportler wieder nach draußen. Wir haben zwei unterstützende Apps für eure Touren getestet.

Die Apps: Ins sprichwörtliche Rennen geht das gerade vor ein paar Tagen veröffentlichte Programm SmartRunner Pro (Screenshots oben), welches zur Einführung bis zum 27. März 2011 noch für kleine 0,79 Euro im App Store geladen werden kann. Danach soll die 5,9 MB große App wieder zum Preis von 2,99 Euro erhältlich sein. Dazu gesellt sich einer der alten Hasen der Outdoor-Apps: runtastic (Screenshots unten), ebenfalls in der 12,6 MB großen Pro-Version. Diese lässt sich im App Store für 4,99 Euro käuflich erwerben. Beide Apps lassen sich laut Entwickler für alle populären Outdoor-Aktivitäten wie Jogging, Wandern, Inline-Skaten, Radfahren, Nordic Walking etc. nutzen.

Die Testbedingungen: Um die Apps unter realen und gleichberechtigten Konditionen zu testen, nahm ich während eines Besuchs bei einem Freund mein iPhone 4 auf dem Gang zum nahegelegenen Supermarkt um die Ecke mit. runtastic Pro wurde von mir auf dem Hinweg getestet, SmartRunner auf dem Rückweg. Somit war garantiert, dass eine gleich lange Strecke mit identischen Bedingungen vorlag. Vor dem Test hatte das Gerät noch etwa 75% Restakku, die Ortungsdienste und 3G waren aktiviert und voll verfügbar. Während des Trackings der Strecken befand sich das iPhone 4 immer in meiner Hand und wurde nicht in die Hosentasche o.ä. gesteckt.

Anmeldung und Registrierung: Dieser Punkt sollte noch vor den eigentlichen Feature-Tests erwähnt werden, denn sowohl SmartRunner als auch runtastic erfordern für die volle Nutzung der App eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort. Dies dient u.a. dazu, um gespeicherte Strecken auf die Server der Anbieter hochladen und über das Internet auswerten zu können. Hier muss leider auch besonders deutlich erwähnt werden, dass sich die SmartRunner-App ohne Registrierung überhaupt nicht nutzen lässt. Gleich im Startbildschirm wird man zur Anmeldung aufgefordert, um das Programm seiner Bestimmung nach zu verwenden. Auch runtastic weist den Nutzer auf eine Registrierung hin, aber diese kann immer mit einem Klick auf „Später“ außen vor gelassen werden.

Hauptmenü und Tracking: Hat man die Registrierung erfolgreich hinter sich gebracht, punktet SmartRunner mit einem sehr übersichtlichen und schlicht in schwarz-weiß gehaltenen Hauptmenü. Neben der Auswahl der aufzuzeichnenden Sportart wird nach der Betätigung des kaum verfehlbaren „START“-Buttons auch die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz, der Kalorienverbrauch und die Gesamtzeit angezeigt. Über einen zusätzlichen Fotobutton wird man zur Kamera-App gelenkt, um evtl. interessante Wegpunkte der Strecke zu dokumentieren. Mit einem Wisch von links nach rechts kann die zurückgelegte Strecke und die aktuelle Position auf einer Karte angezeigt werden.

Runtastic kommt mit einem ähnlichen Hauptmenü, in dem gleich mit dem Tracking begonnen werden kann daher, allerdings wirkt es auf den ersten Blick nicht ganz so übersichtlich wie der SmartRunner. Aber auch hier werden die wichtigsten Informationen wie die Gesamtzeit, die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke angezeigt. Großes Plus hier: auch eine aktuelle Karte mit Positionsbestimmung befindet sich hier, so muss nicht immer zwischen den Bildschirmen hin- und hergewischt werden. Wer zusätzliche Informationen wie Kalorienverbrauch, Durchschnittszeit/km, Höhenmeter oder Maximalgeschwindigkeit benötigt, kann sie durchs Antippen der Anzeige abrufen. Mit Wischbewegungen können auch noch grafische Auswertungen der Anzeigen in Diagrammen sowie ein Kompass und eine iPod-Steuerung angezeigt werden.

Sprachansagen: Beide Apps verfügen über konfigurierbare Sprachansagen, die besonders dann lohnenswert und teils auch notwendig sind, etwa wenn das Gerät in einer Tasche am Körper verstaut wird, weil keine Hand frei ist oder das Fahrrad über keine Gerätehalterung verfügt. Es empfiehlt sich allerdings aufgrund eventueller störender Nebengeräusche bei der Verwendung von Ansagen mit Headset/Kopfhörer zu fahren, um alles akustisch wahrzunehmen: bei meinem Test waren bei beiden Apps die Stimmen bei mittlerer Lautstärke im Stadtbereich kaum zu verstehen.

SmartRunner bietet die Möglichkeit einer personalisierten Sprachansage. So lässt sich z.B. einstellen, ob man über die Maximalgeschwindigkeit, die momentane Durchschnittsgeschwindigkeit, die Distanz oder die verstrichene Zeit informiert werden will. Für die drei letzteren Werte lassen sich auch bestimmte Informations-Intervalle einrichten – leider klingt die mitgelieferte Frauen-Standardstimme sehr blechern und mechanisch, so dass einem schnell die Lust an diesen Ansagen vergehen kann.

Auch runtastic kann sich nicht gerade mit den freundlichsten Stimmen rühmen, allerdings ist die Auswahl hier um einiges größer. Neben zwei deutschen Frauenstimmen gibt es für die Sprachgenies unter uns auch noch Sprachansagen in Spanisch, Italienisch und Französisch. Neben der Intervalleinstellung punktet runtastic aber vor allem aufgrund der vielfältigen Sprachansagen-Möglichkeiten: Zeit, Distanz, Kilometerton, Pace, Geschwindigkeit, Puls (in Kombination mit optional erhältlichem Puls-Brustgurtmesser), Kalorien, Workout (ein vordefiniertes Ziel wurde erreicht) und Wettbewerb (eine bereits vorhandene Strecke und ihre Daten sollen unterboten werden) wenn lassen sich dort auswählen.

Empfang und Akkuverbrauch: Hier gibt es positives zu vermelden: sowohl SmartRunner als auch runtastic fanden auf Anhieb (höchstens 10 Sekunden) bei zusätzlich eingeschaltetem 3G sofort ein GPS-Signal, und das trotz einer eng bebauten Straße in einer Wohngegend und einigen Bäumen, die die Sicht zum Himmel erschwerten. Beide Apps zeigen denGPS- Status auch im Hauptmenü mit einem grünen (Signalstärke gut) oder roten (schlechtes bzw. kein Signal) Punkt an, runtastic wies sogar per Ansage „GPS-Signal verfügbar“ an.

Zum Akkuverbrauch kann aufgrund des eher kurzen Tests (jeweils 5 Minuten pro Strecke – der Supermarkt war nicht weit entfernt…) keine aussagekräftige Bewertung vorgenommen werden. Ich würde grob schätzen, dass in den insgesamt 10 Minuten reeller Benutzung der Apps mit GPS vielleicht 5-7% des Akkus verloren gegangen sind. Somit lässt sich der Verbrauch in etwa mit dem einer Navigations-App vergleichen. Für weitere Strecken empfiehlt sich daher unbedingt ein vorheriges vollständiges Laden des iDevice oder die Nutzung eines mobilen Akkus, z.B. von Mobile Pro.

Auswertungsmöglichkeiten: SmartRunner und runtastic bieten beide einige Auswertungs- und Speichermöglichkeiten für bereits absolvierte Touren, u.a. auch eine Facebook- und Twitteranbindung.

Durch die zu Beginn absolvierte Registrierung im SmartRunner-Portal besteht die Möglichkeit, die absolvierten Strecken nicht nur auf dem Gerät anzusehen, sondern auch dauerhaft auf den Servern zu sichern. Lädt man die Trackings nicht hoch, können trotzdem in einem Archiv alle absolvierten Touren mit Streckenverlauf auf einer Karte, Daten zur Gesamtzeit, Distanz, Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit und Kalorienverbrauch eingesehen werden.

Um den Preis von 4,99 Euro zu rechtfertigen, hat runtastic in diesem Fall einiges mehr zu bieten: nicht nur die oben beschriebenen Features der SmartRunner-App, sondern auch erweiterte Funktionen wie grafische Diagramme zu jeder Strecke, Befindlichkeits-Auswertungen zur eigenen Person, Streckenprofil, Wetter inkl. Temperatur usw. Selbstverständlich lassen sich die Ergebnisse natürlich auch auf den runtastic-Server laden oder auch per E-Mail verschicken. Kleines Gimmick: die Strecken lassen sich auch als Wettbewerb hochladen – so kann man seine eigene Tour von anderen runtastic-Nutzern nachfahren/laufen/etc. lassen und wird vielleicht zeitlich unterboten.

Fazit: Auch wenn meine Teststrecke nicht die größte war, habe ich bei beiden Apps keine größeren Fehler oder Bugs erkennen können. Allgemein lässt sich jedoch festhalten, dass der SmartRunner gerade zum kleinen Preis von 0,79 Euro ein echtes Schnäppchen ist und durch seine Übersichtlichkeit punkten kann. Besonders für Gelegenheitsnutzer oder Outdoor-Anfänger, die einfach nur ihre Basisdaten verfügbar haben wollen, empfiehlt sich der Download. Das einzig Negative, was leider gleich schon zu Beginn die Freude trübt, ist die verpflichtende Anmeldung im SmartRunner-Portal.

runtastic hingegen bietet die zwar kostenintensivere, aber auch komplettere Gesamtlösung. Fast lässt sich sagen, es gibt nichts, was die App NICHT aufzeichnen und auswerten kann. Zusätzliche Features wie ein optional erhältlicher Pulsmesser, der dann die Herzfrequenz speichert oder die Erstellung von Wettbewerben oder eines „Powersongs“ (dieser wird bei abfallenden Leistungen eingespielt, um zu neuen Höchstleistungen anzuspornen), sprechen für sich. Outdoor-Freaks und Leistungssportler werden ihre helle Freude mit runtastic haben. Wer sich nach diesem Test immer noch entscheiden kann, kann auch mit den jeweiligen Gratisversionen von SmartRunner und runtastic einen ersten Eindruck gewinnen.

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Geschwindigkeit im Vergleich: iPad gegen iPad 2

Wie die meisten von euch müssen auch wir noch auf unser iPad 2 warten. Die Unterschiede im Arbeitsspeicher und bei der Batterielaufzeit hatten wir ja schon in zwei Texte verpackt, nun wollen wir euch ein weiteres Youtube-Video präsentieren, das die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den beiden Generationen zeigt: Bei Spielen ist das iPad 2 mit dem neuen A5-Prozessor deutlich schneller, beim Surfen gibt es kaum einen Unterschied.

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RAM-Vergleich: iPad versus iPad 2

In den USA halten schon viele Personen ein iPad 2 in der Hand.

Das folgende Video zeigt, wie sich der deutlich höhere Arbeitsspeicher des iPad 2 auswirkt. Außerdem wird gezeigt, dass das iPad 2 alle geöffneten Tabs in Safari im Hintergrund speichert. Hingegen muss das iPad die meisten Tabs erneut laden. Zudem kann man auf dem iPad 2 scrollen ohne das Teile der Webseite verschwinden. Seht es euch selbst an:

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Erfahrungsbericht: Navigon und TomTom im Vergleich

Navigon oder TomTom? Diese Frage haben sich bestimmt schon einige Nutzer gestellt. Wir haben beide Systeme getestet.

Auf einer Autofahrt von Bochum nach Hamburg und wieder zurück ins Ruhrgebiet haben wir jeweils eine der beiden Navi-Lösungen eingesetzt. Wir wollten wissen: Mit welcher App kommt man vielleicht besser ans Ziel und wo haben beide Lösungen ihre Vor- oder Nachteile. Unseren Erfahrungsbericht könnt ihr nun nachlesen.

Das Menü: In Sachen Menüführung geben sich beide Apps nicht viel. Sowohl MobileNavigator als auch TomTom sind schlicht gehalten und mit großen Buttons versehen, mit dem Finger kommt man hier einfach zurecht. Wer bereits eines der Systeme von früher kennt, wird sich mit Sicherheit schneller zurechtfinden als Um- oder Neueinsteiger.

Auch bei der Routeneingabe geben sich die beiden Programme nicht viel. Man kann eine Adresse eingeben, einen POI suchen, was in beiden Apps auch per Google-Suche möglich ist. Natürlich kann man auch seine eigene Adresse eingeben, um schnell nach Hause zu navigieren. Hier sind Navigon und TomTom ebenfalls auf Augenhöhe.

Die Grafik: Während der Fahrt wird der Nutzer bei beiden Lösungen mit allen wichtigen Informationen versorgt, neben der eigentlichen Route auch mit Zeit- und Tempodaten, Warnhinweisen und ähnlichem. Bei Navigon kann man mit einem Klick auf eine 2D-Vogelperspektive umschalten, bei TomTom ist das nicht möglich.

Sehr praktisch sind die Spurassistenten in Großstädten und auf der Autobahn, hier verpasst man keine Abfahrt mehr oder findet sich plötzlich auf der falschen Spur wieder. Die Grafiken unterscheiden sich in den beiden Apps zwar leicht voneinander, die aber beide einen guten Job machen.

Der Ton: In beiden Programmen stehen diverse Stimmen zur Verfügung, die man über das Menü auswählen kann. Ob man Männlein oder Weiblein lieber hat, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Laut und deutlich sind alle Ansagen, bei jeweils einer Stimme gibt es die Straßennamen mit dazu.

In Sachen Musik hat Navigon die Nase vorn. Über einen Button gelangt man direkt in die iPod-Ansicht, in der man Musik auswählen und verwalten kann – wirklich praktisch. TomTom kann das nicht bieten, hier hat man lediglich die Möglichkeit, bereits laufende Musik zu steuern. Bei Sprachansagen wird die Musik in beiden Apps ausgeblendet.

Das Kartenmaterial: Hier scheint TomTom die Nase vorn zu haben. Kleine Aktualisierungen können direkt in der App geladen werden, auf unserer kleinen Tour gab es keine Schwierigkeiten. Navigon hinkt anscheinend etwas hinterher, in unserem Fall fehlte ein Kreisverkehr und eine Tankstelle, die wir zuvor als POI auf der Route ausgewählt hatten – von ihr war weit und breit keine Spur. Das sind zwei harmlose Hinweise – im Zweifel steht man allerdings im Wald.

Die GPS-Genauigkeit: Beide Programme hinken etwas hinterher, das merkt man vor allem beim Abbiegen und Anfahren an der Ampel – weiter problematisch ist das nicht. In Tunneln machen beide Apps eine gute Figur, hier wird man auch ohne Signal richtig geleitet. Unsere Erinnerung sagt uns zudem: Mit dem iPhone 3GS war die GPS-Genauigkeit nicht ganz so gut wie mit dem iPhone 4. Nach dem Start sind beide Apps schnell einsatzbereit: Die Ortungsdienste mit Kombination aus WLAN-Ortung und GPS arbeiten gut.

Verkehrsinformationen: Da das iPhone kein TMC bietet, muss man auf Internetdienste zurückgreifen, was bei beiden Lösungen vor allem im Ausland schlecht oder unmöglich ist. Auf unserer Tour gab es keine großen Probleme, Navigon änderte die Route einmal automatisch, bei TomTom mussten wir die veränderte Route kurz bestätigen. TomTom entschied, einen kleinen Stau lieber mitzunehmen, anstatt die Autobahn zu verlassen. Entscheidend ist hier der Preis: Navigon verlangt „nur“ 20 Euro für eine unbegrenzte Laufzeit, bei TomTom zahlt man 30 Euro im Jahr.

Das Fazit: TomTom und Navigon sind auf Augenhöhe unterwegs, einen großen Vorsprung hat keiner der beiden Kandidaten. Entscheidend ist wohl auch der persönliche Geschmack, vor allem wenn zuvor schon eine Navi-Lösung eines Herstellers im Einsatz war.

Wir würden auf jeden Fall eine Europa-Version empfehlen, ein späteres Update ist nämlich nicht möglich. Entscheidend ist hier auch der Preis: Für TomTom Europa sind 89,99 Euro fällig, Navigon möchte für seinen MobileNavigator das gleiche Geld. Mit TomTom Westeuropa und MobileNavigator EU 10 sind zwei etwas eingeschränkte Versionen etwas günstiger zu haben. Unser Tipp: Wenn es nicht eilt, dann lieber auf die nächste Preisaktion warten – die letzte gab es allerdings erst vor kurzem.

Auch wenn dieser Artikel schon etwas umfangreicher war: TomTom und Navigon sind noch viel umfangreicher. Falls also spezielle Fragen offen sind, dürft ihr sie natürlich in den Kommentaren stellen – wir versuchen sie so schnell wie möglich zu beantworten. Morgen gibt es übrigens noch einen Test des TomTom Car Kits.

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Pro und Contra: Die Preispolitik im App Store

Oft wird über die Preise im App Store diskutiert. Zahlt man zu viel oder zu wenig, wie viel Geld soll noch ausgegeben werden?

Pro: Das iPhone war schon teuer genug
Für iPhone oder iPad haben wir schon zwischen 500 und 700 Euro ausgegeben, warum soll wir dann noch viel Geld für Apps ausgeben? So wie die Preise derzeit sind, passt es doch vollkommen. Egal ob Spiele oder Apps, vieles gibt es schon für 79 Cent – wobei erfolgreiche Titel mit vielen Downloads und großen Einnahmen belohnt werden.

Angry Birds oder Doodle Jump haben die Entwickler zu Millionären gemacht, aber auch einfache Programmierer können mit einer guten Idee und einer 79 Cent App viel Geld verdienen, schließlich wird die App ja auch viel öfter heruntergeladen, als wenn sie drei oder vier Euro kosten würde.

Auf dem iPad oder iPhone kann man wirklich nicht klagen. Im Vergleich zu anderen Handys und gerade den mobilen Spielkonsolen sind die niedrigen Preise im App Store wirklich phänomenal. Ein sehr gutes Beispiel ist GTA: Chinatown Wars. Auf iPhone und iPad zahlt man jeweils 7,99 Euro – wenn man sich das Spiel für den Nintendo DS kaufen will, zahlt man das doppelte.

Aber 8 Euro scheinen für viele Nutzer schon zu viel zu sein, erst letztens haben wir das in den Kommentaren von Carcassonne bemerkt. Die Brettspielumsetzung kommt als Universal-App daher und kostet wie GTA 7,99 Euro. Wir finden: Der Preis stimmt und ist wirklich günstig. Das Brettspiel bekommt man nicht unter zehn Euro – und hier kümmert sich niemand automatisch um die Punktezählung, einen Online-Multiplayer oder Computergegner gibt es auch nicht. Von: Fabian

Contra: Kleine Entwickler gehen unter
Auch wenn die Anschaffung von iPhone und iPad nicht gerade billig ist, möchte man natürlich zusätzliche Apps installieren, die jedoch nochmals Geld kosten. Im App Store findet man kostenlose Apps, aber auch viele die mehr als acht Euro kosten.

Das Konsumverhalten ist sehr vielfältig – die einen beschweren sich über teure Apps, die anderen geben für eine gute App gerne mal ein paar Euro mehr aus. Doch was ist der Nachteil an der 79-Cent-Billig-Preispolitik?

Nur wenige Apps bilden die Ausnahme. Nicht jede kleine Anwendung oder Spiel bekommt die Aufmerksamkeit, die sich der Entwickler vielleicht erhofft hätte. Große Firmen beauftragen Agenturen, die die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen, doch ein kleiner Entwickler hat für solche Ausgaben kein Geld übrig.

Den meisten ist nicht bewusst, wie viel Arbeit in einer App steckt. Hier spricht man nicht von Tagen oder Wochen, sondern von Monaten und Jahren und die Arbeit soll auch belohnt werden. Aus diesem Grund kann nicht jede App 79 Cent kosten, denn sonst würden kleine Entwickler von den „Großen“ in Grund und Boden gestampft werden. Von: Freddy

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Pro und Contra: Veränderungen an der Bauform

Das nächste Diskussionsthema steht an: Vom 3GS zum iPhone 4 gab es einen großen Sprung in der Bauform. Darf es so weitergehen?

Pro: Nur so kann es vorwärts gehen
Nach dem immer und immer sehr ähnlich Design – vom iPhone Classic bis hin zum iPhone 3GS hat sich schließlich nicht viel getan, konnte Apple am Ende nicht mehr überzeugen. Zu rund, zu langweilig, zu eintönig. Mit dem iPhone 4 hat es Gott sei Dank die nötige Abwechslung gegeben.

Als die halbe Welt das eine Modell schon nicht mehr sehen konnte, haben Steve Jobs und Apple etwas ganz besonderes hervorgezaubert: Das iPhone 4. Metallrahmen und sogar eine Rückseite aus Glas – exklusiver geht es kaum. Wer einmal ein iPhone 4 in der Hand hatte, will wohl nie mehr etwas mit dem 3GS zu tun haben.

Aber das ist ja noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Es darf gerne noch weiter gehen, schließlich wird die Technik immer besser. Gegen eine noch flachere Bauweise, ein vielleicht etwas größeres Display oder einen Kartenslot hätte doch wohl kaum jemand von uns etwas einzuwenden?

Man darf jedenfalls schon gespannt sein auf die nächste Modellreihe des iPhone. Was Gerätedesign anbelangt ist Apple schließlich eine Hausmarke, mit der kaum ein anderer Hersteller ankommt. Da kann man sich jetzt schon sicher sein: Auch der nächste Modellsprung wird faszinieren. Von: Fabian

Contra: Doppelt zahlen macht keinen Spaß
So schön und faszinierend eine neue Baumform eines neuen iPhone auch ist, kann man eigentlich fast alles an Zubehör wegwerfen, beziehungsweise verkaufen. Keine Hülle passt mehr, das Dock wird auch unbrauchbar, eine iPhone-Halterung passt nicht mehr und so weiter. Nach dem Griff ins Portmonee für das nicht gerade billige iPhone 4, muss man, wenn man Zubehör haben möchte, erneut bezahlen.

Freuen sich die Hersteller jetzt oder sind sie auch genervt immer neue Bauformen herzustellen? Auf der einen Seite hängt das natürlich mit Arbeit zusammen, doch wenn der Absatz stimmt, kann man sich nur freuen. Der Nachteil für den Endverbraucher ist natürlich, dass er ständig neues Zubehör suchen und dafür erneut zahlen muss.

Wir freuen uns natürlich auch immer über ein neues Design, da es eigentlich ziemlich beeindruckend und exklusiv ist, doch werden die Anschaffungskosten immer höher und man wird erneut zur Kasse gebeten, wenn man sein iPhone, zum Beispiel durch ein passgenaues Case, schützen möchte. Denn was nutzt das beste Zubehör, wenn man gleich doppelt zur Kasse gebeten wird? Von: Freddy

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