Teufel Rockster Cross: Bluetooth-Lautsprecher mit Tragegurt im Test

Ab sofort für 299,99 Euro erhältlich.

Ich bin ein Fan von Teufel. Die Jungs aus Berlin machen einen fantastischen Job und bieten unglaublich tolle Audiolösungen an. Und heute möchte ich euch den Neuzugang Teufel Rockster Cross vorstellen, quasi der große Bruder vom kürzlich erschienenen Teufel Rockster Go.

Der Teufel Rockster Cross ist ein portabler Bluetooth-Lautsprecher, der dem Platzhirsch JBL Xtreme Konkurrenz machen möchte. Der nach Norm IPX5 strahlwassergeschützte Lautsprecher ist 2,40 Kilogramm schwer, 38 Zentimeter breit, 16 Zentimeter hoch und 13 Zentimeter tief. Das dickwandige aber dennoch flexible Gehäuse macht einen hochwertigen Eindruck und kann Stöße abfangen.

An der Verarbeitung kann man nichts aussetzen. Hier bekommt man die gewohnte Teufel-Qualität. Auf der Oberseite befinden sich vier Knöpfe zur Musiksteuerung: Google/Siri, Lauter, Leiser und Play. Auf der Rückseite findet ihr dann vier weitere Buttons: An/Aus, Bluetooth, Connect und Modus. Diese sind sogar über einen Ring verschieden farbig beleuchtet. Zusätzlich befinden sich unter eine Abdeckung ein Klinkenanschluss, Power, Service und ein USB-Port. Die Abdeckung lässt sich etwas schwer öffnen, aber nur so ist das Gerät vor Wasser geschützt.

Der Teufel Rockster Cross bietet ein 2-Wege-System mit zwei 20mm Hochtönern, ein 120mm Tieftöner und zwei Passivmembranen. Die Übertragung von Musik via Bluetooth erfolgt mit aptX, außerdem können zwei Smartphones gleichzeitig gekoppelt werden, um abwechselnd Musik abzuspielen. Ebenfalls klasse: Ihr könnt zwei Cross koppeln um noch größere Räume bespielen zu können.

Wie schon angedeutet, ähnelt der Cross dem JBL Xtreme. Auch der Teufel-Lautsprecher ist portabel und bietet für unterwegs 16 Stunden Musikwiedergabe. Da der Speaker schon etwas größer ist, könnt ihr einen Tragegurt montieren, der dem Lieferumfang beiliegt. So lässt sich der Teufel Cross lässig über der Schulter tragen. Natürlich kann der Gurt auch demontiert werden.

Die Klangqualität kann wieder einmal überzeugen

Je größer ein Lautsprecher, desto besser kann sich der Klang entfalten. Und so ist es kaum verwunderlich, dass der Cross noch einmal deutlich besser klingt als der kleinere Go. Der Cross liefert einen druckvollen Bass, doch auch die Höhen kommen klar rüber. In tiefen Tonlagen klingt der Cross weiterhin sehr sauber – insgesamt kann man abermals sagen: Die Klangqualität ist auch beim Cross ausgezeichnet. Die maximale Lautstärke liefert ordentlich Wumms ohne das die Musik verzerrt.

Des Weiteren kann man beim Rockster Cross zwischen einem Indoor- und Outdoor-Modus wählen. Beim Outdoor-Modus gibt es eine bessere Höhenwiedergabe, wer möchte, kann den Modus natürlich auch Indoor einsetzen. Hier muss man seinen eigenen Musikgeschmack zugrunde legen.

Was ich persönlich nie mache: Telefonate über einen Lautsprecher führen. Das ist mit dem Cross möglich, die Qualität ist auch in Ordnung. Über die Mikrofon-Taste kann man Siri oder Google aktivieren, um per Srpachkommandos Aktionen ausführen zu können.

Ein paar kleinere Schwächen muss ich auch erwähnen. So liefert der USB-Anschluss nur 0,5A. Wer hier ein Smartphone aufladen will, muss viel Geduld mitbringen. Ein etwas schnellerer Anschluss wäre wünschenswert gewesen. Mit IPX5 ist der Speaker „nur“ strahlwassergeschützt, was mir persönlich aber vollkommen ausreicht. Die Telefoniefunktion ist für mich nur ein nettes Extra.

Teufel Rockster Cross ist ein toller Bluetooth-Lautsprecher 

Insgesamt liefert der neue Teufel Rockster Cross ein tolles Gesamtbild ab. Vor allem der Klang ist für einen portablen Bluetooth-Lautsprecher einfach großartig. Mit dem Cross könnt ihr locker eure nächsten Gartenparty beschallen – und den Nachbargarten gleich mit.

Mit 299,99 Euro ist der Teufel Rockster Cross aktuell etwas teurer als der JBL Xtreme 2. Mir persönlich sagt der Teufel-Klang etwas mehr zu, auch das eckigere Design finde ich optisch ansprechender.

Kommentare 4 Antworten

  1. Summt dieser Lautsprecher auch wenn er eingeschaltet nichts aus der Quelle empfängt? Bei meinen Teufel Concept C aus 2017 ist das so und geht mir tierisch auf den Sack, selbst das austauschen hat nichts gebracht

  2. Bin von Teufel auch nur vom Klang überzeugt.
    Meine Boomstar lädt den Akku zu 83% und zeigt sie als voll man sie aber dann abstecken und wieder an dann kommen die restlichen 17% dazu.
    Oder wenn man sich zb. bei Deezer Musik anhört dann auf YouTube etwas anschaut gibt sie unter letzteres keinen Ton wieder, man muss beide apps schließen die gewünschte app wieder öffnen dann kann man über diese wieder etwas hören.
    Schon eingesendet und trotzdem nicht anders (lt. Teufel liegt der Fehler bei Apple bei meiner anderen Box geht alles und das schon seit mehren Jahren).
    Für ~300,- würde ich mir schon eine perfekte Box wünschen und nicht nur Klanglich.
    Nicht empfehlenswert 👎🏻

  3. Na wenn der so grausam klingt wie der JBL Extreme dann wird das nix!

    Aber Teufel baut klanglich eigentlich nur super Sachen daher denke ich das der Klanglich eine Liga höher spielt als der Extreme

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